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Neues Dokument1 .pdf


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Ich hasse Magdeburg
Ich lebe seit meiner Geburt in der Landeshauptstadt Magdeburg. Damals hieÿ die noch nicht so, aber
das ist nicht von Bedeutung. Vorerst nicht. Vielleicht sollte man aber aufgrund der folgenden Probleamtik in
Erwägung ziehen, was an Halle so

unlandeshauptstadtmäÿig

ist... Schon immer habe ich aber einen Gräuel

gegen diese Stadt gehegt. Vielleicht eine Art jugendlicher Hass gegen die eigene Herkunft. So ähnlich, wie
das Rebellieren gegen die Eltern oder die kurzen Jahre zwischen 14 und 16, in denen man den Anarchie-Patch
auf dem Rucksack trägt.
Mit einem gewissen Alter lernt man dann ein Instrument, um sich selbst zu verwirklichen. Etwas später
lernt man, dass die Möglichkeiten dieser Verwirklichung nicht gerade sehr groÿ und vielfältig in dieser Landeshauptstadt sind.

Schnell kennt man das

Gröninger Bad in- und auswendig und die Musikerszene,

die damals schon schnell wuchs, ebenso. Nun denn. Als Musikscha ende sollte man also möglichst schnell
möglichst weit weg von dieser Stadt kommen, um etwas mehr anfangen zu können.
Später, man hat es noch immer nicht aus der Stadt gescha t, studiert man dann an der Otto-von-GuerickeUniversität. An der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften. Man möchte eben nicht
unbedingt tolle Autos produzieren oder ein groÿer Arzt werden, sondern sich eher mit dem Gesellschaftlichen
auseinandersetzen. Die Lage und Ausstattung des Gebäudes dieser

gröÿten Fakultät an der Magdeburger

Universität spricht eine deutliche Sprache: Ihr seid hier nicht erwünscht, aber wir dulden euch...grade so.
Durch das Interesse an der Veränderung der Zustände (sowohl in Magdeburg als auch in der Welt) sucht
man eben auch Leute, die das ebenso wollen, mit denen man sich austauschen kann. Auch damit ist es in
Magdeburg nicht weit her.
Für mich schrumpfte das immer schon kleine kulturelle und intellektuelle Angebot über die Jahre - nachdem das

Mikrokosmos wegen eines ALTENHEIMS schlieÿen musste - zum Dunstkreis des Café Central

zusammen. Damit habe ich mich irgendwann abgefunden. Ich wusste, dass Magdeburg nicht mehr bieten
kann, weil die Politik derart falsch gepolt und orientiert ist, dass die Chancen einfach nicht vorhanden sind.
Solange der Maschinenbau boomt, gibt es auch keinen Anlass, dies zu ändern.

Ein Freund, der bedauer-

licherweise irgendwann mal zugezogen ist, hat es heruntergebrochen: In Magdeburg ist dieser intellektuelle
und kulturelle Kreis sehr klein, aber auch qualitativ. Man muss ihn nur erstmal nden.
Und jetzt macht Magdeburg's Regierung den nächsten Schritt zur kulturellen Deprivation. Das Central
darf keine Konzerte mehr veranstalten. WOW! Ihr könnt uns doch einfach gleich unsere Ausreisegenehmigung
zuschicken.

Eine Person beschwert sich und das achso kulturelle und um jugendlichen Zuwachs ringende

Magdeburg springt im Dreieck.

Nunja, die letzten Statistiken haben ja einen Zuwachs von ganzen 70 (!!)

Personen in Magdeburg von 2010 zu 2011 attestiert.
Wenn das Central diese Konzerte nicht veranstaltet und somit die zum Überleben notwendigen Einnahmen
durch deratige Groÿveranstaltungen ausbleiben, habt ihr mir my last resort genommen! Dann hatte ich
immer recht. Dann war und ist MD schon immer scheiÿe gewesen. Dann ist die Mühe der Kulturscha enden
und Engagierten um Moritzhof, Urbanpiraten, ri und Co. völlig umsont und ihr stecht ihnen eine dreckige,
rostige Lanze in den Rücken.
Ich hasse Magdeburg!

P.S.: Und ich weiÿ
Mind) da singen....

wirklich nicht, wovon die Jungs und Mädels von Stayded

(Magdeburg State of


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