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TA vom 20121102 .pdf


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Mühlhäuser Allgemeine

T A MU*

Freitag, . November 

Eigene Stärken
früh erkennen
und nutzen

Ausschuss
berät über
Fördermittel

Berufswahlmagazin
gibt Informationen

Projektanträge
bis 23. November

Landkreis. Welcher Beruf passt
zu mir und welche Stärken habe ich? Mit dieser und anderen
Fragen beschäftigt sich das Berufswahlmagazin der Bundesagentur für Arbeit in der neuen
Ausgabe. Es dreht sich alles ums
Thema „Stärken in Berufen“.
Den passenden Beruf zu finden, fällt vielen Jugendlichen
nicht leicht, heißt es in einer
Pressemitteilung. Umso wichtiger sei es, dass die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken möglichst früh beginnt.
Entscheidend für die richtige
Berufswahl ist es, seine Stärken
zu erkennen. Wie man seine
Stärken bereits in der Schule
entdecken kann, erläutern Jugendliche, die sich in einer
Schülerfirma engagieren.
Praktikanten berichten ferner über ihren Einsatz bei der
Polizei und ihre Tätigkeit als
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. Auszubildende erklären unter anderem, warum
Stärken wie Sorgfalt und Geschick für den Beruf als Goldschmied benötigt werden und
erläutern, warum eine Servicefachkraft für Dialog-Marketing
konfliktfähig sein sollte.
Die Musikband Queensberry
verrät in dieser Ausgabe zudem,
welche besondere Stärken jede
Musikerin hat und wie sie miteinander die Höhen und Tiefen
im Musikgeschäft bewältigen.
Der Gewichtheber Matthias
Steiner spricht im Interview
über seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik
und seine sportliche Karriere.

Landkreis. Für die Arbeit gegen
Rechtsextremismus, für Demokratie und Toleranz stehen im
Jahr 2013 voraussichtlich wieder 50 000 Euro zur Verfügung,
zusammengesetzt aus 30 000
Euro des Thüringer „Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ und
20 000 Euro aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern −
Kompetenz stärken“.
Der Begleitausschuss hat in
seiner letzten Sitzung die Ziele
und das Handlungskonzept beraten. Der Entwurf der Konzept-Skizze kann im Internet
(www.gemeinsam-zukunft-gestalten.net) abgerufen werden.
Projektanträge können bis spätestens 23. November bei der
Koordinierungsstelle im Landratsamt gestellt werden. Der Begleitausschuss wird in seiner
nächsten Sitzung über die Fördermittel beraten. Die Förderung für ein Einzelprojekt beträgt bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 20 000 Euro, förderfähig
sind Personal- und Sachkosten.
Die Projekte müssen den Zielen und dem Handlungskonzept des Lokalen Aktionsplans,
sowie den Förderkriterien entsprechen. Anträge und Fragen
können gerichtet werden an das
Landratsamt Unstrut-HainichKreis; (03603) 80 27 45.

Neuer Leiter
in Pressestelle

Mühlhausen. Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD) stellte gestern unserer Zeitung den
Leiter der neugeschaffenen
Pressestelle im Rathaus vor. Es
ist Christian Fröhlich (34), der
aus Höngeda vor den Toren der
Kreisstadt stammt und in der
Region auch seine Familie, Verwandten und Freunde hat. Er
hat an der Uni Jena Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert und
war fünf Jahre als Redakteur bei
der Thüringer Allgemeinen in
Erfurt beschäftigt. Wie er sagte,
verstehe er sich als Mitarbeiter
wie jeder andere im Rathaus
auch und stehe im öffentlichen
Dienst für den Bürger der Stadt.

Unheimliche Gestalten im mittelalterlichen Mühlhausen
Was aussah wie Halloween in der
Stadt, sind die sogenannten Gruselstadtgeschichten von der K-Theaterwerkstatt. Das neue Herbstferienangebot nimmt Erwachsene und

Kinder mit auf eine Reise in das mittelalterliche Mühlhausen. Viel Spaß
haben die Kinder dabei, sich zu verkleiden, wie hier Julia und Julia, die
kleine und die große Hexe. Alle

machten sich auf den Weg durch die
Stadt und begegneten zum Beispiel
die Kräuterfrau Anna Führ, welche
als Hexe im Jahre  in Mühlhausen auf dem Scheiterhaufen ver-

brannt wurde. Dieses Abenteuer ist
noch einmal am . November zu erleben. Treffpunkt ist  Uhr die Kilianikirche. Die Reise endet in der Bibliothek.
Foto: Daniel Volkmann

Amtsinhaber sieht seine
Arbeit als noch nicht beendet an

Martin Wacker (pl) ist der einzige Kandidat bei der Wahl des Bürgermeisters in Menteroda am kommenden Sonntag
Von Jürgen Wand
Menteroda. Insgesamt 1884
Wahlberechtigte sind am kommenden Sonntag in der Gemeinde mit ihren vier Ortsteilen
aufgefordert, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Die
Wahllokale in den fünf Stimmbezirken in Menteroda, Ort
(Gemeinderaum, Kindertagesstätte) und Schacht (Gemeindeverwaltung), Urbach (Feuerwehr), Kleinkeula und Sollstedt
(jeweils Ortsbürgermeisteramt)
sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Einziger Kandidat für den ehrenamtlichen Bürgermeister ist
der hauptamtliche Amtsinhaber, Martin Wacker (pl).
Wacker tritt ohne Gegenkandidat für eine zweite, sechsjährige Amtszeit an. Heißt das: keine richtige Wahl? „Das heißt es
nicht“, erwidert er, „denn der
Bürger hat die Möglichkeit, einen anderen Kandidaten auf
den Wahlzettel zu schreiben.“
Hier greift das sogenannte
Mehrheitswahlrecht. Warum er
wieder antritt, begründet er mit
noch offenen Vorhaben in der
Dorferneuerung, die er gerne zu
Ende führen will. Etwa den Abschluss des Straßenbaus in
Menteroda mit der ThomasMüntzer-Straße und der Bergstraße. Die Holzthalebener

Straße, eine Landesstraße, wird
2013 durch das Straßenbauamt
Nordthüringen erneuert (für
die Gehwege muss die Gemeinde aufkommen). Vorhaben in
den anderen Ortsteilen sollen
über das Leaderprogramm auf
den Weg gebracht werden.

Viele wünschten sich,
dass er wieder antritt
Und: Viele Einwohner und
Gemeinderäte hätten ihm gesagt, dass sie sich freuen würden, wenn er wieder antrete. Im
Ehrenamt. Kann man denn davon leben? „Mit der Aufwandsentschädigung und einem möglichen Halbtagsjob schon.“ Was
sagt die Familie dazu? „Die
steht hinter meiner Entscheidung, und bei dieser Gelegenheit möchte ich einmal meiner
Frau danken, die mir für meine
Aufgaben den Rücken freihält.“
Und was ist dabei herausgekommen, wenn auf die vergangenen sechs Jahr zurückgeblickt wird? „Damals, 2007, habe ich mit meinem Amtsantritt
für jeden Ortsteil ein Faltblatt
herausgebracht, in dem aufgelistet war, welche Maßnahmen
vorrangig angegangen werden
sollen. Bis auf zwei, drei wur-

Der Bürgermeister an einem ehemaligem Hunt aus
der Grube am Ortseingang.
Foto: Jürgen Wand
den alle umgesetzt, und neue
sind hinzugekommen.“ Besonders freut es ihn, dass es dank
der guten Zusammenarbeit von
Verwaltung und Gemeinderat
gelungen ist, in Menteroda einen „vollkommen neuen Ortskern“ zu schaffen. Mit dem
Saalneubau, der kompletten
Sanierung der Gaststätte, der
energetischen Sanierung der
Gebäude Holzstraße 5 (ehemals
Gemeindeverwaltung)
und Holzstraße 2 − das frühere
Feuerwehrgerätehaus ist heute

Vereinshaus. Dazu wurde der
Festplatz umfassend erneuert,
haben sich die angrenzenden
Regel- und Grundschule durch
das Konjunkturpaket II herausgeputzt. Komplett saniert durch
die Kirchengemeinde wurde
schließlich auch die Kirche.
Das schnelle Internet für alle
Ortsteile, die beitragsfreie Mitgliedschaft in den Mühlhäuser
Wasser- und Abwasserzweckverbänden (außer Urbach) und
die Straßenausbaubeitragssatzung, die mit Absenkung der

Schulden unter 150 Euro pro
Einwohner jetzt nur eine kleinere Belastung für die Bürger
mit sich bringt − darauf ist Wacker besonders stolz. Insgesamt
wurden in der Gemeinde in den
letzten sechs Jahren Investitionen von 1,81 Millionen getätigt.
Das heißt, im Durchschnitt
rund 1300 Euro pro Einwohner. Dabei wurde seit 1996 kein
neuer Kredit aufgenommen. Allerdings hat auch Menteroda an
der Erhöhung der Kreisumlage
um 114 000 auf jetzt 733 299
Euro ganz schön zu knabbern.
Nur mit einer Entnahme aus
der allgemeinen Rücklage sei
der Etat 2013 auszugleichen.
Martin Wacker ist 56 und Vater zweier erwachsener Kinder.
Er ist gelernter Instandhaltungsmechaniker und hat Bergmann gelernt. Nach 17 Jahren
musste er als Steiger im Kalischacht den Niedergang des
Bergbaus in der Gemeinde miterleben. Wacker gehört als Parteiloser dem Kreistag an (SPDFraktion) und arbeitet in verschiedenen Ausschüssen mit.
Er begleitet auch mehrere ehrenamtliche Funktionen in
Trinkwasser- und Abwasserzweckverbänden und ist − ein
Fußball-Besessener − 2. Vorsitzender der SG Urbach, die jetzt
in der 1. Kreisklasse spielt.

Stefan Müller-Ruppert las in der Mühlhäuser Stadtbibliothek aus Werken des Satirikers. Sein Publikum kam aus dem Lachen nicht mehr heraus

Kishon-Rezitator Stefan Müller-Ruppert lacht natürlich auch selber gern.
Foto: Michael Fiegle

Mühlhausen. Durch 40 Bände
des Erfolgsschriftstellers Ephraim Kishon, die er im Nachlass
seiner Mutter gefunden habe,
ließ sich Stefan Müller-Ruppert
zu seinem Kishon-Programm
inspirieren. Das führte den Sänger, Schauspieler, Rezitator und
Synchronisator im Rahmen der
Jüdisch-Israelischen Kulturtage
auch nach Thüringen.
Kishons mehr als 70 Bücher
hätten eine Auflage von 43 Millionen erreicht, davon allein 33
Millionen in Deutschland, und
seien in über 37 Sprachen übersetzt worden, wusste MüllerRuppert. Sein Buch „Familiengeschichten“ sei sogar das meist
verkaufte hebräische Buch
nach der Bibel. Geboren worden sei er 1924 in Budapest als
Ferenc Hoffmann und es habe

an ein Wunder gegrenzt, dass er
den Holocaust überlebt hätte.
Über Umwege sei er 1949 aus
politischen Gründen nach Israel geflüchtet. Bei der Einreise
erst erhielt er von einer Amtsperson seinen Namen Ephraim
Kishon mit der Nebenbemerkung „Ferenc, so einen Namen
gibt es bei uns nicht!“ Nach diesem Ereignis habe sich der gelernte Goldschmied, Metallbildhauer und studierte Kunsthistoriker entschlossen, gemeinsam mit dem israelischen
Staat humoristische Geschichten zu schreiben.
So sei es zumindest Kishons
2003 veröffentlichter Autobiographie „Nichts zu lachen“ zu
entnehmen. Dass es in Kishons
Satiren sehr viel zu lachen gibt,
bewies Müller-Ruppert mit seinem Programm. Im tiefen Bass
seiner Gesangsstimme und mit

bewegter Gestik verdeutlichte
er, wie man in Kishons neuer
Heimatstadt Tel Aviv, am besten
kein Wasser spart. Nachzulesen
in Kishons erstem Bestseller
„Drehn Sie sich um Frau Lot“.

Sich und die Familie auf
die Schippe genommen
Gern habe er in seinen Büchern auch sich und seine Familie auf die Schippe genommen. Mit der Supermarktgeschichte las Müller-Ruppert aus
„Familiengeschichten“ exemplarisch, wie die Vielfalt an Waren im Supermarkt bei Kishon
und seiner Frau, der „besten
Ehefrau von allen“, einen Kaufrausch auslöste und der verlorene Sohn Rafi zum Schluss in einer Einkaufstüte wieder auf-

Mühlhausen. Auf den Hinweis,
dass in einigen Straßen Mühlhausens nach der Zeitumstellung jede zweite Straßenlaterne
bereits um 20 Uhr abschaltet,
statt der angekündigten 22 Uhr,
reagierte die Bürgermeisterin
der Stadt, Beate Sill. „Die Zeitumstellung in der Nacht vom
27. zum 28. Oktober hatte zur
Folge, dass die Zeitschaltuhren
des Straßenbeleuchtungssystems, welche nur manuell zu
verstellen sind, diese Verschiebung nicht automatisch übernehmen. Durch Mitarbeiter der
Baubetriebsabteilung müssen
daher rund 80 Schaltuhren manuell umgestellt werden. Bis
zum Ende der 45. Kalenderwoche werden alle notwendigen
Einstellungen vorgenommen
sein. Dabei wird auch die Korrektur auf 22 Uhr eingearbeitet
sein“, teilte Beate Sill mit.
fb

Andacht
auf Friedhof
Mühlhausen. Am 4. November,
lädt die katholische Pfarrgemeinde St. Josef um 15 Uhr zur
Andacht für die Verstorbenen
auf den Mühlhäuser Friedhof
ein. Neben dem Gebet für die
Verstorbenen werden Kerzen gesegnet, die im Anschluss an den
Gottesdienst auf den Gräbern
entzündet werden können.

Gemeinsames
Schlachtessen

Kishons Witz lebte auf
Von Michael Fiegle

Umstellung für
Laternen dauert

tauchte. Kishon habe die Literaturgattung Satire in Deutschland
erst richtig bekannt gemacht,
sagte Müller-Ruppert. Das sei
ihm besonders mit Geschichten
seines jüdischen Neben-Ichs
„Freund Jossele“ gelungen.
Tief in die jüdische Seele blicken ließ er mit der Glosse über
jiddisches Pokern. Zwei weitere
drehten sich um die Humorlosigkeit eines Radios und die eine, wirklich aufregende Besonderheit in Amsterdam und die
Unmöglichkeit, sie zu finden.
Weiter ging es über den Versuch, nach einem schlechten
Theaterstück gut zu essen und
über Kishons Affinität zur
Kunstkritik. Kishon sei mit Literaturpreisen überhäuft worden. Den Aachener Karnevalspreis „Wider den tierischen
Ernst“ habe er jedoch nach einem Disput zurückgegeben.

Mühlhausen. Die Volkssolidarität Mühlhausen weist in einer
Pressemitteilung auf eine gemütliche Veranstaltung hin, die
in nächster Zeit in der Begegnungsstätte am Steinweg 43
durchgeführt wird. Es handelt
sich um ein Schlachtessen mit
Tanz am Freitag, dem 16. November, von 17 bis 22 Uhr. Informationen am Steinweg 43
oder unter (03601) 88 29 10.

Versammlung
für Mitglieder
Mühlhausen. Der Vorstand des
Mietervereins Mühlhausen und
Umgebung lädt alle Mitglieder
zur Mitgliederversammlung am
3. November, 10 Uhr, in die 3KKilianikirche ein. Auf der Tagesordnung stehen der Informationsbericht des Vorsitzenden sowie der Geschäfts-, Kassen- und Revisionsbericht.


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