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Klausurthemen:
1.Was ist Wirtschaftspolitik?
2. Adam Smith
3. Marktversagen/Marktmacht
4.BIP
5.Magisches Viereck
6.HDI

1.Was ist Wirtschaftspolitik?
Unter der Wirtschaftspolitik versteht man die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen der Staat
regelnd und gestaltend in die Wirtschaft eingreift. Wirtschaftspolitik legt die Spielregeln fest,
innerhalb derer die weitgehend privat organisierte Wirtschaft sich mit all ihren verschiedenen
Akteuren entfalten kann.
Wirtschaftskreislauf:

2.Adam Smith:
Die „unsichtbare Hand“ nach Adam Smith:
Die „unsichtbare Hand“ führt dazu, dass ein von Eigeninteresse geleitetes Handeln von Käufern und
Verkäufern das soziale Ziel der optimalen Ressourcenallokation (Ressourcenallokation ist die
Zuordnung und Verteilung knapper Ressourcen wie Arbeit, Kapital, Boden und Rohstoffen zur
Produktion von Gütern) erreichen kann. Also reguliert sich der Markt von selbst durch eine
sozusagen unsichtbare Hand.
„Das System der natürlichen Freiheit“ nach Adam Smith:
Das System der natürlichen Freiheit ist eine gesellschaftliche Ordnung, die versucht Freiheit und

Wohlstand gleichzeitig zu erreichen.
Welche Aufgaben hat für Adam Smith der Staat in der Wirtschaft?
Der Staat hat nach Adam Smith lediglich drei Aufgaben. Die erste Aufgabe ist das Land vor
Angriffen zu schützen. Die Zweite Aufgabe besteht da drin jedes Mitglied der Gesellschaft so weit
wie möglich vor Ungerechtigkeit und Unterdrückung durch andere zu schützen und ein
zuverlässiges Justizsystem zu schaffen. Als dritte und letzte Aufgabe des Staates beschreibt Smith
die Gründung und Unterhaltung öffentlicher Einrichtungen und Anstalten, die ein einzelner oder
kleine Gruppen aus kosten Gründen nicht tragen können, welche aber für die Gesellschaft wichtig
sind.
Weiter Informationen über Smith:
Adam Smith war ein schottischer Philosoph und Begründer der klassischen Nationalökonomie und
ist 1723 in Kirkcaldy in Schottland geboren worden. Sein bekanntestes Werk ist „Wealth of
Nations“ (Wohlstand der Nationen) von 1776.

3.Marktmacht/Marktversagen:
Marktmacht:
Unter Marktmacht versteht man die Fähigkeit eines Einzelnen oder einer kleinen Gruppe, die auf
die Marktpreise der Marktpartner Einfluss nehmen können.
Marktversagen:
Beim Marktversagen schafft der Markt es nicht alleine die Ressourcen effizient zu verteilen.
4.BIP:
Das Bruttoinlandsprodukt misst den Geamtwert der Produktion aller Güter(Waren und
Dienstleitungen), die während eines Jahres innerhalb der Landegrenzen einer Volkswirtschaft
hergestellt wurden.
Aussage als Wohlstandsindikator:
Das spezifische Problem des BIP pro Kopf ist, dass es einen mathematischen Durchschnitt
wiedergibt, der keinen Hinweis auf die Einkommensverteilung zulässt
- Verschiedene Faktoren wie zum Beispiel Schwarzarbeit oder andere soziale Indikatoren
finden keine Berücksichtigung
5.Magisches Viereck:
-

Magische Zielbeziehungen im magischen Viereck:
Eine der vier Beziehungen ist die Komplementarität (die Verfolgung eine Ziels führt nicht zur
Annäherung an ein anderes).Die nächste Zielbeziehung ist die Inkompatibilität (Zielkonflikt: die
Erreichung des einen Ziels behindert die Erreichung eines oder mehrere anderer Ziele).
Neutralität: Förderung eines Ziels beeinflusst weder negativ oder positiv die Förderung eines oder
mehrerer Ziele.
Informationen zum magischen Viereck:
Das magische Viereck beinhaltet vier wirtschaftspolitische Ziele, die gleichzeitig die Hauptziele der
staatlichen Wirtschaftspolitik sind und 1967 im Stabilitätsgesetz festgelegt wurde. Das magische
Viereck besteht aus folgenden wirtschaftspolitischen Zielen. Werden alle vier Ziele erreicht spricht
man von einem gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht. Das gleichzeitige erreichen von allen vier
Zielen ist aber nur mit magischen Kräften zu schaffen, daher auch der Begriff magisch. Konkret
bedeutet das, es ist nicht möglich alle vier Ziele gleichzeitig zu erreichen, da zwischen den Zielen
ein Zielkonflikt vorliegt. Es wird lediglich ein Gleichgewicht angestrebt, welches nie erreicht
werden kann.
Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (StWG):
Bund und Länder haben bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen die Erfordernisse
des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Die Maßnahmen sind so zu treffen, daß sie
im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung gleichzeitig zur Stabilität des Preisniveaus, zu
einem hohen Beschäftigungsstand und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht bei stetigem und
angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen.
6.HDI:
Definition:
Der Human Development Index (Index für menschliche Entwicklung) der Vereinten Nationen ist
ein Wohlstandsindikator für Länder. Der HDI wird seit 1990 im jährlich erscheinenden Human
Development Report (dt. Bericht für menschliche Entwicklung) des Entwicklungsprogramms der
Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht.
Ein alternative Wohlstandindikator, der HDI:
- erscheint jährlich von der UN
– Assoziations bzw. Sammelindikator, welcher sich aus folgenden Teilindikatioren
zusammensetzt:
– pro Kopf Einkommen
– Lebenserwartung
– Bildungsgrad








Beim HDI geht es darum, neben den materiellen Aspekten auch Entwicklung zu
berücksichtigen und eine besondere Aussgaekraft für Wohlstand zu erreichen.
Qualtität der Ausbildung wird nicht berücksichtigt.
Kritik am Teilindikator BIP
Ökologiche Faktoren werden nicht berücksichtigt
soziale Gerechtigkeit wird nicht berücksichtigt
politische Systeme werden nicht berücksichtigt.


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