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inzwischen am Ende der Sackgasse angekommen und es ist Zeit für große Veränderungen. Das Ihnen
allen von den Politikern bekannte „hier und dort ein bisschen was ändern" reicht schon lange nicht mehr.
Immer mehr Menschen sterben an Herzerkrankungen und an Krebs. Die Bevölkerungsexplosion stellt uns
heute schon vor ziemlich unlösbare Probleme und von der zunehmenden Angst im Allgemeinen
(Terrorismus usw.) möchte ich hier erst gar nicht anfangen zu reden.
Was wir dringend benötigen, sind mutige Menschen, die bereit sind, andere Wege nicht nur zu denken,
sondern auch zu gehen. Einzelne dieser Menschen haben schon immer die Welt positiv verändert. Doch in
einer Umgebung, in der die Angst, anstatt die Liebe, das dominierende Gefühl ist, muss man die mutigen
Menschen mit der Lupe suchen. Es scheint fast der Fall zu sein, dass die Mutigen ein Opfer der
Zivilisation geworden sind.
Doch ich glaube an Sie Ich glaube daran, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet Sie mein Buch in den
Händen halten und dass unter meinen Lesern nicht nur ein Mutiger, sondern gleich Tausende mutiger
Menschen bereit dazu sind, Verantwortung für sich und zukünftige Generationen zu übernehmen.
Enttäuschen Sie mich nicht, stehen Sie auf und haben Sie, genauso wie ich, den Mut alles hinter sich zu
lassen im Interesse von Milliarden von Menschen auf diesem Planeten - und wer weiß, vielleicht sogar
darüber hinaus. Ich vertraue Ihnen und bin mir ganz sicher, wenn Sie die in diesem Buch beschriebenen
Systeme einmal verstanden haben, dann wird es für Sie sowieso kein Zurück in Ihren normalen Alltag
geben - und Sie werden es auch nicht mehr wollen!
Während ich hier in Tsim Sha Tsui auf das Leben der Nathan Road schaue, denken sich andere Personen
neue Systeme aus, um uns alle „schön in der Spur zu halten", wie es mein Freund Timothy immer so nett
ausdrückt. Dank dieses Buches haben Sie jetzt jedoch die Chance selbst zu entscheiden, ob Sie in Ihrer
Spur bleiben möchten oder sich auf den Weg machen in ein neues und glücklicheres Leben.
Ihr Peter Yoda, Hongkong, im Februar 2007

Zu meiner Person
Mein Name in diesem Buch ist Prof. Dr. Peter Yoda. Der Professor und der Doktortitel sind echt,
und wenn ich bedenke, unter welch schwierigen Lebensumständen ich vor allem mein Studium
absolvierte, darf ich auch zu Recht stolz auf beide Titel sein. Mein Name ist es nicht, und wenn ich es mir
recht überlege, ist er auch nicht so wichtig, sondern das, was ich Ihnen zu sagen habe. Ebenso sind alle
Namen meiner Clubmitglieder und einige Ortsangaben zu deren Schutz geändert, nicht jedoch deren
Berufe bzw. ihre Aussagen. (Schräg gestellte Namen sind real existierend. Alle anderen Namen sind zum
Schutz der Personen geändert worden.)
Alle weiteren Aussagen und Angaben in diesem Buch sind wahr und geben in kurzen Worten wieder, was
ich im Club erfahren habe.
Ein bisschen geht es mir außerdem darum, dass Sie und meine Clubmitglieder mein Handeln besser
verstehen. Dieses Handeln in Form weniger Zeilen auf ein paar Seiten Papier gedruckt, das manche
vielleicht als Verrat am Club bezeichnen werden. Ich bin mir jedoch sicher, dass ich durch dieses Handeln
dazu beitragen werde, dass in diesem noch so jungen Jahrtausend weniger Menschen an chronischen
Krankheiten sterben müssen, nur weil man ihnen nicht erzählt hat, dass Geld und Machtgier weitaus
alltäglicher sind, als wir es uns selbst in unseren schlimmsten Albträumen vorstellen können.

Der Tag, der mein Leben veränderte
Es war der 18. Dezember 1980, ein Donnerstag. Ich saß mit meiner Frau in unserer Küche und wir
überlegten während des Frühstücks, was wir am letzten langen Samstag vor Weihnachten noch für
unsere Eltern einkaufen sollten. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass wir abends mit Freunden
ins Kino wollten und wir uns deshalb um 19:00 Uhr direkt vor der Klinik, in der ich arbeitete,
verabredeten. Ich gab meiner Frau wie jeden Morgen noch einen Kuss und machte mich auf den Weg in
die Klinik. Dort sprach mich sofort unsere Oberin an, ich solle ja nicht vergessen, dass ich mich ebenfalls
heute röntgen lassen müsse, da es auf meiner Station einen Fall mit Tuberkulose gab. Ich versprach ihr
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