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schwaepo interview .pdf


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Title: 13861_20

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JUGENDSEITE

Freitag, 15. Juli 2011

36

„Sick is back“
mit einem
Paukenschlag
Sickless – „Einsickartig“

JUGEND
REdAKTION
GRUSSECKE
Lieber Guido und Zenta. Alles Liebe
und Gute sowie Gottes Segen zur
goldenen Hochzeit wünschen euch
eure 4 Mädels
Guten Morgen Geburtstagskind, alles Gute wünschen dir
Papa, Mama und Theresa
Alles Gute und viel Erfolg zur Eröffnung deiner eigenen Sicherheitsfirma,wir sind stolz auf dich und iDgal:)
Liebe Ulli viel Glück und alles Liebe
zur Eröffnung! Bist ‘ne starke Frau!
Viel Erfolg!
Hallo Marco, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag von
Opa und Oma
Guten Morgen lieber Kevin, aus Aalen. Ich wünsche dir alles Liebe und
Gute zum Geburtstag
deine Oma Brunhilde

Beim „Inside-Festival“ Mitte Mai in Aalen stand Alexander Föll (links), alias Sickless, mit Lukas Marstaller, alias Royalstud, auf
der Bühne. Beim „Double A Festival“ am 23. Juli wird Sickless wieder auftreten – mit Songs aus seinem neuen Album.

„Die HipHop-Kultur wächst“
Rapper Sickless verrät im Gespräch mit der Jugendredaktion seine neuesten Pläne
Mit seinem HipHop-Projekt Sickless hat Alexander Föll schon für
Aufsehen gesorgt. Nun möchte
der Aalener mit seinem neuen
Album „Einsickartig“ durchstarten. Die Platte wird er auch beim
„Double A Festival“ am 23. Juli in
Aalen vorstellen. Mit Jugendredakteur Lars Elsner (JuRe) sprach
Sickless über sein Pläne.
JuRe: Wie kamst du zum HipHop?
Sickless: Seit etwa 2001/2002 höre ich
HipHop. Damals gab mir meine Schwester die Scheibe von „Creutzfeld & Jakob –
Gottes Werk und Teufels Beitrag“. Mir
gefiel die sehr, ich schaute mich in dem
Genre weiter um. So stieß ich schon früh
auf die alten Royalbunker-Tapes von
MOR und Beatfabrik oder die Münchener Blumentopf. Sehr paradox, ich weiß.
Was hat dich dazu bewegt, selbst zum Mikrofon zu greifen?

Echtzeit für junge
Medienmacher
Stuttgart. Ab heute können sich Jugendliche und junge Erwachsene unter
www.jugendmedientage.de zu den bundesweiten Jugendmedientagen 2011 in
Stuttgart anmelden. Vom 3. bis 6. November treffen sich dort 500 junge Medienmacher und nehmen an über 60
Workshops und Diskussionsrunden teil,
um mitzureden und sich zu vernetzen.
Das Motto des viertägigen Medienkongresses lautet „In Echtzeit“.
Veranstalter ist die „Jugendpresse
Deutschland“. Ihr Appell: „Wer sich bis
zum 31. Juli anmeldet, kann sich seine
Wunsch-Workshops sichern.“
១ Mehr über das Programm findet ihr
auch unter www.jugendmedientage.de

Ich versuchte mich damals daran, eigene
Texte zu schreiben. Das lief zunächst
sehr gut. Doch leider hatte ich keine Aufnahmemöglichkeit. Der Zufall brachte
mich übers Internet mit einem gewissen
„S.E.M.I Productions“ zusammen. Er
hatte ein professionelles Studio, aber
keinen MC (Fachausdruck für „Rapper“). Wir trafen uns zum Jammen. Das
lief so reibungslos, dass wir daraus meine erste EP „Zweitausendundsick“ ent-

wickelten. Das Feedback war positiv. Ich
versuchte, dran zu bleiben.
Wie kamst du auf den Namen „Sickless“?
Eine gute Frage. Ich glaube, damals – mit
13 – hängte ich einfach ein paar Silben
aneinander. Mittlerweile gehört der
Name einfach zu meiner Person. Er hat
also keinen englischen Hintergrund.
Wenn man die Silben umdreht, entsteht
unter anderem ein tolles Adjektiv.
Bedauerst du, manchmal auf „Chill ich
hab Abitur“ reduziert zu werden?
Ja, manchmal ist es schon schade, dass
die Leute von mir nur die Songs „Chill
ich hab Abitur“, „Atemzug“ und „Sternschnuppe“ kennen. Ich habe seither unzählige neue Tracks aufgenommen. Natürlich freut es mich auf der anderen Seite sehr, wenn Leute so einprägsame
Songs überhaupt kennen. Sie können
sich mit ihnen identifizieren. Das ist
doch schon mal was.
Die Veröffentlichung deines neuen Albums hat fast zwei Jahre gedauert, gab es
dafür einen besonderen Grund?
Ich hatte zwar 2009 schon Beats und
auch die ersten fertigen Strophen, doch
nach meinem Abitur war sehr viel geboten. Ich zog nach Stuttgart, studiere jetzt
und habe eine Tochter. Da musste das
Album einfach noch etwas warten.
Was sagst du zu der Entwicklung der Aalener HipHop Szene ?

Es ist unglaublich, was sich in den letzten
zwei Jahren getan hat. Es ist nun ein Miteinander statt Gegeneinander. Richtig
bewusst wurde mir dies aber erst auf
dem „Inside-Festival“. Meiner Meinung
nach haben das „Double A“, aber auch
das „Inside-Festival“ viel dazu beigetragen, dass im Ostalbkreis die HipHopKultur wächst. Die Zahl der Künstler hat
stark zugenommen, die Liste ist lang.
Cro, Dr. Lucs oder Rifletik müssen sich
nicht vor den Künstlern aus Großstädten
verstecken.
Uns ist zu Ohren gekommen, dass du dabei bist, ein Label zu gründen?
Richtig, wir stecken mitten in der Gründung. Als wir das Video zu „Cocktailpartyeffect“ drehten, fiel uns auf, dass wir eigentlich alles haben, was man für ein
kleines kreatives Team benötigt: Rapper,
Produzenten, Grafiker, Filmer und einen
DJ. „wirscheissengold“ besteht momentan aus acht Kreativschaffenden. Die
komplette Mannschaft ist zudem noch
unter 24 Jahre jung. Wir freuen uns auf
die Zukunft und hoffen natürlich, wir
können etwas bewegen.. Aber das primäre Ziel ist: Spaß und Leidenschaft an
der Musik.

Online Kontakt knüpfen
Mehr über Sickless erfahrt ihr unter
www.facebook.com/sickless

Musik und Politik für Demokraten
Das zweite „Double A Festival“ steigt am Samstag, 23. Juli, im Zentrum von Aalen
Zum zweiten „Double A Festival“
am Samstag, 23. Juli, in Aalen sind
wieder größere und kleinere
Bands angesagt. Das Motto: „Demokratie. Gefällt mir“. Der Eintritt
ist frei.

Ulm. Ein Konzert von Jamiroquai ist
am Sonntag, 17. Juli, um 20 Uhr auf dem
Münsterplatz in Ulm angesagt. Als „very
special guest“ wird Milow dabei sein.
១ Weitere Infos, auch zum Ticketverkauf, unter www.allgaeu-concerts.de

HOTLINE
SMS-Grußadresse
für die Jugendseite:
Schreibe SPGT, dann deinen Text
und sende ihn an 22022. Redaktionsschluss: 17 Uhr.

Aalen Wie schon beim ersten „Double
A“, ist auch am 23. Juli wieder ein Mix aus
Workshops und Musik geplant. Im Angebot ab 13 Uhr sind 13 Workshops, zum
Beispiel „Wie nutze ich Facebook richtig?“ oder „Wer schützt unsere Daten?“.
Wer sich während den Workshops eine
kleine Pause gönnen möchte, kann Musik von DJ Los Angeles auf der „Outdoorstage“ auf dem
Bohlschulplatz erleben – oder Deejey
PartyDoc, der sein
Debüt geben wird.
Gegen 18 Uhr
wird das HipHop-Programm auf dem
Bohlschulplatz starten. Blumio wird dort
als Headliner auf der Bühne stehen. Der
Frankfurter wurde durch „Hey Mr. Nazi“
bekannt. Auf der Videoplattform „Youtube“ hat der Song mehr als sieben Millionen Klicks. Er vermittelt, dass Ausländerhass falsch ist und wir nicht so verschieden sind, wie viele glauben.
Des weiteren wird der gebürtige Aalener Sickless seine Songs präsentieren.
Sein neues Album beinhaltet ein gemeinsames Lied mit Künstler Dr. Lucs,
der ebenfalls beim „Double A“ auftreten
wird. Bekannt wurde Lucs durch das Vi-

Die Songs kostenlos anhören
Das Album ist als Freedownload erhältlich unter www.sickless.de/

Eine legendäre
Scheibe mit
Ohrwürmern
„Futuresex / Lovesounds“
„Futuresex / Lovesounds“ von Justin
Timberlake (2006) beinhaltet viele Hits,
darunter „Sexyback“, „My Love“ und
„Lovestoned“, die Liste ist lang. Vor allem geht’s dabei um Sex und Frauen.
Dabei behandeln nur wenige Texte etwas ernstere Themen. „What Goes
Around, Comes Around“ ist einer von ihnen, zu Deutsch:
„Wer anderen eine
Grube gräbt fällt
selbst hinein“. In
dem Song geht es
um das Fremdgehen und die seelischen Schmerzen,
die der andere dabei fühlt. Am Ende des
Songs schwappt diese Stimmung um mit
der Botschaft: Eines Tages ereilt die Gerechtigkeit jeden. Damit setzt Justin
Timberlake thematisch quasi seinen
Song „Cry me a River“ fort. Das Album ist
sehr gut tanzbar und birgt ein großes
Hit-Potential, denn die Songs gehen
schnell ins Ohr und beschäftigen den
Zuhörer noch lange.
LE
➔ Timberland, Michael Jackson

Ein Rebell aus
Überzeugung
ist erfolgreich

LARS ELSNER

Jamiroquai und
Milow in Ulm

Sickless ist nach zwei Jahren Pause mit
einem Paukenschlag wieder zurück.
„Einsickartig“ heißt sein neues Album,
17 Tracks umfasst es. Einen Höhepunkt
stellt der Song „Immernochderjunge“
dar. Hier bekommt Sick Unterstützung
von den Rappern Jay und Dr. Lucs. Der
Track ist in drei Parts gegliedert, so bekommt der Zuhörer das Gefühl, es seien
eigentlich drei unterschiedliche Lieder
mit dem selben Beat. Zwischen den Beiträgen der einzelnen Künstler ist jeweils
eine kleine Pause eingebaut. Sickless
zweite Singleauskopplung „Cocktailpartyeffect“ gibt es
auf dem Album in
vier verschiedenen
Versionen, drei davon sind Remixes.
Ein anderer bemerkenswerter Song ist „Wüstenblume“.
Hier fragt man sich, welche Geschichte
hinter dem Text steckt. Denn Sickless
bringt ihn mit sehr viel Trauer, aber auch
Freude an den Zuhörer. Er ist wohl der
Geheimtipp auf dem Album, wenn auch
der Beat von Prinz Pis „Du bist“ geliehen
ist. Insgesamt ist das Album sehr gelungen. Es wirkt ausgereift und professionell.
LE
➔ Blumentopf

Prinz Pi – „Rebell ohne Grund“

Rapper Blumio kommt als Headliner zum „Double A Festival“ am 23. Juli aus Frankfurt nach Aalen. Das Motto des Festivals lautet: Demokratie. Gefällt mir.
deobattle-Turnier (VBT), ein HipHopTurnier im Ko–Modus. In diesem Jahr
hat er es unter die 32 besten Teilnehmer
geschafft.
Eine weitere VBT-Gruppe wird auftreten: Eypro, das sind sieben junge Musiker aus dem Ruhrgebiet. Einer davon ist
der Gewinner des letztjährigen VBTs.
Auf dieses bekannte Turnier reichen
auch die Wurzeln der Gruppe Triade zurück – das sind Flekzz, Rifletik und Lightsout aus Aalen. Sie werden am 23. Juli
zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne stehen und ihre Lieder präsentieren.
Wer nicht so auf HipHop steht, für den
dürfte die „Indoorstage“ im „Haus der
Jugend“ interessant sein. Dort wird

„Rock pur“ geboten. Liqued Kitty aus
Heilbronn konnten hierfür gewonnen
werden. Man darf gespannt sein, wie
sich ihr Auftritt entwickeln wird, denn
die Jung sind als „Jam Fans“ bekannt.
Im Anschluss will die Aalener MultiCultural-Band einen bunten Mix aus Eigenkompositionen und Coversongs bieten. Des weiteren werden The Bloodshot
Eyes mit etwas Horror Punk auftreten.
Wer nach dem Festival noch Lust zum
Feiern hat, kann die Aftershow-Party im
„Frapé“ besuchen. Kingston Guerilla
werden an den Plattentellern stehen, sie
wollen die Party mit Reggae und Dancehall zum Kochen bringen. Der Eintrittspreis dafür: etwa zwei Euro.

Der selbsternannte Prinz des Raps ist
wieder da. Mit „Rebell ohne Grund“ stieg
der Berliner Anfang des Jahres auf Platz
neun in die deutschen Charts ein. Prinz
Pi ist seinen Themen treu geblieben,
denn es geht auch diesmal oft um Frauen. Von dem epischen „Du Bist“ bis
zum eher rockigen
„Königin von Kreuzberg“ ist viel geboten. Doch es verstecken sich auch politische Tracks wie
„Krieg @ Home“ auf der Platte. Dieser
Song geht hart mit dem Krieg ins Gericht.
Der Künstler beschreibt, wie der Krieg
wirklich aussieht und er hinterfragt, ob
er zurecht geführt wird. Ein Höhepunkt
auf der Platte ist „Generation Porno“, das
ein kritisches Urteil über die heutige Jugend fällt und sich an die Verantwortlichen in der Politik wendet.
tkm
➔ Absolute Beginner, Ohrboten


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