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Der Stern Nachrichtenmagazin No 15 vom 01. April 2015 .pdf



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DER TODES
Zwischen Leidenschaft und
Depression – wie der Copilot
zum Massenmörder wurde

Ös
NR. 15 1. 4. 2015 € 3,90

Hafencity, Elbphilharmonie, Olympia – noch nie war die Stadt so
aufregend wie heute. Der stern zeigt Ihnen Hamburgs beste Seiten

Bietet Wind die
®
Der neue Audi TTS Roadster mit 2.0 TFSI
-Motor und 228 kW (310 PS)
beschleunigt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Fordert heraus. Mehr erfahren unter www.audi.de/tts-roadster

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 7,5–6,9; CO
174–159. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO
Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

-Emissionen in g/km: kombiniert
-Emissionen bei Spannbreiten in
2

2

Editorial

liebe leserinnen
und leser
Christian Krug, Chefredakteur

Je monströser die Tat, desto mehr glauben
wir an ein Monster dahinter. Wir fragen
Angehörige, Freunde und Kollegen nach
Hinweisen und Warnzeichen in der Vergangenheit des Täters. Und bleiben am
Ende fast immer ratlos. Das war bei dem
Amoklauf in Winnenden so oder dem in
Erfurt. Auch bei diesen Taten blieben die
wirklichen Gründe für die Massenmorde
im Dunkeln. Die Erklärungen reichten
nicht aus, um das Unfassbare zu greifen.
So wird es uns wahrscheinlich auch bei
Andreas Lubitz gehen. Freunde beschreiben ihn als netten, unscheinbaren jungen
Mann. Das Auffälligste an ihm war seine
Unauffälligkeit. Nur seine fast fanatische
Liebe zum Fliegen hat ihn herausstechen
lassen aus der Gruppe Menschen, die ihn
näher kannte. Er war kein Monster, nicht
für seine Familie, nicht für seine Kollegen.
Natürlich muss jetzt gefragt werden, wer
mehr hätte tun können, um das Unfassbare zu verhindern. Aber nach weiteren
Schuldigen sollten wir nicht suchen, nur
weil uns die Tragweite seiner Tat so belastet. Weder seine Ausbilder, Ärzte, seinen
Arbeitgeber oder seine Familie trifft eine
Mitschuld an seinem Amokflug. Hat es
Warn signale gegeben? Ganz bestimmt.
Aber für eine derartige Tat? Ganz sicher
nicht. Wir werden uns auch jetzt wieder
damit abfinden müssen, dass es einfach
Menschen gibt, die andere mit in ihren Tod
reißen wollen. Das gilt für Terroristen mit
Bombenwesten wie für Terroristen in Flugzeugen. Auch wenn sie alle unter schiedliche Motive haben, eint sie eines: Sie
wollen mit einem Fanal abtreten, wollen
sichtbar sein über ihren eigenen Tod
hinaus. Das ist das Monströse, das sie
verbindet (ab Seite 30).

Das Risiko Mensch
Der langjährige Lufthansa-Psychologe
Reiner Kemmler sprach mit Silke Gronwald
über die Gefahr durch Piloten (Seite 38)

Giraffen als Raubtierfutter?
In Kopenhagen trafen Nicolas Büchse (l.)
und Dominik Stawski (r.) den umstrittenen
Zoodirektor Bengt Holst (Seite 60)

Hamburg neu entdeckt
Kurze Wege hatte Florian Güßgen bei der Arbeit
an der Titelgeschichte. Die Elbphilharmonie
liegt in Sichtweite der Redaktion (Seite 44)

Herzlichst Ihr

1.4.2015 5

Inhalt

Naturgesetze

Der Kopenhagener Zoodirektor Bengt
Holst erklärt, warum das Töten von Tieren
richtig sein kann Seite 60

Nr. 15 vom 1. April 2015

Titel
Hamburg
Rotlicht, blaue Stunde und ganz
viel Wasser: Liebeserklärung an eine
Stadt im Olympiafieber 44

2

Die besten Tipps für die Hansestadt 55
Diese Woche
Was uns bewegt
Bilder der Woche ■ Der Bürgerkrieg
im Jemen eskaliert ■ Die Geschichte
der Ostermärsche ■ Wahltrend 10
Sehen und verstehen
Jenseits von Ostern:
Hasen in Deutschland 24
Politik/Wirtschaft
Zwischenruf
Hans-Ulrich Jörges:
Der Springer-Coup 26
Teilzeit
Warum sich Geringbeschäftigte von
der Politik im Stich gelassen fühlen 104
Nordkorea
Ein Hauch Kapitalismus
mitten im Kommunismus –
ein Deutscher hilft 105

goldjunge

Er schoss Deutschland zur Weltmeisterschaft. Und gilt als Schnösel. Porträt des
Ausnahmefußballers Mario Götze Seite 106

Hei
Tite
Gesellschaft
Germanwings-Katastrophe
Wer war der Mann, der 149 Menschen
mit in den Tod riss? 30

2

Luftfahrtpsychologe Rainer
Kemmler über den Druck, der auf
den Piloten lastet 38

Mit Gewinn

Ein sehr persönlicher Nachruf auf die
Opernsängerin Maria Radner 43

Wo lassen sich noch anständige
Renditen verdienen? Angebote
von einem bis 22 Prozent im
stern-Check Seite 68

Prozess
Ein Chefarzt soll Frauen
betäubt und missbraucht haben.
Im stern erzählt eine Medizinstudentin, wie sie ihn entlarvte 82

Mario Götze
Bei der Fußball-WM hat er Geschichte
geschrieben. Doch seine Rolle danach
muss er erst noch finden 106

Steinkohle
Die skurrilen Verhandlungen
um ein uraltes Privileg der Bergleute 109
Pegida
Das Treiben der Bewegung in
Kleinstädten wie dem sächsischen
Freital 110

grazie

Die Tänzerin Polina Semionowa
hat von Berlin aus die Ballettbühnen
in aller Welt erobert Seite 88

Kolumne
Mach. Das. Jetzt!
Von Meike Winnemuth 111

6 1.4.2015 Auf dem Titel angekündigte Themen sind mit einem

eMagazine

Der stern erscheint auch für iPads und Android-Tablets, mit exklusivem
Zusatzmaterial. Download mittwochs ab 18 Uhr.
Sie zahlen pro Ausgabe 2,99 Euro, siehe www.stern.de/emagazine

2

gekennzeichnet

Das stern-Gespräch
Bengt Holst
Der Kopenhagener Zoodirektor
über das Verfüttern von
Giraffe Marius und seine Achtung
vor Tieren 60
Wissen/Technik
Diagnose
Der Patient hat rosige Wangen –
in seinem Fall höchst beunruhigend 66
Karriere
Chirurgin Doris Henne-Bruns
über ihren Aufstieg in einer Männerdomäne und Platzhirsche im OP 112
Android
So sichert sich Googles Betriebssystem seine Marktführerschaft 115
Forschung
Erektionshilfe aus dem Genlabor 116
Extra Geld
Anlagen
Wohin mit dem Ersparten?
Beim stern auf dem Prüfstand:
verlockende Finanzprodukte 68

Stadt in Bewegung

Schön war Hamburg schon immer, doch jetzt
kommt Schwung an die Elbe: Landgang durch
eine Metropole im Aufbruch Seite 44

Spuren eines Lebens

Unauffälliger Typ, leidenschaftlicher Flieger.
Eine Annäherung an Andreas Lubitz Seite 30

Die stern-Reportage
Ballett
Der fulminante Aufstieg der Polina
Semionowa: von der Berliner Baby ballerina zum internationalen Tanzstar 88
Ausland
Papst
Bisher galt Franziskus als
Hoffnungsträger. Tatsächlich setzt
er kaum Reformen durch 100
Kultur-Magazin
Buch
Gewohnt blutrünstig, aber in
die Jahre gekommen: James Ellroys
neuer Krimi „Perfidia“ 118
Musik
Selah Sues zweites Album „Reason“ –
Weltklasse-Soul aus Belgien 120
Film
Unermüdlich: Allein in diesem
Jahr spielt James Franco in
16 Produktionen mit 121
Top Ten 122
Fernsehen
Kalter Tyrann: Ulrich Tukur gibt den
Tierfilmer Bernhard Grzimek 123
Genuss
Amphoren, Burgunder, Biotrank:
Neues von der Düsseldorfer Weinmesse 124
Was macht eigentlich?■
Die Schauspielerin Anja Kruse 130
Rubriken
Echo Die Seite der Leser 8
Haderer 28
Til Mette 96
Ein Quantum Trost, Tetsche 128, 129
Impressum 97

leserbriefe

Bayerischer Unfug

echo

Ein Drama, zu dem mir die
Worte fehlen. Ich empfinde
Trauer und tiefes Mitgefühl
für alle Betroffenen.
Andrea Hofwegen, via Facebook

rede und antwort
Sehr geehrter Herr Maus,
in dem interessanten Artikel sind mir einige
Fehler aufgefallen. Das Foto auf Seite 70 zeigt
ganz offensichtlich König Anton von Sachsen. Und: Bismarck war nicht im Spiegelsaal
bei der Kaiserproklamation anwesend.
Er hat sich erst später hineinmalen lassen.
Marc Tragbar, Solingen

stern Nr. 13/2015, 200 Jahre Bismarck –
„Der Mann hinter dem Mythos“

Sehr geehrter Herr Tragbar,
vielen Dank für Ihre aufmerksame Lektüre.
Unser historisches Foto zeigt tatsächlich
keinen preußischen, sondern einen Sachsenkönig. Allerdings handelt es sich um
Albert von Sachsen. Zweitens: Der Maler
Anton von Werner fertigte drei Fassungen
seines Spiegelsaal-Gemäldes an. Wir zeigen
die dritte, sogenannte Friedrichsruher
Fassung von 1885. Bismarck, der in Versailles
war, ist hier nicht mehr wie in der ersten
Fassung in dem blauen Waffenrock zu sehen,
den er bei der Zeremonie trug, sondern
in weißer Paradeuniform. In dieser letzten
Fassung des Gemäldes ist auch erstmals
Kriegsminister Albrecht von Roon zu sehen,
der 1871 nicht im Spiegelsaal zugegen war.
Mit freundlichen Grüßen
Stephan Maus, stern-Autor

stern Nr. 14/2015, „Brutto, netto,
nichts“ – Die Pkw-Maut kommt

Diese Bierzeltpolitik einer kleinen
Regionalpartei ist der Gipfel.
Nicht zu fassen, dass die Kanzlerin
diesen bayerischen Unfug auch
noch unterstützt. Wann gibt’s mal
wieder Politiker, die man ernst
nehmen kann?
Rolf Baehnk, Hamburg

Mit großem Bedauern
Was lehrt uns die Geschichte? Eine
einmal eingeführte Abgabe wird
nie wieder zurückgenommen, siehe Sektsteuer oder Soli. Politiker
der Großen Koalition haben längst
eingeplant, dass die jetzt verabschiedete Maut-Regelung von der
EU wieder kassiert wird. Dann
wird man mit großem Bedauern
nicht die Maut insgesamt wieder
einstampfen, sondern nur die
Steuererleichterung für die inländischen Autofahrer. Herr Seehofer
behält so die Lufthoheit über
die bayerischen Stammtische, und
der Finanzminister reibt sich
insgeheim schon die Hände.
Thomas Koch, per E-Mail

Ein böses Spiel
es stand im stern

Was einige unserer Politiker über
die Regierung Griechenlands in
der Öffentlichkeit gesagt haben,
finde ich eine Frechheit. Sie, Herr
Jörges, bringen sogar die Gefahr
eines Militärputsches mit ins
Spiel. Ein böses Spiel, sehr dick
aufgetragen. Kapitalflucht,
Investitionsstopp und Rezession?
Die gibt es doch nicht erst seit
heute, sondern schon seit Jahren.
Margit Walther-Zahn, Taunusstein

Ihre Meinung
interessiert
uns!
In sozialen Medien:
facebook.com/stern
Per Post:
sternLeserbriefredaktion
Brieffach 18
20444 Hamburg
Per E-Mail:
briefe@stern.de

Die Redaktion
behält sich vor,
Leserbriefe zu
kürzen und auch
elektronisch
zu veröffent lichen.
Bitte geben
Sie Namen und
Anschrift an.

8 1.4.2015

stern Nr. 14/2015, „Syrexit statt
Grexit“ – Zwischenruf von HansUlrich Jörges

stern Nr. 32/2014, Im gelobten Land – Wie die im Gazastreifen
eingesperrten Menschen den dritten Krieg seit 2008 erleben

Glaubwürdig
stern Nr. 14/2015, „Wer umfiel,
wurde erschossen“ – Gespräch mit
TV- Komödiant Hugo Egon Balder

Die in Jerusalem lebende US-Fotojournalistin Heidi Levine ist Trägerin Selten ist ein Lebensgefühl so
des erstmals vergebenen Preises für mutigen Fotojournalismus. Die Auszeichnung ist mit 20 000 Dollar dotiert. Mit dem Preis ehrt die Stiftung unmittelbar und glaubwürdig
vermittelt worden. Ich hatte –
„International Women’s Media Foundation“ in Washington DC die deutsche
Fotografin Anja Niedringhaus, die 2014 in Afghanistan getötet wurde. Derwie Autor Arno Luik auch–
Skepsis und Vorurteile und bin
stern engagierte Heidi Levine mehrfach für Fotoreportagen aus dem Nahen
Osten. Zuletzt erschien ein Foto der Preisträgerin im Sommer 2014. Die froh, dass ich das Interview
Reportage von Raphael Geiger und Martin Knobbe schilderte das Leid dertrotzdem gelesen habe.
Menschen „im größten Gefängnis der Welt“ während des Gaza-Kriegs. Heinrich Hefti, Hagenbuch, Schweiz


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