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Dampfbote Seniorenzentrum Weststadt Januar 2014 .pdf



Original filename: Dampfbote_Seniorenzentrum_Weststadt_Januar_2014.pdf
Title: Dampfbote_Seniorenzentrum_Weststadt_Januar_2014
Author: komm.pr.weststadt

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Winter 2014

Hauszeitung des Seniorenzentrum Weststadt
Jahresrückblick 2013

Starker Rücken

Glücklich durch den Winter

CD „Demenz hörbar machen“

Was Großmutter noch wusste

Neuer Heimbeirat

ALPENLAND- Einrichtungen in Ravensburg
Die ALPENLAND Pflege- und Altenheim Betriebsgesellschaft GmbH & Co. KG mit Sitz
in Sonthofen ist in Ravensburg mit dem „Seniorenzentrum Weststadt“, dem „Haus
der Betreuung und Pflege Am Mehlsack, sowie einem ambulanten Pflegedienst, der
„ALPENLAND mobil GmbH“ vertreten.
ALPENLAND bietet in all seinen Einrichtungen aktivierende und individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtete Pflege- und Betreuungskonzepte. Das Angebot
umfasst hierbei neben betreutem Wohnen auch stationäre und ambulante Pflege.
Das Verständnis aller Mitarbeiter ist geprägt von Respekt für die individuelle Persönlichkeit und Wertschätzung der Biographie eines jeden Bewohners. Das persönliche
Wohlbefinden der Bewohner und das Bewahren ihrer gewohnten Lebensqualität ist
eins der höchsten Ziele der ALPENLAND Einrichtungen. Die Erhaltung sowie die Förderung von Selbständigkeit und die Vermittlung von Geborgenheit sind für die Mitarbeiter von ALPENLAND täglich gelebte Philosophie. Anspruchsvolle und regelmäßige
Qualitätskontrollen, intern sowie extern, gewährleisten Pflege und Betreuung auf hohem Niveau.
Die Senioreneinrichtungen von ALPENLAND bieten neben der Dauerpflege auch Kurzzeit- und Tagespflegeplätze an. Die Betreuung und Pflege von Menschen mit örtlicher
und zeitlicher Desorientierung erfolgt in eigens für diese besonderen Ansprüche eingerichteten, gerontopsychiatrischen Wohnbereichen durch speziell ausgebildete
Fachkräfte. Weitere Angebote umfassen unter anderem eine ergotherapeutische Praxis, umfang- und abwechslungsreiche Aktivitäten und Veranstaltungen für Bewohner,
deren Angehörige und Freunde, eine hausinterne Cafeteria und ein hauseigenes Küchencatering, das täglich gesunde und frisch zubereitete Speisen anbietet. Auch Interessierte und Besucher sind jederzeit herzlich willkommen.
Die „ALPENLAND mobil GmbH“ ist ein von allen Kassen anerkannter ambulanter Pflegedienst. Die Mitarbeiter betreuen und versorgen Menschen in ihrem eigenen Zuhause. Das Leistungsangebot umfasst neben der Grund- und Behandlungspflege auch
vielseitige Service-Leistungen im hauswirtschaftlichen Bereich.

Das „Seniorenzentrum Weststadt“ –
umgeben von einer grünen, weitläufigen
Parkanlage nahe des Ravensburger
Höllwalds

Das „Haus der Betreuung
und Pflege am Mehlsack“ –
stadtnah und doch ruhig
gelegen, unweit des
Ravensburger Marienplatz

Inhaltsverzeichnis
Seite
Grußwort
Unser Service für Sie
CD: Demenz hörbar machen
Alpenland mobil
Jahresrückblick 2013
Neuer Heimbeirat
Starker Rücken
Glücklich durch den Winter
Was Großmutter noch wusste
Willkommen
Veranstaltungskalender
Geburtstage
Abschied

4
5
9
10
12
17
18
20
22
23
24
25
26

Glücklich durch den Winter –
Tipps für gute Laune trotz
Lichtmangel Seite 20

Neuer Heimbeirat stellt sich
vor Seite 17

Rezepttipp – Was Großmutter
noch wusste Seite 22

CD ab sofort erhältlich
Seite 9

3

Grußwort

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige und Besucher des Seniorenzentrum Weststadt,
ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein
gutes und erfolgreiches Neues Jahr
2014 verbunden mit der Hoffnung, dass das
neue Jahr uns Gesundheit und glückliche
Momente bringen wird.
Die Zeit zwischen den Jahren nutzen wir oft
dafür, um zur Ruhe zu kommen, Vergangenes Revue passieren zu lassen und Neues zu
planen. Unser Betreuungsteam unter der
Leitung von Herrn Denda hat damit natürlich
bereits einige Wochen vorher begonnen, die ersten Veranstaltungen für das Jahr
2014 zu planen und zu organisieren. Inspirieren ließen sie sich dabei durch die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Exklusiv für Sie hat
Herr Denda ab Seite X einen bunten und unterhaltsamen Jahresrückblick erstellt.
Auch in diesem Jahr wird es viele bereits bekannte und zur Tradition gewordene Veranstaltung, wie zum Beispiel im Februar der Fasnets-Hausball mit der Schwarzen
Veri, das Rutenfest mit den Rutentrommlern oder am 1. Advent unseren Christkindlesmarkt geben.
Das Jahr 2014 beginnt ebenso mit Highlights im Januar
wie das alte Jahr aufgehört hat. Nach unserem Neujahrsempfang am 2. Januar um 15.00 Uhr im Speisesaal folgt am 24. Januar um 20.00 Uhr eine Theateraufführung der "Theatergäng" der Lebenshilfe e.V.. Bereits 2011 spielte die Theatergruppe für uns "Geister,
Diebe und Pralinen". In diesem Jahr wir das Stück
"Mister Lachsack" aufgeführt. Ich möchte Sie herzlich
dazu einladen!
Nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen dieser
ersten Ausgabe im neuen Jahr 2014!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schön
Einrichtungsleitung

4

Über uns

Unser Service für Sie
Einrichtungsleitung & Verwaltung
Für das allgemeine Wohlergehen von
Mitarbeitern und Bewohner setzen sich
Heimleitung und Pflegedienstleitung
ein.
Für administrative Tätigkeiten, z. B.
Abrechnungen, sind unsere Verwaltungsdamen, Angela Schäfer, Beate
Stütz und Angelika Stöhr, gerne für Sie
da.
Als besonderen Service bieten wir für
unsere Bewohner ein sogenanntes „Taschengeldkonto“ an. Weitere Informationen hierzu bekommen Sie bei Frau Stütz.
Telefon:

Thomas Schön - Einrichtungsleitung
Krysztof Fanslau - Pflegedienstleitung
Verwaltung

0751 / 7906-21
0751 / 7906-24
0751 / 7906-0

Pflegebereich
196 Pflegeplätze:
• 4 Wohnbereiche à 34 Plätze; im Erdgeschoss als gerontopsychiatrischer
Wohnbereich, mit beschützendem Außenbereich
• 60 Zimmer im Altenheim auf 5 Etagen verteilt
Das Pflegepersonal ist primäre Ansprechperson für die Hausbewohner.
Im gerontopsychiatrischen Wohnbereich versorgen speziell ausgebildete
Fachkräfte örtlich und zeitlich desorientierte Bewohner.
Körperpflege, ärztlich verordnete medizinische Versorgung, Hilfestellung
beim Essen, Organisation von Dienstleistungen (Fußpflege, Friseur, etc.)
sind Hauptaufgaben in der Vollzeitund Kurzzeitpflege.

Wohnbereich P1
Wohnbereich P2
Altenheim AH

Telefon:
Wohnbereich P3
Wohnbereich P4

0751 / 7906-31
0751 / 7906-32
0751 / 7906-23

5

0751 / 7906-33
0751 / 7906-34

Über uns

Betreuungsteam
Lebensfreude und Lebensqualität für unsere
Bewohnerinnen und Bewohner, dafür
sorgen
die
MitarbeiterInnen
des
Betreuungsteams. Unterstützung und Begleitung beim Eingewöhnen in Ihrem neuen
zu Hause, individuelle Einzelbetreuung, Aktivierungsangebote und Angebote zur Tagesstrukturierung, Feste im jahreszeitlichen
Verlauf feiern, Organisation von kulturellen
und religiösen Veranstaltungen sowie Ausflügen und Biografiearbeit gehören hier zu
den Hauptaufgaben.
Telefon:

Michael Denda – Bereichsleitung
Ariane Mäschle – Öffentlichkeitsarbeit

0751 / 7906-37
0751 / 7906-28

Ergotherapie
Die Ergotherapie beinhaltet die Behandlung eingeschränkter körperlicher oder geistiger Fähigkeiten unter
Verwendung verschiedener therapeutischer Methoden, z.
B. Pädiatrie, Psychiatrie, Orthopädie, Geriatrie, Neurologie. Alltagsnahe und lebenspraktische Übungen stehen
im Mittelpunkt.
Beachten Sie auch unser Wellnessangebot!
Telefon:

Lea Thiele
Eva-Maria Knittel 0751/7906-20

Cafeteria
Unsere gemütliche Cafeteria bietet an Nachmittagen neben täglich frisch gebackenen Torten und
Kuchen auch Gelegenheit zu einem Plausch mit
Angehörigen, Freunden und Nachbarn oder für
Familienfeste. Reservierungen und Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen.
Für Ihren Nachmittagskaffee zu Hause können Sie
Kaffee, Kuchen und Torten auch zum Mitnehmen
kaufen.
Telefon:

Cafeteria 0751 / 7906-52

6

Über uns

Clinic-Service-Team
Der hauseigene Catering bereitet täglich mit frischen
Zutaten drei Hauptmahlzeiten zu. Beim Speiseplan
wird mit Unterstützung einer Diätassistentin auf ein
gesundes und seniorengerechtes Speiseangebot geachtet. Schonkost, Zwischenmahlzeiten und Diätzubereitungen sind selbstverständlich.
Der offene Mittagstisch bietet externen Gästen die
Möglichkeit, eine warme Mahlzeit in Gesellschaft zu
sich zu nehmen. Nähere Informationen zum offenen
Mittagstisch erhalten Sie in der Verwaltung.

Clinic-Reinigungs-Team
Die Bereiche Wäscherei, Raum- und Gartenpflege und der Technische Dienst kümmern sich um die jeweiligen hausinternen Tätigkeiten.
Telefon:

Wäscheservice
Reinigung

0751 / 7906-30
0751 / 7906-22

ALPENLAND mobil
ALPENLAND mobil ist ein von allen Kassen anerkannter ambulanter Pflegedienst.
Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden die
Bewohnerinnen und Bewohner der betreuten Wohnanlage
sowie Kunden aus Ravensburg und Umgebung versorgt.
Die Aufgaben des mobilen Pflegedienstes sind:
• von Ärzten verordnete Behandlungspflege, z. B. Medikamentengabe, Injektionen, Verbandswechsel, u.v.m.
• Grundpflege wie z.B. Körperpflege, Hilfe im Haushalt
• Service-Leistungen: Hausnotrufanlage (24-Stunden), Mittagessen-Heimservice
Telefon:

Pflegedienstleitung Petra Timucin

0751 / 7906-10

Betreutes Wohnen
In der betreuten Wohnanlage befinden sich 97 ZweiRaum-Wohnungen unterschiedlicher Größe in denen
dem älteren Menschen die Möglichkeit zu bequemem,
sicherem und komfortablem Wohnen unter weitgehender
Entlastung von Alltagsmühen eröffnet werden sollen.
• alle Wohnungen sind/werden mit Hausnotrufgeräten ausgestattet
• ALPENLAND mobil (von allen Kassen zugelassener Pflegedienst) ist vor Ort
• alle Bewohner sind zu den Veranstaltungen des Seniorenzentrum Weststadt
herzlich eingeladen
Telefon:
Conle Wohnungsbau GmbH 08321 / 6608-0

7

Über uns
Nachtcafé
Nach dem Abendessen treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner zur gemeinsamen
Abendgestaltung. Das wöchentlich wechselnde Programm können Sie dem Wochenplan entnehmen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrum Weststadt
und der Seniorenwohnanlage sind herzlich eingeladen!
Mittagstisch
Kommen Sie zum Schlemmen in unser schönes
Haus! Unsere Küche verwöhnt Sie mit einer täglich wechselnden Mittagskarte. Unsere Menüs
schmecken wie selbstgekocht und werden täglich
mit frischen Zutaten zubereitet!
Und das ist auch noch schonend für Ihre Haushaltskasse, unser Menü bieten wir Ihnen zu einem Preis von 5,90 Euro an! Wenn Sie gerne in
netter Gesellschaft ein schmackhaftes Menü einnehmen möchten, dann sind Sie an unserem offenen Mittagstisch herzlich willkommen. Gemeinsam schmeckt es einfach besser!
Mobile Kreissparkasse
Jeden 1. Dienstag im Monat von 10.30 bis 11.00 Uhr können Sie im Besprechungsraum bei der Verwaltung Ihre Finanzgeschäfte erledigen wie zum Beispiel
Bargeld abheben oder Überweisungen tätigen. Die Kreissparkasse Ravensburg bietet
diesen Service allen ihren Kunden im Seniorenzentrum Weststadt an!
Mobile Bäckerei
Montags und Donnerstags von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr können Sie frische Backwaren sowie Wurst, Käse, Eier, Kaffee im mobilen Wagen der Bäckerei Zembrodt
kaufen.
Beauty- und WellnessCenter
Gönnen Sie sich eine hochwertige Kosmetikbehandlung oder eine Wellnessmassage!
Im BeBeauty@Weststadt können Sie sich Montags und Mittwochs von 9.00 bis
13.00 Uhr oder nach Vereinbarung von ausgebildeten Kosmetikerinnen des BeBeauty – Kosmetikstudios in Ravensburg verwöhnen lassen.
Nähere Informationen und Terminvereinbarung unter 0751/76769909
Bibliothek
Wann haben Sie zum letzten Mal ein spannendes Buch
gelesen? Oder in einem Bildband geschmökert? Besuchen Sie unsere Hausbibliothek im Erdgeschoss des AH.
Selbstverständlich können Sie sich die Bücher kostenfrei
ausleihen und zu Hause in Ruhe lesen.
Öffnungszeiten Montag – Freitag 9.00 – 16.00 Uhr

8

aktuelles

„Demenz hörbar machen“ –
CD ab sofort erhältlich
„Wir im Seniorenzentrum Weststadt suchen
immer nach neuen Möglichkeiten, um unseren
Bewohnern ein breites Feld an Freizeitaktivitäten zu bieten. Jeder weiß jedoch wie individuell wir alle sind und somit auch unsere persönlichen Interessen.
Dies gilt insbesondere für die Menschen, die
sich aufgrund unterschiedlichster Lebensbedingen nicht mehr klar und verständlich äußern können. Nur durch konsequente und
wertschätzende Biographiearbeit lassen sich
entsprechende Vorlieben in Erfahrung bringen.“
Bereits in unserer Sommerausgabe konnten Die Promotion-Version der CD „DeSie über dieses neue Projekt im Seniorenzent- menz hörbar machen“ ist ab sofort
rum Weststadt lesen. Inzwischen ist aus vie- erhältlich
len Stunden des Musizierens verschiedener Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine CD entstanden. Was Sie auf dieser CD akustisch
wahrnehmen dürfen, beherbergt eine einmalige situative Spontaneität der unterschiedlichsten Stimmungen unserer Musiker…
Mit dem Projekt - „Demenz hörbar machen“ – geben wir Bewohnern die Möglichkeit,
sich über das Medium Musik „verständlich“ zu machen und sich auszudrücken.
Was ist gemeint mit –„Demenz hörbar machen“?
Ganz einfach, durch das Medium Musik, die uns in ihrer unterschiedlichsten Art Wege
zu innerpsychischen Prozessen ebnet. Dies kann bedeuten, bekannte Lieder zu erkennen, vielleicht vergessene Lieder wieder in Erinnerung zu rufen und neu zu erleben, oder mit gemachten Erfahrungen zu verknüpfen. Gerade aber durch eine neue
Art der Musik, die einem Menschen vielleicht noch nicht so geläufig ist, kann eine
Möglichkeit entstehen sich mittels des Rhythmus zu bewegen und mitzuteilen.
Schon einfache Bewegungen mit dem Klangstab, z.B. das Spielen der Tonleiter, sprechen unterschiedlichste Zentren in unserem Gehirn an. Ebenso kann ein Schlagzeug
die Chance sein, seinen eigenen Lebensrhythmus nach außen zu geben.
Gegen eine Spende an den „Förderverein Herzensgrün für Weststadt und Senioren“
e.V. können Sie die erste Promotion-Version mit insgesamt ca. 15 Minuten freier
Jazzmusik erwerben.
Ihr Ansprechpartner Martin Georgi steht Ihnen unter 0751/790645 gerne zur Verfügung!

Martin Georgi

9

ALPENLAND mobil

Neue Mitarbeiterin bei ALPENLAND mobil
Seit Dezember 2013 bin ich eine neue Mitarbeiterin im Team
bei ALPENLAND mobil.
Mein Name ist Elke Ruoff, ich bin 48 Jahre alt, verheiratet
und Mutter von zwei Töchtern, knapp 20 und 14 Jahre alt.
Meine Ausbildung habe ich damals bei einer Verwaltung ausgeübt und bis zur Geburt meiner großen Tochter dort als
Verwaltungsangestellte gearbeitet. In meiner langen Familienphase habe ich immer geringfügig in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Mein Mann ist selbstständiger Elektromeister
mit vier Mitarbeitern, den ich bei einigen anfallenden Arbeiten im Büro mit unterstütze.
Vor 2 ½ Jahren bin ich ehrenamtlich als Mitarbeiterin bei der evang. Nachbarschaftshilfe RV eingestiegen und habe in dieser Zeit mehrere Kunden im Raum RV unterstützt und versorgt. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit älteren Menschen zusagt und viel Freude bereitet. Somit habe ich dann beschlossen, eine Weiterbildung im sozialen Bereich zu beginnen. Von April bis Oktober 2013 habe ich eine
qualifizierte Fortbildung bei einer Bildungseinrichtung in Ravensburg durchgeführt
und diese Ende Oktober als Betreuungs- und Pflegeassistentin erfolgreich abgeschlossen.
Meine Aufgaben bei ALPENLAND mobil sind überwiegend:
Unterstützung des und Zusammenarbeit mit dem Pflegeteam, soziale Betreuung, Unterstützung und Begleitung im Alltag sowie Strukturierung des Alltags im Rahmen
des §45b für unsere Bewohner der Seniorenwohnanlage und Kunden die im eigenen
häuslichen Umfeld versorgt werden.
Gestaltung und Durchführung von Aktivitäten in Einzel- und/oder Gruppenaktivitäten
z.B. Lesen, Singen, Basteln, Gymnastik etc., Biografiearbeit hauswirtschaftliche Versorgung, Unterstützung von leichten Pflegearbeiten.
Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und auf ein gutes Miteinander.
Momentan werde ich an drei halben Tagen in der Woche anwesend sein. In meiner
Freizeit mache ich gerne Sport, höre Musik und lese gerne.
Vorab für Sie zur Information bereits geplante Veranstaltungen 2014:
20. Februar 2014 14.30 Uhr Fasnetskaffee – „Die Narren sind los“
Juli 2014 Sommerfest (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)
18. Dezember 2014 14.30 Uhr Weihnachtsfeier
Darüber hinaus werden wir Gruppenaktivierungen für Kleingruppen mit tollem Programm anbieten. Dazu demnächst mehr.
Elke Ruoff

10

ALPENLAND mobil

ALPENLAND mobil Ravensburg
Häusliche Kranken- und Altenpflege
In der heutigen Ausgabe des Dampfboten möchte ich Sie über unsere jährliche Regelüberprüfung im August vergangenen Jahres und deren positive Auswirkung für Sie
als Kunden informieren.
Die Qualität bei der ALPENLAND mobil GmbH Ravensburg wurde durch den Medizinischen Dienst der Kassen mit der Gesamtnote von 1,0 beurteilt. Dieses Ergebnis
spiegelt sich auch in der im Rahmen der Prüfung durchgeführten Kundenbefragung
wieder. Unsere Kunden waren mit uns sehr zufrieden und haben uns mit einer „eins“
bewertet, wodurch wir uns in unserer Arbeit nicht nur bestätigt fühlen, sondern
gleichzeitig auch für die Zukunft herausgefordert sind, diesen Weg weiterhin konsequent zu beschreiten.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!
Ihre

Petra Timucin Pflegedienstleitung

11

Veranstaltungen

Jahresrückblick 2013 mit der Beschäftigungstherapie
im Seniorenzentrum Weststadt
Zunächst wünsche ich Ihnen liebe Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und
ehrenamtliche Mitarbeiter mit der ersten Ausgabe des Dampfboten im Jahr 2014, im
Namen des gesamten Betreuungsteams ein gutes neues Jahr. Das höchste Gut, was
ich Ihnen wie auch im letzten Jahr wünsche, ist und bleibt eine gute Gesundheit, so
dass wir auch im kommenden Jahr wieder viele schöne Momente bei unseren Veranstaltungen miteinander erleben können. Ich möchte mit diesem Schreiben die Möglichkeit nutzen, das Jahr 2013 noch einmal Revue passieren zu lassen.
Das Jahr 2013 begann am 2. Januar mit einem
festlichen Neujahrsempfang im Speisesaal des
Seniorenzentrums. Nach der Neujahrsansprache
durch Herrn Schön, haben wir gemeinsam mit
einem Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen.
Begleitet wurde der Nachmittag durch das klassische Flötenensemble der Musikschule Ravensburg. In festlicher Atmosphäre wurde im Austausch miteinander bei Kaffee und Kuchen das
neue Jahr gemeinsam begonnen.

Das Flötenensemble der Musikschule
Ravensburg begleitete unseren Neujahrsempfang im Seniorenzentrum
Weststadt

Veranstaltungen aus den vergangenen Jahren, die sich etabliert haben, fanden
selbstverständlich auch 2013 ihren Platz, was für uns seitens der Beschäftigungstherapie für Sie sehr wichtig ist. Dazu gehörten selbstverständlich die im Wechsel stattfindenden Gottesdienste evangelisch und katholisch,
aber auch die ökumenischen Gottesdienste zu den
Hochfesten im Jahr. Veranstaltungen wie das Tanzcafé, der Männerstammtisch, das Damenkaffeekränzchen, die Geburtstagsfeiern, aber auch das
gemeinsame Singen, Tanzen und künstlerische
Gestalten gehörten auch 2013 zu unserem Programm.
Am 24. Januar lag es uns am Herzen allen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hauses mit einem festli-

Ehrenamtliche HelferInnen
sind Gold wert!

chen Abendessen für Ihre wertvolle Arbeit zu danken.
Ihnen gilt ein besonderer Dank für die liebevolle Mitarbeit, die uns Hauptamtliche im Alltag sehr unterstützt.
Kaum war die letzte Weihnachtskugel abgehängt,
schlich sich im Februar die närrische Zeit ins Haus. Ihren Höhepunkt erlangte sie mit dem Hausball am 6.
Februar 2013, an dem die „schwarze Veri“ alljährlich
durchs Haus springt.

12

Traditionell treibt am Hausball
im Seniorenzentrum Weststadt die „schwarze Veri“ ihr
Unwesen

Veranstaltungen
Der Frühling wurde am 20. März im Seniorenzentrum mit einem wundervollen Konzert der Musikschule Ravensburg eingeläutet und Ostern, das erste Hochfest im
Jahr feierten wir gemeinsam am Ostermontag im Rahmen eines ökumenischen
Gottesdienstes im großen Speisesaal. Den festlichen Abschluss dazu ergab das
diesjährige Osterfrühstück am 3. April.
Am Wochenende 13. – 14. April beteiligten sich unsere Ravensburger Einrichtungen
an der regionalen Gesundheitsmesse
„Gsund“ in der Oberschwabenhalle in
Ravensburg mit einem umfangreichen und
informativen Stand.
Der Monat April wurde durch den „Tanz in
den Mai“ am 30. April verabschiedet. Bei
Kaffee, Tee, Kuchen und einem schönen
Rahmenprogramm begrüßten wir gemeinBei der Messe „g´sund“ in der Oberschwa- sam den schönen Wonnemonat Mai. Liturbenhalle wird über das umfangreiche Ange- gisch wurde der Mai mit einer Maiandacht,
bot von ALPENLAND in Ravensburg infor- begleitet von den Elisabethen Frauen der
miert
Dreifaltigkeitsgemeinde, und einem ökumenischen Pfingstgottesdienst gefeiert.
Der Monat Juni begann mit einem Ausflug
für alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter des
Seniorenzentrum Weststadt & Haus der Betreuung und der Pflege am Mehlsack. Das Ziel
in diesem Jahr war die „Königliche Villa“
Schloss Linderhof in der oberbayerischen
Gemeinde Ettal im südlichen Bayern. Schloss
Linderhof ist das kleinste der drei Schlösser
Ludwigs II. und das einzige, das noch zu seinen Lebzeiten vollendet wurde. Linderhof gilt
als das Lieblingsschloss des „Märchenkönigs“,
in dem er sich mit großem Abstand am häu-

Beim Ausflug für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der beiden Ravensburger
ALPENLAND – Einrichtungen war in diesem
Jahr das Schloss „Linderhof“ das Ziel

figsten aufhielt. Ebenso märchenhaft waren
der Ausflug und das dazugehörige Wetter an
diesem Tag.
Das diesjährige Human-Soccer-Turnier
am 8. Juni war bei „Jung und Alt“ ein voller
Erfolg. Heiß umkämpfte Spiele prägten den
Tag, welche in einem Finalspiel zwischen
dem Seniorenzentrum Weststadt und dem
Haus am Mehlsack ausgetragen wurde. Der
Gewinner in diesem Jahr war das Team vom
Haus am Mehlsack, was im Jahr 2014 nach
einer lauten Revanche ruft!

13

Menschliche Tischkicker – das Turnier zugunsten der SZ-Nothilfefand 2013 bereits
zum zweiten Mal statt

Veranstaltungen
Anfang Juli besuchten wir mit Bewohnern unsere Nachbarn in Weingarten zum Welfenfestumzug. Historische Gewänder und Trommelgruppen erfreuten uns und
unsere Bewohner zugleich.
Mit dem Fest der Nachbarstadt wurde
das Fest der Feste in Ravensburg eingeläutet.
Wir besuchten mit unseren Bewohnern
das Rutentheater. Aufgeführt wurde in
diesem Jahr „die Bettelprinzessin“. Weiter ging die Rutenfestsaison mit traditionellem Festzug am Rutenmontag und
der Rutenfestfeier im Seniorenzentrum. Sowohl die traditionelle RutenRutenfest im Seniorenzentrum Weststadt wurst, die historischen Trommlergrupjedes Jahr geben uns die traditionellen
Trommlergruppen die Ehre
pen, wie auch unsere „Lodies durften
dabei nicht fehlen.

Der Bodensee ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel unserer Bewohnerinnen und Bewohner

Die Bewohnerausflüge im Sommer hatten
zwei wunderschöne Ziele. Dabei war Überlingen am Bodensee einer der Reiseorte. Ein
Spaziergang an der Uferpromenade, das Mittagessen im Strandrestaurant und das wohlverdiente Eis umrahmten diesen wunderschönen Tag. Ebenso besuchten wir in diesem Jahr
die Landesgartenschau im nahe gelegenen
Sigmaringen. Alles was den Garten und den
Balkon verschönert konnte dabei bestaunt
werden.

Der Monat September endet mit einem Wochenendhighlight vom 27.-29. September: Unsere 20- Jahr Feier im Seniorenzentrum Weststadt. Eingeleitet wurde das Festwochenende am
Freitag Abend mit einem festlichen Bankett
im Speisesaal.
Am Samstag konnten alte Autos bei der Oldtimershow bestaunt werden und luden sogar Flohmarkt mit Oldtimer-Schau – wer
wollte, konnte mitfahren oder in
zum Mitfahren ein. Ebenso gab es den alljährli- alten Schätzen stöbern
chen Flohmarkt in unserer schönen Gartenanlage, um sich mit Sammlerstücken einzudecken.
Feierlicher Höhepunkt der 20- Jahrfeier war der
ökumenische – Zeltgottesdienst am Vormittag,
das gemeinsamen Mittagessen mit dem Familienfest und Jahrmarkt für alle Bewohner, Angehörige und Gäste unseres Hauses.

14

Veranstaltungen

Beim Familienfest – 2013 unter dem Motto „Jahrmarkt“ - feierte die ganze Weststadt gemeinsam

Als Abschluss unserer Festwoche besuchte
„Altenpflegerin
Sybille
Bullatschek“ am 2. Oktober Ravensburg und begeisterte im Saal des Klösterle in ihrem Comedy-Programm mit
Ihren Erzählungen aus dem Alltag im
„Haus Sonnenuntergang“ Pflegekräfte
aus dem ganzen Kreis Ravensburg. Ein
herrlich spannender und lustiger Abend,
den dem Tränen gelacht wurden.
Nicht nur in der bayerischen Landes-

„Sybille Bullatschek“ begeisterte im Oktober
nicht nur unsere Pflegekräfte sondern Zuschauer aus dem ganzen Umkreis

hauptstadt München, nein, auch im Seniorenzentrum in Ravensburg wurde im
Oktober wieder das Oktoberfest gefeiert. Schunkellieder zum Mitsingen,
zünftige Musik, vorgetragen Witze und
zum Abendessen Leberkäse mit Kartoffelsalat gehörten selbstverständlich zu
dieser blau-weißen Feier im Speisesaal
für und mit unseren Bewohner.
Zudem dankten wir am 24.Oktober mit
einem ausgewogenen Brunch allen eh- Speisesaal blau-weiß, die Mitarbeiter in Tracht
– das Oktoberfest wird im Seniorenzentrum
renamtlichen Mitarbeitern des Hau- Weststadt gefeiert
ses für ihre bedeutungsvolle und wie der
Titel bereits beinhaltet ehrenhafte Aufgabe.
Die ruhige Jahreszeit und dazu gehörte bereits
der Monat November bot Platz für feierliche,
aber auch nachdenkliche und besinnliche Momente. Zum Einen feierten wir im Haus ein
wunderschönes Martinsfest mit den Kindergartenkindern der Dreifaltigkeitsgemeinde, zum
Anderen erinnerten wir bei unserem alljährlichen Gedenkgottesdienst an alle verstorbenen
Bewohner des Pflegeheims, Altenheims und der
Wohnanlagen.

15

Laternenbasteln mit den Kindergartenkindern stand in diesem Jahr zum
Martinsfest auf dem Programm

Veranstaltungen

Kutschfahrten, Plätzchen backen mit der Bäckerei Oberhofer, ein Streichelzoo – für jeden war
etwas geboten am Weststadt-Christkindlesmarkt, handgemachte Advents- und Weihnachtsartikel von regionalen Partnern hab es in den Hütten zu bestaunen und kaufen

Pünktlich zum ersten Advent, am ersten Dezember starteten wir mit dem Christkindlesmarkt in die Weihnachtssaison. Interne und externe Verkaufsstände, Glühwein und Punsch, ein Streichelzoo mit Ziegen und Ponys füllten unsere winterliche
Gartenlage vor dem Seniorenzentrum. Über die Kutschfahrten erfreuten sich sowohl
die Jungen, wie auch die älteren Gäste. Die weihnachtliche Stimmung im Speisesaal
wurde umrahmt von der Kinderweihnachtsbäckerei, dem Waffelstand, dem Bücherverkauf und den schönen Hand/- und Holzarbeiten der Dreifaltigkeitsgemeinde. Alles
in allem war es ein wunderschöner, harmonischer, Generationen übergreifender Tag,
der die Weihnachtszeit besinnlich eingeläutet hat.
Wie in jedem Jahr besuchte uns am 5. Dezember der Nikolaus mit den Elisabethen Frauen, die für das leibliche Wohl sorgten zur Nikolausfeier. Ebenso durften
die Weihnachtsbläser am 2. Advent zum musikalischen „stell dich ein“ nicht fehlen.
Den festlichen und liturgischen Jahresabschluss feierten wir im Haus mit der Weihnachtsfeier ein Tag vor Heilig Abend und mit dem ökumenischen Weihnachtsgottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag.
Gerne schauen wir auf ein schönes, feierliches, kreatives, aber auch besinnliches und
nachdenkliches Jahr 2013 zurück und freuen uns schon jetzt auf viele schöne Stunden und Begegnungen mit Ihnen im neuen Jahr 2014.
Es grüßt Sie recht herzlich,
Michael Denda
(Bereichsleitung Beschäftigungstherapie)

16

aktuelles

Neuer Heimbeirat
im Seniorenzentrum Weststadt
Wie Sie bereits mit den offiziellen Aushängen des Wahlergebnisses mitgeteilt bekommen haben, wurde am 6. Juni 2013 im Seniorenzentrum Weststadt ein neuer
Heimbeirat gewählt.
Hiermit möchte sich der gesamte Heimbeirat allen Heimbewohnern mit Angehörigen
und Freunden namentlich vorstellen.

Von links: Waltraud Niederberger (Ehrenamtliche), Adelinde Neumann (AH), Ilse
Schönhoff (AH), Veronika Schneider (Angehörige), Heidi Zwick (Besuchsdienst), Josef
Mayer (AH), vorn: Rudolf Weber( AH)
Unsere Aufgabe ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner anzuhören und ihre eventuellen Wünsche und Anregungen sowie neue Vorschläge von uns bei den zuständigen Personen anzusprechen.

Wenn Sie Wünsche, Frage oder Anregungen haben können Sie sich jederzeit an uns
wenden!
Viele Grüße sendet Ihnen
Ihr Heimbeirat

17

Experten-Forum

Starker Rücken - Tipps bei Rückenschmerzen
vor allem schmerzfreie Bewegung
lässt Rückenschmerzen oft schneller
verschwinden als Schonung. Sanfte
Gymnastik und Bewegung helfen oft
bereits, verspannte Muskeln zu lockern. Wenn bei Bewegung nur geringe Schmerzen auftreten, könnte
ein leichtes Schmerzmittel Linderung
verschaffen und somit eine Schonhaltung, die oft zu weiteren Verspannungen und somit Beschwerden
führt, vermieden werden.

Akute Rückenschmerzen hängen oft
mit Muskelverspannungen zusammen,
auch wenn im Alter andere Ursachen
zunehmen.
Ein Zwicken im Kreuz, Genickschmerzen oder verspannte Rückenschmerzen, Beschwerden am Rücken hat
fast jeder früher oder später einmal.
Häufig steckt eine Muskelverspannung
dahinter. Die Beschwerden verschwinden zwar meist nach kurzer
Zeit wieder, können aber immer häufiger auftreten wenn man nichts dagegen unternimmt. Auslöser sind oft
Haltungsprobleme oder die falsche
Haltung bei Belastung. Wenn Rückenschmerzen chronisch werden, können
diese zu einer entzündlichen Erkrankung führen. Wenn Rückenschmerzen
tagelang ohne Besserung anhalten,
wiederholt auftreten, sich verschlimmern oder weitere Beschwerden dazu
kommen ist es ratsam, einen Arzt um
Rat zu fragen. Gerade Senioren sollten
der Ursache ihrer Rückenschmerzen
auf den Grund gehen weil akute Rückenschmerzen mit der Zeit chronisch
werden können.
Gehen mit den Rückenschmerzen
Warnzeichen wie Taubheitsgefühle,
Beinkribbeln oder auch Inkontinenz
einher, sollte man schnellstmöglich
zum Arzt. Dies könnte ein Anzeichen
für eine Verengung des Wirbelkanals
sein, welche die Durchblutung der
Nerven verringert oder sogar unterbricht. Ebenso sofort zum Arzt sollte
man, wenn die Rückenschmerzen unmittelbar nach einem Unfall oder Sturz
auftreten.

Stufenlagerung: Den Rücken entlasten
Für eine kurze Liegepause zwischendurch empfiehlt sich die sogenannte
„Stufenlagerung“. Dabei legt man sich
flach hin, die Beine liegen auf einer
erhöhten Unterlage. Hüfte und Knie
sind jeweils etwa 90 Grad angewinkelt. Diese Position entlastet die Lendenwirbelsäule und den Druck auf die
Bandscheiben.
Wärme- und Kälteanwendungen
Sowohl Wärme als auch Kälte können
Beschwerden am Rücken bessern.
Das, was einem gut tut sollte man
befolgen. Generell helfen bei Muskelverspannungen eher Wärmeumschläge, bei entzündlichen Erkrankungen
Kühlung der betroffenen Stelle. Wichtig dabei ist, dass sowohl Wärmflaschen als auch Kältepackungen nicht
direkt auf die Haut gelegt werden um
Verbrennungen bzw. Erfrierungen zu
vermeiden.
In der Apotheke sind wärmende und
kühlende Salben erhältlich, die man
einfach auf die betroffene Stelle auftragen kann.

Bewegung hilft Verspannungen
zu lösen

Rückenschmerzen vorbeugen
Sie können Rückenschmerzen vorbeugen, in dem Sie im Alltag einige
einfache Regeln befolgen:

Sind verspannte Muskeln die Ursache,
können meist schon einfache Mittel
Linderung verschaffen. Leichte und

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Experten-Forum
Einseitige Belastungen vermeiden: Die richtige Sitzhaltung nehmen
Sie ein, indem Sie Ihren Oberkörper
aufrichten, das Becken leicht nach
vorne kippen und mit beiden Fußsohlen den Boden berühren. Wenn Sie im
Alltag viel Sitzen (müssen) ist es empfehlenswert, zwischendurch aufzustehen, sich zu strecken und ein paar
Schritte zu laufen.
Wenn Sie etwas Schweres heben
müssen, ist es immer ratsam, dass Sie
dies symmetrisch vor oder neben dem
Körper tun.

Das bedeutet, eine Schachtel tragen
Sie am besten mit beiden Händen
stützend vor dem Bauch, Einkäufe
o.ä. verteilen Sie am besten in 2 Taschen gleichmäßig und tragen in jeder
Hand eine. Bücken sollte so weit wie
möglich vermieden werden. Schonender für den Rücken ist es, wenn Sie in
die Knie gehen. Auch wenn dies zu
Beginn etwas mühsamer ist, wird es
Ihnen Ihr Rücken auf Dauer danken!
Im Folgenden ein paar Übungen für
den Rücken, die Sie im Alltag jederzeit
einbauen können.

Rücken kräftigen
Aufrecht mit geradem Rücken sitzen, Beine breit, Füße unter den
Knien, Arme zur Decke gestreckt. Nun Oberkörper in der Hüfte
beugen und so weit nach vorne neigen, dass der Rücken noch
gerade ist.
Rücken dehnen
Hände in den Nacken legen, Beine bei gestrecktem Rücken
beugen und zur Unterlage drehen, in die entgegengesetzte
Körperseite atmen.
Rumpf und Bauch kräftigen
In Rückenlage rechtes Bein in Hüfte und Knie anwinkeln.
Rechten Arm gestreckt auf den Boden legen. Kopf heben und
mit der linken Hand flach gegen das rechte Knie drücken, Ellenboden leicht gebeugt halten.
Nacken dehnen
Aufrecht sitzen, Rücken gerade, Beine hüftbreit. Mit einer Hand
den Kopf sanft zur Seite neigen und halten. Mit der anderen Hand
am Hocker halten und die Schulter auf dieser Seite nach unten
ziehen.
Brücke bauen
In Rückenlage Beine anwinkeln, Füße aufstellen, Arme neben dem
Körper ausstrecken. Die Handrücken zeigen nach unten, die Daumen nach außen. Der Kopf bleibt am Boden, der Nacken gestreckt.
Nun den Po spannen und ohne Hohlkreuz anheben, bis der Körper
eine nicht durchhängende Brücke bildet.
Ariane Mäschle

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Experten-Forum

Glücklich durch den Winter
Ab dem 21. Juni jeden Jahres werden
die Tage wieder kürzer. Das bedeutet,
die Nächte werden wieder länger, die
Tage kürzer. Morgens wird es erst
um acht Uhr hell und Nachmittags ab
fünf Uhr schon wieder dunkel. Der
Mensch braucht Licht – Sonnenlicht,
vor allem aber Tageslicht für ein gesundes Wohlbefinden und Lebensfreude.

Warum wir in der kalten Jahreszeit
ähnlich wie Tiere in den Winterschlaf
verfallen und wie Sie dagegen am Effektivsten vorgehen:
Symptome und ihre Entstehung
Wieso kommen wir morgens eigentlich
nur so schwer aus dem Bett und würden uns noch lieber als sonst einfach
den ganzen Tag unter die warme Decke kuscheln? Einen sehr großen Anteil an dem mit der Winterdepression
einhergehenden geschwächten körperlichen Befinden hat die mangelnde
Lichtzufuhr in den Herbst- und Wintermonaten. Ohne ausreichendes Licht
kann unser Körper nicht genügend
Endorphine produzieren, die die
Stimmung normalerweise aufhellen.
Hinzukommt, dass dadurch auch keine
Serotoninausschüttung
stattfindet.
Fehlt das sogenannte Glückshormon
wirkt sich das zwangsweise negativ
auf unserer Wohlbefinden aus. Dunkelheit führt außerdem zu einer erhöhten Produktion von Melatonin,
auch als Schlafhormon bekannt. Deshalb fühlen wir uns auch vermehrt
schlapp und müde.

Gedrückte Stimmung im Winter befällt
uns fast alle jedes Jahr von Neuem.
Das kennt wahrscheinlich jeder: Morgens beim wach werden ist es noch
dunkel, außerdem noch viel zu kalt
und die Lust, das warme, kuschlige
Bett zu verlassen fehlt. Im Alltag fällt
irgendwie alles schwerer als sonst,
man ist müde und kann sich nicht
konzentrieren.
Die jährliche „Winterdepression“ hält
wieder Einzug und mit ihr Müdigkeit,
Niedergeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und Antriebslosigkeit. Je
kälter und dunkler es draußen wird,
desto häufiger klagen die Menschen
über gedrückte Stimmung.

Sonne macht gute Laune –
(Sonnen-)Licht regt die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin an. Im Winter scheint die
Sonne seltener und es gibt weniger Tageslicht. Gerade deshalb sollten sonnige Wintertage
ausgiebig an der frischen Lust
ausgekostet werden – Sonnenlicht, frische Luft und Bewegung
steigern die Lebensfreude- und
-qualität!

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Experten-Forum
Was tun?

Aromaöle zur Beruhigung – Als Zusatz
ins Badewasser, Duftlampe oder als
Körperöl haben Öle, allen voran Lavendel, eine äußerst beruhigende und
ausgleichende Wirkung. Zitronenmischungen hellen außerdem die Stimmung auf.

Also was tun, wenn man eigentlich
den ganzen Tag nur schlafen will und
permanent schlecht gelaunt ist? Tipps
zur Verbesserung der Stimmung:
Frische Luft – Ein erster Schritt, um
der Winterdepression vorbeugen zu
können, ist regelmäßig rauszugehen
und bei Spaziergängen genügend Tageslicht zu tanken. Der Winterdepression mit Lichttherapie zu begegnen
wirkt sich nämlich positiv auf die Produktion von Serotonin und somit die
psychische Verfassung aus.
Bewegung macht glücklich – Obwohl
es bei dem nasskalten Wetter
manchmal schwer fällt, aber bei körperlicher Betätigung werden genügend Glückshormone ausgeschüttet,
die die schlechte Laune ganz schnell
verschwinden lassen können.
Gehen Sie unter Menschen, unternehmen Sie etwas mit Familie, Freunden und Bekannten – In guter Gesellschaft kommen trübe Gedanken lange
nicht so leicht auf wie alleine.

Mineralstoffreiche
macht munter

Nahrung

Neben diesen Hilfsmitteln zur Minderung der Symptome sollten Sie auch
auf eine ausgewogene und Mineralstoffreiche Ernährung achte. Denn vor
allem in Herbst und Winter sollte viel
Wert darauf gelegt werden, dass die
Nahrung viel Magnesium und Eisen
enthält.
Magnesium als Anti-Stress-Mittel –
Im Kampf gegen trübe Gedanken und
Antriebslosigkeit wird Magnesium eine
antidepressive Wirkung nachgesagt.
Es verhindert Übersäuerung und führt
eine verbesserte Zellatmung herbei.
Essen Sie in der kalten Jahreszeit
vermehrt Milch- und Vollkornprodukte,
weißen Bohnen und Linsen. Auch
Nüsse enthalten viele Mineralstoffe
und Vitamine.
Eisen macht vital – Eisen ist essentiell
für die Blutbildung und kann deshalb
zu einer gesteigerten Vitalität führen.
Eisenhaltige Nahrungsmittel wie Rotkohl, Rote Beete, Sojabohnen oder
Hagebutten, aber auch Trauben, Rosinen und Feldsalat sollten hin und
wieder auf dem Speiseplan stehen.
Chili bringt Glück – Wer den Folgen
der Winterdepression besonders
schnell Abhilfe schaffen will, sollte sich
Chili bedienen. Sein Scharfmacher
Capsaicin setzt rasend schnell Endorphine frei und bringt Sie wieder zum
Strahlen!
Ariane Mäschle

Zitrus-Duftmischungen machen gute
Laune, Lavendel dagegen sorgt für
innere Ruhe und Ausgeglichenheit

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aktuelles

Was Großmutter noch wusste
Kräuter aus der Natur bei leichten Erkrankungen, alt bewährte Tipps für den Hausputz oder Traditionsrezepte – jede(r) hat „Familiengeheimnisse“ die von Generation
zu Generation weiter getragen werden. Haben auch Sie einen Tipp oder Trick, ein
Koch- oder Backrezept welches Sie uns verraten möchten? Geben Sie Ihre Beiträge
einfach in der Redaktion ab! Jede Veröffentlichung wird mit einem Café-Gutschein
belohnt!
Hier ein „Familiengeheimnis“ von Gabi Volturno, ein herzliches Dankeschön aus der
Redaktion dafür!

„Sugo della Nonna“
original italienische Tomatensauce nach Großmutter's Art
ca. 400g Schweinebraten
ca. 400g Rinderbraten
ein paar dünne Schälrippchen
500g gemischtes Hackfleisch 500g
4-5 Dosen geschälte Tomaten
etwas Tomatenmark
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 große Karotte
2 Eier, Paniermehl, geriebener
Parmesan, frische oder getrocknete
Petersilie, Basilikum,
Muskat, Salz, Pfeffer, Olivenöl und
wenn vorhanden ein wenig Peperocciniöl
Zubereitung:
Den Schweine- und Rinderbraten mit Salz und Pfeffer würzen und in einem großen
Topf zusammen mit den Schälrippchen in Olivenöl gut anbraten. Die nicht zu klein
geschnittenen Zwiebeln, Knoblauch, die Karotte und zuletzt das Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Die geschälten Tomaten, (entweder mit einer Gabel zerdrücken oder passieren) dazugeben kurz aufkochen und dann langsam köcheln lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer, etwas Basilikum, ein wenig Muskat und wenig Peperocciniöl würzen.
das gemischte Hackfleisch in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, 3 Esslöffel Parmesan,
gehackte Petersilie, 2 Eier und Paniermehl (kein Brot) vermischen und kleine Klöße
formen. Die Klöße ohne anzubraten in die Tomatensauce geben und ca. 2-3 Stunden
mitköcheln lassen.
Wir Essen immer als ersten Gang Pasta mit der Sauce
und als zweiten Gang die verschiedenen Fleischsorten mit Kartoffeln im Backofen
und gemischten Salaten.
Guten Appetit wünscht Gabi Volturno

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Willkommen

Herzlich Willkommen!
Wir wünschen unseren neuen Bewohnerinnen und Bewohnern
eine glückliche und zufriedene Zeit in unserer Einrichtung

Helga Jacobi
Adolf Nitsche
Hedwig Schmidt
Waltraud Regen
Maria Klink

23

Veranstaltungen

Veranstaltungskalender
Januar 2014
02.01.14
08.01.14
10.01.14
13.01.14
17.01.14
21.01.14
24.01.14
27.01.14
30.01.14

15.00
15.00
15.00
15.00
15.00
15.00
15.00
15.00
15.00

Termin laut Aushang

Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr

Neujahrsempfang
Männerstammtisch
ev. Gottesdienst
Bingo Nachmittag
kath. Gottesdienst
Damenkaffeekränchen
Theater
Bingo Nachmittag
Monatsgeburtstagsfeier
Tanz-Café

Februar 2014
04.02.14 14.00 Uhr Besuch des evanglischen
Seniorennachmittag im Gemeindehaus Weststadt
Termin laut Aushang
Besuch der Seniorentreff Fasnet
10.02.14 15.00 Uhr Bingo Nachmittag
12.02.14 15.00 Uhr Männerstammtisch
14.02.14 15.00 Uhr ev. Gottesdienst
18.02.14 15.00 Uhr Damenkaffeekränzchen
20.02. – 22.02.14
Bildungsmesse
in der Oberschwabenhalle
1.02.14
15.00 Uhr kath. Gottesdienst
24.02.14 15.00 Uhr Bingo Nachmittag
25.02.14 15.00 Uhr Hausball
im Seniorenzentrum Weststadt
27.02.14 09.00 Uhr Narrenspringen
27.02.14 15.00 Uhr Monatsgeburtstagsfeier
Termin laut Aushang
Tanz-Café

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Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Januar 2014
Seniorenzentrum

Wohnanlage

Waldemar Roor
Hildegard Biyenmann
Hedwig Schmidt
Horst Himmelreich
Alois Birk
Ilona Spiller
Franz Dospil
Helga Jacobi
Maria Klink
Lydia Efinger
Artur Müller
Elfriede Kübler
Elfriede Walch

Christa Birk-Redolf
Heinz Herzinger
Hans Bartz
Gertrud Beitner
Karin Leins

Februar 2014
Seniorenzentrum

Wohnanlage

Karin Heckewald
Gertrud Braun
Mathilde Büdinger
Eugen Bechinger
Stefanie Wegmann
Josef Moll
Stefanie Häfele
Elsa Müller
Heinz Schröder
Friedrich Tuth
Berta Fuchs
Ottilie Schuster
Gertrud Lausmann
Josef Mayer
Emma Schweizer
Rudolf Sautter

Albert Frey
Josef Traude
Lydia Taube
Johannes Schmitz
Lieselotte Masch
Viktor Becker
Erika Ruderer
Peter Greiner

Für jeden Tag ein bisschen Glück, von
allem Schönen ein kleines Stück, dazu Gesundheit und Sonnenschein, so
soll Dein ganzes Leben sein.

25

Abschied

Wir gedenken unseren verstorbenen Bewohnern

Frau Stefanie Wegmann

Das größte Geheimnis ist das Leben, das tiefste
Geheimnis ist die Ewigkeit, das schönste GeGeheimnis ist die Liebe - ein Geheimnis, dem
selbst der Tod machtlos gegenübersteht.
Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen.
Wir sind dankbar, dass wir ein Teil des Lebenswegs unserer
verstorbenen Bewohner begleiten durften.

26

IMPRRESSUM
Herausgeber
Alpenland Pflege- und Altenheim
Betriebsgesellschaft
GmbH & Co. KG
Oberstdorfer Str. 20
87527 Sonthofen

Redaktion:
Thomas Schön
Ariane Mäschle (Kommunikation/PR)
Michael Denda
Lea Thiele
Martin Georgi
Silja Erichson
Renate Weißenrieder

Seniorenzentrum Weststadt

Druck:

Albert-Schweitzer-Str. 16-18

Druckreif

88213 Ravensburg
Tel 0751/7906-0
komm.pr.weststadt@betreuungund-pflege.de
www.betreuung-und-pflege.de

Stückzahl: 300

Nächste Ausgabe:
März 2014
Redaktionsschluss:
10. Februar 2014
Vertrieb:
Kostenlos an Bewohnerinnen
und Bewohner, Interessierte
und Freunde der Einrichtung,
Rathaus Ravensburg, Tourismusamt, Arztpraxen, Sanitätshäuser
Anregungen und Beiträge
können Sie gerne in der
Redaktion abgeben.

Unsere Kooperationspartner

Marienapotheke Ravensburg
Gerhard Schmidt
Marktstraße 8
88212 Ravensburg
Telefon (0751)3 62 50-0
Telefax (0751)3 62 50-14
Email:info@marien-apothekeravensburg.de
Internet: www.marien-apothekeravensburg.de

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