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2015 02 13 Interview Bodo Kibgies Wir hatten zu wenig Zeit s .pdf


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Schlänger

Zeitung

»Wir hatten zu wenig Zeit«

Umwidmung des Bürgerhauses stößt auf Kritik – Bodo Kibgies begründet Ablehnung der CDU

Guten Morgen

Haarig
Merle und Kai sitzen am Frühstückstisch. »Ich denke, ich will
einen Hund«, platzt es aus ihr
zwischen zwei Marmeladenbrotbissen heraus. Kai runzelt die Stirn:
»Was denn für einen?« »Kein kleines
Taschenhündchen, sondern so einen richtigen Hund: Groß muss er
sein, aber flauschig«, führt Merle
ihre Erwartungen an das künftige
Haustier aus. »Flauschig?« »Ja, so
zum Kuscheln – da braucht ein
Hund schon Fell.« »Mmmmhhh«,
Kai senkt seinen Blick wieder Richtung Tablet: »Kuscheln kannst Du
auch mit mir und für das Haarproblem haben wir Dich – guck Dir mal
die Badezimmerfliesen an.«
Linda B ö g e l e i n

Tageskalender
Ausstellungen
Förderverein
Ortsgeschichte,
17.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung »Lichte Momente – Die Glühbirne als Leitmotiv« in der Sparkasse.

Vereine und Verbände
Spielmannszug Kohlstädt, 17.45
Uhr Nachwuchsprobe 18.30 Uhr:
Gesamtprobe im Schützenhaus.
Schützenhalle Kohlstädt, 19.30
Uhr Jahreshauptversammlung der
Sportfreunde
Oesterholz-Kohlstädt.

Kinder und Jugendliche
Jugendtreff Oesterholz, 16 bis 20
Uhr geöffnet.
Jugendzentrum Domino, 15 bis
18.30 Uhr geöffnet 17 Uhr: Klettern in der Rennekamphalle..
Blockhaus Kohlstädt, 15.30 Uhr
Übungsschießen für Jugendliche.

Notdienste
Apotheken-Notdienst:
Apotheke Auf der Lieth, Auenhauser Weg 7, Paderborn,
05251/
66991; Hasselbach-Apotheke, In
den Benten 10 f, Pivitsheide,
05232/87836. Weitere unter
0800/0022833.
Ärztlicher Notdienst:
116117.
05252/973700.
Diakonie:

Einer geht
durchs Dorf
. . . und kommt zur Ostlandstraße in Oesterholz. Dort haben die
Bauarbeitern für die Erschließeung des neuen Baugebietes begonnen. Gespannt auf die Entwicklung des Bereiches, ist jetzt
schon
EINER

So erreichen
Sie Ihre Zeitung
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Senefelder Straße 13, 33100 Paderborn
Telefon
0 52 51 / 896-0
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Ortsmitte 4, 33189 Schlangen
Maike Stahl
0 52 52 / 97 56 37
Michaela Weiße
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Fax
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Uwe Hellberg
0 52 52 / 97 56 74
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@

www.westfaelisches-volksblatt.de

S c h l a n g e n (SZ). Das Bürgerhaus soll zum Kindergarten
umgebaut werden. Das hat der
Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gegen die Stimmen der CDU beschlossen.
Deren Position, die Kita alternativ in der Hauptschule unterzubringen, hatte Bodo Kibgies
vorgetragen. Im Gespräch mit
Maike S t a h l legt er dar,
warum er das für die bessere
Lösung hält.

?

Seit dem Ratsbeschluss sind
einige Stimmen gegen die
Umwidmung des Bürgerhauses
laut geworden. Auch die CDU
hätte die Kita Regenbogen künftig lieber in der Hauptschule als
im
Bürgerhaus
gesehen.
Warum?

Bodo Kibgies: Die Verwaltung
hat Argumente für und wider
beide Varianten geliefert und die
Kosten dargelegt. Danach ist der
Umbau des Bürgerhauses teurer.
Wesentlicher ist aus unserer Sicht
aber ist der Hinweis der Verwaltung auf das Risiko, dass Fördergelder in Höhe von 461 000 Euro,
Viele Schlänger haben schöne Erinnerungen an Veranstaltungen im
die es für die Erweiterung der
Bürgerhaus wie das VfL-Varieté im Dezember. Allerdings ist die
Hauptschule gab, zurückgezahlt
werden müssen. Die Rückzahlung
deutlich zu spüren. Haben bei
dieser Summe müsste ja auch
Kibgies: Ein Bürgerhaus hat
kreditfinanziert werden. Durch die
der Entscheidungsfindung in der
einen kulturellen Aspekt. Mit dieser Zielsetzung ist es mit großer
Fraktion finanzielle oder emotioUnterbringung des Kindergartens
nale Aspekte überwogen?
und auch finanzieller Unterstütin der Hauptschule wäre dieses
Risiko laut Verwaltung minimiert.
Kibgies: Für uns war es in erster
zung der Bürger ins Leben gerufen
worden. Deshalb ist auch der
Als ich mich weiter mit dem
Linie eine Sachentscheidung. Aber
Thema beschäftigt habe, ist mir
natürlich stellt sich die Frage, ob
Widerhall in der Bevölkerung, mit
dem ich so ehrlich gesagt auch
zudem aufgefallen,
es sinnvoll ist, ein
nicht gerechnet hatte, sehr stark.
dass bei der BewerBürgerhaus, das
tung der Finanziesicherlich derzeit
Allerdings hat der Rat mehrrungsalternativen
nicht optimal genutzt wird, umzuheitlich für die Umwidmung
aus Verwaltungssicht
gedacht wurde. Man
widmen, wenn die
des Bürgerhauses votiert. Ist die
Angelegenheit damit für Sie
spart beispielsweise,
anderen
Arguerledigt?
wenn das Bürgermente für die
haus in andere HänHauptschule spreKibgies: Rein rechtlich muss die
de kommt, Unterchen. Verwundert
Verwaltung den Beschluss umsethaltskosten.
Das
hat uns auch die
zen. Möglich wäre, dass die Bürwurde bei der HauptArgumentation,
ger aufbegehren und etwas in
schule nicht berückdass man sich von
Richtung Bürgerbegehren initiiesichtigt, weil sie biseinem Sorgenkind
ren. Aber da hält sich die CDUher nicht angefallen
trenne. Das führt
Fraktion heraus, weil dies ein
in
die
falsche
unmittelbares und demokratisches
sind. Das ändert sich
aber mit Auslaufen Bodo Kibgies ist gegen die Richtung.
Beteiligungselement der Bürger
Denn
des
Schulbetriebs, Bürgerhaus-Lösung.
ein Bürgerhaus ist
ist.
hätte in der Gegennicht in erster LiBedauerlich ist, dass das Verfahüberstellung also auch berücksichnie ein Objekt, mit dem eine
ren sehr kurz war. Wir hatten
tigt werden müssen. Damit fällt
Gemeinde Gewinne erzielt, sondurch das laufende Trägerfinder finanzielle Vergleich beider
dern zählt zu den kulturellen
dungsverfahren für die Kita letztVarianten aus unserer Sicht noch
Einrichtungen. Es ist ja auch nicht
endlich nur 14 Tage Zeit, um uns
so, dass das so offensiv vermarktet
stärker in Richtung Hauptschule
die allererste Meinung zu bilden
aus.
werden soll, dass die heimische
und zwei Tage vor der Ratssitzung
Gastronomie leidet.
die Beschlussvorlage erhalten. Das
ist sehr unglücklich und wirkt, als
Beim Karneval im Bürgerhaus
ob die Angelegenheit Holter-dieWo sehen sie die Funktion des
waren Wehmut, aber auch
Bürgerhauses?
Ärger über die Umwidmung
Polter in trockene Tücher gebracht

?

?

?

Nutzung seit Jahren sehr eingeschränkt, so dass die Mehrheit im Rat das
Bürgerhaus für die Kita zur Verfügung stellen möchte. Foto: Maike Stahl
werden soll. Ein richtiger Meinungsbildungsprozess hat im Vorfeld gar nicht stattgefunden. Der
findet in der Öffentlichkeit jetzt
erst statt und das kommt bei vielen
Bürgern schlecht an.

?

Aber die Problematik, dass
das Bürgerhaus nur noch sehr
eingeschränkt genutzt werden
kann ist ja nicht neu. Drei Räte
haben bisher kein sinnvolles
Konzept gefunden, seit die private Nutzung nach 22 Uhr ausgeschlossen ist. Bürger können
das Haus für private Feiern so
gut wie gar nicht mehr nutzen.
Wie sähe die Zukunft des Bürgerhauses aus Ihrer Sicht denn
aus?

Kibgies: Es gibt ja Profis, die
sich damit beschäftigen. Warum
gibt man das nicht mal in dritte
Hände, die eine erfolgversprechende Konzeption für die Nutzung des Bürgerhauses umsetzen?
Möglich wären beispielsweise
Kongresse oder Tagungen. Und ist
überhaupt noch mal mit den Anliegern gesprochen worden? Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit,
eine neuen Regelung zu finden, die
alle zufrieden stellt. Es muss nicht
gleich drei mal die Woche bis fünf
Uhr morgens gefeiert werden.
Außerdem muss für die Haupt-

Liv ist die Schnellste
Grundschüler lösen freiwillig knifflige Matheaufgaben
Schlangen (val). »Heute Morgen
war ich schon etwas aufgeregt«,
gibt Liv Seffers von der Grundschule Helpup-Oerlinghausen zu,
als sie nach einer Stunde als Erste
den Prüfungsraum verlässt. So wie
sie, haben elf weitere Kinder der
vierten und dritten Klassen aus
vier lippischen Grundschulen an
der zweiten Runde des Mathewettbewerbs in der Grundschule
Schlangen teilgenommen.
»Schön, dass die Kinder und
ihre Eltern in ihrer Freizeit gekommen sind, um zu rechnen«
freute sich Margret Knievel, Leiterin der Grundschule Schlangen.
Sie begrüßte Kinder der beiden
Schlänger Grundschulen aus Helpup und Asemissen. Aufgrund
einer Erkältungswelle konnten al-

lerdings nur zwölf der 18 qualifizierten Schüler an dem Wettbewerb teilnehmen.
»In der ersten Runde durften
alle Kinder der vierten Klassen
und einige Schüler aus den dritten
Klassen teilnehmen. Sie brauchten
15 Punkte oder mehr um in die
zweite Runde zu kommen«, erläuterte Knievel. Die Organisatoren
und Lehrerinnen an der Grundschule Schlangen, Sonja Brüggemann und Linda Jochem, stellten
kurz den Tagesablauf vor und
dann ging es auch schon los. Die
Kinder hatten zwei Stunden Zeit,
um die vier mehrteiligen Aufgaben
zu lösen.
»Zur Vorbereitung habe ich mir
einige Aufgaben der vorherigen
Wettbewerbe angeschaut«, erzähl-

te Liv Seffers. Andere Kinder
wiederum haben nicht extra geübt. So wie Luna Engelmann. Sie
sei jedoch »nicht wirklich aufgeregt gewesen«, berichtet sie nach
dem Wettbewerb. »Manche Aufgabentypen kannten wir nämlich
auch schon.«
Während in einem Raum die
Köpfe der Kinder ratterten, konnten sich die Eltern und Geschwister ebenfalls an den gestellten
Aufgaben probieren. »In manche
Aufgaben musste man sich vorher
erst reindenken. Wir Eltern haben

so etwas schließlich jahrelang
nicht mehr gemacht«, räumte
Verena Hilgerdenaar ein. »Manche
Aufgaben waren wirklich knifflig«,
meinte auch Stefanie Steiner.
Die nächste und letzte Runde am
18. April, zu der die erfolgreichsten Teilnehmer der Schlänger
Runde eingeladen werden, entscheidet, welches Kind nach Dortmund eingeladen wird und dort
eine Ehrung erhält. »Auch hier
wird der Sieger durch die höchste
Punktzahl ermittelt«, weiß Margret Knievel.

?

Gegen die Kita in der Hauptschule spricht allerdings, dass
diese dort auf zwei Etagen eingerichtet werden müsste. Sind
das für eine Einrichtung mit derart vielen Kindern unter drei Jahren nicht enorme Einschränkungen und Erschwernis?

Kibgies: Wir haben ganz pragmatisch im Internet mal die Suchbegriffe
»Kindergarten«
und
»zweigeschossig« eingegeben und
hatten 586 000 Treffer. Ich habe
einfach mal die ersten aufgeführten Kindergärten angerufen und
nach ihren Erfahrungen gefragt.
Diese sind durchweg positiv. Es ist
völlig klar, dass man keine viergeschössigen Kitas braucht, aber
Zweigeschossigkeit muss kein
Problem sein, sondern verschafft
Kindern auch andere Erlebnisse
und Eindrücke. Ein K.o.-Kriterium
ist das nicht.

Homöopathie
für Tiere
Schlangen (SZ). Die Volkshochschule bietet einen Kursus für
Tierhalter an, bei dem Tierheilpraktikerin Ricarda Dill Grundkenntnisse der Homöopathie vermittelt. Nach einer kurzen Einführung erfahren die Teilnehmer, wie
sie bei akuten Erkrankungen und
Notfällen ihre Tiere verantwortungsvoll selbst behandeln können
und wo die Grenzen der Selbstbehandlung liegen. Sie erhalten eine
Einführung in die Anwendungsgebiete der wichtigsten homöopathischen Arzneimittel und Empfehlungen für die Zusammenstellung
einer homöopathischen Hausapotheke. Der Kursus umfasst zwei
Freitagnachmittage (27. Februar
und 6. März) jeweils von 16 bis 20
Uhr in der Hauptschule. Anmeldung bei Petra Aust unter
05252/981101.

Rotkreuzmuseum
öffnet Sonntag

Hätten Sie es gewusst?
Im Mittelalter verwendeten
Menschen Kerzen mit darin eingeschlossenen Metallkugeln, um
Zeitdauern zu messen. Beim Abbrennen der Kerze lösten sich die
Kugeln und fielen jeweils nach
zehn Minuten in eine Schale.
a) Wie viele Kugeln liegen nach
einer Stunde in der Schale?
b) Wie viele Kugeln liegen nach
35 Minuten der Schale?
c) In wie vielen Minuten fällt die
nächste Kugel, wenn 83 Minuten

schule, die mehr als 3000 Quadratmeter hat, auch eine sinnvolle
Lösung gefunden werden. Selbst
mit Kita, Jugendarbeit, und möglicherweise Musikschule wäre nur
ein Teil genutzt. Es ist trotzdem
noch reichlich Fläche zu vergeben.
Ein Kindergarten könnte zum Beispiel durch Praxen von Logopäden, Ergotherapeuten et cetera
ergänzt werden.

vergangen sind?
d) Wie spät ist es, wenn man um
20.15 Uhr eine solche Kerze
angezündet hat und das fünfte
Mal eine Kugel fallen hört?
e) Um 17.32 Uhr fällt die achte
Kugel in die Schale. Wann wurde
die Kerze angezündet?
f) Wann muss die Kerze entzündet werden, wenn man um 18.09
Uhr die 3. Kugel hören möchte?
(Lösung: a: 6 Kugeln; b: 3 Kugeln; c: 7 Minuten;
d: 21.05 Uhr; e) 16.12 Uhr; f) 17.39 Uhr)

Fynn Steiner (vorne) aus Asemissen und Denis Bender von der
Grundschule Oesterholz haben wenig Probleme mit den kniffeligen
Aufgaben des Mathe-Wettbewerbs.
Foto: Valerie Reinhard

Schlangen (SZ). Das Rotkreuzmuseum ist am Sonntag, 15. Februar, wieder von 15 bis 18 Uhr
geöffnet. Unter fachlicher Führung
werden neu hinzugekommene Objekte aus der internationalen
Rotkreuz-Welt vorgestellt, darunter ein Ölgemälde als Gastgeschenk einer togolesischen Rotkreuz-Delegation. Außerdem ist
stündlich (oder auf Wunsch) ein
neu erworbener kurzer Animationsfilm über die Entstehung des
Roten Kreuzes zu sehen.


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newsletter jan mar 2010


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