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LESERFORUM

MITTWOCH, 21. JANUAR 2015

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG |

17

Fahrpreis nicht
nachvollziehbar

Windgas ist
eine gute Lösung

Zum Artikel „Busfahrpreise steigen im
Februar weiter“ aus der Ausgabe vom 14.
Januar:

Zu den Artikeln „Zumutung für Bürger“
und „Der Vergleich hinkt“ vom 6. Januar:

Zudem steht fest: Irgendwann geht
auch in Russland das Erdgas aus. Die
Hälfte der Gasvorräte sind bereits abgebaut. Bei uns in Deutschland gibt es neuerdings das Windgas. Ein Gas, das über
den Wind erzeugt wird, es bedarf dazu
der Windräder und der von diesen erzeugter Elektrizität. Die Windgasproduktion ist in Brandenburg, in Prenzlau,
angelaufen. Solche Werke brauchen wir
deutschlandweit. Den Gegnern der
Windenergie gilt meine Aufforderung,
sich umzustellen, denn der Wind ist die
Energie der Zukunft! Um diese zu bevorraten, bedarf es unter anderem des
Windgases. Robert Senholdt, Garmissen

Diese Rechnung würde ich gerne mal
mit den realen Zahlen durchrechnen.
Wie viele Busse fahren wie viele Kilometer und haben welchen Verbrauch?
Welche „gestiegenen Betriebskosten“
können wie hoch gestiegen sein, dass
diese einen derart stark gesunkenen
Kraftstoffpreis nicht wettmachen können? Sollte ein Bus die Stunde 20 Liter
Diesel verbrauchen bei aktuellem Kraftstoffpreis (20,01€), ist die Ersparnis pro
Stunde und Bus im Vergleich mit dem
Spritpreis von Januar 2014 27,56€. Jeder
Bus spart 7,55€ pro Stunde ein, die er
fährt, gegenüber dem letzten Jahr.
Da fallen mir nur die Buspreise aus
Berlin ein, die nicht nur relativ konstant
sondern auch realistisch und den öffentlichen Verkehr attraktiv erscheinen lassen. Wie machen die das dort ohne Preiserhöhungen?
Markus Lochthofen, Hildesheim

Lauterbachs Hautfarbe
stimmte nicht
Zu Heiner Lauterbach

Dumme Sprüche
und Unwissenheit

Der Anschlag auf das französische
Satire-Magazin Charlie Hebdo beschäftigt
auch die Menschen in Hildesheim

Hündin Kira hat
einen Traumjob
Zum Artikel über Schäferhündin Kira, die
die Giesener Kläranlage bewacht:

Leider stellt die HAZ reißerisch aufgemachten Artikeln immer mehr Raum
zur Verfügung. Wenn das Veterinäramt
der Hündin Kira eine artgerechte Haltung bescheinigt, sind Extremtierschützer damit nicht einverstanden und versuchen mit Penetranz, sich über die HAZ
Gehör zu verschaffen, und bekommen
dieses leider auch.
Kira darf nach Herzenslust ungestört
bellen, nach Mäusen kratzen, laufen, toben – glücklicher Auslauf mit Wiese,
Teich und Buschgruppen als Lebensraum. Wie es ihr beliebt, stehen ihr etliche Ruheplätze, in der Sonne, im Schatten, in den Gebäuden, Hütte oder im
Freien, zur Verfügung. Täglich, auch an
Sonn- und Feiertagen, kommen die Angestellten auf die Anlage und Kira hat
reichlich menschlichen Bezug und Betreuung.
Kira nimmt ihre Aufgabe, die Kläranlage zu bewachen, auch ernst, begrüßt
jeden Besucher mit Gebell, so wie es ihr
Naturell ist.
Fahrradfahrern macht sie mit ihrem
Gebell deutlich: Dies ist mein Bereich,
hier wache ich! Zu wachen ist Kiras angeborene Lebensaufgabe, die sie mit leidenschaftlicher Erfüllung wahrnimmt.
Für mich hat Kira den Traumjob ihres
Lebens gefunden und lebt ihn auch.
Im Hundemäntelchen in der Fußgängerzone, mit Frauchen auf dem Sofa,
und im Fernsehen läuft das Traumschiff
... sieht so das glückliche Hundeleben
aus Sicht der Extremtierschützer aus?
Clemens Engelke, Giesen

Foto: dpa

Zum Leserforum aus der Ausgabe vom 8.
Januar:

Leserbriefschreiber J. Dittmer schreibt
einen Leserbrief, dem entschieden widersprochen werden muss. Vorab, ich
bin weder mit Dr. Brummer verwandt
noch befreundet. Wohl halte ich es für
notwendig, ehrabschneidende Leserbriefe, die veröffentlicht werden, sachlich zu kritisieren. Herrn Dittmer frage
ich auf diesem Wege: Welche Qualifikation haben Sie, mit der Sie dem Oberbürgermeister Personalentscheidungen
antragen? Im Übrigen spricht der Text
für sich. Dumme Sprüche und Unbewiesenes sind keiner Diskussion würdig.
Volksweisheit: Jeder blamiert sich, so
gut er kann.
Walter Maciejewski, Hildesheim

Liebe Redaktion, ob Fränkisch so
klingt oder doch ganz anders war dem
„Nicht-Franken“ wie mir in diesem Fall
völlig egal. Viel schlimmer fand ich in allen drei Teilen Heiner Lauterbach, der
braungebrannt wie nach einem Karibikoder Skiurlaub agierte.
Einfach nur peinlich! Das hätte bei
den Dreharbeiten auch auffallen müssen! Manfred Krüger, Baddeckenstedt

Klimawandel
ist natürlich
Zum Artikel „Jugend sorgt sich um den
Klimawandel“ vom 12. Januar:

Gegen Radikalisierung
hilft nur Dialog

Jesus mit Affenkopf?

Dieses Attentat in Paris auf das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ hat mich
sehr betroffen gemacht.
Es geht nicht, dass fanatische Islamisten wie wild auf Menschen schießen, die
nur ihre Arbeit tun. Es geht aber auch
nicht, dass Rechtsextreme mit „Pegida“
Unfrieden in unserem Land stiften indem sie gegen radikale Islamisten hetzen.
Es leben nun mal viele Moslems in
Deutschland und die meisten von ihnen
sind sicher froh, wenn sie friedlich in unserem Land leben können. Auch bin ich
der Meinung, dass solche Anschläge,
wie der in Paris nicht mit den islamischen Glauben konform sind; zum anderen werden Vorurteile gegen den Islam
geschürt.
Als mögliche Lösung sehe ich nur, einen Dialog zwischen den verschiedenen
Religionen zu beginnen. Denn die Menschen, die miteinander reden, lassen sich
nur schwer gegeneinander aufhetzen.
An dieser Stelle möchte ich auf „Abrahams runden Tisch“ hinweisen, bei dem
Juden, Christen, Moslems und Bahai
miteinander reden.
Martin Hüffmeier, Holle

Damit ich nicht falsch verstanden werde: Die Morde in
Frankreich sind durch nichts zu
entschuldigen,
geschweige
denn zu rechtfertigen. Dennoch
muss der jetzt in der westlichen
Welt inszenierte Hype darüber
hinterfragt werden.
Viele Muslime haben auf
Grund ihrer Traditionen, Erziehung und Geschichte noch immer ein mittelalterlich rückwärts gewandtes Denken, welches auch häufig heute noch in
unserer modernen Welt ihr Tun
und Handeln beeinflusst. Wir
erkennen zwar dies für uns
manchmal befremdliche Tun,
sind aber selten bereit oder
nicht in der Lage, das „Warum“
zu hinterfragen.
Als Christen ist uns das Wort
Gotteslästerung ein Begriff. Wie
aber müssen sich Muslime fühlen, wenn europäische Karikaturisten und Zeitungen den von
ihnen verehrten Mohammed
durch rüdeste Zeichnungen verunglimpfen? Das gehört sich
nicht!

Sich gegen die Schlächter
von Paris zu stellen und eine
gemeinsame
abendländische
Front zu bilden, ist legitim. Das
gleichzeitige Tolerieren von gezeichneten Mohammed-Fratzen
mit Beleidigungscharakter aber
nicht. Wie würden wohl gläubige Christen reagieren, wenn
muslimische Gruppen Jesus von
Nazareth am Kreuz hängend
mit einem Affenkopf zeichnen
würden? Die Empörung bei uns
wäre grenzenlos.
Der Königsberger Philosoph
Immanuel Kant gilt als einer der
wichtigsten Aufklärer. Schon
vor 250 Jahren hat er mit der
Frage „Was können wir wissen“? im weitesten Sinne die
Frage nach Gott gestellt (will
heißen: Gibt es Gott überhaupt?). Ein weiteres Zitat von
ihm lautet „Es gibt nur eine Religion, aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben“. Wir
alle sollten das beherzigen und
aufeinander zugehen.
Heinrich Lindenberg,
Hildesheim

Merkels Statement
ist undifferenziert
Ich habe mich vor allem an Merkels
Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ gestört. Meine Reaktion: Huntingtons These vom „Kampf der Kulturen“,
1993 zum ersten Mal veröffentlicht,
scheint in Europa und Deutschland angekommen zu sein. Man fragt sich, warum es jetzt zu dieser Zuspitzung gekommen ist. Ist es eine Reaktion auf die
Vernetzung der Welt und der damit verbundenen Nivellierung aller Kulturen,
so dass den Menschen die Orientierung
an einer kulturellen Identität verloren
geht? In dieser Situation wirkt die Aussage der Kanzlerin sicher beruhigend,
ist aber allzu undifferenziert, denn nicht
alle Richtungen des Islam gehören zu
Deutschland, eigentlich nur die aufgeklärten. Ich hätte mir gewünscht, dass
die muslimischen Verbände in Deutschland nicht nur den islamistischen Terror
offiziell verdammen, was sie getan haben, sondern darüber hinaus zu eigenen
Demonstrationen aufrufen und viele
Kopftücher und Bärtige gegen den Terror auf die Straße gehen - mir ist auch
von vergleichbaren Demonstrationen in
muslimischen Ländern nichts bekannt.
Jürgen Einhoff, Hildesheim

Steuererhöhung ist der falsche Weg
Zum Artikel „Bürger müssen mit höheren
Steuern rechnen“ aus der Ausgabe vom
8. Januar:

„Geldmangel der öffentlichen Hand“:
Seit Jahrzehnten werden die Bürger mit
dieser Überschrift gedanklich vorbereitet, damit sie mit einem fatalistischen
Schulterzucken noch mehr von ihrem
verdienten Geld beim Finanzamt oder
bei der Kommune als Steuer und Gebühr abliefern. Das süße Gift höherer
Einnahmen wirkt dort ausgesprochen
kontraproduktiv, denn mit Hilfe höherer
Einnahmen werden organisatorische,
personelle und finanzielle Anstrengun-

gen überflüssig, nachhaltig für Veränderungen jeglicher Art in Landkreisen und
Kommunen zu sorgen.
Auf den ersten Blick könnte man dem
Vorschlag des Kommentators folgen, die
Zahl der Kommunen im Landkreis zu reduzieren, um Kosten zu sparen. Fusionen und Einrichtung immer größerer
Verwaltungseinheiten höhlen aber das
bislang so erfolgreiche Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung und der Bürgernähe aus. Man muss nur die Peiner
fragen, ob sie in eine Kreisstadt Hildesheim fahren wollen, um ihre Angelegenheiten zu erledigen. Die Antwort liegt
auf der Hand. Ich weiß jedenfalls den

Ärgerliche
Bus-Verspätung

Friedliches Zusammenleben fördern

Zum Ärger über den öffentlichen Personennahverkehr:

Zum Artikel „Immer wieder draufhauen“
aus der Ausgabe vom 14. Januar:

Ich habe mich als Berufspendler mittlerweile daran gewöhnt, dass der 16.06
Uhr-Bus der Linie 52 Elze/Hildesheim ab
Nordstemmen Rathaus während der regulären Schulzeiten mit mindestens
zehn Minuten (Spitzenwert bisher 17
Minuten) Verspätung fährt. Laut Aussage der Fahrer verschiedener Subunternehmen ist dieser Missstand dem RVHI
bekannt, lässt sich aber aufgrund der
großen Anzahl mitfahrender Schüler
nicht ändern. Aber mein heutiges Erlebnis mit dem RVHI schlägt dem Fass den
Boden aus. Aufgrund des strömenden
Regens ließ ich mich von einer Kollegin,
welche dafür ihre Pausenzeit nutzte, von
Nordstemmen nach Mahlerten zur Bushaltestelle fahren. Normalerweise gehe
ich die 1,5 Kilometer zu Fuß.
Um 16.38 Uhr da angekommen, wartete ich geschlagene 23 Minuten bis
17.01Uhr auf den Bus der Linie 51 Gronau/Hildesheim. Also zu Fuß zurück
nach Nordstemmen, rund 2,5 Kilometer
zum Bahnhof und mit dem Zug um 18.09
Uhr nach Hildesheim.
Bei derart gravierender Unpünktlichkeit brauche ich mich nicht mehr zu
wundern, dass ich oftmals der einzige
Fahrgast dieser zwei Linien zu diesen
Zeiten bin.
Ich bin verärgert, aber leider auf die
Busverbindung angewiesen.
Andreas Hähnel, Hildesheim

In diesen Tagen bemühen sich vor allem Vertreter von Politik und Religionsgemeinschaften, für mehr Toleranz und
für einen respektvollen Umgang miteinander zu werben, um ein friedliches
Miteinander auch von Menschen zu fördern, die unterschiedlich in ihrer Kultur
und in ihrem Glauben sind.
Da druckt die HAZ auf der Kulturseite ein groß aufgemachtes Interview mit
einem Kabarettisten ab, der damit für
seinen bevorstehenden Auftritt werben
darf. Befragt zu den schrecklichen Geschehnissen in Paris sagt dieser: „Es
kann nur den Schluss geben: Man muss

immer wieder draufhauen, damit die Religionsselbstverständlichkeiten zurückgedrängt werden. Egal welche: Religion
ist Privatsache. Sie soll heim. In ihr Haus.
Und dann Tür zu.“ Weder die Aussagen
des Mannes noch deren Abdruck fördern Toleranz, Respekt vor Andersdenkenden und friedliches Zusammenleben
der Religionen.
Übrigens: Am selben Tag rief Papst
Franziskus in Sri Lanka in einem beeindruckenden Appell die zerstrittenen Religionen des Landes zu Frieden und Versöhnung auf. Wie gut, dass sich der Kabarettist irrt und Religion doch nicht nur
Privatsache ist!
Martin Knöchelmann,
Asel

Talsperre: Situation ist beängstigend
Zum Artikel „Langsam laufen die Talsperren voll“ vom 14. Januar:

Ich schreibe hier als Betroffener des
Hochwassers 2007.
Leider kann ich über die Vorgehensweise der Harzwasserwerke nur den
Kopf schütteln. Wenn ich lese, dass die
Innerstetalsperre jetzt schon zu 83 Prozent mit Wasser gefüllt ist, man noch in
den nächsten Tagen einen erheblichen
Anstieg erwartet, dann muss ich mir als
Laie doch die Frage stellen, warum wird
die Talsperre nicht sofort entlastet?
Bei der Innerste ist noch genügend

Luft nach oben, da diese noch nicht die
Meldestufe 1 erreicht hat. Worauf warten die Harzwasserwerke?
Ist die Talsperre erst wieder zu 100
Prozent gefüllt, wie 2007 geschehen, ist
man erneut handlungsunfähig und es
werden unkontrolliert die Schleusen geöffnet. Was steht jetzt im Fokus – Stromerzeugung oder Schutz der Bürger?
Wenn ich auch noch den Satz lesen
muss „es kann spannend werden“ dreht
sich mir der Magen um. Diese Situation
ist nicht spannend, sondern beängstigend!
Carsten Herbst, Ahrbergen

Qualitätsunterschied zwischen meiner
örtlichen Gemeindeverwaltung und einer ortsfernen zentralisierten Verwaltung sehr zu schätzen.
Ohne Zwang oder Anreize werden
sich Kommunen und Landkreise „freiwillig“ nicht auf den Weg machen, neue
organisatorische und finanzielle Strukturen nach innen und außen zu finden.
Vom Bürger werden höhere Steuern
gefordert, obwohl die Steuereinnahmen
wegen der guten Konjunktur „nur so
sprudeln“. Eindeutiger lässt sich nicht
beweisen, dass unsere Verwaltungen zur
Zeit nicht ausreichend in der Lage sind,
den gegenwärtigen Anforderungen zu

genügen. Gleichwohl bleibt es Aufgabe
der Verantwortlichen in Landkreisen
und Kommunen, Abläufe organisatorisch und personell so zu gestalten, dass
die finanziellen Mittel wirtschaftlich und
zielgerichtet eingesetzt werden. Ausgeglichene Haushalte und geringer Schuldenstand sind Bezugspunkte und geben
wichtige Hinweise, dass es trotz überall
gleicher Pflichtaufgaben gelingen kann,
mit dem vorhandenen Geld auszukommen.
Das muss das Ziel sein. Steuererhöhungen weisen den Weg in die falsche
Richtung.
Klaus Gryschka, Söhlde

Rauchen ist nutzlos
Zur Kolumne „Zeitlupe“ in der Ausgabe
vom 14. Januar:

Es geht um die Ansicht von Herrn
Helmut Assmann zu den Bemühungen,
das Rauchen zu verringern. Ich bin tief
enttäuscht, dass ein Mann mit der Bildung, die ich bisher bei einem Superintendenten vermutet habe auch nicht in
der Lage ist, zwischen den Menschen
und deren Verhalten zu unterscheiden.
Die von ihm missbilligten Maßnahmen
richten sich nicht gegen die Menschen,
die rauchen, im Allgemeinen leider kurz
„Raucher“ genannt, sondern gegen die
Sucht des Rauchens. Dass es für den
Großteil derer, die dieser Sucht unterlegen sind, schwer ist, diese wieder aufzu-

geben, ist mir klar. Ich habe Glück gehabt und scheine zu den 30 Prozent
Menschen zu gehören, die von einem
zum anderen Tag aufhören können,
wenn sie sich trauen. Mir ist das vor über
30 Jahren gelungen. Aber es sollten alle
ermutigt werden, es zu lassen und nicht
mit irgendwelchen Ausreden sich nicht
eingestehen zu wollen, dass sie süchtig
sind. Ihr Vergleich mit dem Alkoholproblem und der Zunahme der Übergewichtigen humpelt auf allen Beinen, da es
beim Essen um das richtige Maß geht,
denn essen muss man. Aber Rauchen
schadet schon in kleinster Menge und ist
zu nichts nütze. Und andere Menschen
werden belästigt oder gefährdet.
Georg Petruschke

Religionsfreiheit und Grundrecht auf Asyl
Zum Thema Pegida:

Schützen wir die Religionsfreiheit und
den Rest des Grundrechts auf Asyl! Es
geht nicht um „Islamisierung“ oder
„Überfremdung“. Schande über diejenigen Politiker, die sich mit Äußerungen
und Gesetzesvorschlägen bei den Mitläufern anbiedern! Die Masse der Tausenden fühlte sich beim Singen der „Stillen Nacht“ so unpolitisch wie die Fischer-Chöre. Ein sich gut bürgerlich gebender Rassismus, eben noch zwischen
CSU und AfD schlafwandelnd, wird

freudig begrüßt von den Parteien am
rechten Rand: Christen und Nazis vereint gegen die Religion Islam und alles
Fremde. Die naiven Irregeleiteten sind
Verlierer, denen nichts Besseres einfällt,
als die zu treten, die noch unter ihnen
stehen, anders beten oder auch nur irgendwie anders aussehen. Den „Weisen“ aus dem Abendland kann ich nur
„Gute Nacht!“ wünschen. Allen anderen empfehle ich die Lektüre der Bücher
von Arno Gruen, insbesondere „Der
Fremde in uns“.
Gerhard Roth,
Sarstedt

Zunächst kann ich es nur begrüßen,
dass die Jugend wegen des Klimawandels auf einen sauberen und ökologischen Umgang mit der Natur achtet. Ich
selber mache das auch. Viele unterstützen die Energiewende und versuchen
weniger Strom, weniger Benzin und weniger Gas zu verbrauchen, damit wir den
Klimawandel irgendwie doch noch aufhalten können. Die Politik macht uns ja
schon seit Jahren ein schlechtes Gewissen, dass wir zu viel Energie verbrauchen und denkt sich immer wieder neue
Maßnahmen aus, um uns Bürgern das
Geld aus der Tasche zu ziehen. Und die
Industrie verdient daran gutes Geld, weil
wir uns immer wieder neue Technik anschaffen sollen, um den Klimawandel
entgegenzutreten. Aber stimmt das
überhaupt, dass der Mensch am Klimawandel schuld sein soll, oder werden wir
alle nur für dumm verkauft?
Ich glaube, wir werden alle nur manipuliert. Wer das nicht glaubt, sollte sich
die Dokumentation „Klima macht Geschichte“ Teil 1 u. Teil 2 in der Sendereihe „Terra X“ im ZDF ansehen. Hier wird
für jeden verständlich berichtet und gezeigt, dass sich das Klima seit der Entstehungsgeschichte unseres Planeten in
regelmäßigen Abständen verändert hat
und sich in Zukunft auch weiter verändern wird. Das Klima ändert sich, weil
die Erde von Zeit zu Zeit die Umlaufbahn um die Sonne ändert und dadurch
einen weiteren oder näheren Abstand
zur Sonne hat. Auch die Erdachse neigt
sich in regelmäßigen Abständen, so dass
sich die Sonneneinstrahlung zur Erde
verlagern kann. Dadurch verändert sich
das Klima in Abständen von mehreren
tausend Jahren immer wieder. Der Klimawandel wird also von kosmischen Änderungen verursacht und nicht wie uns
von der Politik vorgegaukelt wird von
den Erdbewohnern. Ich glaube, wir
könnten alle unsere Autos, Flugzeuge,
Schiffe, Fabriken und Kraftwerke verschrotten, es wird nichts nützen, MutterErde wird ihren Klimawandel auch ohne
uns Menschen fortsetzen. Trotzdem sollten wir sie alle gut behandeln, sie wird
es uns danken.
Andreas Hänsel, Bad Salzdetfurth

Post baut
Service ab
Zum Artikel „Autobriefkästen ersatzlos
gestrichen“ vom 13. Januar:

Typisch Post AG, denn seit sie das ist,
wird nur noch für die Aktionäre gedacht
und gehandelt. Preise rauf, Kundendienst runter! Das mit den Autobriefkästen ist ärgerlich, weil dort die Leerungszeiten etwas besser waren, sodass man
Terminpost dort einwerfen konnte, wo
es sonst nirgends mehr möglich war.
Martin Müller-Holzgrebe, Hildesheim

Einseitige
Berichterstattung?
Zum Artikel „Die Furcht in Deutschland
wächst“ aus der Ausgabe vom 9. Januar:

Es ist schade, wie tendenziell gekürzt
und damit bewertend die Studie der Bertelsmann Stiftung, vermengt mit Kommentaren veröffentlicht wird. Und das
ohne den Namen des Redakteurs. Die
Schlagworte „Toleranz“ und „Weltoffenheit“ reichen scheinbar als Totschlag-“Argumente“, um sich inhaltlich nicht
weiter auseinandersetzen zu müssen.
Beklagen Bürgerbewegungen nicht zu
Recht einseitige Berichterstattung?
Helmut Dins, Hildesheim
Leserbriefe stellen nicht die Meinung
der Redaktion dar.
Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.


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