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Title: Glarner Woche, Glarus Nord, 7.1.2015
Author: S�dostschweiz Medien

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Mittwoch, 7. Januar 2015

Securitas

glarner woche 16

«Es gefällt mir zu 110 Prozent»
Sicherheitsaufgaben im Auftrag von Privaten, Unternehmen und
Behörden erfüllt die Securitas. Die «Glarner Woche» hat Revierdienstspezialistin Rosmarie Meier auf einer Schliessrunde begleitet.
■ Von Madeleine Kuhn-Baer

Rosmarie Meier arbeitet seit 2011 bei der Securitas.

Es ist einfach nur «grüsig». Dunkel, nass, wenigstens nicht sehr kalt. Das schlechte Wetter
eine Woche vor Weihnachten macht Rosmarie Meier nichts aus. Gut gelaunt fährt sie mit
dem Securitas-Auto vor. Ihr Dienst dauert an
diesem Mittwoch von 18 bis 24 Uhr und umfasst die sogenannte «Schliessrunde» im
Rahmen des Bewachungsdienstes: Sie unternimmt im Auftrag der Kunden in Gebäuden
und Arealen Kontrollgänge, die der Sicherheit und der Prävention dienen, um allfällige
Schäden möglichst klein zu halten.

Bilder Madeleine Kuhn-Baer

tas und handle entsprechend. Ich bin eine
Dienstleistungsperson. Mir gefällt es, wenn
alle um mich herum zufrieden sind.»
Die berufliche Neuorientierung erwies sich
als Glücksfall: «Das ist genau mein Job. Ich
bin restlos zufrieden.» Da erstaunt auch
nicht, dass sie von ihren Vorgesetzten bei der
Regionaldirektion Luzern als «überzeugend,
motiviert und sehr zuverlässig» bezeichnet
wird.

«Rieche, wenn etwas ist»
Auf unserer Schliessrunde beim ersten Unternehmen angekommen, kontrolliert Rosmarie Meier zunächst von aussen, ob Türen
und Fenster verschlossen sind. Sie schaut
genau hin, ist äusserst aufmerksam, registriert alles, obwohl sie laufend erklärt, weshalb sie was macht.
Dann gehts ins Innere des Fabrikgebäudes.
Die Revierdienstspezialistin schliesst die Türen, kontrolliert die Fenster, löscht allfällige
noch brennende Lichter, schaut nach, ob niemand im WC ist. Ein Büro ist noch besetzt –
die verantwortliche Person muss ihren Ausweis zeigen, der dann auch auf dem Rapport
vermerkt wird.
Gezielt kontrolliert sie Raum für Raum. «Ich
rieche, wenn etwas ist», sagt sie. Dass sie
einmal einem nackten Mann begegnet ist,
der aus der Dusche kam, tut sie mit einem
Lachen ab: «Ihm war es peinlicher als mir.»
«Respekt vor der Situation»
Wo kein Licht brennt, bewegt sie sich im
Licht der Taschenlampe. In einer Lagerhalle
ist der Journalistin etwas mulmig zumute –
die Frage nach Angst unausweichlich.
Schliesslich ist Rosmarie Meier im Normalfall alleine unterwegs. «Nein, Angst habe ich
keine, da wäre ich am falschen Platz. Aber
Respekt vor der Situation schon», so die
spontane Antwort. «Bei Dienstantritt weiss
ich ja nie, was mich erwartet. Dank meiner
Ausbildung fühle ich mich aber in jeder Situation sicher.»
Sie ist auch schon angegangen und beschimpft worden, wenn sie beispielsweise
Jugendliche von einem Areal wegweisen
musste. «Aber das geht nicht gegen mich

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Securitas

glarner woche 17

persönlich, sondern gegen die Uniform», ist
sie überzeugt. Und: «Wie man in den Wald
ruft, tönt es zurück.» Zum Eigenschutz hat
sie einen Pfefferspray mit dabei, musste ihn
aber noch nie einsetzen.
Liebt die Abwechslung
In der Zwischenzeit haben wir die etwas unheimliche Lagerhalle wieder verlassen und
betreten das nächste Gebäude. Da klingelt
das Natel: Vor lauter Erklären hat Rosmarie
Meier vergessen, sich bei der Einsatzzentrale zu melden, was regelmässig geschehen
muss. «Ich arbeite selbstständig, brauche
aber doch das Team», schmunzelt sie.
Das selbstständige Arbeiten und die Eigenverantwortung gefallen ihr denn auch besonders an ihrem Job, ebenso das Erbringen
einer Dienstleistung, die vielfältigen Aufgaben, die Abwechslung, die Arbeit mit Menschen und Technik. «Es gefällt mir zu 110
Prozent, auch wenn es wegen der Schichtarbeit manchmal schwierig ist, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.»
Sie ist Objektbetreuer Region Glarus, steht
einem achtköpfigen Team vor, ist Ansprechperson für Mitarbeiter, muss die Qualität sicherstellen, neue Leute einarbeiten und amtet als Ansprechperson respektive Bindeglied zwischen Kunden und Kundendienst.
Zu den Dienstleistungen von Securitas gehören Bewachungsdienste, Anlass-, Sicherheits-, Verkehrs- sowie Interventions- und
Zentralendienste. Rosmarie Meier könnte
von ihrer Ausbildung her grundsätzlich alles
wahrnehmen, ist aber hauptsächlich im Bewachungsdienst tätig. Manchmal ist sie auch
bei Anlässen vor Ort, dann jedoch gemeinsam mit jemandem vom Ordnungsdienst.
Umfassende Aus- und Weiterbildung
Zwischen zwei Kontrollgängen geht es kurz

Hat sich niemand im WC versteckt?

ins Wachlokal beim Kantonsspital Glarus,
wo sich Kollege Josef Züger zum Dienst bereitmacht. Anschliessend folgt eine kurze
Runde in einem Gebäude in Glarus, ehe wieder eine grössere Fabrik auf dem Programm
steht. «Unsere Touren dauern zwischen zehn
Minuten und rund drei Stunden, je nach Bedürfnis der Kunden. Teils werden die Objekte
auch mehrmals pro Nacht kontrolliert», erklärt unsere Gesprächspartnerin.
Hat sich die Arbeit im Laufe der Zeit verändert? «Es ist ein stetiger Wandel mit Neue-

«Restlos zufrieden»
Die eidgenössisch diplomierte Fachfrau Sicherheit und Bewachung arbeitet seit 2011
bei der schweizerischen Bewachungsgesellschaft Securitas. «Im Rahmen einer beruflichen Neuorientierung wollte ich eine Arbeit,
zu der ich hundertprozentig stehen konnte,
die zu meiner Persönlichkeit passte und die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichte», erklärt sie den Wechsel. Ihr war
wichtig, dass ihr Arbeitgeber gewisse Werte
vertrat: «Securitas ist wie eine Lebenseinstellung. Auch in der Freizeit bin ich Securi-

rungen, vor allem im technischen Bereich.
Dies erfordert die ständige Bereitschaft, sich
weiterzubilden», so Rosmarie Meier. Sie
kennt sich notabene bestens punkto
Schliess- und Alarmanlagen, Heizungen,
Lüftungen, Brandmeldeanlagen und dergleichen aus.
Sie empfiehlt die Arbeit bei Securitas denn
auch allen, die Interesse haben: «Man wird
gut ausgebildet, und es bieten sich vielfältige
Möglichkeiten innerhalb der Firma.» Sagts
und fährt mit dem Dienstauto weiter zur
nächsten Fabrik, die kontrolliert werden
muss. Immer noch aufmerksam und aufgestellt, obwohl es immer noch einfach nur
«grüsig» ist.

BERUFE IM BEREICH
SICHERHEIT
mb. Mit Schutz und Sicherheit beschäftigen
sich Berufsleute in unterschiedlichen Funktionen und bei vielfältigen Arbeitgebern.
Am bekanntesten sind wohl die Tätigkeitsbereiche Polizei, Armee und Zivilschutz sowie Feuerwehr. Daneben haben auch Unternehmen ihre Sicherheitsprobleme, beschäftigen sich Fachleute in der Verwaltung mit
Sicherheitsfragen, haben Organisationen
zum Beispiel mit Unfallverhütung, Arbeitssicherheit usw. zu tun.
Die «Glarner Woche» stellt im Rahmen
einer Serie einige spannende Berufe im
Bereich Sicherheit vor.

PERSÖNLICH
Name: Rosmarie Meier
Geburtsdatum: 25. Dezember 1972
Meine Motivation: Zufriedener Kunde
Kontrolle: Sind die Fenster geschlossen?

Die Beobachtungen auf den Kontrollgängen werden für die Kunden in einem Rapport festgehalten.


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