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031 LAZ ZTG 00 290115 .pdf


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2015-01-29

STADT LANDSHUT

Donnerstag, 29. Januar 2015

Eine sanfte Riesin als Mitbewohnerin

Städtereise nach Madrid
Die VR-Bank Landshut bietet
Mitte Mai eine Städtereise in die
Hauptstadt Spaniens an. Madrid ist
das Herz Spaniens, das auch kulturell und historisch den Mittelpunkt
des Landes darstellt. Auf dem Programm stehen ein Besuch bei den
Meisterwerken im Prado, ein Ausflug in das mittelalterlich anmutende Toledo, die Stadt der drei Kulturen, sowie die Fahrt zum Königspalast El Escorial. Am Abend ist der
Besuch im Lokal „La Castafiore“
geplant. Das Hotel liegt zentral an
der Gran Via, und es gibt auch Zeit
zur freien Verfügung. Informationen und die detaillierte Reisebeschreibung gibt es in allen Geschäftsstellen der Bank, unter
www.vrla.de oder bei Gabriele
Moock, unter Telefon 823237.



Die Polizei meldet

Angetrunkener
Autofahrer erwischt
Ein betrunkener Autofahrer ist
am Dienstag gegen 9.45 Uhr von der
Polizei ertappt worden. Der 43-jährige aus dem Landkreis fiel einer
Streife auf der Luitpoldstraße auf.
Ein Alkoholtest verlief positiv.

Mit Drogen
am Steuer unterwegs
Ein Autofahrer aus dem Landkreis ist am Mittwoch gegen 2 Uhr
mit Drogen am Steuer erwischt
worden. Die Polizei stellte drogentypische Ausfallerscheinungen bei
dem Mann fest. Ein Schnelltest verlief positiv, die Polizisten nahmen
den Autofahrer anschließend mit
zur Blutentnahme.

Außenspiegel
abgefahren
Die Polizei ermittelt in zwei Fällen von Unfallflucht. Zwischen
Montag, 19 Uhr, und Dienstag, 11
Uhr, fuhr ein Unbekannter im Piflaser Weg 10 mit seinem Fahrzeug gegen den linken Außenspiegel eines
VW Passat. Es entstand ein Sachschaden von 500 Euro. Ebenfalls am
linken Außenspiegel beschädigt
wurde am Dienstag zwischen 14.30
und 18.30 Uhr ein blauer Opel Corsa, der an der Schützenstraße 21 abgestellt worden war. Die Unfallverursacher fuhren einfach weiter. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 92520 zu melden.

31

Die zehn Jahre alte Neufundländerhündin Cora bereichert das Leben der Familie Weber
Drei Hunde, drei Katzen, dazu
Hausen und Schildkröten – wird
das Ganze nicht irgendwann zu einer Kostenfrage? Markus Weber
schüttelt energisch den Kopf: „Das
spielt keine Rolle. Man gibt dafür
an anderer Stelle weniger Geld
aus.“ Zum Beispiel spart die Familie
beim Urlaub, denn mit dieser Vielzahl an Tieren ist es schwierig, eine
geeignete Unterkunft zu finden.
„Aber das ist egal, unser Urlaub
findet eben an den heimischen Seen
statt. Da ist es auch schön.“ Zudem
fräßen die Tiere deutlich weniger,
als sich dies mancher vielleicht vorstellt: „Cora muss streng Diät halten. Sonst machen ihre Knochen irgendwann nicht mehr mit, wenn sie
zuviel Gewicht mit sich rumschleppt“, sagt Gabi Weber.

Von Bernhard Beez

W

enn Cora ihren massigen
Körper gemächlich durch
den Hausgang der Familie
Weber schiebt, ist auf beiden Seiten
zur Wand nicht mehr viel Platz: Bei
einer Widerristhöhe von knapp 80
Zentimeter bringt die zehn Jahre
alte Neufundländerhündin stolze 63
Kilogramm auf die Waage. Bedrohlich wirkt Cora jedoch zu keinem
Zeitpunkt: Eher gleichmütig nimmt
sie den Trubel um sich herum zur
Kenntnis. Denn sie ist nicht der einzige vierbeinige Mitbewohner in
dem großzügigen Einfamilienhaus
in Landau: Zwei kleinere Hunde
und drei Katzen sind ebenfalls fester Bestandteil der Gemeinschaft,
dazu gesellen sich noch zwei Häschen sowie zwei Schildkröten.
Gabi und Markus Weber eine ausgeprägte Tierliebe zu unterstellen,
ist sicherlich keine Übertreibung.
Sehr zur Freude ihrer jüngsten
Tochter Laura. Die Fünfjährige
juchzt vor Begeisterung, als sich
Cora von ihr geduldig das Fell kraulen lässt. Und man wäre nicht überrascht, wenn das Mädchen auf den
Rücken der etwa doppelt so großen
Hündin klettern und die beiden gemeinsam gen Sonnenuntergang reiten würden. „Laura und Cora sind
ein Herz und eine Seele“, sagt Lauras Mutter und lächelt bei dem Anblick.
Dabei ist Cora erst seit kurzem
„Familienmitglied“. Denn bis November fristete sie ihr Dasein im
Tierheim Heinzelwinkl. In ihren
ersten acht Lebensjahren hatte sie
ein angenehmes Zuhause. Doch dies
änderte sich, als ihr Herrchen vor
gut zwei Jahren starb. Der Erbe
wusste offenbar gar nichts mit der
großen Hündin anzufangen: „Tag
und Nacht musste Cora im Sommer
wie im Winter draußen bleiben. Gefüttert wurde sie auch nur sehr unregelmäßig“, erzählt Gabi Weber.
Das ging so lange, bis ein aufmerksamer Nachbar die Behörden einschaltete, die Cora beschlagnahmten und ins Tierheim brachten.

Fast alle Tiere stammen
aus Heinzelwinkl
Dort waren ihre Aussichten nicht
gerade prickelnd – wer nimmt schon
einen zehn Jahre alten Hund mit der
Größe eines kleinen Kalbes? Erneut
hatte Cora Glück, viel Glück: „Wir
haben fast alle unsere Tiere aus
Heinzelwinkl geholt. Auf Facebook
haben wir gesehen, dass ein guter

Cora ist der große Liebling
im Seniorenheim

Keine Angst vor großen Tieren: Die fünfjährige Laura und die beiden „Wadlbeißer“ Ronny und Wicky haben keinerlei Berührungsängste zum neuen „Familienmitglied“ Cora.
(Foto: bb)
Platz für einen Sheltie, einen kleinen Collie gesucht wird“, sagt Gabi
Weber. Also setzte sich die Familie
ins Auto und fuhr nach Heinzelwinkl. Im gleichen Zwinger war die
unglückliche Cora untergebracht –
und die gesamte Familie verliebte
sich Hals über Kopf in die Neufundländerhündin. Die spontan getroffene Entscheidung für Cora hatte indes auch praktische Gründe: „Der
Sheltie ist noch deutlich jünger und
findet leichter einen neuen Platz.
Für Cora wäre es wohl sehr schwer
geworden“, sagt Markus Weber.
Somit beschloss die Familie, Cora
zu sich zu holen. Gab es da keine
Konflikte mit den „alteingesessenen“ vierbeinigen Hausbewohnern?
„Die Katzen waren die ersten Tage
schon sehr skeptisch“, lacht Gabi
Weber. Sie hätten sich erst mal in
den Keller oder in den ersten Stock

zurückgezogen – denn Cora tut sich
schwer, Treppen zu überwinden.
Nach drei Tagen seien die anfänglichen Schwierigkeiten aber schon
überwunden gewesen: „Die Tiere
haben sich alle schnell gegenseitig
akzeptiert.“ Auch Cora selbst hat
sich schnell eingelebt. „Auffällig
war nur, dass sie zu Beginn, wenn
wir mit ihr im Garten waren,
schnell wieder ins Haus zurück
wollte. Als hätte sie Angst, dass sie
draußen bleiben muss“, sagt Gabi
Weber. Doch insgesamt habe sich
Cora als völlig unkompliziert erwiesen: Sie sei sehr pflegeleicht, absolut stubenrein und tue zudem keiner
Fliege etwas zuleide. „Sie freut sich
auf Spaziergängen immer, wenn sie
andere Hunde sieht. Die allerdings
haben angesichts ihrer Größe schon
viel Respekt vor ihr“, sagt Markus
Weber.

Sie arbeitet halbtags als Altenpflegerin und hat Cora einen kleinen „Nebenjob“ verschafft. „Cora
ist so ruhig, lieb und geduldig, dass
ich sie ab und zu ins Seniorenheim
mitnehme.“ Sehr zur Freude der
Heimbewohner, die Cora auf Anhieb ins Herz geschlossen haben.
„Bei vielen kommt die Erinnerung
an ihren eigenen Hund hoch und sie
erzählen dann davon. Das ist für sie
eine schöne Abwechslung in ihrem
oft doch recht eintönigen Alltag“,
sagt Gabi Weber.
Langweilig, soviel steht fest, wird
es im Hause Weber nie. Zwar ist der
ältere der beiden Söhne kürzlich
ausgezogen, eine „Nachfolgerin“
steht aber schon fest. „Wir werden
noch einen Schäferhundmischling
aus Heinzelwinkl zu uns holen“,
sagt Markus Weber und lächelt angesichts der Überraschung im Gesicht des Zuhörers. „Ja, da gibt es
eine zwölfjährige Hündin, die sonst
wohl keiner mehr haben will. Und
für Cora ist das die richtige Spielgefährtin in den letzten Jahren, die
den beiden Hunden noch bleiben.“
Eigentlich kann man das Haus der
Webers gut und gerne als Außenstelle des Tierheims Heinzelwinkl
bezeichnen. Gabi Weber nickt zustimmend, doch dann sagt sie energisch: „Eines muss klar sein – dann
ist auch endgültig Schluss!“
■ Info

So wie Cora hoffen auch viele andere Tiere im Tierheim Heinzelwinkl
auf ein neues Zuhause. Alle Informationen dazu gibt es im Internet
unter www.tierheim-landshut.de.

„Jungenbüro“ im MoJA-Bus
Neues Beratungsangebot der Jugendarbeit

Ab sofort ist das Beratungsangebot für junge Menschen in Landshut
um eine Stelle reicher: Die Mobile
Jugendarbeit (MoJA) bietet in Kooperation mit dem Jugendzentrum
Poschinger Villa (JuZ) ein „Jungenbüro“ an, das künftig im Bus der
MoJA anzutreffen ist – jeden Montag von 14.30 bis 17 Uhr. Standort
ist der Platz vor dem Maxwehr am

Prälat-Heinrich-Fischer-Platz.
Jungs und junge Männer können
sich dort Ratund Hilfe bei „Jungenfragen“ jeglicher Art holen. Vor Ort
sind die Diplom-Sozialpädagogen
Walter Kolbeck vom JuZ und Julian
Napf von der MoJA. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratung ist anonym, vertraulich und
kostenlos.

Dank an die Bundeswehrfrauen

„Nur für Jungs“ gibt es jetzt ein neues Beratungsangebot im MoJA-Bus: Julian
Napf (rechts) von der Mobilen Jugendarbeit der Stadt und Walter Kolbeck vom
Jugendzentrum Poschinger Villa geben Rat bei „Jungenfragen“ jeglicher Art.
(Foto: Stadt Landshut)

Dass ehrenamtliche Tätigkeit in
einem Altenheim nicht nur gute
Vorsätze oder leere Worte bedeuten,
beweisen seit 30 Jahren die Bundeswehrfrauen mit ihrem Einsatz im
Magdalenenheim der Heiligeistspital-Stiftung. In den 80er Jahren begannen sie mit einem monatlichen
Kaffeetreffen für die Bewohner, das

sie bis heute beibehalten haben. Jeweils am ersten Mittwoch des Monats verteilen die zwölf Frauen
selbstgebackenen Kuchen für die
Bewohner und verbringen mit ihnen
unterhaltsame Nachmittage.
Oberbürgermeister Hans Rampf
(Zweiter von links) und Stiftungsverwalter Dieter Groß (links) nutz-

ten kürzlich die Gelegenheit, den
Bundeswehrfrauen und ihrer Leiterin Christa Dasch (Mitte) Danke zu
sagen.
Sich für andere einzusetzen, noch
dazu über einen solch langen Zeitraum, sei nicht selbstverständlich,
sagte Rampf. „Ihr Engagement verdient große Anerkennung.“


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