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Schweiz: CHF 24.50 / EU: EUR 18,80
www.kauftein.ch

2016

ZÜRICH
KAUFT EIN!
Einkaufen von A bis Z: Antiquitäten, Brot, Champagner, Dübel,
Essiggurken, Filzstifte, Globen, Hosen, Instrumente, Jutetaschen,
Kerzenständer, Lautsprecher, Macarons, Nadelkissen, Ohrringe,
Pfannensets, Quiches, Ratespiele, Socken, Teller, Unterwäsche,
Vasen, Wein, Xenonlampen, Yogamatten, Zigarren und mehr.

DIE 300
BESTEN SHOPPINGADRESSEN

ZÜRICH KAUFT EIN!

Kreis 3

150

Rost und Gold

aussehen. Eher praktisch-robust und
dennoch hochqualitativ sind die Velos
der Schweizer Firma Price – tatsächlich
findet jeder Arbeitsschritt an den Velos
in der Schweiz statt. 26 Modelle und 30
Farben lassen viel Freiraum für spezielle
Wünsche.
Etwas ganz Besonderes ist die Marke
Felo – sie ist die hauseigene StilkellerMarke von Stefan Frei, und der vermeintliche Schreibfehler ist eine ironische Referenz an Freis Schwierigkeiten
beim Lesen und Schreiben. Die Bikes
sehen schlicht und elegant zugleich
aus, doch werden sie komplett nach
Kundenwunsch aufgebaut.
Aber nicht alles ist High-End: Es gibt
auch bunte Klingeln fürs Kinderrad –
passend zu unserem österlichen Besuch
in einem Korb und mit Hasenmotiv.
Generell dreht sich hier nicht alles
nur ums Rad, denn Freis zweite Passion ist die Mode. So gibt es T-Shirts,
Caps, Laptop-Taschen und Ringe (ab
Fr. 49.–). Generell ist der Stilkeller ein
Laden für alle, die das Spezielle lieben,
daher geht hier nichts über die persönliche Beratung. Wer neugierig geworden ist, sollte auf die ungewöhnlichen
Öffnungszeiten achten – oder vorher
telefonisch einen Termin vereinbaren.
Und wer eine Geschenkidee für Velo-

ZKE_140-153_Kreis3.indd 150

Enthusiasten sucht, sollte über einen
Reparaturkurs-Gutschein (Fr. 60.–)
nachdenken.
stm
Weststrasse 62, 8003 Zürich
Fon 079 197 77 57
www.stilkeller.ch
mo & do 11–20 Uhr,
di & mi, fr–so geschlossen
Speziell: Das «Love Bike» – Stefan Frei
verleiht Pärchen zwei Fahrräder samt
Proviant und Blumenstrauss, so dass
sie von seiner Veloboutique aus Zürich
erkunden können.
Topliste: ALLES FÜR DRAUSSEN

SCHREIBKULTUR,
PAPETERIE
Duplikat
Buch & Papier
Wohlfühlen & Literatur
Duplikat – der Name könnte kaum
unpassender sein, klingt er doch, als
hätte da ein Designer seine Hand im
Spiel gehabt, der einen dieser kühlen,
reduzierten, weissgetünchten Concept
Stores mit allenfalls einer Handvoll
wohl ausgeleuchteter Exponate entworfen hätte. Dabei ist das Geschäft das
genaue Gegenteil, liebenswert bunt,
etwas chaotisch bis in den letzten
Winkel vollgestellt und voller Wärme.
Selbst vor dem Eingang stehen schon

Kisten mit Büchern, die zum Stöbern
einladen – Gebrauchtware, alles für
5 Franken. Schöne Postkarten quellen
aus mannshohen Ständern, Kinderbücher wie «Familie Babar», «Das Löwenmädchen» und «Abc der Tiere» tragen
das Prädikat pädagogisch besonders
wertvoll. Nützlichkeiten wie Buchstabensetzkästen, Stempel, Anspitzer,
Notizbücher, Umschläge, Sticker, Bleistifte, Geschenkanhängsel sowie eher
esoterische Trouvaillen wie aufklappbare Papierbällchen aus Fernost ohne
erkennbaren Nutzen sollten nicht von
der exzellent sortierten Buchhandlung
ablenken, die sich weiter hinten im
Laden versteckt.
Auf unserer Wunsch-Shortlist tauchen
auf: «Kluge Gedanken für umwerfende
Frauen», schon allein wegen des Titelbildes der barfüssig golfenden Audrey
Hepburn, sowie «Legendäre Gastgeberinnen und ihre Feste» (mit Frida
Kahlo, Jacqueline Kennedy und anderen
Ikonen) – alles natürlich eher aus der
Frauenpowerecke.
Weiters geniessen wir die gut sortierten
Kochbuchregale, die sich hausgemachten Spezialitäten ebenso widmen wie
der vietnamesischen Küche und der derzeit angesagten Paleo-Diät (essen wie
die Steinzeitmenschen). Bei der Literatur entdecken wie Preziosen wie den
polnischen Reiseschriftsteller Ryszard
Kapuscinski, Sylvia Plath, Lilly Brett,
Erich Maria Remarque, Mark Twain,
viele Bände aus Eichborns Anderer
Bibliothek, das Kunstbuch «Don’t Eat
The Yellow Snow» sowie A.J. Lieblings
Essay «Die artige Kunst» über die klassische Ära des amerikanischen Boxens,
geprägt von Joe Louis und Rocky Marciano. Einziges erkennbares Zugeständnis an den Massengeschmack sind die
Bestseller von Adler Olsen («Verheissung»), die ausgerechnet genau über
dem Stapel von ZÜRICH KAUFT EIN!
platziert sind.
Wir verlassen den Laden nicht mit
leeren Händen, sondern mit Wolfgang
Seidels «Sternstunden – die abenteuerliche Geschichte der Entdeckung und
Vermessung der Welt» (Fr. 33.60). stm
Zentralstrasse 129, 8003 Zürich
Fon 043 333 25 40
www.duplikat.me
mi–fr 10–18.30, sa 10–16, Uhr,
mo, di & so geschlosssen
Speziell: Bücher und Postkarten aus dem
Kleinverlag PICA der Duplikat-Mitbesitzerin Marianne Studer, etwa schöne
Jahresplaner oder mit Comics illustrierte
Kochbücher
Topliste: SCHREIB MAL WIEDER

VINTAGE MODE
Dardy Candy Cat
Zurück in die Zukunft
Ist es Ihnen schon aufgefallen? Viele
Smartphone-Besitzer stellen sich auf
ihren 700 Franken teuren Statussymbolen den «Ring Ring»-Klingelton der
alten Wählscheiben-Telefone ein. Das
ist typisch: Je schnelllebiger das heutige Dasein mit seinem unübersichtlichen Nebeneinander von Moden, Trends
und Launen, desto stärker scheint die
Rückbesinnung auf die vermeintlich
gute alte Zeit. Es gibt mittlerweile sogar
echte Wählscheiben, an die das iPhone
angeschlossen werden kann – und
das iPad kann auf eine alte OlympiaSchreibmaschine gespannt und über
deren Tastatur bedient werden.
Auch in der Kleidermode sind Vintageund Retroschnitte wieder angesagt;
beliebt sind derzeit die Blümchenkleider aus den Vierziger- und Fünfzigerjahren. Die Autoindustrie macht den Trend
ebenfalls mit; Karosserien wie die des
VW Käfers oder des Fiat 500 orientieren
sich an alten Vorbildern. Doch Moment –
was ist «Retro», was ist «Vintage»? Der
Unterschied ist ganz einfach: Vintage
sind alle Sachen, die mindestens vor 20
Jahren hergestellt wurden, also «echte»
Altertümer, die man vorwiegend in
Secondhand-Märkten findet; Retro
sind alle Dinge, die heute hergestellt
wurden, aber vergangene Stile nachahmen. Omas Faltenrock vom Dachboden
ist Vintage, Pradas Faltenrock von den
Mailänder Modenschauen ist Retro.
Und hier im Dardy Candy Cat dominiert
in erster Linie Retro, doch das tut der
Faszination keinen Abbruch: Besitzerin
Brigitta ist eine echte Persönlichkeit,
die ihr Leben entsprechend ihrem Laden
lebt und sich stilsicher kleidet – bei
unserem Besuch im Forties-Stil mit
Working-Woman-Haarband und Jeanshemd. Derzeit schwer angesagt: Westen
wie zu Grossvaters Zeiten (etwa von Pike
Brothers, leider nicht mehr in unserer
Grösse da), nur echt mit Taschenuhr und
Uhrenkette.
Wir entdecken ausserdem Gürtel von
Western Belts, Taschen von Sourpuss,
Lederjacken mit Pelzkragen, grobe
Jeans-Overalls von Pike Brothers (Fr.
249.–), Biltwell-Motorradhelme, Shirts
von Schott (reduziert auf Fr. 24.–), Jeans
von Le Temps Des Cerises (Fr. 149.–),
gepunktete Push-up-Bras (Fr. 49.–),
die Barbour-Bikerjacke Modell «Mat-

28.10.15 02:53


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