PM 13 2014 Über 4.000 Streikende beim Auftakt am 19.03.2014 .pdf

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Title: ver.di Presseinformation-Vorlage
Author: hebirner

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MEDIENINFORMATION

Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk
München & Region
Schwanthalerstr. 64
80336 München

4.000 Streikende im Ballungsraum München

19. März 2014

Allein 2.000 bei der Kundgebung am Karlsplatz (Stachus)

Telefon:

089 / 59977-0

Telefax:

089/ 59977-7777

Die tatsächliche Streikteilnahme lag am Ende dreimal so hoch als ursprünglich
angenommen. „So einen gewaltigen Streikauftakt habe ich im Öffentlichen
Dienst noch nie erlebt“, erklärt Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer für
München & Region. „Das stimmt mich zuversichtlich, falls die Verhandlungen
am 20./21.03.2014 keine Annäherung bringen. Wir sind für einen weiteren
Streik bestens gerüstet.“
Nach Auszählung aller Streiklisten haben an diesem Mittwoch knapp über
4.000 Beschäftigte im Ballungsraum München ganztags die Arbeit niedergelegt. (Hinweis: Die mittags bekannt gegeben Zahl von 2.500 beinhaltete noch
nicht alle Streikbetriebe. An der zentralen Kundgebung auf dem Münchner
Karlsplatz (Stachus) nahmen rund 2.000 Streikende teil.
Highlights des Streiktages 19.03.2014
Mit rund 1.800 Streikenden waren die Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und
ihre Leitungskräfte die absolut größte Beschäftigtengruppe, die die Arbeit
niedergelegt hat. Über die Hälfte aller Einrichtungen blieben geschlossen.
Beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) sind rund 700, überwiegend Fahrer und
Lader, in den Streik getreten. Nahezu alle Einsammelfahrzeuge blieben in ihren Depots. Sämtliche Wertstoffhöfe blieben am Streiktag geschlossen.
Stark im Streik vertreten waren auch die Mitarbeiter der Stadtwerke München
GmbH. Die Streikenden kamen aus dem Bereich Versorgung und der Bäder.
Das Prinzregentenbad blieb komplett geschlossen. Der öffentliche Nahverkehr
rollte aber wie gewohnt. Die Beschäftigten der MVG haben einen eigenen Tarifvertrag.
Wenig gefreut haben dürfte sich der Münchner Stadtkämmerer. Die Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung haben an diesem Tag keine Strafzettel verteilt. Gefreut haben sich dagegen die falschparkenden Autofahrer.
weiter Seite 2

Internetadresse:
E-Mail:

www.muenchen.verdi.de
heinrich.birner@verdi.de

Seite 2
Eine absolute Premiere war der Streik der Auszubildenden der Kreisklinik in
Freising. Üblicherweise streiken die Beschäftigten eines Betriebes und nehmen
die Auszubildenden mit. Die Auszubildenden der Krankenpflege waren mutig
genug und sind eigenständig und ohne Streikbeteiligung ihrer „erwachsenen“Arbeitskollegen“ in den Streik getreten.
Die Streikbetriebe vom 19.03.2014
-

Auszubildende der Stadtwerke München GmbH
Auszubildende der Landeshauptstadt München#
Auszubildende der Kreisklinik Freising
Auszubildende der Fachakademie für Erzieherinnen und Erzieher
Kinderbetreuungseinrichtungen der Landeshauptstadt München
(Krippen, Kitas, Horte, Tagesheime, Kooperationseinrichtungen)
Stadtwerke München GmbH
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM)
Straßenreinigung der Landeshauptstadt München
Baureferat (incl. Straßenbeleuchtung, Verkehrsleittechnik und Straßenbau) der Landeshauptstadt München
Münchner Stadtentwässerung (MSE)
Isar-Amper-Klinikum-Klinikum München-Ost (Bezirkskrankenhaus Haar)
Verein für heilpädagogische Aufgaben e.V.
Referat für Bildung und Sport bei der Landeshauptstadt München
Sozialreferat der Landeshauptstadt München
Kommunale Verkehrsüberwachung der Landeshauptstadt München
Stadtbibliotheken der Landeshauptstadt München
Landratsamt München

ver.di-Forderungen
Die ver.di Forderung für den öffentlichen Dienst kommunaler Bereich und
Bund lautet:
-

Erhöhung der monatlichen Einkommen um einen Grundbetrag in Höhe
von 100 Euro
Weitere, zusätzliche Erhöhung um 3,5 %
30 Tage Erholungsurlaub für alle Beschäftigten,
Befristung von Arbeitsverhältnissen nur noch bei Vorliegen eines sachlichen Grundes
Übernahme der Auszubildenden in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis sowie
Die Erhöhung des Nachtarbeitszuschlags für die Beschäftigten in den
Krankenhäusern

Weitere Informationen:
Heinrich Birner, Tel. 0170 / 574 90 02


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