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Stoffwechsel .pdf


Original filename: Stoffwechsel.pdf
Title: Microsoft Word - Abnehmen
Author: test

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Abnehmen & Fettstoffwechsel-Störung; LaufReport-Leserin Tanja G.-T fragt:
Sehr geehrter Herr Dr. Ziegler,
ich hab‘ vor einiger Zeit an einem Polar-Stoffwechsel-Seminar teilgenommen, wo Sie Referent waren. Ich bin
Trainerin und betreue abnehmwillige Damen. Nun hat eine meiner Teilnehmerinnen per E-Scan einen
Stoffwechseltest gemacht und das Ergebnis ist doch sehr heftig ausgefallen. Laut diesem Test hat sie nämlich 0% (?)
Fettstoffwechsel und 184% Zuckerstoffwechsel. Der Test wurde abends um 19 Uhr durchgeführt, die Dame war
vorher 4 Stunden nüchtern. Was ist davon zu halten? Vielen Dank im Voraus.
Sportarzt Dr. med. Rudolf Ziegler aus Heppenheim antwortet:
Kurz & schmerzlos hier meine Stellungnahme zu Ihrer Anfrage:


Mittlerweile sind neue Mess-Systeme zur indirekten Kalorimetrie im Markt verfügbar, also Geräte, die
mittels Analyse der Atemluft (Spirometrie) und Berechnung des resultierenden
sogenannten respiratorischen Quotientendas Stoffwechselgeschehen im Körper analysieren.
Wissenschaftlich besteht mittlerweile Einigkeit, dass nur die Bestimmung des RuheEnergieumsatzes verwertbare Resultate liefert, da im Belastungsstoffwechsel nicht standardisierbare
Variable die Höhe der Kohlendioxid-Abgabe über die Atemluft verfälschen können. Im Rahmen einer aktuell
veröffentlichten evaluierten Vergleichsstudie verschiedener Spirometrie-Systeme erbrachte das System EScan sehr valide Werte in der Reproduktion.



Ich würde daher betreffende Dame zunächst einmal beruhigen und sachlich mit ihr folgende wichtige
Stoffwechsel-bezogene Zusammenhänge durchgehen:
1. Sofern keine angeborenen Stoffwechselstörungen vorliegen, verfügt jeder Erdenbürger über einen
Energiestoffwechsel, der je nach Stoffwechsel-Trainiertheit unterschiedlich ausgeprägt auf
Kohlenhydrate und Fette zurückgreift. Aus genetischen Gründen versucht unser Körper generell die
begrenzten Kohlenhydrat-Depots in Leber und Muskulatur zu schonen, so gut es irgendwie geht. Und
das aus zweierlei Gründen: Der Leber-Zucker dient zur lebenswichtigen Blutzucker-Konstanz, der
Muskelzucker zur Bewältigung von Maximalleistungen. Selbst ein untrainierter Kandidat verfügt
daher über einen zumindest leidlich funktionierenden Fettstoffwechsel. Entsprechend lässt hier
das individuelle Vermögen, pro Zeiteinheit ein möglichst großes Fettsäure-Quantums zur Schonung
der Zuckerdepots in der Muskulatur zu verstoffwechseln, zu wünschen übrig.
2. Die wichtigsten wissenschaftlich gesicherten Maßnahmen, dem Fettstoffwechsel Beine zu machen,
betreffen daher:
Konsequent zurückhaltender Verzehr von Kohlenhydraten mit hohem Glukose(Stärke)- und Fruktose-Gehalt (Getreide, Brot, Müsli, Gebäck, Reis, Nudeln, Mais, künstlich
angereicherte Fruchtsäfte, Trockenfrüchte etc.), zumindest bis der Fettstoffwechsel effektiv
am Laufen ist,
Speziell zur Abendmahlzeit keine Stärke-haltigen Kohlenhydrate
Verzicht auf konzentrierte tierische Produkte (Wurst, Speck, Käse), um so die Zufuhr an
gesättigten Fettsäuren zu reduzieren),
Möglichst auf 2 Hauptmahlzeiten pro Tag beschränken, um über den langen Ess-EssAbstand die Insulinausschüttung und seine hormonelle Blockade des Fettstoffwechsels zu
limitieren,
Tägliches Kraft-Ausdauer-Bewegungsprogramm (Dauer vor Intensität) kombiniert mit
regelmäßigen ruhigen Nüchtern-Aktivitäten (Walking, Jogging, Nordic Walking) am Morgen
vor der ersten Mahlzeit:
3. Über diese Programm wird es unweigerlich zu einer verbesserten Aktivität und Funktionalität des
Fettstoffwechsels im Energiestoffwechsel kommen, was dann an folgenden aussagekräftigen
Parametern auch nachvollziehbar wird:
Abfall des Morgenpulses (gemessen morgens, gleich nach dem Aufwachen, im Liegen),
Abnahme des Bauchumfangs und des Körperfetts,
Reduzierte Infektanfälligkeit,
subjektiv erlebte Zunahme von Vitalität, Leistungsfähigkeit undemotionaler Power,
Normalisierung der Stoffwechsel-Parameter im Blutplasma (Blutzucker, Triglyzeride, HDL & LDL),
frühestens 6 Wochen nach Beginn dieses komplexen Umstellungsprogramms macht es dann auch Sinn,
mittels E-Scan nochmalsdie aktuell erreichte Stoffwechsel-Proportion (wie viel Kohlenhydrat-Umsatz, wie
viel Fettsäure-Umsatz) zu quantifizieren.








Ihr Dr. Ziegler
Quelle: Laufreport.de


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