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Erfahrungsbericht Tierschutz Esperanca 1 .pdf



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Erfahrungsbericht Tierschutz Esperanca, Februar-März 2015
Kontakt, Facebook:
Jasmin Sowik

Hallo meine Lieben, ich habe meine Erfahrungen beim Tierschutz Esperanca bei der Evelyn
zusammengefasst und hoffe, dass es euch dazu bewegt auch mal mit anzupacken. Hilfe wird immer
benötigt. Ich habe im Februar und März 2015 insgesamt einen Monat auf dem Hof verbracht und
habe nur Gutes zu berichten.

Planung
Ich habe mich zunächst auf Facebook und der Homepage www.tierschutz-esperanca.de über die
Organisation informiert und daraufhin Evelyn kontaktiert. Sie hatte mir sofort zugesagt. Daraufhin
habe ich meine Flüge gebucht und mich über die Anreise schlau gemacht. Ich habe mich mit Evelyn
abgestimmt, wann es uns am besten passt.
In den Rucksack/ Koffer sollte man am besten einige Arbeitsklamotten packen, Arbeitsschuhe/
Sportschuhe, evtl. Gummistiefel, Ohropax und Spaß. Vielleicht braucht Evelyn auch etwas aus
Deutschland, was es in Portugal nicht zu kaufen gibt. Fragt einfach mal nach.

Anreise
Ich kam mit dem Flugzeug in Lissabon an, habe dann die Metro nach Lisboa-Oriente genommen. Dort
habe ich mir ein Ticket für die Zugfahrt nach Saboia - Santa Clara gekauft. Man kann sich das Ticket
aber auch im Zug kaufen, es geht ständig ein Kontrolleur durch den Zug.
Von der Station Santa Clara hat mich Evelyn dann abgeholt. Ich wurde super freundlich begrüßt und
schon war meine anfängliche Nervosität verflogen. Wir haben einen kleinen Zwischenstopp im Dorf
gemacht und dann ging es wieder schnell zurück auf den Hof. Dort gab es eine überwältigende
Begrüßung von allen kleinen und großen Hunden, die sich riesig über Besuch gefreut haben.

Unterkunft und Versorgung
Ich habe mir ein Zimmer mit einer anderen Helferin geteilt. Wir kamen sehr gut miteinander aus und
es war gar kein Problem. Jeder hatte sein eigenes Bett und Tischchen. Die Sachen sollte man jedoch
nicht auf dem Boden liegen lassen, falls die Hunde mal ins Zimmer einbrechen. Die freuen sich dann
riesig über eine kleine gestohlene Socke. Es gibt jedoch auch noch andere Räume, in denen Helfer
untergebracht werden können und auch Wohnwägen, etwas weiter weg vom Haus.

Dusche und Bad gibt es natürlich auch, aber manchmal bekommt man auch liebevolle Hilfe beim
Waschen. So spart man kostbare Zeit.

Um die Versorgung kümmert sich Evelyn. Sie spricht mit ihren Gästen auch gerne ab, was es zu Essen
geben soll und lässt niemanden verhungern. Fleisch findet man auf dem Hof aber nur im Hundefutter
und nicht in der Küche. Der Tag beginnt immer mit einem Tee und nach der Fütterung gibt es ein
total ausgefallenes Müsli. Über den Tag kann man sich zu essen machen, was man möchte. Später
gibt es dann ein sättigendes Abendessen. Natürlich kann man auch selber noch mit Evelyn einkaufen
fahren und sich seine Spezialitäten dazukaufen.

Der Hof und nahe Umgebung

Das Grundstück ist riesig. Es gibt derzeit 6 Hundegehege und eine Esel- und Ziegenweide.
In den Gehegen sind allerdings nur einige Hunde, die sich nicht gut mit den anderen Hunden
verstehen oder erstmal in Quarantäne bleiben müssen. Der Rest läuft frei herum, auch im Haus. Es
gibt einen Garten, in dem angebaut wird, eine Hundeküche, eine Scheune, ein weiteres kleines
Häuschen, einen großen Teich und etwas Wald. Wenn man das Grundstück mit den Hunden verlässt
kann man zwischen den Hügeln super mit Allen spazieren gehen und die Runde mit einer Abkühlung
im Teich abschließen. Der Hof liegt sehr abgelegen, es gibt kaum Verkehr oder Nachbarn. Dadurch ist
es schön ruhig in der Umgebung.

Arbeit auf dem Hof

Die Arbeit auf dem Hof beginnt früh. Wir sind ca. um 7 Uhr aufgestanden, tranken unseren
Morgentee, haben Hunde, Katzen, Esel und Ziegen gefüttert und dann selber gefrühstückt. Nachdem
dies fertig war wurde der Hof erstmal
wieder auf herausgeputzt. Das bedeutet:
Feger u d Schippe u d los geht’s zu
Sammeln. Die Gehege werden auch
gesäubert und das Wasser aufgefüllt. Somit
sind die wichtigsten Arbeiten erstmal
erledigt und man kann sich den anderen
Arbeiten auf dem Hof widmen, zum Beispiel:
Gartenarbeit, mit den Hunden spazieren
gehen, Hunde pflegen und beschäftigen,
Internetauftritt bearbeiten, Fotos für die Internetseite, Besorgungen machen etc. an Arbeit mangelt
es nie. Aber man findet immer etwas Zeit zum entspannen, man überarbeitet sich auf keinen Fall,
man kann selbst sehen wie viel man schafft.

Dann muss auch schon wieder zu Abend
gefüttert werden und danach gibt es auch
schon Abendessen. Die Tage enden früh, da
man früh aufsteht und auch einfach gerne
ins Bett fällt am Ende des Tages. Für einen
Sonnenuntergang hat man aber gerne noch
Zeit.

Es war mir auch möglich mit anderen Organisationen und Tierheimen zusammen zu arbeiten und an
einigen Veranstaltungen und Treffen teilzunehmen.

Die Tiere
Auf dem Hof gibt es viele Hunde, einige Katzen, 2
Esel, 2 Ziegen. Alle Tiere sind sehr freundlich. Viele
suchen einfach nur etwas Aufmerksamkeit und
möchten Streicheleinheiten. Andere entspannen
fast den ganzen Tag und genießen die Sonne.
Manche Hunde spielen gerne miteinander oder
rasen über den Hof. Jeder Hund hat einen sehr
starken Charakter, den man nach kurzer Zeit sofort
kennt. Manchmal gibt es Streitereien, aber in der
Zeit in der ich da war ist nichts Ernstes passiert.
Natürlich gibt es auch manchmal ängstliche Hunde.

Evelyn

Die Evelyn ist ein sehr lieber und großherziger Mensch. Sie arbeitet den ganzen Tag ohne Pause und
tut Alles, damit es die Tiere gut haben. Sie kümmert sich aber nicht nur um die Tiere, sondern hat
auch mir sehr viel beigebracht und mir viel über Land, Leute und Hunde erzählt. Ich habe viel über
den Tierschutz gelernt und auch neue spirituelle Seiten entdeckt. Ohne sie wäre der Aufenthalt nur
halb so schön gewesen. Es tat sehr gut diese Wochen mit warmherzigen und ehrlichen Menschen zu
verbringen. Und habe auch gelernt, dass man manchmal seinen Kopf durchsetzen muss für etwas,
was einem viel bedeutet und es egal ist, was Andere denken. Am allerbesten sind jedoch ihre
Sprüche, die sie den ganzen Tag raushaut. Das sorgt für jede Menge Spaß und viele Lacher.

Das Land Portugal

Wenn auf dem Hof alles gut läuft und man auch selber gut mitgeholfen hat nimmt die Evelyn einen
auch gerne mal mit auf eine kleine Tour. Das Auto wird dann mit Hunden beladen und man fährt in
einen Wald, an den Stausee oder ans Meer und geht dann mit allen spazieren. Die Hunde genießen
das total und auch für die Menschen ist es eine willkommene Abwechslung. Es wohnen nicht viele
Leute auf dem Land in Portugal und somit ist man oft ungestört und die Hunde können alle frei
laufen. Das Land Portugal ist wunderschön und überall ist Natur. Man fühlt sich dort sehr wohl.

Fazit

Der Abschied fiel sehr schwer aber ich komme auf jeden Fall wieder. Mein nächster Besuch ist schon
geplant. Ich habe selber noch eine Hündin zur Pflege mit nach Deutschland genommen, die mir sehr
am Herzen lag und habe sie hier selbst vermittelt. Zudem stehe ich mit Evelyn noch eng im Kontakt
und unterstütze den Facebook-Auftritt.

Ich war rundum zufrieden. Weder über Essen, Bett noch Gesellschaft kann ich mich beschweren. Es
war eine wunderschöne Erfahrung, aber das hängt natürlich auch davon ab wie viel Herzblut man in
seine eigne Arbeit steckt. Ich habe jeden Tag geliebt und genossen. DANKE !


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