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Author: Johannes

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FREIE UNIVERSITÄT BERLIN
Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
Institut für Deutsche und Niederländische Philologie
Abteilung für Ältere deutsche Literatur und Sprache
Johannes Traulsen

Wintersemester 2015/16
Aufbauseminar 16687

Antagonisten in der Literatur des Mittelalters

READER

Referat: Der Artusroman

Seminarplan
1.

2.

14.10.

21.10.

Einführung: Formen und Funktionen

12.

13.1.

Königinnenstreit

von Antagonismen

Das Nibelungenlied, Str. 811 – 873 (TUTORIUM)

Gegnerschaft und Antagonismus

Arbeitsaufgabe: Schriftliche Zusammenfassung des Textes von Florian Kragl (s.u.) bis
zum 30.11.

Das Hildebrandslied (9. Jhd.)
Referat: Das Althochdeutsche

13.

20.1.

Held und Mörder
Das Nibelungenlied, Str. 874 – 998

3.

28.10

Ur-Antagonismus I: Der Engelssturz

Kragl, Florian: Höfische Bösewichte? Antagonisten als produktive Systemfehler im
mittelalterlichen Roman, in: ZfdA 141 (2012), S. 37 – 60.

Die Wiener Genesis (1130): Der Engelssturz, V. 1 – 94
Referat: Mittelalterliche Bibelepik
4.11.

ENTFÄLLT

5.

11.11.

Ur-Antagonismus II: Der Teufel
Referat: Geistliches Spiel
Arbeitsaufgabe: Schriftliche Zusammenfassung des Textes von Udo Friedrich (s.u.)
bis zum 16.11.

18.11.

25.11.

Wunschthema

15.

3.2.

Antagonismen im modernen Mittelalterbild

16.

10.2.

Resümee, Perspektiven, hora vinosa

Antagonismen und symbolische Ordnung
Friedrich, Udo: Die ‚symbolische Ordnung‘ des Zweikampfs im Mittelalter, in: Gewalt im
Mittelalter. Realitäten – Imaginationen, hg. v. Manuel Braun u. Cornelia Herberichs,
München 2005, S. 123 – 158.

7.

27.1.

FILMSICHTUNG

Das Redentiner Osterspiel (1464): Die Öffnung der Hölle, V. 373 – 754

6.

14.

Referat: Textvorbereitung durch Referatsgruppe (2 – 3 P.)

4.

Herrscher und Usurpator
Karlmeinet I (ca. 1220): Karl gegen Hanfrat und Hoderich, V. 1 – 1928

--Leistungsanforderungen
Die aktive Teilnahme wird im Seminar durch die Übernahme einer kleineren Arbeitsaufgabe (Referat
oder kleinere schriftliche Aufgabe oder Tutorium) erworben. Das Modul wird mit einer Hausarbeit
abgeschlossen.

Referat: Karl der Große
1. Referate
8.

2.12.

Ritterlicher Kampf





Karlmeinet II (ca. 1220): Karl und Kaiphas, V. 3624 - 4679

2. Kleine schriftliche Arbeiten

EXKURSION IN DIE GEMÄLDEGALLERIE
9.

9.12.

10.

16.12.



ENTFÄLLT
Christen und Heiden
Der Pfaffe Lamprecht: Das Rolandslied: Rolands Tod (V. 3265 – 3539 und V. 5969 –
6968)
Referat: Das Rolandslied
* WEIHNACHSPAUSE *

11.

6.1.

max. 15 Minuten
Die im Blackboard angegebene Literatur bildet die Grundlage für das Referat.
Zu jedem Referat gehört ein Handout, auf dem ggf. Textzitate und die wichtigsten Informationen
zusammengestellt sind.

Der Ritter und das Monster
Wirnt von Gravenberg: Wigalois: Kampf mit dem Drachen, V. 4370 – 5140





Kleinere schriftliche Arbeiten sind entweder
o vorbereitende Zusammenfassungen von Forschungsliteratur oder
o Stundenprotokolle.
Kleinere schriftliche Arbeiten umfassen 1 – 2 Seiten Fließtext (300 – 600 Wörter).
Die Zusammenfassungen müssen zum angegebenen Termin, die Stundenprotokolle am Tag
vor der nächsten Sitzung vorliegen.
Die Texte müssen der deutschen Rechtschreibung und den üblichen Formalia entsprechen.

3. Hausarbeiten






ca. 12 Seiten (3600 Wörter)
Formalia gemäß den Angaben auf dem Hausarbeiten-Handout
Die Besprechung eines Exposés in der Sprechstunde ist Pflicht.
Es müssen mindestens fünf Titel der Forschungsliteratur einfließen.
In der Regel müssen die Hausarbeiten vor Ende des Semesters (31.3.2016) abgegeben
werden.

Literatur
1. Primärtexte

2.3 Wiener Genesis
Eßler, Joseph: Die Schöpfungsgeschichte in der ‚Altdeutschen Genesis‘. Wiener Genesis V. 1 – 231.
Kommentar und Interpretation, Göppingen 1987 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 455).

Aus der Wiener Genesis, in: Frühmittelhochdeutsche Literatur, Ausw., Übers. u. Komm. v. Gisela VollmannProfe, Stuttgart 1996, S. 6 – 33.

Lieb, Ludger: Schöpfung als Wiederholung. Die Luzifergeschichte und der erste Schöpfungsbericht in der
„Wiener Genesis“, in: Genesis – Poiesis. Der biblische Schöpfungsbericht in Literatur und Kunst, hg. v. Manfred
Kern, Heidelberg 2009, S. 43 – 59.

Das Hildebrandslied, in: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie, übers., hg. u. komm. v.
Stephan Müller, Stuttgart 2007, S. 28 – 33.

Masser, Achim: Bibel- und Legendenepik des deutschen Mittelalters, Berlin 1976 (Grundlagen der
Germanistik).

Das Nibelungenlied, nach der Handschrift B hg. v. Ursula Schulze, ins Nhd. übers. u. komm. v. Siegfried
Grosse, Stuttgart 2011.
Das Redentiner Osterspiel, übers. u. komm. v. Brigitta Schottmann, Stuttgart 1975.
Das Rolandslied des Pfaffen Konrad, hg., übers. u. komm. v. Dieter Kartschoke, Stuttgart 1993.
Karl und Galie. Abdruck der Handschrift A (2290) der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt
und der 8 Fragmente, hg. u. erl. v. Dagmar Helm, Berlin 1986 (DTM 74).
Karlmeinet. Eine rheinische Dichtung über Karl den Großen, aus dem Mhd. übers. v. Dagmar Helm, Göppingen
1999 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik).
Wirnt von Grafenberg: Wigalois, Text nach der Ausgabe von J. M. N. Kapteyn, übers., erl. u. m. e. Nachw. vers.
v. Sabine Seelbach u. Ulrich Seelbach, Berlin/New York 2005.

2. Forschungsliteratur (Auswahl)
2.1 Antagonismus und Gegnerschaft
Kragl, Florian: Höfische Bösewichte? Antagonisten als produktive Systemfehler im mittelalterlichen Roman, in:
Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur (ZfdA) 141 (2012), S. 37 – 60.
Friedrich, Udo: Die ‚symbolische Ordnung‘ des Zweikampfs im Mittelalter, in: Gewalt im Mittelalter. Realitäten
– Imaginationen, hg. v. Manuel Braun u. Cornelia Herberichs, München 2005, S. 123 – 158.
Czerwinski, Peter: Kampf als ‚materiale Kommunikation‘. Zur Logik edler Körper im Mittelalter, in: Mediävistik
9 (1996), S. 39 – 76.
Müller, Achatz von: Schauspiele der Gewalt. Vom Zweikampf zum Duell, in: Das Duell. Der tödliche Kampf um
die Ehre, hg. v. Uwe Schultz, Frankfurt a. M./Leipzig 1996, S. 12 – 33.

2.2 Hildebrandslied
Bleumer, Hartmut: Zwischen Hildebrand und Hadubrand. Held und Zeit im „Hildebrandslied“, in: Narration and
Hero. Recounting the Deeds of Heroes in Literature and Art of the Early Medieval Period, hg. v. Victor Millet u.
Heike Sahm, Berlin/Boston 2014 (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 87),
S. 209 – 227.
Classen, Albrecht: Fremdbegegnung, Dialog, Austausch, und Staunen. Xenologische Phänomene in der
deutschen Literatur des Mittelalters. Vom „Hildebrandslied“ bis zum „Fortunatus“, in: Mediävistik 26 (2013), S.
183 – 206.
Meier, Hans H.: Die Schlacht im ‚Hildebrandslied‘, in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur
(ZfdA) 119 (1990), S. 127-138.
Meyer, Matthias: Auf der Suche nach Vätern und Söhnen im ‚Hildebrandslied‘, in: Das Abenteuer der
Genealogie. Vater-Sohn-Beziehungen im Mittelalter, hg. v. Johannes Keller, Berlin/New York 2006 (Aventiuren
2), S. 61 – 85.
Ohlenroth, Derk: Hildebrands Flucht. Zum Verhältnis von Hildebrandslied und Exilsage, in: Beiträge zur
Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB) 127 (2005), S. 377 – 413
Schröder, Werner: Hadubrands tragische Blindheit und der Schluß des Hildebrandsliedes, in: Frühe Schriften
zur ältesten deutschen Literatur, hg. v. Werner Schröder, Stuttgart 1999 (Schriften der Wissenschaftlichen
Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main [Geisteswissenschaftliche Reihe]
13), S. 31 – 47.
Schumacher, Meinolf: Wortkampf der Generationen. Zum Dialog zwischen Vater und Sohn im
„Hildebrandslied“, in: Sprache der Generationen. 2. akt. Aufl., hg. v. Eva Neuland, Frankfurt a. M. u. a. 2015
(Sprache – Kommunikation – Kultur 17), S. 175 – 183.
Schürr, Diether: „Sunufatarungo“ und die Erfindung des Hiltibrantliedes, in: Amsterdamer Beiträge zur älteren
Germanistik (ABäG) 70 (2013), S. 65 – 86.
Störmer-Caysa, Uta: Zeit, Alter und Gewissheit im „Hildebrandslied“, in: Alterszäsuren. Zeit und Lebensalter in
Literatur, Theologie und Geschichte, hg. v. Thorsten Fitzon, Sandra Linden u. Kathrin Liess, Berlin/New York
2012, S. 289 – 297.

2.4 Redentiner Osterspiel
Bockmann, Jörn: Der Teufel steckt im Detail: Zur Erforschung der mittelalterlichen ‚Teufelsliteratur‘ jenseits von
Stoff-, Motiv- und Gattungsgeschichte (am Beispiel des Redentiner Osterspiels), in: Germanistik im Konflikt der
Kulturen, hg. v. Jean-Marie Valentin u. a., Bern u.a. 2008 (Jahrbuch für Internationale Germanistik: Reihe A:
Kongressberichte 81), S. 167 – 172.
Linke, Hansjürgen: Die Teufelsszenen des Redentiner Osterspiels, in: Niederdeutsches Jahrbuch 40 (1967),
S. 89 – 105.
Masser, Achim: Das Redentiner Osterspiel und der Totentanz von Lubeck, in: Zeitschrift für Deutsche Philologie
(ZfdPh) 89 (1970), S. 66 – 74.
Röcke, Werner: Das Subjekt und das Böse. Rituelle Abwehr und Verrechtlichung des Teufels als Formen der
Subjektkonstitution in der Literatur des Spätmittelalters, in: Inszenierungen von Subjektivität in der Literatur des
Mittelalters, hg. v. Martin Baisch u. a., Königstein/Taunus 2005, S. 288 – 308.
Schnyder, André: Das ‚Redentiner Osterspiel‘. Dramatische Struktur und theologischer Sinn, in:
Niederdeutsches Jahrbuch 118 (1995), S. 27 – 55.
Schweitzer, Franz-Josef: Christlicher und paganer Mythos in den Höllenszenen des Redentiner Osterspiels
(1464), in: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 10 (1998), S. 363 – 370.
Ukena-Best, Elke: Homud heft us duvele senket in afgrunde. Superbia, Teufel und Hölle im Redentiner
Osterspiel, in: Leuvense Bijdragen 90 (2001), S. 181 – 214.
Wolff, Ludwig: Zu den Teufelsszenen des Redentiner Osterspiels, in: Gedenkschrift für William Foerste, hg. v.
Dietrich Hofmann, Willy Sanders u. Marieluise Dusch, Köln 1970 (Niederdeutsche Studien 18), S. 424 – 431.

2.5 Karl und Galie
Bartsch, Karl: Ueber Karlmeinet. Ein Beitrag zur Karlssage, Nürnberg 1861.
Bastert, Bernd: Heiliger, Hochzeiter, Heidenschlächter. Die „Karlmeinet“-Kompilation zwischen
Oberdeutschland und den „Nideren Landen“, in: Schnittpunkte. Deutsch-niederländische Literaturbeziehungen
im späten Mittelalter, hg. v. Angelika Lehmann-Benz, Münster u.a. 2003 (Studien zur Geschichte und Kultur
Nordwesteuropas 5), S. 125 – 143.
Bastert, Bernd: „der Cristenheyt als nücz als kein czelffbott“. Karl der Große in der deutschen erzählenden
Literatur des Mittelalters, in: Karl der Große in den europäischen Literaturen des Mittelalters. Konstruktion eines
Mythos, hg. v. B. B., Tübingen 2004, S. 127 – 147.
Beckers, Hartmut: Das Liebesduett aus ‚Karl und Galie‘. Ueberlegungen zur Text- und Formkritik, in:
Niederdeutsches Jahrbuch 102 (1979), S. 72 – 90.
Beckers, Hartmut: Der Aachener ‚Karl und Galie‘-Roman. Ein Beispiel für die Sonderstellung der rheinischen
Karlepik des 13. und 14. Jahrhunderts, in: Wolfram-Studien XI: Chansons de geste in Deutschland, hg. v.
Joachim Heinzle, L. Peter Johnson u. Gisela Vollmann-Profe, Berlin 1989 (Veröffentlichungen der Wolfram von
Eschenbach-Gesellschaft), S. 128 – 146.
Beckers, Harmut: Zwene grove gebure. Zum Handlungsbeginn d. ‚Karl und Galie‘-Romans, insbes. zur
Charakterisierung d. Thronusurpatoren Huderich u. Hanfrait, in: Architectura poetica. Festschrift für Johannes
Rathofer zum 65. Geburtstag, hg. v. Ulrich Ernst u. Bernhard Sowinski, Köln/Wien 1990, S. 207 – 221.
Fürbeth, Frank: Der „Karlmeinet“. „Vita poetica“ oder „Vita historica Caroli Magni“, in: Texttyp und
Textproduktion in der deutschen Literatur des Mittelalters, hg. v. Elizabeth Andersen, Berlin/New York 2005
(Trends in Medieval Philology 7), S. 217 – 234.
Geith, Karl-Ernst: Karl als Minneritter. Beobachtungen zu ‚Karl und Galie‘, in: Chevaliers errants, demoiselles
et l’autre. Höfische und nachhöfische Literatur im europäischen Mittelalter, hg. v. Trude Ehlert, Göppingen 1998
(Göppinger Arbeiten zur Germanistik 644), S. 62 – 82.
Hirhager, Ulrike: Einem mit Gras das Maul stopfen. Zu Karl und Galie 184,45/11833 ff, in: Ir sult sprechen
willekomen. Grenzenlose Mediävistik, hg. v. Christa Tuczay, Ulrike Hirhager u. Karin Lichtblau, Bern u.a. 1998,
S. 437 – 453.
Minis, Cola: Uber die vermutliche Grundlage von ‚Karl und Galie‘, in: Zeitschrift für Mundartforschung 2 (1965),
S. 556 – 560.

Riebe, Paul: Die verschiedenen Fassungen der Mainetsage, nebst Textprobe aus Girart’s von Amiens
Charlmagne. Diss., Greifswald 1906.
Sievert, Heike: Der fröhliche Text. Zur Erzählkonzeption von „Karl und Galie“, in: Schnittpunkte. Deutschniederländische Literaturbeziehungen im späten Mittelalter, hg. v. Angelika Lehmann-Benz, Münster u.a. 2003
(Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 5), S. 95 – 107.
Tiefenbach, Heinrich: Zur Sprache von ‚Karl und Galie‘, in: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik
(ABäG) 8 (1975), S. 125 – 151.
Zandt, Gertrud: Zu ‚Karl und Galie‘ 1 – 39 und 35 – 18, in: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik
(ABäG) 11 (1976), S. 173 – 176.

2.6 Rolandslied
Ashcroft, Jeffrey: Miles dei – gotes ritter. Konrad’s Rolandslied and the Evolution of the Concept of Christian
Chivalry, in: Forum for Modern Language Studies 17 (1981), S. 146 – 166.

Schulz, Monika: „Wir zertreten si in ir bluote.“ Kreuzzungskonzeption und Vergeistlichung im „Rolandslied“ des
Pfaffen Konrad, in: Kleine Regensburger Literaturgeschichte, hg. v. Rainer Barbey und Erwin Petzi,
Regensburg 2014, S. 41 – 49.
Seidl, Stephanie: Narrative Ungleichheiten. Heiden und Christen, Helden und Heilige in der Chanson de Roland
und im Rolandslied des Pfaffen Konrad, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi) 156 (2009),
S. 46 – 64.
Stackmann, Karl: Karl und Genelun. Das Thema des Verrats im Rolandslied des Pfaffen Konrad und seinen
Bearbeitungen, in: Poetica: Zeitschrift fur Sprach- und Literaturwissenschaft 8 (1976), S. 258 – 280.
Strohschneider, Peter: Fremde in der Vormoderne. Über Negierbarkeitsverluste und Unbekanntheitsgewinne,
in: Alterität als Leitkonzept für historisches Interpretieren, hg. v. Anja Becker, Berlin 2012, S. 387 – 416.
Vollmann-Profe, Gisela: Das Rolandslied, in: Interpretationen. Mittelhochdeutsche Romane und Heldenepen,
hg. v. Horst Brunner, Stuttgart 1993, S. 43 – 58.

Ashcroft, Jeffrey: Konrad’s Rolandslied, Henry the Lion, and the Northern Crusade, in: Forum for Modern
Language Studies 22 (1986), S. 184 – 208.

Wenzel, Edith und Horst Wenzel: Rückkehr ins Mittelalter? Zum ‚Heiligen Krieg‘ aus mediävistischer
Perspektive, in: Kulturpolitik und Politik der Kultur, hg. v. Helen Fehervary u. Bernd Fischer, Oxford 2007
(German Life and Civilization 47), S. 95 – 111.

Bauschke-Hartung, Ricarda: Der Umgang mit dem Islam als Verfahren christlicher Sinnstiftung in „Chanson de
Roland“ - „Rolandslied“ und „Aliscans“ – „Willehalm“, in: Das Potential des Epos. Die altfranzösische Chanson
de geste im europäischen Kontext, hg. v. Susanne Friede, Heidelberg 2012 (GRM-Beihefte 44), S. 191 – 215.

Werner, Edeltraut: Islambilder im Mittelalter und früher Neuzeit im Spiegel der Übersetzung. Beiträge zur
Geschichte der neuzeitlichen, mittelalterlichen und antiken Übersetzung, in: Geschichte der Übersetzung, hg.
v. Bogdan Kovtyk, Berlin 2002 (Angewandte Sprach- und Übersetzungswissenschaft 3), S. 245 – 258.

Beckmann, Gustav Adolf: Schwierigkeiten und Triumph einer Überhöhung. Zur Erzählkunst im Rolandslied, in:
Romanistisches Jahrbuch 59 (2008), S. 128 – 156.

2.7 Wigalois

Friedrich, Udo: Die ‚symbolische Ordnung‘ des Zweikampfs im Mittelalter, in: Gewalt im Mittelalter. Realitäten
– Imaginationen, hg. v. Manuel Braun u. Cornelia Herberichs, München 2005, S. 123 – 158.

Antunes, Gabrielle: An der Schwelle des Menschlichen. Darstellung und Funktion des Monströsen in
mittelhochdeutscher Literatur, Trier 2013.

Geith, Karl-Ernst: Der lîp wandelt sich nach dem muot. Zur nonverbalen Kommunikation im ‚Rolandslied‘, in:
Sprachkontakt, Sprachvergleich, Sprachvariation, hg. v. Kirsten Adamzik u. Helen Christen, Tübingen 2001, S.
171 – 183.

Beifuss, Helmut: Wirnts von Gravenberc Wigalois. Ein Artusroman konzipiert als dichterische
Auseinandersetzung mit den politischen Wirren seiner Zeit, in: Amsterdamer Beiträge zur Älteren Germanistik
(ABäG) 66 (2010), S. 137 – 174.

Gerok-Reiter, Anette: Die Angst des Helden und die Angst des Hörers. Stationen einer Umbewertung in
mittelhochdeutscher Epik, in: Angst und Schrecken im Mittelalter. Ursachen, Funktionen,
Bewältigungsstrategien, hg. v. A. G.-R., Berlin 2007 (Das Mittelalter 12), S. 127 – 143.

Borgnet, Guy: Merveille et magie dans le Wigalois de Wirnt von Grafenberg, in: Zauberer und Hexen in der
Kultur des Mittelalters, hg. v. Danielle Buschinger u. Wolfgang Spiewok, Greifswald 1994 (Wodan 33 /
Greifswalder Beiträge zum Mittelalter 18), S. 11 – 17.

Janz, Brigitte: Genelun: ‚den armen Iudas er gebildot‘. Verrat und Verräter im deutschsprachigen Rolandslied,
in: Verführer, Schurken, Magier, hg. v. Ulrich Müller u. Werner Wunderlich, St. Gallen 2001 (Mittelaltermythen
3), S. 317 – 329.

Cormeau, Christoph: ‚Wigalois‘ und ‚Diu Crône‘. Zwei Kapitel zur Gattungsgeschichte des nachklassischen
Artusromans, München 1977 (MTU 57).

Klinger, Judith: Ohn-Mächtiges Begehren. Zur emotionalen Dimension exzessiver manheit, in: Machtvolle
Gefühle, hg. v. Ingrid Kasten, Berlin/New York 2010 (Trends in Medieval Philology 24), S. 189 – 217.
Lauer, Claudia: Was Lex Luthor mit Genelun gemeinsam hat und warum Odysseus Tristan gemocht hätte. Die
Kunst der Intrige im kompetenzorientierten Deutschunterricht, in: Mitteilungen des Deutschen
Germanistenverbandes 61 (2014), S. 279 – 291.

Denruyter, Hans: Tierisches Leben im Wigalois Wirnts von Gravenberg. Das ‚schöne Tier‘: Identifizierung und
Deutungsansätze, in: Leuvense Bijdragen 87 (1998), S. 119 – 138.
Dietl, Cora: Wunder und zouber als Merkmal der âventiure in Wirnts Wigalois?, in: Das Wunderbare im
Artusroman, hg. v. Friedrich Wolfzettel, Tübingen 2003, S. 297 – 311.
Eming, Jutta: Funktionswandel des Wunderbaren. Studien zum Bel Inconnu, zum Wigalois und zum Wigoleis
vom Rade, Trier 1999 (Literatur – Imagination – Realität 19).

Lutz, Eckart Conrad: Zur Synthese klerikaler Denkformen und laikaler Interessen in der höfischen Literatur. Die
Bearbeitung eine Chanson von Karl und Roland durch den Pfaffen Konrad und das Helmarshauser Reliquiar,
in: Pfaffen und Laien - ein mittelalterlicher Antagonismus?, hg. v. E. C. L., Freiburg i. Üe. 1999, S. 57 – 76.

Fasbender, Christoph: Der ‚Wigalois‘ Wirnts von Grafenberg. Eine Einführung, Berlin/New York 2010.

Lutz, Eckart Conrad: Herrscherapotheosen. Chrestiens Erec-Roman und Konrads Karls-Legende im Kontext
von Herrschaftslegitimation und Heilssicherung, in: Geistliches in weltlicher und Weltliches in geistlicher
Literatur des Mittelalters, hg. v. Christoph Huber, Burghart Wachinger u. Hans-Joachim Ziegeler, Tübingen
2000, S. 89 – 104.

Giloy-Hirtz, Petra: Begegnungen mit dem Ungeheuer, in: An den Grenzen höfischer Kultur. Anfechtungen der
Lebensordnung in der deutschen Erzähldichtung des Mittelalters, hg. v. Gerd Kaiser, München 1991
(Forschungen zur Geschichte der älteren deutschen Literatur 12), S.

Mertens, Volker: Religiöse Identität in der mittelhochdeutschen Kreuzzugsepik (Pfaffe Konrad: „Rolandslied“,
Wolfram von Eschenbach: „Willehalm“), in: „Chanson de Roland“ und „Rolandslied“, hg. v. Centre d’Etudes
Médiévales Amiens, Greifswald 1997 (Wodan 70 / Greifswalder Beiträge zum Mittelalter 57), S. 77 – 86.
Noyer-Wiedner, Alfred: Farbrealität und Farbsymbolik in der ‚Heidengeographie‘ des Rolandsliedes, in:
Romanische Forschungen 81 (1969), S. 22 – 59.
Przybilski, Martin: Ein Leib wie ein Fels oder: Von der Schönheit des Blutvergießens: Gewalt und Ästhetik im
Rolandslied des Pfaffen Konrad, in: Euphorion: Zeitschrift für Literaturgeschichte 101 (2007), S. 255 – 272.
Reichlin, Susanne: Nach- oder Nebeneinander? Die Zeitlichkeit des seriellen Erzählens im Rolandslied, in:
Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte (DVjs) 86 (2012), S. 167 – 205.
Richter, Horst: Das Hoflager Kaiser Karls. Zur Karlsdarstellung im deutschen Rolandslied, in: Zeitschrift für
deutsches Altertum und deutsche Literatur (ZfdA) 102 (1973), S. 81 – 101.
Schlechtweg-Jahn, Ralf: Zwischen Todesangst und Gottvertrauen. Angst als „dritter Raum“ im „Rolandslied“,
in: Gott und Tod. Tod und Sterben in der höfischen Literatur des Mittelalters, hg. v. Susanne Knaeble, Münster
u.a. 2011 (Bayreuther Forum Transit 10), S. 193 – 211.
Schubert, Martin J.: Zur Theorie des Gebarens im Mittelalter. Analyse von nichtsprachlicher Äußerung in
mittelhochdeutscher Epik; Rolandslied, Eneasroman, Tristan Köln u.a. 1991 (Kölner germanistische Studien
31).

Fuchs, Stephan: Hybride Helden: Gwigalois und Willehalm: Beiträge zum Heldenbild und zur Poetik des
Romans im frühen 13. Jahrhundert, Heidelberg 1997 (Frankfurter Beiträge zur Germanistik 31).

Gottzmann, Carola L.: Wirnts von Gravenberc Wigalois. Zur Klassifizierung sogenannter epigonaler
Artusdichtung, in: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik (ABäG) 14 (1979), S. 87 – 136.
Hammer, Andreas: Der heilige Drachentöter. Transformationen eines Strukturmusters, in: Helden und Heilige.
Kulturelle und literarische Integrationsfiguren des europäischen Mittelalters hg. v. Andreas Hammer u.
Stephanie Seidl, Heidelberg 2012 (GRM-Beiheft 42), S. 143 – 179.
Haug, Walter: Das Fantastische in der späteren deutschen Artusliteratur, in: Spätmittelalterliche Artusliteratur,
hg. v. Karl Heinz Göller, Paderborn u.a. 1984, S. 133 – 149.
Haug, Walter: Der Teufel und das Böse im mittelalterlichen Roman, in: Strukturen als Schlüssel zur Welt, hg. v.
W. H., Tübingen 1990, S. 67 – 85.
Kirchhoff, Matthias: ‚Nu merket baz‘. Der Borte, Wigalois und die queer-Forschung, in: Aktuelle Tendenzen der
Artusforschung, hg. v. Brigitte Burrichter u. a., Berlin/New York 2013 (Schriften der Internationalen
Artusgesellschaft: Sektion Deutschland/Österreich 9), S. 421 – 436.
Lecouteux, Claude: Drachen, in: ZfDA 108 (1979), S. 13 – 33.
Lichtblau, Karin: ein tier sô wol getân. Zum Motiv der Tierverwandlung im Wigalois des Wirnt von Grafenberg,
in: Tierverwandlungen: Codierungen und Diskurse, hg. v. Willem de Blécourt u. Christa Agnes Tuczay, Bern
2011, S. 221 – 239.

Schiewer, Hans-Jochen: Mythisierung als Vereinfachung ein Versuch zum (späten) Artusroman: „Wigalois“, in:
Höfische Wissensordnungen, hg. v. H.-J. S., 2012 (Encomia Deutsch 2), S. 39 – 50.
Schulz, Armin: Das Nicht-Höfische als Dämonisches die Gegenwelt Korntin im „Wigalois“, in: Artusroman und
Mythos, hg. v. Friedrich Wolfzettel, Berlin/New York 2011 (Schriften der internationalen Artusgesellschaft 8), S.
391 – 407.
Spiewok, Wolfgang: Der Drache - ein funktionales Chamäleon, in: Le dragon dans la culture medievale, hg. v.
Danielle Buschinger u. Wolfgang Spiewok, Greifswald 1993 (Wodan 39), S. 91 – 102.
Wehrli, Max: Wigalois, in: Formen mittelalterlicher Erzählung, hg. v. M. W., Zürich 1969, S. 223 – 241.

2.8 Nibelungenlied
Althoff, Gerd: Spielregeln der Politik im Mittelalter. Kommunikation in Frieden und Fehde, Darmstadt 1997.
Bennewitz, Ingrid: Das Nibelungenlied – ein Puech von Chrimhilt? Ein geschlechterspezifischer Versuch zum
‚Nibelungenlied‘ und seiner Rezeption, in: Die Rezeption des Nibelungenliedes. 3. Pöchlarner
Heldenliedgespräch, hg. v. Klaus Zatloukal, Wien 1995 (Philologica germanica 16), S. 33 – 52.
Brinker-von der Heyde, Claudia: Hagen – Ein Held mit vielen Gesichtern!, in: Amsterdamer Beiträge zur älteren
Germanistik (ABäG) 51 (1999), S. 105 – 124.
Classen, Albrecht: The Downfall of a Hero: Siegfried’s Self-Destruction and the End of Heroism in the
Nibelungenlied, in: German Studies Review 26 (2003), S. 295 – 314.
Frey, Johannes: Die Gegner der Helden in germanischer Heldendichtung. Nibelungenlied und Edda, Erlangen
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Lienert, Elisabeth: Geschlecht und Gewalt im ‚Nibelungenlied‘, in: Zeitschrift für Deutsches Altertum und
Deutsche Literatur (ZfdA) 132 (2003), S. 3 – 23.
Lienert, Elisabeth: Intertextualität in der Heldendichtung. Zu Nibelungenlied und ‚Klage‘, in: Wolfram-Studien
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Lienert, Elisabeth: Mittelhochdeutsche Heldenepik. Eine Einführung, Berlin 2015 (Grundlagen der Germanistik
58).
Müller, Jan-Dirk: Das Nibelungenlied, Berlin 2002 (Klassiker-Lektüren 5).
Ohlenroth, Derk: Zum Streit der Königinnen (Nibelungenlied 14. Aventiure): Die Strophenfolge von 824-831, in:
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Renz, Tilo: Siegfrieds Mörder. Eine Poetik von Täterschaft und Schuld im ‚Nibelungenlied‘ und in den
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Sahm, Heike: Gabe und Gegengabe, Raub und Vergeltung. Reziprozität in der mittelhochdeutschen Epik, in:
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Wenzel, Horst: Ze hove und ze holze, offenlîch und tougen. Zur Darstellung und Deutung des Unhöfischen in
der höfischen Epik und im ‚Nibelungenlied‘, in: Höfische Literatur, Hofgesellschaft, höfische Lebensformen um
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3. Wichtige Lexika (mit Abkürzungen)
Die deutsche Literatur des Mittelalters: Verfasserlexikon, hg. v. Kurt Ruh u. Gundolf Keil, Berlin/New York 21978
– 1999 (2VL).
Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung, hg. v.
Rolf Wilhelm Brednich, u. a., Berlin/New York 1975 – 2002 (EM).
Keller, Hiltgart L.: Reclams Lexikon der Heiligen und biblischen Gestalten. Legende und Darstellung in der
bildenden Kunst, Stuttgart 71991.
Lexikon des Mittelalters, hg. v. Robert-Henri Bautier u. a., München u. a. 1980 – 1999 (LexMa).
Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen
Literaturgeschichte, hg. v. Klaus Weimar u. a., Berlin/New York 1997 – 2003 (RLW).
Theologische Realenzyklopädie, hg. v. Gerhard Müller u. a., Berlin u. New York 1976 – 2007 (TRE).

Kassel, Universitätsbibl. / LMB, 2° Ms. theol. 54

Das Hildebrandslied, in: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie, übers., hg. u.
komm. v. Stephan Müller, Stuttgart 2007, S. 28 - 33.


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