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090220 ivk kinderfibel RZ .pdf


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Jedes Jahr werden Jungen und Mädchen Opfer von
Verbrechen. Erwachsene sowie Jugendliche meinen es
manchmal nicht gut mit Kindern. Sie tun Kindern weh,
sie entführen Kinder, sie zwingen Kinder zu sexuellen
Handlungen und manchmal töten sie Kinder sogar.
Diese Fibel ist durch den Eltern- und Notfall-Teil ein
aktiver Beitrag zur Vorbeugung von Verbrechen
an Kindern. Durch den Kinder-Teil fördert sie außerdem den Austausch zwischen Eltern und ihren Kindern
über dieses Thema. Damit ist diese Fibel eine Anregung für die gesamte Familie und darüber hinaus auch
für ihr Umfeld.
Autor Prof. Adolf Gallwitz
Wir machen Kinder stark und sicher.

Hotline 0800 0116000 (gebührenfrei/24 h)
Initiative Vermisste Kinder
Community Interest Company
Oehleckerring 22 – 24
22419 Hamburg

im notfall
sollten sie es wissen

040 . 22 81 39 77 Telefon
040 . 22 81 39 77-9 Fax
info@vermisste-kinder.de
www.vermisste-kinder.de

und bemerken schnell, wenn etwas nicht stimmt.

kinder
schutz
fibel

i Wir warten nicht, sondern handeln.

von Prof. Adolf Gallwitz © 2008

i Die ersten Stunden sind entscheidend.

Aktuelle Fotos vermisster Kinder, Informationen und
Ratschläge im Internet unter www.vermisste-kinder.de

i Wir sind über die Pläne unserer Kinder informiert

i Wir telefonieren und suchen mit System.
i Wir lassen uns helfen und besprechen uns.
i Wir erstatten eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.
i

F
ür die Aufnahme einer Vermisstenanzeige bei der
Polizei gibt es keine Wartezeit.

Konzept, Text und Gestaltung
plan c, Düsseldorf, www.plan-c-online.de
Anke von Bremen, Nilab Amir, Norbert Herwig
Lektorat Christoph Moors
Foto F1 online
Druck KL Druck | Kürten & Lechner GmbH
Wir danken plan c, Christoph Moors, F1 online und KL Druck für ihre Unterstützung.

sie knnen jetzt schon
vorbeugen
du schtzt dich
und deine freunde
i Z usammen mit deinen Freunden achtest du darauf,
was um euch herum passiert.

iH
alte dich möglichst immer dort auf, wo auch
andere Menschen sind.

i S chäme dich nie dafür, Angst zu haben.
Deine Angst kann dein Leben retten.

iD
u kannst „Hilfe“ schreien, Hilfe holen und weglaufen.
i

Du kannst deinen Eltern alles erzählen.

iW
enn dich jemand anspricht, wenn dir etwas auffällt,
wenn du etwas erlebst, erzählst du es deinen Eltern.

du hast rechte
i K einer kann dir einfach etwas befehlen, nur weil er
älter ist als du!

iN
ur manche Erwachsene können dir überhaupt
etwas sagen.

iW
enn du dich unwohl fühlst, wenn du Angst hast,
hast du das Recht, „Nein“ zu sagen.

iN
iemand hat das Recht, etwas von dir zu verlangen,
was du nicht möchtest.

iD
einen Namen und deine Adresse gehen nur
deinen Lehrer und die Polizei etwas an.

iW
er deinen Namen oder den Namen deiner Eltern
kennt, ist immer noch ein Fremder.

i

dir keine Aufträge geben.

iD
u gibst Fremden weder deinen Namen noch
deine Adresse, auch nicht im Internet.

i

Du bestimmst, wer dich anfassen darf.

iW
enn du dich mit Personen treffen willst, die du im
Internet kennengelernt hast, sprichst du darüber
vorher mit deinen Eltern.

i

du hast
gute gewohnheiten

Du steigst nicht zu Fremden ins Auto.

iD
u unterhältst dich nicht mit Fremden und lässt

Du lässt dich nur anfassen, wenn du es möchtest.

i Du sagst laut „Nein“, wenn du dich unwohl fühlst.

Eltern kennen ihre Kinder.

iW
ir interessieren uns dafür, was unsere Kinder tun,
wo sie sind, wie es ihnen geht und was sie erlebt
haben.

iW
ir machen unseren Kindern die Umgebung vertraut,
geben ihnen Orientierung, zeigen gute und schlechte
Plätze.

iW
ir üben mit den Kindern „Hilfe holen“ oder
„telefonieren“.

iU
nsere Kinder haben eine Telefonkarte oder Kleingeld
„für den Notfall“. Sie wissen, dass der Notruf 110 aus
Telefonzellen kostenlos ist und dass sie auch übers
Handy die 110 anwählen können.

iW
ir spielen mit unseren Kindern „Was-tun-wenn“-Spiele.
iW
ir kennen die Vorlieben und Gewohnheiten unserer

i F remde sind alle Menschen, die deine Eltern
nicht kennen.

i

iD
u benutzt nur Wege in die Schule oder zu Freunden,
die deine Eltern kennen.

iD
u gehst immer die gleichen Wege in die Schule
oder zu Freunden.

iD
u weißt, wo du deine Freunde findest.
iD
u spielst nicht in Gegenden, in denen wenige andere
Menschen sind.

iD
u beobachtest deine Umgebung, du bist wachsam.
iW
enn du ungewöhnliche Dinge siehst, läufst du nach
Hause oder in ein Geschäft.

Kinder.

iW
ir sprechen mit unseren Kindern über die Gefahren,
die im Internet lauern.

iW
ir kennen Vor- und Nachnamen sowie Telefonnummern aller Freunde unserer Kinder.

iW
ir regen in Kindergarten und Schule den Austausch
von Anschriften und Telefonnummern an.

iW
ir besprechen uns mit anderen Familien, wie wir uns
im Notfall verständigen und beim Suchen vorgehen.

iU
nsere Kinder vertrauen uns, sie erzählen uns alles.
iW
ir legen in der Familie Wert auf Offenheit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

iW
ir sprechen über Dinge, wie sie sind, z. B. über
Sexualität, Missbrauch, Gefahren, Missverständnisse,
Täter, Situationen.


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