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Anthropologische Untersuchung der Bevölkerung des Peloponnes unter besonderer
Berücksichtigung der Arwaniten und Tsakonen
Author(s): Th. K. Pitsios
Source: Anthropologischer Anzeiger, Jahrg. 44, H. 3 (September 1986), pp. 215-225
Published by: E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/29539709
Accessed: 20-05-2015 07:54 UTC
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Anz.
Anthrop.

Jg.44

3

215-225

1986
Stuttgart,
September

derUniversität
Museum
Griechenland
Athen,
Athen,
Anthropologisches
Untersuchung der Bevölkerung des
Anthropologische
Peloponnes unter besonderer Berücksichtigung der
Arwaniten

und Tsakonen

Th. K. Pitsios
und3 Tabellen
Mit5 Abbildungen
imText
oftheindigenous
A totalof 1582individuals
ofthePeloponnesus
was
Summary:
population
1465 of theseindividuals
aremales,117 females
in theage
investigated
anthropologically.
between
20 and60 years.
Themeanageofthemalesis40 years,
thatofthefemales
30years.
and42 morphognostic
characters
couldbe considered.
Inorder
tostudy
19 metric
Altogether
thegeographical
ofthesecharacters
90 distribution
Furthermore,
variability
mapsweredrawn.
statistical
wasdone,usingHiernaux's
whichallowsto
multivariate
distance
method,
analysis
consider
characters
metric
andmorphognostic
to thedistribution
According
simultaneously.
characters
understudyandtheresults
of theanthropological
ofHiernaux's
distance
pattern
method
twoanthropological
Thefirst
ofthesetwotypescovers
the
typescanbe discerned.
andis found
intheWestern
andSouthern
ofthePelolargest
partofthecountry
mainly
parts
theother
whereas
oneis dominating
inNortheastern
andCentral
The
ponnesus,
Peloponnesus.
darkskin,
Western-Southern
nose,brown-grey
bya relatively
typeischaracterized
straight
eyes,
anda marked
marked
torussupraorbitalis
as compared
totheNortheastern-Central
eye-brows,
Anethnohistorical
ofthese
differences
isnotyetpossible.
type.
interpretation
Es wurden
1582Individuen
dereinheimischen
Zusammenfassung:
insgesamt
Landbevölkerung
desPeloponnes
untersucht.
Davonwaren1465Männer
und117 Frauen
im
anthropologisch
Alterzwischen
20 und60 Jahren.
Das Durchschnittsalter
derMänner
dasder
40Jahre,
beträgt
Frauen30Jahre.
wurden
und42 morphognostische
19metrische
Merkmale
erfaßt.
Insgesamt
Umdiegeographische
dereinzelnen
Merkmale
zu studieren,
wurden
90 MerkmalVerteilung
karten
Zudemwurdefürdenbesseren
derBevölkerungsgruppen
eine
gezeichnet
Vergleich
multivariate
undzwarderHiernaux-Abstand,
statistische
Methode
dergleichzeitig
angewandt,
metrische
undmorphognostische
Merkmale
einbeziehen
Nachdergeographischen
kann.
VerteiMerkmale
unddermultivariaten
können
zweiVariationen
desanthrolungdereinzelnen
Analyse
unterschieden
werden.
DieeineVariation
umfaßt
dengrößten
pologischen
Durchschnittstyps
sichgeographisch
imWesten
TeildesLandes
undkonzentriert
undSüden
desPeloponnes,
dieandereimNordostundMittelpeloponnes.
Diesüdwestliche
Variation
dunklere
zeigteinerelativ
Naseundmehr
VariaHaut,einemehr
gerade
braungrün
gemischte
Augenalsdienordöstliche
tionsowieeinestärkere
derAugenbrauen
undÜberaugenbögen.
EineethnogenetiEntwicklung
scheInterpretation
derUnterschiede
istbisher
nicht
möglich.
Einleitung
Im Sommer1973, 1974 und 1975 wurdeninsgesamt
derein1582 Individuen
heimischen
aufdemPeloponnesanthropologisch
anhand19 metriLandbevölkerung
0003-5548/86/0044-0215
$2.75
1
© 1986E. Schweizerbart'sche
D-7000Stuttgart
Verlagsbuchhandlung,

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216

Th.K.Pitsios

7
9
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V
12 13 -J4Ì
)
Y15, I
]
L ( ' 16 17S
jr^vV.
(^18
,

, 4okm

Abb.1. Regionale
deruntersuchten
Verteilung
Stichproben.1 = Bez.Kalavryta,
2 = Kr.Feneos,3 = Kr.Stym=
=
=
6 Bez.Erphalia,4 Kr.Sofiko,5 Kr.Lygourio,
7 = Bez.Ilia,8 = Bez.Gortinia,
9 = Bez.Manmionida,
11 = Bez.Triphylia,
12= Kr.
dinia,10 = Bez.Olympia,
13 = Kr.Sparti,
14= Bez.Tsakonia,
15 = Bez.
Taygetos,
16= Kr.Gythio,
17= Bez.Epidavros
18=
Limira,
Pylia,
innere
Mani.

Merkmale
davonwaren1465 Männer
scherund 42 morphognostischer
untersucht;
und 117 Frauenim Alterzwischen20 und 60 Jahren.Das Durchschnittsalter
der
Probandenbeträgtfürdie Männer40 Jahreundfürdie Frauen30 Jahre.Auchnoch
in unsererZeit istes aufdem Lande schwierig,
fürsolcheUntersuchungen
Frauen
derProbanden
zu bekommen.
warenBauern.
Die Mehrheit
Das Materialstammtaus Untersuchungen
in 62 Dörfernundwurdein 18 geoalle Bezirkedes PeloponneserEinheiteneingeteilt.
Es solltenmöglichst
graphische
faßtwerden(Abb. 1).
dieserUntersuchung
NachdenErgebnissen
(Pitsios1977) sinddie Peloponnesier
durcheine steileStirn,eine hoheNasenwurzel
undeinemittlere
Lidspaltenöffnung
derÜberaugenbögen,
beimittlerer
charakterisiert.
Sie sindmesoprosop,
Entwicklung
und schmalgebauterNase. Sie habenfernereine schwache
starkemGesichtsrelief
einehäufige
undselten
einemittlere
wölbung,
Jochbogen
Lippendicke,
Opisthochelie
istweiß,die Augenfarbe
einenflachenHinterkopf.
braunodergrünDie Hautfarbe
derAugenund leichtgewellt.Die Entwicklung
braun,die Haaresinddunkelbraun
brauenliegtüberdem Mittelmaß,
der Bartiststark,die Brustbehaarung
mäßigentMitteldem
über
wickelt.Die durchschnittliche
der
liegt
Körperhöhe Peloponnesier
maß(Tab. 1*).
Frühereanthropologische Untersuchungenauf dem Peloponnes
Funde
A. Paläoanthropologische
wiesen
eineBevölkerungskonSkelettmaterials
despeloponnesischen
Die Untersuchungen
derdiemeisten
SkelettderHalbinsel
auf.Besonders
dieganzeVorgeschichte
tinuität
über
Angel,
fest.
seitdemNeolithikum
einegenetische
Kontinuität
stellte
funde
desPeloponnes
untersuchte,
weiterer
sowieSkelettreste
einvollständiges
Skelett
Dieältesten
FundeausdemMesolithikum,
ausderFranchthi-Höhle
stammen
sieben
Individuen,
(Angel1969).
Rassezugeordnet
Zu denFunden
derneolithischen
werden,
Zeit,diedermediterranen
gevonelfIndividuen
ausManisowieSkelettreste
ausArkadien,
eineSchädelreihe
hören
einSchädel
ausFranch
thiundLerna(Fürst
1932;Angel1945).
* Austechnischen
Tab.1 verzichtet
derumfangreichen
mußaufeineWiedergabe
Gründen
werden.
erhalten
vomAutor
kanndieseTabelle
AufWunsch
werden.

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derBevölkerung
desPeloponnes
Anthropologische
Untersuchung

217

Perioden
AusderBronzezeit
unddenfolgenden
zahlreiche
Skelettfunde
vor(Fürst
liegen
Reiheum1958;Koumaris
1930,1932a; Angel1959;Charles
1916,1930).Diebedeutendste
faßtSkelettreste
von234Individuen
undstammt
vondemmittelhelladisehen
Friedhof
inLerna
umfaßte
eineFamilie
5-7 Perso1958).NachAngel
(1971),derdasMaterial
studierte,
(Caskey
nen.Die Bevölkerungszahl
dieser
erreichte
1700v.Chr.800Individuen,
unddieKörSiedlung
derMänner
warum1 bis1,5cmniedriger
alsheute.
perhöhe
B. Untersuchungen
an derlebendenBevölkerung
Deniker
TeildesPeloponnes
1968)hatdengrößten
(1898,beiPoulianos
anthropologisch
derdinarischen
basierend
aufeinerUntersuchung
Zonezugeordnet,
an17Personen.
Haws(1910)untersuchte
10 Merkmale
undIndices
an 23 Tsakonen
ausderGegend
von
Leonidion.
Zudemstudierte
er 38 Individuen
zurBestimmung
derFormdesSchädelprofils.
Nachseinen
dieTsakonen
hätten
einenbreiten
eineübergroße
Schädel,
Ergebnissen
Körperhöhe
undseienmeistdunkelfarbig,
zumTeilaberauchmitheller
undHaarfarbe.
Nureine
AugenMinderheit
derTsakonen
demmediterranen
dunkler
Farbe
gehöre
Typmitkleiner
Körperhöhe,
undlanger
an.
Kopfform
Schiff
12Merkmale
undvierIndices
bei99 Maniaten
undbei33Perso(1914)untersuchte
nenausMeligala.
Dabeistellte
erUnterschiede
zwischen
oberer
undunterer
ManifestImSüden
dominierte
derTypmitdunklen
Gesicht
sowiegroßem
Haaren,
langem
Kopfundniedrigem
mitBrachyeinenTypmitheller
undHaarfarbe,
fanderhäufig
ImNorden
Nasenindex.
AugenNase.Nachseiner
weistdiegeographische
undschmaler
hohemGesicht
Auffassung
kephalie,
eines
derblonden
HaareaufdieEinwanderung
unddie Häufigkeit
derMerkmale
Verteilung
unbekannter
Herkunft
sindaufjedenFallein
Einwanderer
hin.Die blonden
neuenElements
aus
derBevölkerung.
DieseHauptschicht
bestand
derHauptschicht
neuesElement
gegenüber
dieinderInneren
Maniunberührt
undarmenoiden
einheimischen
Elementen,
vorgeschichtlichen
ist
geblieben
Poulianos
die nachPiräus
Von90 Maniaten,
(1971)19
waren,
publizierte
ausgewandert
DanachhaterdieManiaten
Breiten-Index.
seinem
unddenLängenMerkmale
anthropologische
dergemischten
mitgeringer
(31,1%),großer
Augenfarbe
Häufigkeit
ägäischen
Typzugeordnet,
derbraunen
(63,3%),starker
(47,8%) sowiegerinAugen
Augenbrauenentwicklung
Häufigkeit
Haarfarbe
derhellbraunen
(5,5%).
gerHäufigkeit
82 und83 aneinenLängen-Breiten-Index
zwischen
Coon(1939)hatfürdenPeloponnes
er
vondunkler
ordnete
desÜberwiegens
undHaarfarbe
(Mani80-81).Wegen
Augengegeben
unddemalpino-atlantomediterranen
dieBevölkerung
rassisch
demmediterranen
Typzu.Außer
untersucht.
haternoch113nachBoston
Griechen
demMaterial
ausderLiteratur
ausgewanderte
und11 morphognostische
Merkmale
bei 300Männern
Körner
(1941)hat10 metrische
Erhataufeineanthropolountersucht.
inLakonien
und60 Frauen
sowiebei200Schulkindern
derBevölkerung
hingewiesen.
Mischung
gische
55 Merkmale
an24 nachTaschkent
PeloPoulianos
(1968)untersuchte
ausgewanderten
undmehr
Nasen
undfand
Hypobrachykephalie,
größere
Körperhöhe
gerade
ponnesiern
größere
alsbeiderBevölkerung
Mittelgriechenlands.
Eigene Untersuchungen
derBevölkerung
aufdemPeloponneswerdenzweiVariaBei der Untersuchung
tionendes anthropologischen
unterschieden.
Die eineVariationumfaßtden
Typs
sichgeographisch
im Westenund Süden
größtenTeil des Landesund konzentriert
Variades Peloponnes,die andereim NordostenundMittelosten.
Die südwestliche
tion zeigteine relativdunklereHaut,mehrgeradeNasenund mehrbraungrün
geder
Variationsowieeine stärkere
mischteAugenals die nordöstliche
Entwicklung
Die nördlicheVariationzeichnetsich durch
und Überaugenbögen.
Augenbrauen
einekoneine mehrweißeHaut und brauneAugenaus. Außerdemhatsie häufiger
vexeNase,häufiger
einehorizontale
NasenbasisundeinekleineOberlippenhöhe.
unddie physiognomische
Von denmetrischen
Merkmalen
zeigendie Stirnbreite
Werten
mitdengrößeren
relativgutdieseSüdwest-Nordostverteilung,
Gesichtshöhe

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218

Th.K. Pitsios

227o
2199.
2126.
2o54.
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1992.
191o.
1839.
1766.
1694.
1622.
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155o.
1478.
14o6
.
1334.
1252.
119o.
1118.
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.
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1669
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1799.
1725.
1658.
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1517.
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.
1376.
13o6
.
.
1236
1165
.
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834.
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.
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-

im

I. Vergleich
der
Abb.2. Dendrogramm
mit61 Merkmalen.
18Gruppen

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Abb.3. Dendrogramm
II. Vergleich
der
18 Gruppen
miteinerAuswahl
von19
Merkmalen:Kopflänge,Kopfbreite,
UnterkieStirnbreite,
Jochbogenbreite,
Naferwinkelbreite,
Ganzgesichtshöhe,
DickederLippen,
senhöhe,
Nasenbreite,
AuHaarform,
Haarfarbe,
Körperhöhe,
NasenHautfarbe,
genfarbe,
allgemeine
derNasenbasis,
Nasenflüform,
Richtung
Dicke der Oberlippe
und
gelwölbung,
derAugenbrauen.
Entwicklung

undden kleineren
Werten
fürdie physiognomische
fürdie Stirnbreite
Gesichtshöhe
aufdemSüdwestpeloponnes.
läßt sich abgeschwächt
Innerhalbder Südwestvariation
eine dritteVariation
die sichzwischendemTänaro,durchganzWestlakonien,
bis Arkadien
ausgliedern,
ausdehnt.Diese VariationwirddurchrelativgrößereKörperhöheund Kopflänge
bzw. einemkleineren
definiert
sowie einerkleineren
Kopfbreite
Kephalindexund
kleinerer
imVergleich
zu demübrigen
Stirnbreite
(Pitsios
1978). Jedoch
Peloponnes
die dieseVariationen
eine unterschiedliche
charakterisieren,
zeigendie Merkmale,
undAusdehnung.
Verteilung
geographische
lassensichstatistisch
mitdermultivariaten
Die dreiVariationen
AnalyseerkenHilfsmittel
füreine Gruppierung
dermenschlichen
Bevölkenen,die ein wichtiges
mitverschiedenen
1974). Es wurdendreiDendrogramme
rungenist (Schwidetzky
undzwareinmalmitallen61 metrischen
undmorphoHiernaux-Abständen
erstellt,
mit
einer
von
und
zweimal
Auswahl
Merkmalen
Merkmalen
19
(Hiergnostischen
dermultivariaten
naux 1965) (Abb. 2, 3 und 4). Die Ergebnisse
Analysewurden
durchdie Erstellung
von90 Einzelmerkmalskarten
analysiert.

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219

desPeloponnes
derBevölkerung
Anthropologische
Untersuchung
1512
1455.
1397.
13io
.
1292.
1224
1157.
11o9.
lo52.
994.
936.
679.
821.
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g C
gO.
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Abb.4. Dendrogramm
III. Vergleich
der60 Dörfer
miteiner
Auswahl
von19Merkmalen.

derdreiVariationen
ist nichtohneProbleme.Die KartieDie Unterscheidung
die aus dendreiDendrogrammen
resultiert
(Abb. 5), sowiedie
rungder Ergebnisse,
derobengenannten
Merkmale
Verteilung
zeigeneineunterschiedliche
geographische
der 18 geographischen
Zudem sind die Abweichungen
Verbreitung.
Stichproben
statistisch
nichtsignifikant.
Die Mollinson-Abweichungen
von dem Gesamtmaterial
Merkmaleerreichenkaum± 0,5 s. Dasselbegiltauch fürdie
fürdie metrischen
derMittelwerte
dermorphognostischen
Merkmale.
Mollison-Abweichungen
dieser
Variationen
ist
Eine ethnogenetische
ebenfalls
Interpretation
problemadiesergeographitisch,da keineethnographische
Gruppeoder Sprachgemeinschaft
undauchkeinevorgeschichtlichen
odergeschichtlichen
schenVerbreitung
entspricht
liefern.
Erklärung
Angabeneineentsprechende
Die Arwanken
Als Beispielsollnundas Problemdergriechischen
Arwaniten
aufdemPeloponnes angeführt
die griechischen
Arwawerden.Biris(1960), der am ausführlichsten
nitenstudiert
überdiese,daß sie zweihat,schriebin seinergroßenUntersuchung
Dialekt
sprachigseien,mit einergriechischen
Spracheund einemarwanitischen
und albanesischen
aus griechischen
(einerMischsprache
Elementen).Der arwanitischeDialektwurdeseinerMeinungnachvonallenEinwohnern
einesOrtesausverauchwenndie Arwaniten
in derMinderheit
schiedenen
waren.
Gründen
gesprochen,
diein
NachseinerRechnung
die eingewanderten
Albaner40 000 Personen,
betrugen
der Zeit zwischendem 6. Jahrhundert
unterdem NamenAwarenund bis zum
18. Jahrhundert
als türkische
Söldnerkamen.Von dieserZahl ist dergrößteTeil
wiederrückgewandert,
von den Türkenvernichtet
wordenoder als venezianische
SöldnernachItalienoderSizilienabgewandert.
Dagegenwarennachderethnogra-

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220

Th.K. Pitsios

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A

Cluster

B

Cluster

C

I111IHI11Cluster

D

t=l

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fefé&žl Sonstige

Gruppen

31
dergeographischen
statistischer
desPeloponnes
Abb.5. Multivariater
nach
Vergleich
Gruppen
der18 Gruppen
mit61 Merkmalen.
demHiern
auxVerfahren
(Hiernaux
1965).I: Vergleich
miteinerAuswahl
von19Merkmalen.
II: Vergleich
der18 Gruppen
III: Vergleich
der60 DörAuswahl
von19Merkmalen.
fermiteiner

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desPeloponnes
derBevölkerung
Untersuchung
Anthropologische

221

von Philippson(1890) um 1850 13 % derBevölkerung
auf
phischenUntersuchung
dem PeloponnesechteAlbaner.Eine anthropologische
müßtenun
Untersuchung
zurLösungdes Problems
dergriechischen
Arwaniten
können.
beitragen
aufdem Peloponneswurdeversucht,
Bei der Untersuchung
oder
Stichproben
vertreten
wobeidie
könnten,
Gruppenzu bilden,die so gutwie möglichArwaniten
solcherPopulationen
unddie Abgrenzung
zu Nachbargruppen
besonLokalisierung
dersschwierig
dientendabeiLiteraturinformationen
ist.Als Hilfsmittel
(Hamp1961;
Poulos 1950), die sichjedoch häufigwidersprechen,
sowiedirekteInformationen
aus der Bevölkerung,
die genausokritisch
zu betrachten
sind.UnterBerücksichtiwurdenaufdemPeloponnesviergeographigungdieserbeidenInformationsquellen
scheGruppen
die amwahrscheinlichsten
einenalbanischen
Einflußaufweigebildet,
sen könnten.Als ErgebnisdieserUntersuchung
sich
als
zeigte
Hauptcharakteristiund
kum,daß sich diese vierGruppenin keinemFall von ihrenNachbargruppen
dem Gesamtmaterial
unterscheiden.
Aufkeinerder90 Merkmalskarten
weisensie
zueinander
einegrößereÄhnlichkeit
als zu denNachbargruppen
auf.Ebensolassen
sich die vierarwanitischen
bei
den
drei
nichtgesondert
Gruppen
Dendrogrammen
So weistz. B. die arwanitische
ausgliedern.
Gruppedes BezirksErmionida
aufgrund
derMerkmalskarten
und der Dendrogramme
einegroßeÄhnlichkeit
mitdertsakonischenGruppeauf,die einganzanderesethnographisches
Phänomendarstellt.
Diese Beobachtungen
unterstützen
die Ergebnisse
von Biris(1960), derbehaupvon Privilegien
verbreitet
tet,daß sich die arwanitische
hat,obSpracheaufgrund
wohldie Albanerselbstals Söldnergefallen
waren.
die ein
sinddie Unterschiede,
Ein weiterer
Faktor,der dieseTheseunterstützt,
noch
und
bzw.
zwischen
Albanern
gePeloponnesiern
Vergleich
anthropologischer
in AlbaArwaniten
Coon (1950) führte
nauerzwischenden griechischen
erbringt.
durch.Oban mehrals 1 000 Individuen
nieneine anthropologische
Untersuchung
in diesem
erlauben
mitanderenAutorenmeistproblematisch
wohlVergleiche
sind,
mitdemvorliegenden
UnterCoonseinenVergleich
Ähnlichkeiten
Fall methodische
Coon:
des Peloponnes.Undzwaruntersuchte
suchungsmaterial
1. ausschließlich
ansässigeLandbevölkerung;
wobei das
seinerProbandenlag zwischen18 und 60 Jahren,
2. die Altersgrenze
40 Jahrebetrug;
Durchschnittsalter
3. erbildetestatistisch
relevante,
Gruppenmitje 100
geographisch-ethnographische
Individuen.
wurdenauch deranthropologischen
Diese dreiVoraussetzungen
Untersuchung
auf dem Peloponneszugrunde
gelegt.Coon beobachtetebei den Albanernstabile,
die er fürcharakteristische,
Merkmale,
genetisch
bedingteMerkwenigvariierende
Merkmale:
hatte.Dabei handeltes sichumfolgende
maleder Albanerangenommen
FormundMaßederNasesowieHaarform
des Gesichtes,
Breitenund Proportionen
weisenaberdie deutlichste
derBehaarung.
GeradedieseMerkmale
undEntwicklung
zwischendenAlbanernundPeloponunddiegrößtenUnterschiede
Differenzierung
nesiernauf.
sowie
und 7 morphognostische,
9 metrische
Insgesamtwurden16 Merkmale,
Bei allendiesenMerkmalen
dreiIndicesmiteinander
verglichen.
liegendievierausder übrigen
arwanitischen
Gruppeninnerhalbder Variationsbreite
gegliederten
allerErwardas heißt,oftweichensie sogarentgegen
GruppenaufdemPeloponnes,
vondenAlbanernab
des Peloponnesundsomitnegativ
tungenvon dem Mittelwert
(Tab. 2):
15Anthrop.
Jg.44
Anzeiger,

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222

Th.K.Pitsios

Albanern
undPeloponnesiern.
zwischen
Tab.2. Metrischer
Vergleich
Körperhöhe:

Albaner:169,71cm
(173,5-166,7)

Unterkieferbreite: Albaner:107,70mm
(109,1-106,6)

168,0cm
Peloponnesier
(173,0-165,4)
Kr.Sofiko
167,3cm
Bez.Ermionida
167,8cm
Bez.Triphylia168,4cm
Kr.Stymphalia
169,3cm
110,03mm
Peloponnesier:
(112,91-106,63)
Kr.Stymphalia
110,2mm
Bez.Ermionida
110,2mm
Bez.Triphylia110,5mm
Kr.Sofiko
110,9mm

Nasenhöhe:

Albaner:58,1mm
(58,98-56,50)

53,8mm
Peloponnesier:
(54,88-52,69)
Bez.Ermionida
53,7mm
Bez.Triphylia53,5mm
Kr.Sofiko
53,8mm
Kr.Stymphalia
54,8mm

Gesichtsindex:

Albaner:87,06
(89,35-85,72)

85,64
Peloponnesier:
(87,74-84,18)
Kr.Sofiko
84,9
Bez.Triphylia84,9
Kr.Stymphalia
85,7
Bz.Ermionida86,6

Nasenindex:

Albaner:58,38
(60,06-56,18)

66,72
Peloponnesier:
(62,7-69,1)
Kr.Stymphalia
62,7
Kr.Sofiko
64,9
Bez.Ermionida
67,0
Bez.Triphylia68,4

diearwanitischen
desBezirks
des
1. BeidemMerkmal
Ermionida,
Körperhöhe
liegen
Gruppen
unter
dempeloponnesischen
wobeider
Bezirks
unddesKreises
Sofiko
Mittelwert,
Triphylia
Werte
alsAlbanien.
imDurchschnitt
aufzeigt
geringere
Peloponnes
- Bezirk
allervierarwanitischen
2. DieWerte
derUnterkieferwinkelbreite
Ermionida,
Gruppen
- liegen
undKreisSofiko
überdemMittelwert
desPeloBezirk
KreisStymphalia
Triphylia,
überdemMittelwert
Albaniens.
unddieser
wiederum
liegt
ponnes,
Albanern
und
eineguteDifferenzierung
zwischen
Nasenhöhe
weistallgemein
3. Das Merkmal
desBezirks
desBezirks
Ermionida,
auf,wobeidie arwanitischen
Gruppen
Peloponnesiern
abweichen.
unddesKreises
Sofiko
negativ
Triphylia
wodiePeloponnesier
sindimDurchschnitt
4. DieAlbaner
mesoprosop,
hingegen
leptoprosop,
abweichen.
unddesBezirks
Ermionida
beidieGruppen
desBezirks
sogar
negativ
Triphylia
dieGrupFallweichen
Unterschiede
5. AuchderNasenindex
weistgrößere
auf,undindiesem
wiederum
ab.
unddesBezirks
Ermionida
negativ
Triphylia
pendesBezirks
Merklassensichbei denmorphologischen
WeitausnochgrößereUnterschiede
die Haardie Nasenflügelwölbung,
malenbeobachten(Tab. 3). Die Stirnneigung,
sowiedie Augenfarbe
des Bartes,die Haarfarbe
form,die Entwicklung
zeigenerhebeine
habendie AlbanereinehellerePigmentation,
licheDifferenzen.
Im allgemeinen
schmälere
eine
Nase
und
eine
Stirnneides
schwächere
Bartes,
größere
Entwicklung

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