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Bauchstraffung.net 3 .pdf


Original filename: Bauchstraffung.net_3.pdf
Author: Mareike Backes

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Bauchstraffung
Schöner Bauch Dem Wunsch nach jugendlicher Attraktivität stehen leider häufig hartnäckige Fettpolster im Wege, die auch gegen Sport
und Diäten immun sind. Für dieses Problem gibt es vielerlei Ursachen. So können sich mangelnde Bewegung oder eine genetisch bedingte
Schwäche des Bindegewebes als Grund für den sogenannten “Hängebauch” entpuppen.
Auch eine immense Gewichtsreduzierung oder Schwangerschaft können ein schlaffes
Bindegewebe verursachen. Das Gewebe am Bauch wirkt dann häufig wie ausgeleiert. Nicht
selten wirkt sich das negativ auf das Selbstwertgefühl der betroffenen Personen aus: Sie fühlen
sich unattraktiv und einfach nicht wohl in ihrer Haut. So sehen viele Betroffene eine
Bauchstraffung als letzte Möglichkeit ihr seelisches Leid zu lindern und ihre Problemkurven
wieder in wohlproportionierte Formen zu bringen.

BAUCHSTRAFFUNG: MIT CHIRURGISCHE
HILFE ZUR WOHLGEFORMTEN LINIE
Eine Bauchstraffung kann hier tatsächlich Abhilfe schaffen und die Sehnsucht nach einem straffen und makellosen Body Wirklichkeit
werden lassen. Im Vorhinein muss man sich jedoch gründlich informieren und hinsichtlich der Notwendigkeit einer Bauchstraffung beraten
lassen.
Nutzen Sie unseren Klinikfinder, um einen Chirurgen für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Ihrer Nähe zu finden und vereinbaren Sie
einen Beratungstermin. Unser Klinikfinder ist ein kostenloser und unverbindlicher Service, der Ihnen sinnvolle Zusatzinformationen zu dem
Angebot der Kliniken bietet.

AUF EXPERTEN SETZEN!
Die Bauchstraffung gehört zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen. Trotzdem zählt sie zu den aufwändigsten
chirurgischen Eingriffen und erfordert eine umfassende Vor- und Nachsorge. Umso wichtiger ist es, sich in die Hände eines erfahrenen
Chirurgen für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu begeben.
Wir wollen Sie bei diesem Schritt bestmöglich unterstützen: Deshalb finden Sie auf dieser Seite nicht nur ausführliche Informationen zum
Thema Bauchstraffung sondern auch einen Klinikfinder!

Methoden der Bauchstraffung
Notwendige Voruntersuchungen werden einen Tag vor dem Operationstermin durchgeführt. Zur Sicherheit kann diese Voruntersuchung
zusätzlich beim Hausarzt durchgeführt werden. Bevor die eigentliche Operation beginnt, wird das Areal, das ausgeschnitten und entfernt
werden soll, vom Arzt angezeichnet. In aller Regel wird der Eingriff in Narkose (Allgemeinanästhesie) durchgeführt. Die Wahl der Narkose
bespricht der Anästhesist (Narkosearzt) vorher mit dem Patienten. Er ist auch während der gesamten Operation dabei und steuert die
Narkose. Innerhalb der verschiedenen Methoden sind verschiedene Schnittführungen möglich.
So gibt es einen waagerechten Schnitt an der Obergrenze der Schambehaarung, einen w-förmigen Schnitt oder einen ankerförmigen
Schnitt. Meist wird der Schnitt parallel zur Schamhaargrenze angelegt, damit die späteren Narben möglichst wenig zu sehen sind. Welche
Schnittführung sich besonders gut eignet, ist abhängig von der Art und Größe des Hautüberschusses und sollte im Vorfeld mit dem Arzt
besprochen werden. Die Narbe sollte stets unabhängig von der Wahl der Methode so ästhetisch und unauffällig wie möglich sein. Die
Schnittführung wird vom Facharzt meist so gewählt, dass die Narbe später von der Kleidung bedeckt ist. Je nach Schnittform wird ein
flacher oder steiler Narbenverlauf gewählt. Die Operation ist ein größerer Eingriff und dauert zwischen 1,5 und drei Stunden.

Totale Abdominoplastik
Zur Bauchstraffung gibt es verschiedene Techniken, von denen die sog. „totale Abdominoplastik“ die häufigste ist. Diese Operation wird
unter einer Allgemeinnarkose durchgeführt. Im Unterbauch wird ein Hautschnitt knapp oberhalb der Schamgrenze gemacht, der seitlich
entlang der Bikini-Linie nach oben hin ausläuft. Um den Bauchnabel herum wird ein weiterer Einschnitt gemacht, um dort die Haut vom
Nabel abzulösen. Nun kann die gesamte Bauchdecke von den Bauchmuskeln abgehoben werden. Die auseinandergewichenen
Bauchmuskeln werden wieder zusammen gebracht und aneinander genäht.
Die Bauchdecke wird durch diese Bauchmuskelstraffung gestärkt und die Taille geschmälert. Zur Straffung der Haut wird diese häufig bis
zu den unteren Rippenbögen gelöst und nach unten gezogen. Um die Bauchdecke etwa zehn Zentimeter nachziehen zu können, muss
vorher überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt werden. Für den Bauchnabel muss nun eine neue Öffnung gebildet und fixiert werden.
Anschließend werden Drainagen in die Haut eingelegt und mit Nähten in mehreren Schichten verschlossen. Die unterschiedlich langen
Wundränder müssen einander angepasst werden, so dass eine glatte und gut verheilende Naht entsteht. Ist der Operationsbereich vernäht,
wird ein Kompressionsverband angelegt, der Schwellungen und Schmerzen vermindert und gleichzeitig ein Anmodellieren der Haut
bewirkt.

Partielle Abdominoplastik
Eine weitere Methode der Bauchdeckenstraffund ist die untere Bauchdeckenstraffung. Sie eignet sich für Personen, die nur Probleme
unterhalb des Bauchnabels haben. Diese sog. „partielle Abdominoplastik“ ist ein kleinerer Eingriff, der unter bestimmten Voraussetzungen
ambulant unter örtlicher Betäubung in einem leichten Dämmerschlaf durchgeführt werden kann. Der Nabel wird hierbei nicht versetzt und
nur der untere Teil der Muskulatur wird gestrafft. Bei der partiellen Methode strafft der plastische Chirurg anders als bei der Methode der
totalen Bauchplastik nur das Gewebe zwischen der Schnittlinie und dem Bauchnabel. Die Hautareale werden auch hierbei nach unten
gezogen und überschüssige Haut wird eliminiert. Im Anschluss werden die Hautareale jedoch wieder eingenäht bevor ein Verband angelegt
wird. Die meisten Patienten sind jedoch für diesen einfachen Eingriff nicht geeignet.

Bodylifting
Eine Sonderform der Bauchstraffung ist das Bodylifting. Der Amerikaner Ted Lockwood perfektionierte diese Technik und stellte somit eine
hervorragende Möglichkeit dar, innerhalb einer Operation die erschlaffte Bauchdecke und auch die Flanken sowie das Gesäß zu straffen.
Für diese Methode bedarf es allerdings einer sehr sorgfältige Analyse und sehr viel Erfahrung. Geholfen werden kann mit dieser Methode
besonders Patienten, die ihr Gewicht massiv reduzieren konnten. Sie können durch das Bodylifting ihr Körperbild entscheidend verbessern.
Wie bei anderen Methoden auch, verläuft die Narbe komplett in der Sliplinie. Neben der Entfernung von überschüssigem Gewebe hat diese
Operation auch positive Auswirkungen auf die Cellulite im seitlichen und vorderen Oberschenkelbereich. Nach der Behandlung kommt es
hier zu einer erstaunlichen Verbesserung der Optik.

Fettabsaugen
Zu den weltweit häufigsten ästhetischen chirurgischen Eingriffen gehört die Fettabsaugung. Beliebt ist dieser Eingriff, da eine
entscheidenden Veränderung der Körperform mit kleinen und kaum sichtbaren Narben erzielt werden kann
Fettabsaugungen werden vorgenommen, wenn lokale Fettansammlungen bestehen. Dies ist bei Frauen häufig im Bereich der
Oberschenkel und Hüftregion, des Gesäßes, der Knie und der Bauchregion der Fall, seltener im Bereich der Unterschenkel, der Oberarme
oder des Gesicht–Halsbereiches. Bei Männern befindet sich der unerwünschte Fettansatz meist im Bereich des Bauches, der Taille, der
Brust und des Kinns.
Diese Operation kann je nach Anzahl und Ausmaß der Regionen in Lokalanästhesie, in Regionalanästhesie oder auch in Vollnarkose
durchgeführt werden.
Bei der Fettabsaugung wird das Gewebe mit großen Mengen an Wasser und Lokalanästhetikum aufgequollen. In einigen Fällen bewirkt
diese Methode doch große Nachteile, denn die zu verschönernden Bereiche sind durch die eingeleitete Flüssigkeit nicht mehr sicher zu
beurteilen und es können Nebenwirkungen wie Thrombosen, Embolien oder Herzrhythmusstörungen auftreten.
Durch die Fettabsaugung wird der Körper geformt. Hierbei werden gezielt Fettdepots entfernt und die Haut legt sich automatisch im
Rahmen des Schrumpfungsprozesses wieder an. Durch die Einführung von beispielsweise Kochsalzlösungen wird das Fettgewebe zum
Platzen gebracht und kann mit feinen Kanülen abgesaugt werden. Somit ist eine sehr präzise Korrektur möglich. Wichtig bei der
Fettabsaugung ist die postoperative Nachsorge. So muss das Stützmieder mehrere Wochen lang konsequent getragen werden, um die
Hautschrumpfung so zu unterstützen. Zudem sind Massagen mit speziellen Salben und Lymphdrainagen sehr wichtig, um ein optimales
Ergebnis zu erzielen. Diese Methode stößt jedoch an ihre Grenzen, wenn es sich beispielsweise um eine Bauchdecke mit viel
Hautüberschuss, Bindegewebsschwäche und Schwangerschaftsstreifen handelt. Hier wird sich die Haut nicht ausreichend von selbst
zurückziehen. Ein seriöser Arzt klärt besonders hier seinen Patienten über sämtliche Korrekturmöglichkeiten und deren Grenzen auf. Nur
so kann ein individuelles Behandlungskonzept erstellt werden.
Durch die neue Methode, der „Wasserstrahl assistierte Liposuktion“, kurz WAL, gehören diese Probleme jedoch der Vergangenheit an. Bei
dieser Technik wird die Fettzelle nicht aufgequollen sondern durch einen computergesteuerten fein vernebelten Wasserstrahl aufgelöst.
Direkt nach dem Auflösen erfolgt das Absaugen des erweichten Gewebes in einem Arbeitsgang, so kann bereits während der Operation
gesehen werden, an welchen Stellen das Fett bereits entfernt wurde und wo noch ein Feinmodellierung erforderlich ist.
Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass mit dem eingeweichten Fettgewerbe auch die Flüssigkeit mit dem Lokalanästhetikum
verschwindet und somit die Medikamentenbelastung für den Patienten reduziert wird. Auch wird so das Infektionsrisiko auf ein Minimum
gesenkt, da die Lösung durch ein patentiertes Sondensystem garantiert steril an die zu behandelnden Stellen gelangt. Durch ein spezielles
Lokalanästhetikum ist eine Schmerzfreiheit von bis zu zwölf Stunden gewährleistet. 90% der Operationen können so unter örtlicher
Betäubung und ambulant durchgeführt werden. Auch die Zeit der Operation kann gemindert werden und dauert nur noch ein bis anderthalb
Stunden.
Teilweise wird eine Bauchstraffung auch in Kombination mit einer Fettabsaugung durchgeführt. Hierbei werden Fettdepots im Bereich der
Hüften entfernt, um so eine schönere Taille zu erzielen. In einigen Fällen führt auch nur eine Fettabsaugung zu einem guten Ergebnis.
Positiver Nebeneffekt einer jeden Bauchstraffung ist auch, dass frühere Operationsnarben wie eine Blinddarmnabe oder
Schwangerschaftsstreifen automatisch mit entfernt werden. Auch wenn die Bauchstraffung selbst eine Narbe mit sich bringt, ist diese
nahezu unsichtbar und wird durch die natürlich Bauchfalte kaschiert.
Alle Methoden haben eines gemeinsam: sie sollten nur von erfahrenen Fachärzten für Plastische Chirurgie durchgeführt werden. Diese
Fachärzte sind speziell ausgebildet, während Ärzte, die sich ästhetische oder kosmetische Chirurgen nennen, nicht über eine anerkannte
Facharztausbildung verfügen. Es gilt, auch bei vermeidlich kleinen Eingriffen gibt es Risiken, die entscheidende Folgen nach sich ziehen
können.


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