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Presseartikel 2.0 .pdf


Original filename: Presseartikel 2.0.pdf
Title: Presseartikel
Author: bordellberichte.com

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„… und in 1-2 Jahren ist ein Großteil der
Szene in der Hand von Rockerbanden und
anderen Kriminellen !“
Die Auswirkungen des neuen Prostitutionsgesetzes aus der Sicht eines
Freiburger Insiders.
Das neue Prostitutionsgesetz ist so gut wie beschlossen und die Politiker klopfen sich fleißig
auf die Schulter. Und für den unbefangenen Bürger sieht doch alles ganz gut aus: mehr
Kontrolle und Kontrollen, eine Prüfung für Bordellbetreiber, die Frauen werden gut beraten
und auf die Gesundheit der Beteiligten schaut man auch ! Ist doch klasse, oder ?
Wir Kunden aus Freiburg und Umgebung haben vor kurzem in unserem Forum, auch
zusammen mit anderen Foren eine Aktion angestoßen, um uns in die aktuellen Entwicklungen
einzumischen. Viele Politiker im Bundestag haben die letzten Wochen Briefe mit einem Flyer
und einem Kondom erhalten, um sie auf die fatalen Wirkungen des aktuellen
Gesetzesvorhabens hinzuweisen. Denn einen Teil der nun für alle kommenden Änderungen
haben wir schon erlebt.
Unsere Stadtverwaltung hat 2011 ihr Bordellkonzept verschärft: die Zonen mit Prostitution
wurden eingeschränkt, die Zahl der Betriebe verkleinert und für die Stadtkasse zusätzlich
Einnahmen generiert. Und wie sieht es nun aus ? Ca. 70% der Arbeitsplätze in den größeren
Sex-Betrieben sind entweder in der Hand von Rockern und Drogenkriminellen oder von
diesen abhängig, ein Hotel nahe des größten Clubs ist zu einem guten Teil zu einem Bordell
geworden und die meisten verbliebenen Frauen schlagen sich nun in privaten Wohnungen
durch ohne Unterstützung im wirtschaftlichen und sozialen Niemandsland.
Wie ist es dazu gekommen ? Früher gab es eine vielfältige Rotlichtszene in Freiburg. Die
Frauen konnten sich eine Arbeitsstelle aussuchen, wo es ihnen gefiel und die größeren
Betriebe hatten zumeist eine Türdame, die sich um den Ablauf der Termine und das
Miteinander der Frauen kümmerte. Drei Häuser gehörten schon damals den Rockern und auch
ein vorbestrafter Drogendealer hatte zwei Wohnungen, aber diese waren eben nur einige unter
vielen. Und obwohl es schon erste Übernahmeversuche gab und hin und wieder Buttersäure in
einem Flur landete war die Lage stabil, denn durch die bestehende Vielfalt lohnte es sich
einfach nicht richtig, hier viel kriminelle Energie reinzustecken. Doch dann zog die Stadt ihr
Konzept durch und die Anzahl der Betriebe nahm deutlich ab. Viele Kleinbetriebe wurden
geschlossen oder gaben wegen der hohen Kosten und Rechtsstreitigkeiten auf.
Im selben Zeitraum jedoch wurde ein großer FKK-Club genehmigt und ein Bordell in dessen
Nähe konnte durch gute Verbindungen zur Verwaltung weiterbetrieben werden. Der FKKClub gehört zwar nicht einem Rockerclub, Insider deuten jedoch Verbindungen zur
Rockerszene an. Der Besitzer des Clubs hat inzwischen ein weiteres Haus mit
Terminwohnungen übernommen und plant hier den Neubau eines Großbordells.
2013 gab es die Übernahme eines der beliebtesten Bordelle der Stadt durch eine
Rockergruppe nach vorangegangenen Einschüchterungen sowie zweier weiterer Häuser durch
den o.g. Drogendealer, ohne das die Verwaltung hierauf reagiert hat.
Genau dies können wir auch bundesweit erwarten, falls das neue Gesetz verabschiedet wird
und die Zahl der Betriebe stark abnimmt: kriminelle Gruppen und Personen werden sich
möglichst viel vom Kuchen holen ! Und die Zuverlässigkeitsprüfung ist in den Kreisen schon
jetzt eine Lachnummer, wo sich doch alles leicht mit Strohmännern oder geschickten

Unternehmertricks lösen lässt. Und andere Investoren, um wieviel besser werden die sein ?
Hier wird doch auch schlicht die Rendite regieren und die gesetzlichen Vorgaben werden
gerade soweit erfüllt, um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen. Eine aktive Rolle gegen
Zwangsprostitution und Menschenhandel ist hier nicht zu erwarten.
Auch die Arbeitsbedingungen in diesen in zunehmender Zahl zu erwartenden „Sexfabriken“
sollten einem zu denken geben. Vorbei die Zeit, wo erfahrene Türfrauen den Laden zusammen
hielten, unerfahrene Frauen sicher in die Arbeit einführten und somit einen geschützten Raum
boten. Die Spannungen durch die geballte Konkurrenz der Frauen und die fehlenden
Rückzugsmöglichkeiten führen schon nach einigen Wochen häufig zu psychischen
Problemen, die dann auch mit dem leicht verfügbaren Alkohol, den die Frauen dem Kunden
verkaufen müssen, verdrängt werden. Und wo immer mehr große Bordelle und ganze Ketten
den Ton angeben wird der Druck auf die Frauen viel größer, den Ansprüchen des Betreibers
und den Kunden nachzugeben. „Mache Umsatz, befriedige den Kunden !“ diese einfache
Regel wird weiter und stärker gelten. Wer nicht mitzieht wird nicht gezwungen, sondern
schlicht von den Bordellketten verbannt und muss dann unter schwierigeren Bedingungen
oder gar in der Illegalität weiterarbeiten. Die entwürdigende, aber unvermeidliche Teilnahme
an BlowJob-Contests, wie in Freiburg im FKK-Club schon angeboten, zeigt, welcher Geist in
solchen Häusern herrscht.
Frauen, die aussteigen wollen oder die, die Flexibilität brauchen (z.B. alleinerziehende
Mütter) bleiben auf der Strecke, denn hier werden vom Betreiber klar die Frauen vorgezogen,
die rund um die Uhr verfügbar sind. Wie vielen hier der soziale Abstieg droht will möchte in
der Regierung keiner wissen.
Sex ohne Kondom wird also nicht weniger werden, sondern nur teurer oder ein Mittel zur
Kundenbindung. Die Betreiber wissen natürlich offiziell nichts davon und der Unsinn dieser
Regelung wird sich schnell zeigen, da die knapper werdenden Arbeitsplätze in der Branche
die Frauen dazu zwingen werden, die Wünsche der Kunden klaglos zu erfüllen. Die
Unmöglichkeit, hier effektiv zu kontrollieren hat die Polizei schon in aktuellen Interviews klar
gemacht.
Auch zur Gesundheitsberatung kann man nur sagen: wahrscheinlich gut gemeint, aber nicht
gut gemacht. Kenner streiten sich hier: ist ein freiwilliges, kostenloses Untersuchungsangebot
ausreichend oder soll doch der Bockschein wieder eingeführt werden ? Auf jeden Fall ist klar,
dass eine jährliche Zwangsberatung schlicht unsinnig ist, die nicht mal mit einer sinnvolle
Untersuchung verbunden ist. Jede Frau in diesem Beruf sollte einmal im Quartal zu einer
Untersuchung; bei der Suche nach der richtigen Umsetzung sollte sich die Politik dringend
Rat bei Betroffenen holen !
Auch die Wirkung der Meldepflicht ist schnell erklärt: die Frauen, die aus Deutschland
kommen und die selbstbestimmt ihrer Tätigkeit nachgehen werden aus dem Gewerbe
verdrängt, da grade diese die möglichen Konsequenzen für ihre Zukunft durch die drohende
Stigmatisierung richtig einschätzen und entsprechend reagieren. Frauen, die aufgrund von
Zwang oder Armut dieser Tätigkeit nachgehen werden ihre Stelle einnehmen da diese gar
nicht die Möglichkeit haben, hier abzuwägen und die vielfach die Bedrohung durch eine
Enthüllung in ihren Heimatländern nicht richtig einschätzen. Und die kritischen Reportagen
aus der Szene, die die tatsächlich oftmals vorhandenen Missstände aufzeigen sollten auch
eines klar machen: dass nämlich der massive Druck durch Armut, Familie und Zuhälter nicht
durch einen banalen Meldevorgang ausgehebelt werden kann. Ein Blick zum Mittelmeer
sollte unmissverständlich klar machen, was Menschen für ein besseres Leben auf sich zu
nehmen bereit sind. Kurz gesagt: die Meldepflicht ist, betrachtet man das Wohl der Frauen,
nutzlos und sogar schädlich !
Schlicht und einfach wurde versäumt, den betroffenen Berufsstand ausreichend zu hören und
ernst zu nehmen. Grundsätzlich anzuerkennen, dass man ihn nicht abschaffen kann und
einfach von den dort umgesetzten Milliarden profitieren will. Die Gründung einer Kammer

oder eines Verbandes in die Wege zu leiten, über die ein sicheres und gerechtes Umfeld
geschaffen werden kann und die Zugang zu den Arbeitsstätten der Frauen hat. Eine echte
Zusammenarbeit von Politik und dem Berufsstand wäre um ein vielfaches effektiver als die
nun geplanten ordnungspolitischen Maßnahmen. Also: Ernsthafte Reformen für und vor allem
mit den Frauen statt scheinheiligen Aktionismus und Augenwischerei !
Hier ist nun für den wachen Bürger die Chance, die Politik an ihren Sonntagsreden zu messen
und sich nicht für dumm verkaufen zu lassen ! Ein Prostitutionskontroll und –
besteuerungsgesetz auf Kosten der betroffenen Frauen als Segen für diese verkaufen zu
wollen ist einfach nur verwerflich und weder christlich noch sozial !
„smacks“, http://www.bordellberichte.com

Anhang : Fakten zu Freiburg
Zugehörigkeit der Betriebe zu Gruppierungen:
• Rocker Gruppe United Tribuns: Time Girls Escort, Apartment6 Schwabentorring 6,
Villa Deluxe Wiesentalstr 15 (früher „Schmuse-Oase“ / 2013 Übernahme)
• Hells Angels MC: Villa Freiburg Haslacherstr
• Outlaws MC : Zähringerstraße 365
• Gruppe aus der Drogenszene: Massagehaus, Mattenstr 6, Noblesse, Fantasy
badische-zeitung.de/freiburg/m…drogenwirt—46189416.html die gleiche Truppe hat
auch den Wohnwagenstrich betrieben bis zum Verbot.
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/das-sexgewerbe-floriert-am-zubringer-sued-29630499.html
• Studio 79 Robert Bunsenstr 11A: Bordell nahe dem FKK-Palast, bekannt für seine
menschenunwürdigen Arbeitszeiten und schlechte Führung (Arbeitszeiten bis 5 Uhr
und Strafgelder) Obwohl überall bekannt ist das hier Geld geflossen sein soll für die
Genehmigung wurde nie ermittelt. Siehe offenen Brief an die Stadt wegen
Bordellkonzept.
• FKK Palast Tullatsr und das Hühnerstadel (ein geplantes und genehmigtes Laufhaus in
der Wiesentalstr. 1) einer Gruppe, die insgesamt über 15 Bordelle und Clubs betreibt.
Offenburg FKK Lancelot, Villingen-Schwenningen 2 Betriebe, und in der Schweiz
mehrere große Clubs sowie etliche kleine Wohnungen
Hotel b&b, Tullastraße, Freiburg: liegt direkt beim FKK Palast und beherbergt die dort tätigen
Frauen plus Begleitung (Zuhälter, Brüder oder Schwager) vielfach werden die Zimmer auch
beim Kundenverkehr genutzt. Sprich im Durchschnitt gehen dort im Hotel 4-8 Damen
anschaffen. Werbung findet über Kaufmich.com und der Zypresse.com statt.
Auch dort gab es schon Zwischenfälle:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/angriff-im-hotel-mit-baseballschlaeger-92638433.html
Boki, ein Krimineller und Anführer der United Tribunes aus Bosnien, der früher die Szene in
Villingen-Schwenningen kontrolliert hat und wo man gut sieht, wie mit Strohmännern das
Geschäft gesteuert werden kann und wie schwer die Straftäter greifbar sind. Zu finden in dem
Video bei 3:40 min.

https://www.youtube.com/watch?v=UTpCp81Fslw
http://www.rocker-info.net/united-tribuns-treffen-breisach/ (Treffen der UT in einer Diskothek
zeigt, das die Rocker auch schon in normalen Geschäften Fuß fassen)
http://www.rocker-info.net/haftbefehle-ge…eder-der-united-tribunes/
Anführer bzw Presdent der United Tribuns in Freiburg ist ein Nescho der auch die Bordelle in
Freiburg betreibt.
Bordellsteuer in Freiburg: 100 Euro pro zehn Quadratmeter im Monat
Weitere Hintergrundinfo:
Kondompflicht – Polizei über die Kontrollierbarkeit:
http://www.focus.de/politik/deutschland/absolut-laecherlich-polizei-kondom-kontrolle-inbordellen-nicht-zumutbar_id_4460103.html
Gesundheitsuntersuchungen: http://www.dstig.de/aktuellespressekalender/142-pm-zurprostitutionsdebatte.html
FKK-Palast, Genehmigung und Umstände: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/stadtgenehmigt-groesseres-bordell--50528399.html


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