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Klausuren in der Oberstufe – Methodenblatt
Vorgehen
1.) Zunächst die Aufgaben gründlich durchlesen (Habe ich die Intention der Aufgabe wirklich
verstanden?)
2.) Material bezüglich der Aufgaben durcharbeiten und wichtiges anstreichen (ggf. zu den
versch. Aufgaben in verschiedenen Farben)!
3.) Zu jeder Aufgabe stichpunktartig wichtige Aspekte auf einem Konzeptbogen sammeln und
dann die Struktur (1.; 2.; 3.) der Aufgabenbearbeitung festlegen.
4.) Jetzt erst auf den eigentlichen Klausurbögen die Aufgabenbearbeitung niederschreiben!
Formale Struktur einer Oberstufenklausur
→ Der Kopf der Klausur enthält: Datum, Name des Schülers, Kurshalbjahr (z.B. 11.1),
Klausurnummer (z.B. Nr. 1), Kursbezeichnung (z.B. GK-Biologie) und den Namen des Lehrers.
→ Der Klausurbogen wird vertikal in der Mitte geknickt und dann immer die äußere Spalte
beschrieben. (Beim Lochen der Klausurbögen wird somit der Text nicht zerstört!)
→ Jede Spalte trägt eine fortlaufende Spaletenzahl.
→ Es wird zunächst der ganze Klausurbogen (= 4 Spalten) beschrieben, bevor mit einem neuen
beginnen wird.
→ Jeder Konzeptbogen, jeder Klausurbogen und jedes Arbeitsblatt trägt den Vor- und Zunamen des
Schülers
→ Nicht Schönschrift, aber groß genug und deutlich sollten Sie schreiben, damit der Leser nicht
durch unnötiges Rumrätseln verärgert wird.
→ Strukturieren Sie den Text durch Absätze. Dies erleichtert auch Ihnen den Überblick.
→ Ergänzungen des Textes bitte auf gleicher Höhe neben den Text schreiben (Keine Kreuzchen mit
Zahlen, dann irgendwo auf Seite x wieder auftauchen!!!)
Aufgabenstellung
→ Alle Klausuren sind so konzipiert, dass prinzipiell jeder Schüler, der im Unterricht aufgepasst hat,
alle Aufgaben lösen kann!
→ Es kostet zwar ein wenig Zeit, dennoch ist es sinnvoll die Aufgabenstellung zunächst
abzuschreiben. Dadurch wird erst häufig die genaue Anforderungsstruktur der Aufgabe deutlich.
→ Die Aufgabenstellung genau durchlesen und nur diese beantworten. Nicht alles schreiben was
man zu dem Themenbereich weiß, sondern nur das, was auch zu der Aufgabestellung passt!
→ Verdeutlichungen des Gesagten an prägnanten Beispielen ist häufig sinnvoll.
→ Alle Aufgaben werden mit eigenen Worten beantwortet. Werden nur Satzbauteile des
vorliegenden Textes aneinander gesetzt, stellt dies keine Eigenleistung dar.
→ Wörtlich übernommene Textpassagen müssen durch Anführungsstriche und
Zeilennummernangabe kenntlich gemacht werden.
→ Es wird Schriftdeutsch auf Oberstufenniveau und die Verwendung eingeführter Fachbegriffe
erwartet.
→ Nach der Bearbeitung einer Aufgabe das Geschriebene auf jeden Fall noch einmal durchlesen.
Häufig fehlt in der Eile ein Verb oder Artikel. (Bei häufigen Verstößen gegen die deutsche
Rechtschreibung muss nach den Richtlinien für die Oberstufe die Klausurnote um zwei Notenpunkte
herab gestuft werden!)
→ Soweit nicht ausdrücklich anders verlangt, wird die Aufgabe immer in Form eines Fließtextes
bearbeitet. (Keine stichpunktartigen Auflistungen!)
→ Abkürzungen dürfen nur benutzt werden, wenn diese zunächst erklärt werden. [(z.B. Abkürzung
(im folgenden abgekürzt mit „Abk.“)]
→ Außer bei einer Stellungnahme o.ä. (meist Aufgabe 3) bitte nie in der Ich-Form schreiben. Es
klingt sonst sehr unwissenschaftlich!
→ Teilen Sie sich die Zeit gut ein, so dass auch für die letzte Aufgabe (i.d.R. Die anspruchsvollste!)
genügend Zeit verbleibt!
→ … und nutzen Sie Ihre Zeit! Auch ein drittes gründliches Durchlesen fördert oftmals noch Fehler
bzw. Lücken zutage!
Korrekturzeichen
A → Ausdrucksfehler; R → Rechtschreibfehler; Z → Zeichenfehler; Gr → Grammatikfehler; W →
Wiederholungsfehler; V → Auslassungsfehler; Sb → Satzbaufehler; Bz → Beziehungsfehler; Fa →
Fachbegriff falsch; D → Denkfehler; UG → ungenau; [-] → Streichung von Überflüssigem; Sa →
sachlicher Fehler unterteilt in: --Sa → leichter Sa; | Sa → mittelschwerer Sa; +Sa → schwerer Sa;
[ → Fehlen eines Absatzes


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