Runder Tisch Selbstdarstellung und bisherige Arbeit .pdf

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Author: John Roeder

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„Runder Tisch“ in Friesack
Der „Runde Tisch“ in Friesack hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich in regelmäßigen
Abständen über das alltägliche Leben in der Fliederstadt und die Integration der
Asylbewerber ins Stadtleben auszutauschen und Herausforderungen gemeinsam zu
besprechen und Lösungen zu finden.
Es handelt sich dabei um ein Zusammentreffen verschiedenster Menschen aus allen
Bereichen der Gesellschaft: Verteter aus der Politik (Amtsdirektor, Landkreis usw.), der
Kirche (durch den Pfarrer des Ortes), Ehrenamtler aus den Vereinen (Sportverein,
Karnevalsverein, Laufverein usw.), interessierte Bürger, aber auch Vertreter der lokalen
Wirtschaft.
JEDER
der
sich
informieren
(z.B.
über
aktuelle
Bewohnerzahlen
des
Übergangwohnheimes) seine Sorgen und Ängste kund tun oder gezielte Fragen stellen
möchte, ist herzlich eingeladen und dazu aufgerufen teilzunehmen.
Termine des Runden Tisches kann man mit einer Emailanfrage an friesackerrunde@gmx.de erhalten.
Die Bewohner des Heimes brauchen fortwährend Möbel und Kleidung.
Judojacken, Sportschuhe, Sportbekleidung, Trainingsanzüge – wer etwas abzugeben hat, kann
sich bei der Heimleitung melden > natalia.breder@havelland.de
Kühlschränke und Betten werden noch gesucht > wer was anzubieten hat „Möbelbörse“ Kontakt
Tel.: 03385-503146, Möbelbüro 14712 Rathenow Curlandstr 65 um Termin für Abholung zu
vereinbaren

oder Mail an: friesacker-runde@gmx.de
Eine kurze Zusammenfassung über bisherige Themen und Fragen die am „Runden
Tisch“ Friesack besprochen wurden:
Aktuelle Situation:
Zurzeit leben 95 Asylsuchende in Friesack. 85 davon leben im Übergangswohnheim und
10 in Wohnungen.
> Weitere Wohnungen werden gesucht. Auch Kühlschränke, Betten und Mobilar werden
gesucht. Wer etwas abzugeben hat, kann sich im Übergangswohnheim melden.
> Zwei Flüchtlinge aus Syrien haben Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis erhalten
und sind aus dem Heim gezogen (siehe Artikel in MAZ und Preußen Spiegel)
> Die Fluktuation ist sehr hoch. 22 Asylbewerber haben Friesack wieder verlassen.
Weitere 70 Personen sind als „sogenannte Abgänge“ eingestuft.
> Die Zahl der Asylsuchenden wird deutschlandweit auch 2015 weiter ansteigen.

Wichtige Fragen und Punkte die am „Runden Tisch“ bisher besprochen wurden (u.a.):
1. Werden Kindergartenplätze für Asylbewerber zurückgehalten, obwohl auch
Einheimische einen Platz suchen?
Der Amtsdirektor weist diese Behauptung als falsch zurück. Es gibt keine rechtliche
Grundlage für eine bevorzugte Behandlung von Asylbewerbern. Derzeit ist der
Auslastungsgrad der Kindereinrichtungen im Amt Friesack außerordentlich hoch. Dies
beruht auf einer relativ starken Geburtenzahl in den letzten Jahren, welche so nicht
prognostiziert waren. Mittelfristig werden die Kinderzahlen deutlich zurückgehen.
Momentan wird kein Kindergartenplatz von Asylbewerbern in Anspruch genommen.
(Stand 01.12.2014)

2. Hausverbote in Supermärkten der Stadt Friesack
> Einige Asylbewerber sollen in Supermärrkten geklaut haben und deswegen Hausverbot
haben.
> Auf Nachfrage bei den betreffenden Supermärkten wurde dieser Sachverhalt von den
Mitarbeitern verneint. Solche Vorfälle seien ihnen nicht bekannt. Auch die Tankstelle
Missal in Friesack verneinte die Vorwürfe. (Stand April 2014)
3. Asylbewerber sollen einen psychisch Kranken in Friesack verprügelt
haben!
> Auf Nachfrage bei der AWO konnte geklärt werden, dass diese Person wegen eines
chronischen Hüftschadens im Krankenhaus lag und daher das Gerücht kam, weil ihn
keiner mehr wie gewöhnlich gesehen hat in Friesack.

4. Übergriff eines Asylbewerbers auf Bürger der Stadt Friesack
> Nach einem Trinkgelage eines Heimbewohners und einer Einheimischen kam es zu
Handgreiflichkeiten
> Die beteiligte Frau versuchte sich zu entfernen, Bewohner folgte ihr
> Ein Passant der die Situation klären wollte, wurde mit einer Bierflasche am Rücken
getroffen
> Zwei weitere Passanten die eingreifen wollten, fanden sich in einem Handgemenge
wieder, in dessen Folge einer der Passanten eine Schnittverletzung durch den
Heimbewohner am Hals erlitt
> Polizei wurde gerufen und nahm Bewohner in U-Haft, wo er auf sein Verfahren wartet
> Der Bewohner war den ersten Tag in Friesack

5. „Protestcamp“ (1 Tag + 1 Nacht)
Beschwerdepunkte der Protestierenden Heimbewohner: Zimmerbelegung, Verzug in der
Bearbeitung ihrer Formalien,
> Es musste jedoch auf 3-Bett-Belegung aufgestockt werden wegen des
Verteilungsdrucks, jedoch bis heute ist der gesetzlich Mindesanspruch 6qm pro
Asylbewerber gewährleistet (Stand 01.12.2014)
> Weitere Kritikpunkte entstanden aus dem hohen Arbeitsaufkommen für nur „eine“
Sozialarbeiterin im Heim und dem vermeintlichen Bevorzugen von Flüchtlingen mit
anderen Stati
> Vertreter des Landkreises, der Ausländerbehörde, der Stadt Friesack als auch der
Übergangswohnheime in Friesack und Rathenow haben Krisenstab gebildet und konnten
mittels Gespräch klären
6. Es gab bereits einige Festivitäten mit Beteiligung bzw. Organisation von
Asylbewerbern
> Das letzte Fest fand am 16.12.14 statt – im Übergangswohnheim wurde ein
gemütliches, weihnachtliches Treffen mit Glühwein und Snacks organisiert und sehr gut
besucht


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