20140217 LUP Beschwerde .pdf

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Beschwerde bei LUP St. Pölten

17. Februar 2014

ÖBB-Postbus GmbH
LUP St. Pölten
lup@st-poelten.gv.at

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch wenn der eigentliche Grund meines Schreibens kein Angenehmer ist, so möchte ich
damit beginnen, wie sehr ich es begrüße, eine Nahverkehrsinfrastruktur wie jene des LUP
nutzen zu können. Mit kaum wahrnehmbaren Ausnahmen verkehren die von mir genutzten
Linien (i.d.R. die Linien 5 und 6) stets pünktlich und zuverlässig. Die Chauffeure sind trotz
wirklich oft kurioser Vorkommnisse zumeist sehr freundlich und hilfsbereit.
Ich nutze den LUP nun seit mittlerweile dreieinhalb Jahren wochentags zweimal täglich um
von der Anzengruberstrasse Ecke Jägerweg bis zum Hauptbahnhof und wieder zurück zu
kommen. Im Laufe der Zeit bin ich mit so einigen Busfahrern und Busfahrerinnen ins
Gespräch gekommen und mit dem einen oder anderen sogar per „Du“.
Leider hatte ich heute eine Auseinandersetzung mit einem Chauffeur, den ich bislang weder
auffällig noch unfreundlich wahrgenommen habe. Den genaueren Ausführungen möchte ich
vorausschicken, dass ich den Halteknopf grundsätzlich mehrfach und auch durchwegs etwas
fester betätige, da ich schon manchmal erlebt habe, dass das „Wagen hält“ Signal nicht
aufleuchtet. In diesen von mir über die Jahre beobachteten Fällen wurde nach kurzem Zuruf
zumeist unverzüglich der Bus angehalten (öfter auch mit dem Hinweis, doch bitte etwas
früher zu drücken).
Es war am 14. Februar um kurz nach 17.20 Uhr, als ich die Linie 6 nutzte, um vom Bahnhof
(Abfahrt pünktlich um 17.10 Uhr) nach Hause zum Jägerweg zu fahren. Mein Sitzplatz war
jener am ersten Viererblock links beim Fenster – mit dem Rücken in Fahrtrichtung. Bereits auf
Höhe der Stelzhamerstrasse betätigte ich den neben der Sitzkombination angebrachten
Halteknopf dreimal. Wie eingangs erwähnt, mache ich das immer so – und auch nicht zu
zaghaft. Was mir ob der verkehrten Sitzausrichtung verborgen blieb, war das
Nichtaufleuchten des Signals „Wagen hält“. Kurz vor der Kreuzung
Anzengruberstrasse/Jägerweg begab ich mich zum mittleren Ausgang und hielt mich fest.
Nach dem Abbiegen fuhr der Bus langsam wieder an. In diesem Moment erkannte ich, dass
das Signal nicht aufleuchtete, und so betätigte ich den Knopf mehrfach schnell
hintereinander, wodurch das Signal nun aufleuchtete (allerdings auch erst nach einigen
Sekunden). Zeitgleich rief ich ein zunächst noch freundliches „Halt. Bitte stehen bleiben.“ in
Richtung Busfahrer. Dies wiederholte ich lauter, als der Bus immer noch am langsamen
Anrollen war. Da der Busfahrer nicht reagierte rief ich es noch lauter und wurde dabei von
einigen Fahrgästen unterstützt, die ebenfalls laut „Halt“ riefen. Erst nach dem vierten und
mittlerweile schon energischen Ruf reagierte der Busfahrer mit einer abweisenden
Bemerkung, ich solle doch früher drücken. Er stieg kräftig aufs Gaspedal und machte keine
Anstalten, stehen zu bleiben.

Ich muss zugeben, dass ich ab diesem Zeitpunkt bereits etwas ungehalten war und so
entgegnete ich dem Herrn energisch (aber keineswegs unfreundlich), dass ich MEHRMALS
gedrückt hätte, dass der Knopf offensichtlich defekt sei und dass er doch bitte wenigstens
jetzt (wir waren im Bereich der Hausnummer 47) stehen bleiben solle. Er ignorierte meine
Bitte mit dem Hinweis, dass bei ihm nichts aufleuchte. Meine Ungehaltenheit schlug zu
diesem Zeitpunkt in richtigen Ärger um, und so hatten wir bis zum Halt in der nächsten
Station eine verbale Auseinandersetzung, deren Details ich Ihnen an dieser Stelle gerne
ersparen möchte.
Im Verlauf dieser Auseinandersetzung unterstellte er mir, dass ich wohl die „armen“ Busfahrer
für unfreundlich und „alle blöd“ halten würde, was ich sofort verneinte. Meine Worte waren (im
Original allerdings in Mundart): „Nein, ich habe mit keinem der anderen Busfahrer ein
Problem. Ich fahre seit Jahren zweimal täglich mit dem Bus, und ich hatte bisher auch mit
Ihnen kein Problem. Aber Sie werden jetzt möglicherweise eines mit mir bekommen!“. Ein
süffisantes Lächeln verlieh seiner Antwort „na, des glaub i net“ den unverkennbaren Ausdruck
von Überheblichkeit.
Genau diese Überheblichkeit ist es, die ich mit diesem Schreiben an den Pranger stelle. Die
gesamte Situation ist ein Ausnahmefall und sollte auch so gewertet werden. Ich bin nicht
nachtragend, weiß aber unangenehme Vorkommnisse und deren Auswirkungen gerne
erledigt. Dies ist jedoch nur möglich wenn man sich damit beschäftigt. Ich finde es zutiefst
schade, dass ein Unternehmen wie Ihres und deren engagierte Mitarbeiter in ein schlechtes
Licht gerückt werden müssen, nur weil ein einzelnes schwarzes Schaf vielleicht einen
schlechten Tag hatte.
Ich ersuche Sie, sich dieser Angelegenheit im Rahmen entsprechender Erhebungen
anzunehmen, und den betreffenden Mitarbeiter abzumahnen.
Ich wünsche ihm weder harte Sanktionierung noch verteufle ich ihn nun. Ich wünsche
allerdings, dass der Gerechtigkeit genüge getan wird, indem er sich in aller Form bei mir
entschuldigt. Ich werde ihm insofern dazu Gelegenheit bieten, als dass ich dieses Schreiben
öffentlich auf Facebook poste.
Abschließend möchte ich nochmals auf den Beginn dieses Schreibens verweisen und darauf,
dass ich sehr viel vom LUP-System und seinen Mitarbeitern halte. Bitte helfen Sie mir,
weiterhin positiv über St. Pöltens Nahverkehr zu denken und diese Gedanken mit anderen zu
teilen.

Hochachtungsvoll,
Christian Mitterer
3100 St. Pölten


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