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Schuldner in Deutschland Wie kommen Gläubiger an ihr Geld .pdf


Original filename: Schuldner in Deutschland - Wie kommen Gläubiger an ihr Geld.pdf
Title: Schuldner in Deutschland - Wie kommen Gläubiger an ihr Geld?
Author: Robin Koch

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Schuldner in Deutschland - Wie kommen Gläubiger an ihr Geld?
Mit einer eidesstattlichen Erklärung verpflichtet sich der Schuldner, sein Vermögen und seine Einkünfte
offenzulegen. Das ist allerdings erst nötig, wenn eine Sachpfändung fehlgeschlagen ist. Das bedeutet,
wenn der Gerichtsvollzieher in der Wohnung nichts gefunden hat, was den Wert der Schulden decken
könnte. Das ist aber nur ganz selten der Fall. Die meisten Gegenstände in den Wohnungen sind wertlos
oder sogar von der Pfändung ausgeschlossen. Ob ein Gläubiger eine richtige Chance hat, sein Geld
zurückzubekommen, das erfährt er in den meisten Fällen erst, wenn der Schuldner eine Offenbarung
seiner tatsächlichen Verhältnisse geleistet hat.
Dies soll sich aber nun ändern. Es soll eine Reform zur Zwangsvollstreckung gestartet werden, damit
Gläubiger zukünftig schneller an ihr Geld kommen. Die jetzigen Regelungen stammen noch aus dem
vorigen Jahrhundert und man geht davon aus, dass die meisten Schuldner Bargeld besitzen, welches der
Gerichtsvollzieher nicht zu Gesicht bekommt. Da heute die Vermögenswerte der Schuldner die Konten
und das Arbeitseinkommen sind, soll die Zwangsvollstreckung angepasst werden. Die Schuldner sollen
rechtzeitig genug aufgefordert werden, ihre Verhältnisse offenzulegen, damit die Gläubiger dem
Gerichtsvollzieher mitteilen können, was er pfänden soll. Wenn sich aber der Schuldner weigert, dann
soll eine Möglichkeit bestehen, den Schuldner in Erzwingungshaft nehmen zu können. In Zukunft soll der
Gerichtsvollzieher Auskünfte über Konten, Fahrzeuge, Einkommen und ebenso Informationen von den
Rentenversicherungsträgern, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und dem Zentralen
Fahrzeugregister einholen können.
Ein Schuldnerverzeichnis wird ebenfalls gefordert, da zurzeit nur am Amtsgericht des Wohnortes
ausgemacht werden kann, wer seine Schulden nicht bezahlen kann. Bei einem Umzug werden die
Angaben nicht weitergereicht und es hat niemand mehr Zugriff darauf. Daher ist es nicht unmittelbar
möglich, diese Schuldner finden zu können. Eine Adressensuche benötigt Zeit und verursacht Kosten beim
Gläubiger. Es macht jedoch Sinn, die neue Adresse des Schuldners zu suchen, um ihn erneut schriftlich
anschreiben zu können und um weitere Maßnahmen einleiten zu können. Die gesuchte Adresse kann beim
zuständigen Einwohnermeldeamt angefragt werden. Dies ist auch online möglich über

http://www.adressermittlung.de/.
Eine weitere Möglichkeit für den Gläubiger ist die Kontopfändung des Schuldners. Eine Kontopfändung
kann dann durchgeführt werden, wenn der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid oder ein Urteil durch
das Gericht erreicht hat. Dabei wird das Konto des Schuldners gesperrt und es werden keine Abbuchungen
mehr getätigt, wie beispielsweise Mietüberweisungen und andere Daueraufträge. Der Schuldner hat
solange keinen Zugriff auf sein Konto, bis der Betrag an den Gläubiger bezahlt wurde.


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