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Datentypen und Algorithmen in C++.pdf


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2 Datentypen und Algorithmen in C++

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C++ Programmierung

Komplexe Datentypen in C++

Jede Programmiersprache bietet fundamentale Datentypen an, die für einfache Anwendungen ausreichen.
In C++ sind dies die bereits bekannten Datentypen bool, char, int, long, float und double. Meist muß der
Programmierer sich aber für spezielle Anwendungen Datentypen selbst konstruieren.

2.1 Benutzerdefinierte Aufzählungstypen
Lerninhalte

L1

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Anwendung benutzerdefinierter Aufzählungstypen

Lerninhalte

Definition benutzerdefinierter Aufzählungstypen

Anwendung benutzerdefinierter Aufzählungstypen

Häufig existieren in realen Programmen nichtnumerische Werte, die sich durch die Standarddatentypen
nur schlecht abbilden lassen. So kann zum Beispiel ein Wochentag nur die sieben Werte Son, Mon, Die,
Mit, Don, Fre und Sam annehmen. Oder ein Programm, das eine Ampelanlage realisiert, kennt nur die
drei Farbwerte Rot, Gelb und Gruen. Man kann diese Werte natürlich über den Datentyp int realisieren:
int Ampel
int Wochentag;

// rot=0, gelb=1, gruen=2
// Sonntag=0, Montag=1, usw.

Das hätte jedoch einige Nachteile:
• Die „Zahlenbedeutung“ müsste als Programmkommentar vermerkt werden.
• Die Zuordnung Zahl - Bezeichner ist nicht eindeutig: 0 kann rot, aber auch Sonntag bedeuten.
• Das Programm dokumentiert sich schlecht selbst:
if (ampel==2) ... // Welche Farbe ist das denn?
If (ampel==5) ... // Der Farbwert 5 ist nicht definiert.

Hier ist es sinnvoll, wenn der Programmierer beliebig eigene Typen vereinbaren kann. Man spricht dann
von selbstdefinierten oder benutzerdefinierten Datentypen. Die einfachste Art, einen selbstdefinierten Typ
zu vereinbaren, ist die Umdeklaration eines bereits vordefinierten Typs:
typedef signed char byte;
typedef int ganzzahl;

2000-12

// gibt signed char den Namen byte
// statt int kann man nun ganzzahl schreiben

datadidact
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Programmieren mit C++