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2011 . May . 22

051 KTM FN 03 11

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KTM>>barK 30 DER RAHMEN Der champagnerfarbene Mehrgelenksrahmen hat einen kantigen und teilweise grob wirkenden Hinterbau, was jedoch nicht als negativ zu bewerten, sondern eher eine optische Sache ist. Eine 12-mm-DT-Steckachse mit Einfädelhilfe am Hinterbau erlaubt werkzeuglosen und unproblematischen Laufrad-Ein- und Ausbau. Wie beim Wheeler verschwinden die beiden Schaltzüge im Unterrohr und die Bremsleitung ist außen verlegt. Ohne große Radien verlaufen die Züge ums Tretlager zu den Kettenstreben. Nicht ganz alltäglich ist die Positionierung des hinteren Bremssattels: Die 7’’-USPM-Aufnahme ist zwischen Ketten- und Sitzstrebe angebracht. Ösen für die Befestigung eines Remote-Hebels für Sattelstütze oder Federbein sind am Rahmen ebenso dran wie der Platz für einen zweiten Flaschenhalter unter dem Unterrohr. DIE AUSSTATTUNG KTM liefert für 2.299 Euro ein Bike im unteren bis mittleren Preisbereich. Die größte Preisersparnis verschafft man sich dadurch, dass die stahlgefederte RockShox-Sektor-Gabel verbaut wird, was jedoch höchstens beim Gewicht als Nachteil zu werten ist. Am Hinterbau wiederum arbeitet der luftgefederte Fox-RP2-Dämpfer mit High-Volume-Luftkammer. Bei der Schaltung liegt man mit einer fast kompletten Shimano SLX im Mittelfeld und geht keine Kompromisse ein. Genauso bei den Anbauteilen: Truvativ liefert Lenker und Stütze aus der StyloRace-Serie, der Vorbau trägt das Aka-Logo. Was nicht ganz zur stimmigen Ausstattung und Optik passt, ist die Sattelklemme: Sie weist an der Vorderseite einen großen Spalt zum Rahmen auf und lässt sich nur schwer bedienen. >> Optimal platziert ist der hintere Bremssattel. >> Sehr antriebsneutral ist der Hinterbau des Bark mit 155 mm Federweg. AUF DEM TRAIL Gleich bei den ersten Antritten fällt die butterweich arbeitende RockShox Sektor positiv auf. Es ist eine wahre Freude, der Gabel bei der Arbeit zuzuschauen, und man fährt fast schon gewollt über jedes Hindernis. Berghoch kann man das Modell zwar mittels U-Turn-Knopf zusammendrehen, um die Front abzusenken, das Gedrehe kann man sich aber meist sparen, denn die Klettereigenschaften des Bark sind sehr gut, und man sitzt relativ weit vorne. Auf schnelleren Trails und Abfahrten geht man dann relativ früh aus dem Sattel und bringt den Schwerpunkt weiter nach hinten. Dann liegt das Bike wie ein Brett auf dem Trail und schreit nach Highspeed. Der satte Federweg von 155 Millimetern am Hinterrad ist gut ausgelegt, und beim Pedalieren ist ein Einfluss des Antriebes fast nicht spürbar. >> Eine gute Wahl: SLX-Schaltkomponenten und Shimano-Scheibenbremsen. FAZIT Das Bark ist ein Kletterkünstler mit Laufruhe und Gelassenheit bei den Abfahrten. PREIS GEWICHT GABEL STEUERSATZ VORBAU LENKER STÜTZE SATTEL KURBEL/ INNENLAGER SCHALTHEBEL SCHALTWERK KASSETTE UMWERFER BREMSEN LAUFRADSATZ REIFEN FEDERWEG/MM INFO 2.299 € 14,18 Kilo Rock Shox Sektor 150 RL U-Turn Ritchey Pro Truvativ Aka Truvativ Stylo Race Truvativ Stylo Race Selle Italia Q-Blk XC Flow Shimano XT Shimano SLX Shimano SLX Shimano SLX Shimano SLX Direct Mount Shimano BR-M 575 180/180 Syncros AM/Mavic EN321 Schwalbe Nobby Nic 2.4 150/155 (v./h.) Über alle Berge | 51 www.ktm-bikes.at 046-055_AM-MTBs_MD.indd 51 03.05.11 14:32

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