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Finanzplanung Pilgenröder in euro 11 2014 .pdf


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Börse & Investments
Finanzberater des Jahres

Wettbewerb

Erfolgreiche Quereinsteiger
Von Zahlen verstehen sie natürlich alle etwas: €uro fragte zwei Mathematiker und einen
Ingenieur, wie sie beim „Finanzberater des Jahres“ investieren VON RALF FERKEN

S

ind Aktien schon zu teuer? Lassen höhere Zinsen bald die
Kurse fallen? Wer will, findet an
den Börsen immer Risiken. Ralf
Pilgenröder (50) ist jedoch optimistisch.
„Es gibt momentan keine Alternative zu
Aktien“, sagt der Gründer der Finanzplanung Pilgenröder aus Köln. „Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken
stützt die Aktienkurse.“
Sein Depot beim „Finanzberater des
Jahres“ bestückt Pilgenröder deshalb mit
der maximal zulässigen Aktienquote von
70 Prozent. Daran will er festhalten,
auch wenn ihn ein Indexfonds mit deutschen Dividendenwerten jüngst etwas
zurückwarf. „Exportorientierte deutsche Unternehmen sollten überproportional von der weiteren Euro-Schwäche
profitieren“, kalkuliert er. Auch für den
Wissensteil beim „Finanzberater des
Jahres“ fühlt er sich gut präpariert. Viele Jahre arbeitete er in seinem angestammten Feld als Wirtschaftsingenieur,
ehe er immer mehr in den Bereich Börse hineinschnupperte. „Das hat mir Spaß
gemacht“, sagt er. Bereits seit 15 Jahren
arbeitet er nebenberuflich als Dozent an

96 €URO 11|14

der Rheinischen Fachhochschule Köln
in den „Finanzfächern“. Vor fünf Jahren
machte er sich schließlich hauptberuflich als Honorarberater selbstständig.
„Ich gebe meinen Kunden keine heißen
Tipps, sondern helfe ihnen, ihre Finanzen in allen Bereichen risikoadäquat zu
strukturieren“, sagt er.

Unsere Partner
Ronald Perschke, Vorstand
der GOING PUBLIC Akademie für
Finanzberatung AG, Berlin
„Aktuelles und umfangreiches Wissen
gehört zu einer guten Finanzberatung!
Deshalb unterstützen wir den €uroWettbewerb im Wissensteil gern mit
unserem Know-how, indem wir für die
Teilnehmer die Fragebogen entwickeln
und anschließend auswerten. Zu den
abgefragten Themen zählen dabei zum
Beispiel Finanzmathematik, Kapitalanlagen, Recht, Steuern und Versicherungen. Berater finden bei uns zudem
viele Möglichkeiten, um sich fortzubilden: Angefangen bei den IHK-Sachkundeprüfungen über IHK-Fachwirte
bis hin zu akademischen Studiengängen mit Bachelor- und Master-Status
und FH-Spezialisten-Studiengängen.“

Kühler Kopf. Honorarberaterin Claudia
Bischof (61) aus Neuenhagen bei Berlin
ist ebenfalls eine Quereinsteigerin. Zwölf
Jahre arbeitete die Diplom-Mathematikerin bei einem Wirtschaftsprüfer, ehe sie
sich nach sieben „Lehrjahren“ bei drei
verschiedenen Vertrieben im Jahr 2002
auf eigene Füße stellte, seit 2007 auf
reiner Honorarbasis. „Ich möchte meine
Kunden gut beraten, anstatt ihnen lediglich etwas zu verkaufen“, sagt die gebürtige Berlinerin. Deshalb kauft sie für ihre Kunden nicht ständig neue Fonds, sondern erarbeitet mit ihnen eine dauerhaft
passende Vermögensaufteilung.
Und wenn die Börsen einbrechen wie
im Jahr 2008? „Dann nehme ich meine
Kunden an die Hand, damit sie Ruhe bewahren“, sagt sie. Statt Aktien panisch

Claudia Bischof investiert systematisch
und schaut nicht in den Rückspiegel

Ralf Pilgenröder hält Aktien derzeit für
eine gute Wahl

Frank Strippel möchte auf sämtliche
Börsenphasen vorbereitet sein

zu verkaufen, sei es dann klüger, diese
antizyklisch zu kaufen, um ihr ursprüngliches Gewicht im Portfolio wiederherzustellen. Beim „Finanzberater des Jahres“ baut Bischof auf eine Kaufen-undHalten-Strategie. Ihr Startdepot, das je
zur Hälfe aus einem Aktien- und RentenETF bestand, hat sie unverändert gelassen, weil sie dieses „mittlere Risiko“ für
eine gute Asset Allocation hält. Anhand
von Börsenprognosen oder Fondsranglisten zu investieren hält Bischof für
sinnlos. „Das ist so, als würde man mit
dem Auto vorwärts fahren, dabei aber
ständig in den Rückspiegel schauen“,
sagt sie. Das gehe nur kurze Zeit gut.

Beispiel mit dem First Private Wealth
oder dem Nordea Stable Return. Für seine Kunden setzt er zudem gern Fonds
ein, die ethische, ökologische oder soziale Aspekte beachten. „Im Kern geht es
jedoch nicht um einzelne Fonds, sondern um eine vernünftige und passende
Asset Allocation“, sagt der ehemalige Investmentbanker. Strippel hat bereits sieben Mal am €uro-Wettbewerb teilgenommen, darunter allein fünfmal mit Platzie-

rungen unter den Top 50. „Nun möchte
ich es unter die Top Ten schaffen“, sagt
er. Sein Ehrgeiz ist geweckt, denn mit
Platz 2 im Depotteil hat er sich eine gute
Ausgangslage geschaffen. Reüssiert
Strippel auch im Wissensteil, kann er es
in der Gesamtwertung ganz nach vorn
schaffen. In der nächsten €uro-Ausgabe,
die am 19. November erscheint, wissen
wir mehr. Dann liegen die ersten Resultate des Wissensteils vor.

Flexibel bleiben. Frank Strippel (48)
bleibt mit kurzfristigen Prognosen ebenfalls zurückhaltend. „Um die Risiken für
die Kunden zu begrenzen, rate ich zu flexiblen Produkten, die in Stressphasen
und unabhängig von der Konjunktur gut
laufen“, sagt der Vermögensberater von
Plansecur aus Düsseldorf. Auch sein Depot beim „Finanzberater des Jahres“ bestückt der Diplom-Wirtschaftsmathematiker teilweise mit solchen Fonds, zum

Depottest In die Berechnung fließt die Rendite zu 70 Prozent und die Volatilität zu
30 Prozent ein. Die besten der 375 Teilnehmer kombinieren beides gut
Rang

Teilnehmer

Firma, Ort

Volatilität
Rendite
seit 01.06.14 seit 01.06.14
in %
in %

Punkte*

1 Konstantin Karagianakis Plansecur, Düsseldorf

25,5

12,6

2 Frank Strippel

Plansecur, Düsseldorf

11,3

6,8

37,06

3 Eric Winkelmann

Volksbank Mindener Land, Minden

7,9

4,5

34,44

4 Christian Müller

Hamburger Sparkasse, Hamburg

12,5

14,2

34,20

5 Marcel Lingnau

Guliver Anlageberatung, Berlin

7,1

3,9

33,91

6 Siegfried Suszka

Laureus AG Privat Finanz, Düsseldorf

6,8

4,0

33,47

7 Michael Graf

Graf Vermögensplanung, Grafenwöhr

6,8

4,4

33,26

8 Frank Fieber

Finanzdienstleist. Fieber, Seeheim-Jugenheim

6,5

4,1

33,08

Honorarberaterin Punkt DE, Neuenhagen

5,3

4,5

31,46

Finanzplanung Pilgenröder, Köln

4,1

5,1

29,78

20 Claudia Bischof
191 Ralf Pilgenröder

50,00

Stichtag: 05.10.2014; * maximal erreichbare Punktzahl: 50; Quelle: Jung, DMS & Cie

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