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bild | wissen: ultra hd

Der Codec HEVC
Deutlich höhere Auflösungen sehen
nochmals viel besser aus.
Bis TV-Ausstrahlungen in Ultra HD
zum Normalfall werden, müssen wir
uns sicherlich noch etliche Jahre gedulden. ARD und ZDF liefern ja zurzeit noch nicht einmal Full HD ab.
Hier sieht allerdings der Privatsender
Sky mal wieder einen Mehrwert für
den Kunden. Er hat schon einige Erfahrungen mit der Aufzeichnung von
Live-Events in 4K gemacht. Die Satellitenbereiber ASTRA und Eutelsat
sind ebenfalls mit im Boot, sehen sie
doch eine Verdopplung des Datenbedarfs als enorm verkaufsförderne
Maßnahme für ihre Transponder-frequenzen an – und etwas, das Konkurrent Kabel nur bedingt liefern kann.
So gibt es bereits Ultra-HD-Testsendungen als Schleife auf beiden

Damit Ultra-HD-Filme trotz
vierfacher Pixelzahl nur
doppelt so viele Daten
benötigen wie Full HD, soll
der neue Codec HEVC
(MPEG H.265) genutzt
werden. Mit DivX 10.1
bekommt man ihn kostenlos auf den PC.

Orbitalpositionen. Natürlich findet
dies nicht in der DVB-Sendenorm
statt, die es eventuell in ein paar Jahren für den Regelbetrieb geben wird.
Die muss erst noch erfunden werden.
Es gilt aber als sicher, dass HEVC als
Codec genutzt werden wird, vielleicht
ja im Modulationsverfahren DVB-S3
und direkt von Beginn an vorbereitet
für 3D.
Als Meilenstein wurde kürzlich bekanntgegeben, dass das Endspiel der
kommenden Fußball-WM in Ultra HD
aufgezeichnet und ausgestrahlt werden wird – mit Technik von Sony. Es
gibt einen feinen technischen Unterschied zwischen Aufzeichnen und
normgerechtem Live-Ausstrahlen.
Momentan dauert die Umwandlung in
den für die Ausstrahlung zu nutzenden
Bild-Codec HEVC (H.265) die zehnfache Echtzeit. In nicht einmal einem
halben Jahr soll es Geräte geben, die
das zehnmal schneller können. Die interessante Information, mit welcher
Bildrate die WM übertragen werden
soll, blieb leider unbeantwortet.
50/60p (progressiv) wären für Sport
unabdingbar, 100/120p wären aber
auch erlaubt.

4K im Internet
TV-Normen müssen Dutzende Jahre
Bestand haben, allgemeingültig sein,
und ihre Algorithmen sind fest in Silizium gegossen, also kaum veränderbar. Da haben es die computerbasierten Technologien erheblich leichter.

So können durch Updates von Software neue Codecs nachgereicht und
Algorithmen verbessert werden –
wenn der Prozessor nur schnell genug
ist. Daher hat die Computerwelt den
Übergang zur nächsten HD-Generation schnell geschafft. Grafikkarten,
die Ultra HD über HDMI (1.4 = 30 Hz)
oder DisplayPort (1.2 = 60 Hz) ausgeben können, gibt es bereits für unter
100 Euro, die Wiedergabe des Codecs
H.265 bekommt man gar kostenlos.
Rovi, der Hersteller der beliebten
Software DivX, hat sich bereits Anfang
2013, als die Codierungsnorm abgesegnet wurde, ins Zeug gelegt und ist
nun fertig. Die Version 10.1 decodiert
und codiert jetzt 4K in HEVC. Da die
Videodateien bei gleicher Qualität nur
halb so groß sind, wird sich die Software schnell verbreiten und zum
nächsten De-facto-Standard werden.
Und Rovi verdient Geld damit, den
Herstellern von TVs und Playern Lizenzen zur Wiedergabe zu verkaufen.
Das sollte funktionieren, und so werden wir schon mit der kommenden
TV-Gerätegeneration HEVC-Material
aus dem Interent laden und nativ abspielen können.
In den USA haben sich auch professionelle Video-on-Demand-Anbieter
zum neuen Format bekannt. Allen voran gab Netflix schon sehr früh bekannt, in Ultra HD streamen zu wollen. Kürzlich wurde bekannt, dass es
die zweite Staffel der äußerst beliebten Serie House Of Cards sein wer-

Nuvola NP-1
Der ultraschlanke Medienstreamer NP-1 soll in Kürze für
300 Dollar in den USA erhältlich sein. Er basiert auf
NVIDIA Tegra 4-Chips. Wie sein großer PC-Player-Bruder
NP-1H besitzt er nur einen HDMI-1.4-Ausgang.

Sony FMP-X1
Der Ultra-HD-Player kostet in den USA 700 Dollar, ist mit
zehn Filmen vorbespielt und soll HDMI 2.0 unterstützen.

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