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Stellungnahme zur Asylpolitik.pdf


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hört heute genauso wenig zu Deutschland wie das Christentum, in deren beider
Namen so viel Unrecht geschehen ist. Im Bewusstsein aufgeklärter Menschen ist
nach meiner Ansicht für beide kein Platz, aber in jedem Fall ist Glaube Privatsache,
auch der Glaube an Osterhase und Weihnachtsmann. Religion und Politik sind
streng voneinander zu trennen.

Wenn der Bevölkerung heute diktiert wird, sie müsse dieses Jahr vielleicht eine halbe
Million Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen, dann fühlen sich viele „über den Tisch gezogen“. Geht deren Rechnung auf, kommen nächstes Jahr zwei Millionen, die es ja
in ihrer Heimat auch nicht besser haben als ihre Vorgänger. Sind unsere großzügigen Wohltäter konsequent, müssen sie diese zwei Millionen auch herein lassen. Aber
wo soll das denn enden? Sollte es den Zuwanderern aus Indien und Afrika gelingen,
ihre wirtschaftliche Situation durch die Ansiedlung in Deutschland zu verbessern,
dann würden die Zauberlehrlinge des Einstroms nicht mehr Herr, in Afrika warten
Milliarden Menschen darauf, auszureisen (2)!

Und was manchem Philanthropen heute als gute Tat erscheint, wird zum Ausgangspunkt neuer Feindseligkeit und neuen Unrechts. Je mehr Fremde sich auf Dauer hier
einrichten, desto feindlicher wird die Gesinnung bei einem großen Teil der einheimischen Bevölkerung. Das ist übrigens eine ganz normales, menschliches Verhalten,
es abzuschaffen, wäre utopisch. Ist es in Deutschland wieder Zeit für ein neues Experiment? Der aus unserem Land hervorgegangene Kommunismus ist bereits
gescheitert! Er hat mehreren Generationen das Leben schwer gemacht und hundert
Millionen den Tod gebracht. Wenn sich heute die Moralapostel mit ihrer neuen Willkommens-Doktrin durchsetzen, müssten es dann unsere Kinder und Enkel ausbaden!

Eine moderate Migration hat es in Deutschland und in Europa schon immer gegeben. Menschen aus anderen Ländern haben sich angesiedelt und innerhalb zweier
Generationen assimiliert. Und viele Deutsche sind ausgewandert. Einwanderung
und Wegzug haben sich über lange Zeiten die Waage gehalten. Am Ende des
letzten Jahrhunderts ist aber der Anteil ausländischer Mitbürger in Deutschland
von einem oder zwei Prozent auf über zehn Prozent hochgeschnellt. Wenn das so

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