WB Magazin web.pdf


Preview of PDF document wb-magazin-web.pdf

Page 1 2 34528

Text preview


WB: Weit-Blick für alle

2015 - ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu

E

s ist Zeit, Rückschau zu halten. Das Jahr begann für den Wirtschaftsbund Burgenland mit einem tollen Ergebnis.
18.000 burgenländische UnternehmerInnen wählten am 24. & 26. Feber den Wirtschaftsbund mit seinem Landesobmann
Präsident Nemeth mit 71,31 Prozent zur stärksten und bestimmenden Kraft in der Wirtschaftskammer. Im Mai wurden
die beiden Großparteien bei der Landtagswahl mit einem saftigen Minus abgestraft und die dritte Fraktion wurde daraufhin von
der SPÖ in die Regierung geholt. Die ÖVP ist daher seit 1945 das erste Mal nicht mehr in der Regierung und der Bürgermeister
von Eisenstadt Mag. Thomas Steiner wurde zum neuen starken Mann in der ÖVP Burgenland gewählt.

Inhalt

Für die Wirtschaft war der 17. März ein wichtiges Datum - die Steuerreform wurde präsentiert – eine Tarifreform, die zu einer Senkung des Steuertarifs und gleichzeitiger Neueinführung eines Höchststeuersatzes (ab 1.Mio Euro) führt. Trotz der nicht einfachen
Ausgangslage konnte der Wirtschaftsbund in langen Verhandlungen weitere ausufernde Mehrbelastungen für die Betriebe
verhindern. Schlussendlich bringt die Steuerreform eine willkommene Kaufkraftstärkung und auch 330.000 UnternehmerInnen
direkt eine Einkommensteuerentlastung. Die von Seiten der Gewerkschaft gegen die Wirtschaftstreibenden fortwährenden Angriffe sind unerhört und müssen endlich aufhören. Es sind die engagierten UnternehmerInnen, die die Arbeitsplätze schaffen und
für Beschäftigung sorgen. Die Gewerkschaft muss von der ständigen Kriminalisierung der Wirtschaftstreibenden ablassen. Jedem
redlichen Unternehmen ist genauso viel daran gelegen, etwaige schwarze Schafe zu identifizieren.
Die von ÖGB geforderten Erbschafts- oder Vermögenssteuern wird es mit uns nicht geben. Österreich ist bereits jetzt schon ein
Hochsteuerland. Das letzte, was es braucht, sind neue Steuern. Der ÖGB kennt aber nur diese Antwort – neue Steuern. Dabei
würde unser Mittelstand noch mehr belastet und der Wirtschaftsstandort Österreich geschwächt werden. Das würde auch wichtige
Arbeitsplätze gefährden. Das kann nicht in unserem Sinne sein.
Wir brauchen ein nachhaltiges Entlastungspaket für die heimischen Unternehmen. Freiheit, Eigenverantwortung,
Leistungsbereitschaft und Unternehmertum müssen dabei im Vordergrund stehen.
Niedrigere Abgaben, weniger bürokratische Hürden, mehr Anreize für Wachstum und
Investitionen und vor allem mehr Unterstützung für die Betriebe, das müssen unsere
Ziele sein.
Der Österreichische Wirtschaftsbund wird sich auch 2016 mit seinen Funktionären und
Funktionärinnen weiterhin mit Engagement und Verantwortung für wirtschaftsfreundlichere
Rahmenbedingungen einsetzen.
Ein frohes Fest, Gesundheit, Glück und Erfolg für 2016 wünscht herzlichst ihr
E-Mail: w.laciny@wirtschaftsbund-bgld.at
www.facebook.com/wirtschaftsbund.burgenland

Walter Laciny · Direktor

04 Harte Zeiten - harte Verhandlungen
Journal 04/2015
Ausgabe Dezember, P.b.b.
Verlagspostamt: 7000 Eisenstadt
Medieninhaber und Redaktion:
Wirtschaftsbund Burgenland
7000 Eisenstadt
Robert Graf-Platz 1
Druck: Druckzentrum Eisenstadt
7000, Mattersburger Straße 23
Redaktion: Christian Schriefl
c.schriefl@wirtschaftsbund-bgld.at
facebook.com/
wirtschaftsbund.burgenland

06 Wirtschaftsparlament 2015
08 Konsequent für die Burgenländische Wirtschaft
12 Neuer Landesparteiobmann – Mag. Thomas Steiner
18 Willkommen an Bord: LENZ Engineering GmbH | Chic Antique
20 Österreich braucht einen Aufschwung - und zwar jetzt!
22 Was uns bewegt
WIRTSCHAFT IM BLICK

•3