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Bewerbung Aktion PaB Februar 14 .pdf



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Meine lieben engagierten KollegInnen und Mitkämpfer, Sehr geehrte Damen und Herren,
wir beenden die Pflege am Boden Pause in Kitzingen vorzeitig, da es immer heftiger wird was in
der Pflegelandschaft geschieht.
Und zumindest ich kann es nicht mehr ignorieren!
Ich bekomme täglich Nachrichten von Pflegekräften die Hilfe suchen (Mobbing, Depression
aufgrund der Arbeitsbedingungen, Schlechte Bezahlung, Telefonterror, 22 Tage durcharbeiten
und dann in den 2 Tagen frei den „Standard Ordner“ überarbeiten müssen… Ferner Ablehnung
von Reha´s bei Erschöpfungsdepressionen , etc)
Und gleichzeitig sinken bei allen Aktionen und Veranstaltungen die Teilnehmerzahlen… Weil die
Pflegekräfte nicht mehr können und sich entweder in die Teilnahmslosigkeit retten oder in die
Erschöpfungsdepression fallen oder gleich den Beruf verlassen!
Jetzt kommt wieder „Was soll das bringen“ oder schlimmer „Bringt ja eh nix“… Aber ganz ehrlich
ist gar nichts tun die Lösung?! Wer soll Veränderungen bringen – die Politiker? Die Arbeitgeber?
Die Krankenkassen? Die Pflegekasse?
Er MUSS von unten kommen - der Druck, der die Veränderungen bringt!
Und ein Anfang ist gemacht – kaum spürbar aber wir sind mehr in den Medien und haben
persönliche Kontakte zu Politikern und Verbänden. Klar ist : was 40 Jahre nicht angegangen
wurde können wir nicht in einem Jahr ändern! Also auf die Straße Leute!!!
Aktuelle Politsche Termine und Vernetzungen: Mitte März haben Delegationen von Pflege am
Boden einen Stand beim Deutschen Pflegetag in Berlin sowie einen Gesprächstermin mit Herrn
Laumann im Ministerium. In einigen Landtagen werden wir in Kommissionen und
Gesprächsrunden der Politischen Organe gehört. Immer mehr Bündnisse und Verbände
unterstützen - mehr oder weniger aktiv - Pflege am Boden!
Und noch ein Wort an die Arbeitgeber – Niemand schiebt Euch in „Generalverdacht“ den
schwarzen Peter zu und Ihr könnt mithelfen dieses leider oft präsente Bild von Euch zu bessern
(das von schwarzen Schafen verursacht wurde!) und zwar, indem ihr dabei seid ZUSAMMEN mit
euren Arbeitnehmern! Denn mehr Geld für mehr Personal kommt schneller wenn wir alle
zusammen arbeiten!
Und noch was zum Ablauf der Veranstaltung am Samstag 14. Februar : Diesmal kleiner
Demozug mit Kundgebungen und Smartmob!
Treffpunkt: 11:20 am Platz der Partnerstädte in 97320 Kitzingen (Evangelische Stadtkirche /
Landratsamt)
Um 11:30 laufen wir (Kleiner Demozug) entweder auf der Straße oder auf dem Gehsteig und
dann über die Ampel (muss ich noch abschließend mit dem Ordnungsamt klären!) Richtung Main
(vorbei am Reisebüro,( ehem) Sanitätshaus, Högner bis zum Modehaus Schober (jetzt ja
geschlossen) dort kurze Kundgebung dann weiter durch den Marktplatz bis zu unserem üblichen
Ort (Liebbausche Buchhandlung) dort unser normaler 10 Minuten Smartmob. Danach sag ich
noch bissi was und überreiche jedem Teilnehmer eine Kleinigkeit! Bitte bringt Trillerpfeifen mit!
Wer möchte und sich traut darf gerne am Platz der Partnerstädte / am Modehaus Schober oder

auf dem Marktplatz ein bisschen was durch das Megaphon erzählen – ich muss nicht die ganze
Zeit reden… ;-)
https://www.facebook.com/events/777466012319051/?ref_dashboard_filter=upcoming Offizieller Veranstaltungslink!
Je mehr von Euch kommen um so mehr Aufmerksamkeit gibt es! Und an die die nicht an
Veränderungen glauben: Zeigt Gesicht! Seid Mutig! Jammert nicht im ruhigen Kämmerlein
sondern erzählt von Eurer Angst und Eurer Wut und zwar den Menschen die Euch verstehen und
denen es ähnlich geht! Und den Passanten die die Problematik nicht kennen oder verdrängen...
Noch was organisatorisches: Keine Gewalt, keine Behinderung des Verkehrs oder der Polizei.
Keine rechten und ultralinken sowie aggressiven oder radikalen Sprüche, Reden, Symbole etc –
Ist ja eigentlich klar! Wer sich nicht daran hält wird der Kundgebung verwiesen und die Polizei
wird einschreiten müssen. Diese wird wohl zahlreich vor Ort sein - Also kommt alle nicht das es
mehr Polizisten als Teilnehmer werden... ;-)
Kommt übrigens gerne in Bunt – am liebsten in Orange… :-)
WIR SIND FRIEDLICHE AKTIVISTEN! Wir sind aber nicht mehr nur leise! Dafür ist es zu spät...
:-(
Details zu der Veranstaltung (Musik, „offenes Mikrofon“ während des Liegens, Unterschriften
sammeln) folgen noch!
Beste Grüße und bis zum 14.02 ! Gerne Rückmeldung ob und wenn ja zu wie vielen Ihr kommt
an mich, da ich dann eventuell geplante Überraschungen besser Planen kann! Freue mich auch
über Presse im Vorfeld der Veranstaltung! :-)
Euer Markus Oppel, Pflege am Boden in Kitzingen
P.S. März ist wieder Pause da ich auf Reha sein werde, April unsicher! Also kommt bitte in 2
Wochen... ;-)
P.P.S. Die Organisatorin aus Bad Kissingen und Bad Neustadt wird zu Gast sein, Ferner haben
eine Organisatorin aus Köln, sowie die ein oder andere weitere PaB Orga Ihr kommen eventuell
in Aussicht gestellt!
P.P.P.S Der Sänger und Musiker Martin Buchholz hat uns von PaB in Kitzingen exclusiv sein
Lied "Wir sind der Pflegenotstand" zur Verfügung gestellt und auf alle Rechte daran verzichtet! Er
findet es toll das wir in Kitzingen nicht aufgeben!!!
Und Last but not Least hier noch ein offener Brief den ich offiziell weiter verbreiten darf und zeigt wie stark der
Frust in der Pflege verbreitet ist:
Wenn es so weiter geht und nur ein ganz geringer Prozentsatz der Pflegekräfte es so handhabt wqie der
Schreiber es vorschlägt, reden wir nicht über 12 Tote durch Personlamangel wie in der Uniklinik Schleswig
Holstein aktuell sondern über Tausende Patienten und Bewohner täglich !!!
Ein offener Brief an den DBfK von Stephan Kremp

Mittlerweile bin ich fest davon überzeugt, dass die beste und einzige funktionsfähige Strategie zur
Überwindung des Pflegenotstandes - und zur Abwendung des bevorstehenden Kollapses
schonungslose Offenheit und klare persönliche Grenzsetzung ist.
Jede Pflegekraft muss bei jeder Gelegenheit Missstände nach innen und außen kommunizieren (40
Prozent schlechte, unwürdige Pflege) (ANMERKUNG : NOCHMAL 40 % AUSREICHENDE PFLEGE!!!) ,
Verbände (UND GEWERKSCHAFTEN!) müssen das in die Medien bringen.
Gleichzeitig müssen Pflegekräfte sich maximal vom Arbeitgeber abschirmen mit ausgeschaltetem
Diensthandy daheim, persönliche maximale Arbeitstage am Stück mit Pausentagen danach
durchgesetzt mit Krankmeldung aufgrund psychischer Überlastung beim Psychiater des Vertrauens,
wirkliche Pausen abseits des Arbeitsbereiches mit Abgabe des Telefondienstes.
Nur diese Schritte werden dazu führen, dass genug Druck auf Leitung, Träger und Politik entsteht,
den vernichtenden Personalschlüssel um mindestens 50 Prozent zu erhöhen.
(ANMERKUNG VON MIR Markus Oppel Lokal Organisator Pflege am Boden und Admin
Pflegepersonal auf die Straße :"VERBINDLICHE MINDESTPERSONALREGELUNG 50 % ÜBER
AKTUELLER BESETZUNG" nicht mit weniger zufrieden geben!!!)
ERST dann ist es sinnvoll über Pflegekammer, Generalisierung der Ausbildung, Mindestlohn,
Akademisierung zu reden! (ALLES WICHTIGE SCHRITTE!!!)
Vor der Pflegeschlüsselerhöhung sind diese Themen reine Zeitverschwendung, weil keine
Pflegekraft mehr Kraft und Zeit für sowas hat - und dann doch wieder ahnungslose Leute
entscheiden...
Übrigens führe ich selbst alle Maßnahmen von oben durch UND wundere mich, dass ich noch nicht
die Kündigung erhalten habe.
(ANMERKUNG VON MIR: ABER ES WIRD OFT WENN MAN SICH ABGRENZT GEMOBBT UND DRUCK
AUSGEÜBT SOWIE GEDROHT UND INS LANGZEITKRANK GETRIEBEN!)
Es ist wohl schon so schlimm, dass selbst "Nestbeschmutzer" an der Front gebraucht werden um
als Betrieb nicht einzugehen!
Macht mit - Grenzt Euch ab! Nein zu Einspringen! Nein zu Kurzfristigen Dienstplanänderungen!
NEIN zu arbeitsrechtlichen Beugungen und Verletzungen!
Teilt und kopiert diesen Brief und schickt eine Welle der Solidarität durch die Pflegewelt!
ANMERKUNG!
Egoismus als Selbstschutz! Natürlich müssen sich die Leitungen mit abgrenzen und genau so
handeln! Sonst sind diese die "Neuen Opfer". Das damit die wenigen guten Leitungen bestraft
werden ist nicht optimal gelöst das gebe ich gerne zu... Aber jeder der das Glück hat eine gute
Leitung zu haben (die vielleicht bereits ein Ausfallkonzept implementiert hat!) kann die Umsetzung
ja abwandeln!


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