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7und30: Weltbilderband 2
Hass-Liebe macht ehrlich
Vermutet und vergessen: Teil 1
Das Ultimatum
Noch immer abgeneigt
Total elektrisierte Spulen laufen anders
Wo bist Du?
Es tut mir nicht mehr so leid
Ungeachtet der Konsequenzen
Konzepte und Objekte
Zehn kleine Negerlein
Wie wurde ich ein Orakel?
Prometaphase
Vermutet und vergessen: Teil 2
Zucker
Überzivilisiert
Transitstrecke in den Frieden
Seek and destroy (SAD One)
Ausbau und Auszug
Buntes Treiben
Beziffern und Bezahlen
Empathische Gewalt findet Frieden
Keine Erwartung an die Darbietung
Roman
Am Nordgraben

Hass-Liebe macht ehrlich
Hass, ohne ihn gäb's keine Liebe. Wer fühlt das?
Hass tut gut, falls er mehr weh tut und endet. Versteh' das nicht.
Hass wird körperlich, isoliere den Geist.
Man überwindet den Schmerz, dass es Liebe und Hass auseinander schweißt.
Und dann zusammen schmelzt.
Wo war dein Höhenflug bevor Du fällst?
Angst vor Hass, Ungeduld auf Vorfreude.
Keine Liebe. Ein Atemzug, halt die Luft an. Ausatmung, vergeude?
Liebe ist spartanisch, sie braucht nicht viel.
Einen Moment mal einen Höhenflug.
Bodenständigkeit fiel unter ihr eigenes Niveau.
Mehr ist weniger, unbemerkter Drive-by-heal.
Hass berührt einen, etwas kommt einem zu nah.
Man hatte Angst, trotzdem wollte man, dass es geschah.
Machte einen Schritt in die Richtung, wird beeinflusst und nimmt es dadurch
vielleicht anders wahr. Emotionale Verdichtung.
Fremde Blicke und Gedanken wegen des Tunnelblicks.
Ansonsten stressen Scheuklappen, ich seh' schon gar nicht mehr die Kopfficks.
Adrenalin, lass die Voyeure.
Fremde Tunnelblicke, Gedanken laut wie Chöre.
Gönner, Neider, dazwischen hin- und her gerissen.
Früher wollte man selbst helfen, jetzt selbst angeschissen.
Heute will man helfen, was denkt man zu wissen?
Hilf nicht ungefragt? Weder hilft, noch fragt man sich, findet's gerissen.
Nur, dass ich fühle weiß ich.
Kleinkind mit dreissig.
Gefühle in Worte.
Dir Dein Stück vom Kuchen, ich nehme die Torte.
Zur Not auch den Kuchen.
Um die Heimsuchung zu suchen.
Ein mal gefunden und verdaut.
Jetzt gefühlt, nie wieder auf den Unterschied geschaut.
Eben erbittert gekämpft, schon wie Freunde. Narben, Erinnerungen aus Glas. Nur
nicht das Narbengewebe, belastbar wie Bäume.
Für noch mehr Kampf, weil ich es leugne?
Stress, posttraumatisch. Weil ich so unkontrolliert überschäumte.
Gewalt half auch nicht, selbst, wenn ich mich darin bräunte.
Merkte ich, dass ich das sofort einzäunte.
Auf ein mal war es peinlich, Ehre zerbricht.
Eine Hakenkreuznarbe in den Oberschenkel. Wollte es wäre mein Gesicht.

Freundin und Eltern fanden's nicht komisch, darüber machte ich mich lustig.
Ihnen ihren Stock im Arsch.. Fühlte ihn, also wusste ich.
Alleine ging's weiter, unbekanntem Hass nach.
Irgend stand nur noch ich im Mittelpunkt und ich trat zum ersten Mal nach.
Man testet. Wer hat genug, wer hat noch Bock?
Reime schwingen auch auf Facebook.
Ist es schon tot? Ich pieke mal mit dem Stock.
In die Seite. Internetadressen, weil es sich auch geräuschlos verbreite?
Angst ist Vorfreude sie zu überwinden.
Wenn die Höhe des Höhenflugs langsam beginnt zu schwinden.
Wird Neid auf Liebe oft kompensiert als Hass?
Ohne Hass gäb's keine Liebe, also hass' was anderes.
Als Dich und erfass' das.
Noch keinen Asylanten getroffen, Dreadlocks wie Rastas.
Liebe ist ein Widerspruch. Dann war's das?
Runde es ab. Unterbesetzte Ghost Busters.
Weniger war mehr.
Es hilft wirklich, irgend wann fühlt man sich endlich leer.
Es kommt daher, dass die Phasade ja gar nicht wär'.
Auf ein mal ist sie da, Schuld daran war der Erklär-Bär?
Gewalt ist eine Lösung und ein Problem.
Man muss bewusst gewalttätig sein, kann sonst das Ende nicht verstehen.
Man hält sich „eigentlich“ für friedlich und ahnt, dass man provoziert.
Im Affekt, also nur halb improvisiert.
Für eine Versöhnung?
Hassverherrlichung und -beschönigung.
Für eine naive Hoffnung?
Ich hoffe, denn viele stöhnen schon nicht mehr.
Wenn Hoffnung vergeht, hat sie kein Gewicht mehr?
Verloren und verpeilt, eine Maske für die gleichen Gesichter.
Verloren und verpeilt, niemand ist ungern sein eigener Richter. Wenn er richtet.
Ich verrichte es ohne Urteil. Syntax für Dichter. Gefühle verdichtet.

Vermutet und vergessen - Teil 1
In einem Land vor unserer Zeit, nach der es nach Aufmerksamkeit schreit
warten viele auf ein Zeichen. Doch gehen dabei zu weit.
Denn weder ist es kompakt, noch kann man es eichen.
Das ist dir nicht TÜV, unlizensiert willst Du dir nichts leisten.
Du kennst das Problem. Zweifelst am meisten.
Nach Dir die Sintflut, Deine Kritik wird zu einer seichten.
Soldaten töten für uns alle, also gehst vor allem Du über Leichen.
Um zu erreichen, was Du willst. Nur gibt's nichts zu verzeichnen?
Nur noch kurz, bitte definier' mir "noch ein Weilchen".
Nur noch einen Augenblick, nur noch eben schnell speichern.
Schon wieder vergessen und bald erneut davon zu begeistern
nicht schon wieder zu vergessen. Scheiße! Du musst die Scheiße schon kleistern.
Verführ' den Geist, denn auch er weiß: schnell beißt er an.
Dann verarsch' dich selbst, als könnte es anders sein: Du bist als nächster dran.
Das wär' das erste Ende von einem echten neuen Anfang.
Doch bei dir ist der Anfang vom Ende meist der erste Gedankengang.
Tolerant, wie ich bin, hör ich mir deine Ansage an.
Deine Worte erinnern mich an übermäßigen Harndrang.
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben nur wenn sie es kann.
Man trinkt über den Durst, noch ist er nicht vergangen, man.
Die Leber verbindet aufgenommene Inhaltsstoffe der Realität und erst dann
sucht sie darin nach einem logischen Zusammenhang.
Wird oft unproduktiv und ohne Funktion.
Du kannst auch ohne mich leben, frei übersetzt: Du wärst gern mein Klon.
Das wär' Dir lieber, vielleicht ist das gut so.
Wenn Du Dich denken hörst wirst Du unbeholfener als Gattuso.
Holzbein wollte denken. Jeder landet auf'm Holzweg.
Weil Denken Laufen (im Kopf) ist wird man krank davon, wenn man den Weg dann
nicht auch (wie gedacht) geht.

Zu machen, was ich dachte. Weil ich dachte, dass ich's nicht verkrafte,
kam ich daher und schaffte es nur, weil ich nicht wusste, was ich da machte.
Fühlte es und musste dadurch weniger denken.
Jetzt sagen Menschen: Er wurde anders. Immer ließ ich mich anders lenken.
Zu denken, ich würde mich immer noch verrenken
zeugt von wenig income vom output. Bitte, Perspektive schwenken.
Rippen raus, kommst Du an diesen Knochen ran? Wenig Selbstverwirklichung.
Deine Perversionen kommen von solch tiefer Verbitterung.
Kein Geld für die OP, Phantomschmerz tut schon so weh. (Sorry Luki)
Mach, was Dich glücklich macht. Aber bitte, vorher geh weg.
Tausend Gründe, doch nur einer warum ich hier noch steh.
Allein auf weiter Flur und ich seh' einen weiteren Grund in spe.
Quadrataugen vom Suchen, also läuft's „nicht richtig“ rund.
Für Pipi Langstrumpf aus der BRD-Villa Kunterbunt.
Vergisst das Zeichen, in Schland kann man sich leicht erleichtern.
Vergessene Absichten lassen schnell für Neues begeistern:
Das ist mein Zeichen, auf das ich lange gewartet hab! „Eigentlich“ kannte ich es
nie. Durch selbsterfüllende Prophezeiung schafft es sich selbstredend ab.
Dieser Weg ist denkbar, aber nicht lange gehbar.
Du denkst, dass Du ihn nicht gehst. Aber vergisst wieder den Kleber.
Komm mir nicht mit Deinem Philosophenfleiß, ich sei ein Freigeist.
Sonst zeigt's Dir nur, was es tatsächlich heißt, wenn eine Ideologie sich in den
Schwanz beißt.
Dreh dich im Kreis, Menschen gehen in Deckung vor Deinem Angstschweiß.
Nimm's nicht persönlich, manche mögen's nicht so heiß.
Schweiß rollt wie Freudentränen, Bilder in schwarz-weiß.
In der Villa Kunterbunt. Geht nichts zufällig vor die Hunde, sagt ein elendiger
Schweinehund.
Denn er weiß um das ganze Bunte, danach flüstert er noch leise:
Ich schnüffel auch an deiner Lunte bevor ich beiße.
Klappe zu, Affe tot. Kauf die Katze im Sack, heißt: zieh dich selbst durch den Dreck.
Eine Lunte geht schnell in die Luft und ein Schweinehund ist schnell weg.

Das Ultimatum
Alle wollen Krieg, niemand will ihn anzetteln.
Deswegen wirke ich beleidigend, löse diese Fesseln.
Etwas soll raus aus mir, ich soll mich bessern.
Mittelfinger raus. Schau ihn Dir fest an.
Daraus forme ich mit dem anderen ein Herz.
Und lächle Dich an, nur Du machst daraus einen Scherz.
Dunkle Zeiten, allzu pessimistisch?
In Bezug auf deinen Optimismus, ist etwas nicht „richtig“?
Zu behaupten, Du wüsstest was er ist.
Meiner ist auch anders, auch ich behaupte meine List.
Wenn ich zeichne, falls ich denke (was ich nicht denke).
Optische Täuschungen, Berg ist gleich Senke.
Ich sage: Ja. Denn ich weiß, Du verstehst nein.
Es ist abstoßend, deswegen lädt es ein.
Etwas neu zu definieren, freie Auswahl.
Urkraft: unentschlossen, stell Dich „richtig“ ein. Was müsste „richtig“ sein?

Krieg ist Frieden, denn wir kämpfen für ihn. Reiss Dir'n Bein raus.
Frieden ist Krieg, denn wir stehen nicht für ihn ein.
Aus Angst und Schwäche kämpfen wir.
Werden trotzdem nicht stärker von dem Elexir.
Ich könnte schreien und aus Hass jedem in die Fresse hauen.
Fühle diesen Krieg und lass uns bitte andere Scheisse bauen.
Falscher Frieden, Feinbild Nummer eins.
Hass auf Krieg kriegen, aus Gründen des Seins.
Nicht mehr zu sein schließt nicht den Krieg mit ein.
Krieg hat Frieden und scheißt auf einen friedlichen Verein.
Stammtisch, heimlich und verlogen.
Doppelmoral, vollzogen und dabei voll verzogen.
Kenne Deinen Feind.
Beschwere Dich nicht, weil er nicht über die Toten weint.
Er tut es doch, nur anders und für sich.
Wäre er nicht dein Feind käme seine Trauer auch über Dich.
Du suchst Licht. Gönn' Dir, unumgänglich das Gegengewicht für die Wende.
Jetzt plapperst Du nach und ein Weltbilderband spricht Bände.
Keine Geheimnisse, nur der Abstrich trotzt.
Herzliche Geschichten, Logik-dicht und kotz.
Hass auf Empathie, ihr einen logischen Schritt voraus.
Krieg kann sie nicht erschießen, also blutet sie langsam aus?
Langsam kommt der Krieg, liebevoll-behutsam.
Aufmerksame Mittel zum Zweck sahen die Flut nahen.
Eine Lösung scheint nur vertretbar.
Vertrete Beine und Lösung als wären sie unverwertbar.
Leichtfüßiger Hass auf fremde Liebe ist erwartbar.
Neid zu finden kostet Kraft für uns Tiere, ich bin startklar.

Sind wir welche?
Ich sage "Muh", so, dass es nicht nur mir helfe.
Ich mache "mäh", fliegende Watte-Bällchen.
Ich mache "ühühü". Du hast 'nen Vogel und ich weiß welchen.
Tier im Revier erkämpft es nicht friedlich.
Herrschaft unter Angst, immer ein netter Vesir.
Andere Länder, andere Sitten.
Wer überall zu Hause ist, ist über all mit wenig Schritten.
Friede ist weg, ich bringe keinen Frieden.
Hass schürt Verlustängste, niemand will sie lieben.
Beachte sie nur ein mal und respektiere sie.
Für einen flüchtigen Blick in den Tunnel, raus aus dem Kanal.
Viele kämpfen für Einsicht, kämpfend gegen die Qual.
Ertragen und wegzappen. Neuer Kanal, also selbe Wahl.
Acht, acht. Eingabe für's Fraktal.
Doppelt doppeldeutige Ziffer, einfach unzulässige Zahl.
Anzeichen für ein Zeichen.
Du wolltest es hören und kannst nicht mehr ausweichen.
Zeit für Verstehen war genug und speichern.
Also, hol es hervor und lern' Dich dafür zu begeistern.
Es geht sehr schnell, langsam geht das Meistern.
Zug für Zug, gespielt wird unbewusst, wie mit Geistern.
Ob sie spielen, oder nicht, wer bewegt den Spielstein?
Für wen spielst Du? Eben gucktest Du noch weiß an.
Sansibar, Deine Schutzmacht. Pass auf.
Ich kann Dir alles sagen. Also stehen alle auf dem Schlauch.
Was willst Du wissen? Sogar das sag ich Dir.
Du vergisst die Vergangenheit weil auch ich radier'.

Schaffe Platz für Neues damit ich das Alte nicht verlier'.
Unvergessen bleibt es, deine Erinnerung? Tagebuch und Altpapier.
Ausradiert, geistige Plünderung.
Unbewusst geworden, also kleinste Verkümmerung.
Der Zahn der Zeit kompensiert wegen der Verschlimmerung.
Hass auf Frieden, Liebe für Krieg. Herz-stumm.
Zyklus im Kreislauf, wir kurbeln mit Verstand. Das Rad drehte sich nur vielleicht
und keiner weiß, ob das auch immer fest stand,
Dass es einfach ist zu suchen, wo Verständnis versteckt liegt.
Verpasste Prüfung, verdienter Krieg.
War ein Urteil wirklich nötig?
Friedlich fragte Frieden den Krieg: Wie töte ich?


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