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Narzistische Eltern und die Folgen .pdf


Original filename: Narzistische Eltern und die Folgen.pdf
Title: Ošrvzum
Author: Pupsik

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Heilpraktiker für
Psychotherapie
in Lübeck

Kinder narzisstischer Mütter
Veröffentlicht am 11. Mai 2015 von Sven Grüttefien — 40 Kommentare ↓
Narzisstische Mütter haben die Angewohnheit, ihre Kinder für ihre Zwecke zu
instrumentalisieren. Sie erkennen ihre Kinder nicht in ihrer Veranlagung, ihrem wahren
Wesen und mit ihrem inneren Reichtum. Die unerwünschten Persönlichkeitsanteile

ihrer Kinder blenden sie einfach aus und behandeln sie als reine Objekte,
die dem Idealbild der Mutter zu entsprechen haben. Die Kinder werden dabei
von den eigenen Wahrnehmungen und Gefühlen, die im Widerspruch zu
den Anforderungen der Mutter stehen, innerlich zerrissen und geraten in
eine Orientierungslosigkeit.

Die narzisstische Mutter nutzt die Abhängigkeit der

Kinder zur Befriedigung ihrer narzisstischen Bedürfnisse aus. Die Kinder
sind für sie nur die Erweiterung ihrer eigenen Persönlichkeit. Sie betrachtet
ihre Kinder ganz selbstverständlich als ihren Besitz, über den sie nach Lust
und Laune verfügen kann. Die Kinder sind aus ihr hervorgegangen, sie sind
Teil ihres eigenen Fleisches, sie hat sie ausgetragen und somit auch
erschaffen. Sie betrachtet ihre Kinder nicht als eigenständiges Wesen,
sondern als einen Teil ihrer selbst. Die narzisstische Mutter glaubt,

ein lebenslanges Recht an ihren Kindern zu besitzen.
Sie formt die Kinder ganz nach ihrer Idealvorstellung
In erster Linie will sie sich mit gut erzogenen, gebildeten, leistungsfähigen
und erfolgreichen Kinder selbst aufwerten. Jeder soll sehen, was sie für
einmalige Geschöpfe in die Welt gesetzt hat, wie brillant ihre Erziehung und
ihr Vorbild gewesen sein muss, wenn so außergewöhnliche Menschen
daraus hervorgehen. Für narzisstische Mütter sind die Kinder nur ein
weiteres kostbares Prestigeobjekt, um ihre Grandiosität unter Beweis zu
stellen.
Dafür nimmt sie durchaus sehr viele Entbehrungen in Kauf. Sie organisiert
den Alltag für die Kinder, sie bringt sie zur Schule, putzt sie heraus, macht
mit ihnen Hausaufgaben, spricht mit Lehrern über den aktuellen
Leistungsstand und mit Eltern der Freunde über das Verhalten ihrer Kinder.
Das Nachmittagsprogramm wird umfangreich verplant. Der Tageskalender der Kinder wird
überschüttet mit sportlichen, musischen, kulturellen oder anderen Veranstaltung, die sie
fortwährend in Bewegung halten. Dafür erwartet sie nicht nur von anderen Menschen
Bewunderung für die Tatsache, wie sie sich für ihre Kinder aufopfert, sondern sie erwartet dieselbe
Bewunderung auch von ihren Kindern.

Diese enorme Erwartungshaltung wird sie niemals
ablegen. Wer aus Ihrem Schlund entspringt, wem sie

das Leben geschenkt hat, der wird ihr ein Leben lang
etwas schuldig bleiben.
Die Kinder werden idealisiert und nicht so gesehen, wie sie sind. Die
narzisstische
Mutter
spricht
ihren
Kindern
Eigenschaften
und
Verhaltensweisen zu, die diese gar nicht haben und die allein ihrer
idealisierten Vorstellung entspringen. Die Mutter glaubt, auf diese Weise ihr eigenes als
unzureichend empfundenes Ich zu vervollständigen und somit ihr inneres Defizit füllen zu können.
Die Kinder dienen ihr dabei als eine konstante und jederzeit verfügbare Quelle von Bestätigung
und Bewunderung. Da die Kinder ihr bedingungslos ausgeliefert sind, kann sie ihre Macht über die
Kinder grenzenlos ausleben.

Nur nützliche Kinder sind gute Kinder
Die narzisstische Mutter akzeptiert nur die Eigenschaften und
Verhaltensweisen an ihren Kindern, die ihr dienlich sind und nützlich
erscheinen. Die aus ihrer Sicht unerwünschten Eigenarten ihrer Kinder
empfindet sie als einen Störfaktor, der schleunigst eliminiert werden muss.
Autonomiebestrebungen der Kinder werden im Keim erstickt, wenn notwendig bestraft und mit der
Erzeugung von Schuldgefühlen nachhaltig belastet. Jede Zuwiderhandlung gegen die
Anweisungen und Vorstellungen der narzisstischen Mutter wird von ihr als eine verletzende und
vorsätzliche Aktion oder sogar als hinterlistigen Verrat empfunden. Eine narzisstische Mutter
scheut sich nicht davor, durch Zwangsmaßnahmen wie Hausarrest, Aufgaben im Garten, im
Haushalt oder andere Hilfsarbeiten die Loyalität ihrer Kinder zu erzwingen.
Doch die narzisstische Mutter übt nicht nur eine enge Kontrolle darüber aus, was ihre Kinder tun,
sondern auch über ihre Gefühle und Gedanken. Sie glaubt, ihr Kind besser zu kennen,
als es sich selbst. Sie weiß ganz genau, was ihr Kind denkt, fühlt und will.
Zumindest glaubt sie das. In Wahrheit aber will sie ihren Kindern nur einreden, was diese zu
denken, zu fühlen und zu wollen haben. Und als wenn dies nicht schon schlimm genug wäre,
erwartet sie von den Kindern nicht nur, dass diese sich ihren Erwartungen beugen, sondern sie
sollen es auch noch aus ganzer Leidenschaft selber wollen. Sie verlangt, dass die Kinder voll und
ganz mit ihrem Idealbild verschmelzen.

Sie ist unachtsam gegenüber den Bedürfnissen der Kinder
Niemals aber wird sie sich dazu herablassen, ihre Kinder zu sehen, wie sie
wirklich sind. Sie begibt sich auch gar nicht erst auf die Suche. Sie ist
unfähig, den ureigensten Veranlagungen und Möglichkeiten der Kinder zu
vertrauen und sie dem Leben zu überlassen. Da sie sich selbst von
Außeneinflüssen und der Bewunderung durch andere steuern lässt und sich
auch durch die Kinder repräsentieren möchte, ruht ihr permanentes Auge
auf ihre Sprösslinge, was den Kindern unmöglich macht, einen andere als
den von ihr vorgegebenen Weg zu einzuschlagen.

Die Kinder werden von einer allgegenwärtigen und
hautnahen Beschattung der Mutter umhüllt, die
jedoch nur das Misstrauen, das mangelnde
Interesse, die Achtlosigkeit, die emotionale
Abwesenheit und die fehlende Liebe der Mutter

indiziert.
Die narzisstische Mutter zeigt nur selten ihre Gefühle. In erster Linie glaubt sie, funktionieren und
alles perfekt machen zu müssen. Sie strahlt keine mütterliche Wärme aus und nimmt sich keine
Zeit für die wahren Bedürfnisse ihrer Kinder. Sie kümmert sich zwar um alles und regelt
das Leben der Kinder, sie zeigt dabei aber niemals ihr Herz. Wenn sie auf ihre
Kinder eingeht, dann bekommen diese Gespräche meistens den Charakter einer lehrerhaften
Inspektion. Sie zeigt ihren Kindern auf, wie sie zu funktionieren haben.

Die Kinder finden keinen Zugang zu ihrem innersten Wesen

Sie werden nicht zu einem Menschen erzogen, sondern zu einer
dressierten Marionette, die für alles sensibilisiert wird, was der Mutter wichtig
ist. Solche Kinder werden sehr lange Zeit als Erwachsener benötigen, um sich seelisch daraus
wieder zu lösen oder sie werden ein Leben lang nicht wissen, wer sie eigentlich sind. Selbst wenn
sie sich schon aus der permanenten physischen Präsenz ihrer Mutter gelöst haben und ihre
eigene Familie gegründet haben, bleiben Sie häufig der „Sklave“ der Mutter und schaffen es nicht,
sich von dieser übermächtigen Figur zu lösen. Sie schrecken immer noch vor den Forderungen
ihrer Mutter zurück und erfüllen nachgiebig ihre Wünsche.

Wenn die Kinder trotz der Förderung durch die narzisstische Mutter eine
schwache Persönlichkeit entwickeln, dann leidet die Narzisstin ganz
besonders. Sie empfindet es als persönliche Niederlage, wenn ein Kind in
ihren Augen scheitert und sie wird es dem Kind bei jeder passenden
Gelegenheit vorhalten. Sie findet einfach kein anderes Ventil, um mit ihrer
Enttäuschung umzugehen.
Narzisstische Frauen suchen sich als Lebenspartner in der Regel einen schwächeren Mann, den
sie ebenso wie ihre Kinder benutzen können. Insofern finden die Kinder in ihrem Vater, sofern es
sich um einen friedfertigen und wohlwollenden Menschen handelt, vielleicht einen
verständnisvollen Ruhepol, aber kein Gegengewicht zur patriarchischen Mutter. Letztlich wird sich
auch der Vater nicht gegen seine Frau stellen, aus Angst vor ihren unberechenbaren Reaktionen.

Die Kinder brauchen eine wohlwollende Bezugsperson
Hat sich der Vater hingegen zwischenzeitlich von seiner narzisstischen Partnerin getrennt und darf
die Kinder nur mehr an den Wochenenden sehen, kann dies unter bestimmten Umständen ein
Segen für die Kinder sein, sofern der Vater offen und herzlich mit seinen Kindern umgeht und
ihnen erlaubt, so zu sein, wie sie sind. Dies wird von den Kindern oft als eine wohltuende Erholung
von der stressigen Mutter empfunden, was ihnen den Zugang zum wahren Selbst zu
mindestens für einen Augenblick öffnet. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Vater nicht
seine eigenen negativen Erfahrungen mit der narzisstischen Ehefrau in die Kinder hinein projiziert
und das die Mutter sich aus dem Vater-Kind-Verhältnis heraushält und dem Vater für das
Wochenende keine Gebrauchsanweisung für die Kinder mitgibt.
Auch andere Bezugspersonen wie die Großeltern, Onkel oder Tanten, Lehrer, Trainer oder auch
möglicherweise die Eltern von Freunden können eine große Unterstützung für die Kinder sein,
wenn sie in dieser Umgebung die Chance erhalten, sich frei bewegen und entfalten zu können.
Sofern die Narzisstin mehrere Kinder hat, können sich die Geschwister auch untereinander

austauschen und gegenseitig stützen. Dies ist ohnehin in vielen Fällen zu beobachten, dass unter
dieser Erziehungsform die Geschwister einen ganz besonderen Zusammenhalt untereinander
entwickeln.

Die Kinder müssen in ihrem Käfig einen Platz
entdecken, in dem sie so sein dürfen, wie sie sind.
Sie müssen einen Ort finden, wo sie dem
permanenten Spannungszustand entfliehen können
und wo man ihnen das notwendige und
vorenthaltene Verständnis entgegenbringt.
Im späteren Leben werden diese Kinder große Mühen haben, sich aus der Umklammerung der
Mutter zu lösen. Sie bleiben fixiert auf die Meinung und das Urteil ihrer früheren Erzieherin, weil sie
aufgrund der jahrelangen Gewöhnung diese Denk- und Verhaltensmuster nicht ablegen können.
Die narzisstische Mutter tut auch im Alter noch das ihrige dazu, dass die Kinder ihr treu bleiben.
Allerdings sollte man sich auch davor hüten, die Kinder vorschnell dem Einfluss der Mutter zu
entreißen. Das würde die Kinder in einen schweren Loyalitätskonflikt bringen, was sie
ebenso belasten würde. Immerhin sind die Kinder von der Liebe der Mutter abhängig und glauben
durch Gehorsam dieses wertvolle Gut zu bekommen. Sie können noch nicht erkennen, dass sie
statt selbstloser Liebe nur eine selbstherrliche Duldung im Falle ihrer Gefügigkeit empfangen. Aber
daran klammern sie sich, weil sie nichts anderes kennen.

Manchmal haben solche Kinder durch einen starken Lebenspartner die
Möglichkeit, ihr Schicksal zu erkennen und sich mit seiner Unterstützung aus
der Umklammerung zu befreien. Die narzisstische Mutter empfindet dies
natürlich als einen Angriff auf ihr Eigentum. Der Sohn oder die Tochter wird
ihr sozusagen unter den Händen weggerissen.
Die Folge sind dann oscarreife Psycho- und Intrigen-Schauspiele, die kaum
in ihren Verflechtungen und in ihrer Dramatik zu überbieten sind.
Der Lösungsvorgang kann dann in vielen Fällen nur mit einem
vorübergehenden und manchmal auch endgültigen Kontaktabbruch zur
Mutter vollzogen werden. Die Kinder sind zu der Lebensaufgabe verdammt,
die Ketten, die ihnen ihre narzisstische Mutter umgelegt hat, zu sprengen.
Das geht leider nicht ohne Krach !

Welche Folgen hat eine narzisstische Mutter
auf die Geschwisterbeziehung
Geschwister streiten und lieben sich - diesen Mythos kennt nahezu jeder. Doch in einer
Familie mit einer narzisstischen Mutter kann die Geschwisterbeziehung sehr stark darunter
leiden und im schlimmsten Falle nie richtig entstehen und wachsen. Doch wie erkennen Sie
solch giftige Strukturen und warum ist das so?
Die Kommunikation in einer Familie mit einem narzisstischen Elternteil unterscheidet sich meist
stark von anderen Familien, die ein liebevolles Miteinander pflegen. Hierbei ist die Kommunikation
meist stark verknüpft mit dem narzisstisch geprägten Elternteil und kann eine gesunde
Geschwisterbeziehung verhindern.

Narzisstisches Elternteil bestimmt die Kommunikation
Die Kommunikation zwischen zwei Parteien wird im Fall einer narzisstischen Mutter auch
durch diese geregelt. Geschwisterkinder stehen meist nur durch die Mutter in Beziehung
zueinander. Die Mutter genießt hierbei ein großes Machtpotential und regelt den Fluss der
Informationen und die Möglichkeit, diese zu beeinflussen.
Hierbei wird versucht, Informationen über das eine Kind, an das andere Kind weiterzuleiten
und dieses somit zu beeinflussen. In der Familie entsteht keine direkte Kommunikation
miteinander, sondern übereinander.
Diese Struktur erhöht Spannungen und Disharmonie innerhalb der Familie, was ebenso Wut,
Eifersucht und Neid mit sich bringt. Der Austausch innerhalb der Familie existiert praktisch
kaum mehr und wird nahezu unterbunden.
Die narzisstische Mutter profitiert davon immens, denn dadurch erhält sie viel
Aufmerksamkeit; jeder steht nun in Verbindung zu ihr, statt zu den anderen
Familienmitgliedern. Sie hat Kontrolle über Informationen und Emotionen. Oftmals wird den
Geschwister die Schuld für die schlechte Beziehung gegeben und suggeriert, wie unfähig sie
sind, Probleme zu lösen.
Kinder in solchen Familienstrukturen leiden bereits unter der emotionalen Kälte des
narzisstischen Elternteils und verlieren die Verbindung zueinander, und die Chance, eine
gesunde und nährende Geschwisterbeziehung aufzubauen. Oft sind diese
Geschwisterbeziehungen so stark geschwächt und manipuliert, dass sie auch im
Erwachsenenalter nicht wieder herzustellen sind.

Was ist narzisstische Gewalt (nG)?
Als narzisstische Gewalt wird das Verhalten von narzisstisch persönlichkeitsgestörten Menschen
bezeichnet. Narzisstische Gewalt ist der Überbegriff psychischer Gewalt in Form von emotionaler
und verbaler Gewalt. Primär ist sie zu finden bei Menschen, die an einer narzisstischen
Persönlichkeitsstörung leiden - d.h. erkrankt sind. Diese Störung ist eine Störung der gesunden
Persönlichkeitsentwicklung und entsteht auf dem Boden einer gestörten Bindung zu den primären
Bezugspersonen (meist Mutter und oder Vater). Sie nimmt früh im Leben ihren Anfang und ist eine
in der westlichen Industriegesellschaft weit verbreitete (90% und nicht wie medizinische
Lehrbüchern angeben 1 % der Bevölkerung, sind in unterschiedlichen Schweregraden betroffen),
chronische, schwerwiegende und komplexe psychische Erkrankung. Mutige Fachleute sprechen
sogar von einer narzisstischen Gesellschaft (z.B. Hans-Joachim Maaz). Alice Miller beschreibt,
auch unter Einbeziehung ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit ihren eigenen narzisstischen
Anteilen, die Verhaltensweisen, psychodynynamischen Hintergünde und Nöte der in ihrem
Selbstwert chronisch schwer verletzten Menschen.
Die narzisstische Störung ist so tiefgreifend, weil sie die Charakterstruktur in einer Lebenszeit
ausgebildet hat, in der sich das menschliche Gehirn maßgeblich entwickelt - zw. dem 0-3
Lebensjahr. Tiefgreifend meint, in allen Lebensbereichen und -situationen gegenwärtig.
Bei Störungen der Persönlichkeit/des Charakters, ist die Wahrnehmung, das Denken, das Fühlen,
das Erleben sowie der Sozialkontakt auffällig abweichend vom "Normalverhalten" der Gesellschaft
(ICD 10).

Merkmale:
• ständige, außerordentlich hohe Kränkbarkeit. Ein Nein oder eine andere Meinung des
Partners (z.B.), wird als persönlicher Angriff empfunden und entsprechend mit nachfolgend
beschriebener emotionaler, verbaler und körperlicher Gewalt bekämpft, um den Partner zu
zwingen seine Meinung zu übernehmen:

- hartnäckiges Verdrehen der Tatsachen, anhaltendes Beschuldigen und
Aufstellen von pauschalen und unsachlichen Behauptungen ohne Begründung
u. Beweise. Dies geht so weit, dass der Täter sich zum Opfer macht und das
Opfer zum Täter
- wiederholte falsche Verdächtigungen, Verleumdungen, Lügen, hartnäckig-aggressive
Manipulations- und emotionale Erpressungsversuche sowie Drohungen (unter

Ausschluss von Zeugen)

ständiges, monologartiges auf den anderen Eingerede und Sprunghaftigkeit in
Bezug auf den Gesprächsinhalt, ohne das ein Gesprächs-Dialog mit dem anderen
stattfindet

Stufen der Gewalt in Konfliktsituationen (wenn das Opfer stark bleibt, sich

nicht beeinflussen und verwirrren lässt) =>
Stufe 1: obiges Repertuar ; 2. Stufe: Verstärkung der Stufe 1., durch Anwendung einer
noch stärker einschüchtern sollenden Körperhaltung ; 3. Stufe: Einsatz von körperlicher,
unkontrollierter Gewal
Weitere (Verhaltens-)Auffälligkeiten:
• keine Einsichtsfähigkeit => Die Folge: der narzisstische Kranke ist nicht zu erreichen, es
kommt nichts bei ihm an. Auf bekundetes Verstehen o. Einsichten erfolgen keine
Verhaltensänderungen. Niemals (ohne die richtige Psychotherapie und einen Therapeuten,
der angstfrei mit dem Thema Narzissmus umgeht und auf augen- und beziehungsebene
arbeiten kann, weil er seine eigenen narzisstischen Verletzung angeschaut und verarbeitet
hat!)
• auffälliges, ich-bezogenes und Besitzanspruchsverhalten, in erster Linie gegenüber dem
Partner. Wenn der narzisstisch kranke Mensch nicht permanent Aufmerksamkeit und
Anerkennung bekommt (überwiegend ohne, dass er etwas dafür geleistet hat) bzw.
Erfolgserlebnisse hat, fühlt er sich entwertet und gekränkt. Gemeinsame Kinder werden für
diese egoistischen Bedürfnisse missbraucht. Häufig empfindet der narzisstisch Kranke auch
Eifersucht auf das gemeinsame Kind, welche die Mutter dem Säugling/Kind angedeihen
lässt. Sobald das Kind entwicklungspsychologisch auf die Stufe der Ich-Ausbildung kommt
- also seinen Willen und Fähigkeiten entdeckt und ausleben will -, wird das Kind im inneren
Erleben narzisstisch kranker Eltern zu einer Art Gegner bzw. Feind.
• nur die eigenen Wünsche, das eigene Wollen ist wichtig und richtig. Auf die Bedürfnisse der
Bezugspersonen (auch der eigenen Kinder) wird nicht o. nur nach wiederholter
Aufforderung und dann auch nur widerwillig reagiert. Generell können narzisstisch Kranke
nicht aus sich selbst heraus auf die Bedürfnisse anderer reagieren, weil sie diese nicht
wahrnehmen und nachempfinden können (empathielos). Wenn narzisstisch kranken Eltern
ihre kleinen Kinder (0-3 Jahre) allein zur Pflege und Erziehung überlassen sind, sie dabei
also auf sich allein gestellt sind, wirkt sich dies zwangsläufig entwicklungsgefährdend und
in dieser Hinsicht auch kindeswohlgefährdend auf das Kind aus.

auffallend, befremdliche Gefühlskälte und Empathielosigkeit. Auch erkennbar in der Mimik und
Gestik, wenn Gefühle "gezeigt" (eher dargestellt) werden. Der narzisstisch persönlichkeitsgestörte
Mensch spricht von seinen (was sehr selten ist) und im Allgemeinen von Gefühlen, wie von
(meistens auch falschen) einstudierten Konzepten. Er erlebt sie selbst nicht. Beim aufmerksamen
Hinhören fällt auf, dass die Gefühle, von denen er spricht, nichts anderes als in die "Hülle" des
Wortes "Gefühle" verpackte Du-Botschaften in Form von Beschuldigungen sind.

• auffällige Empfindlichkeit gegenüber körperlichen Erkrankungen sowie
gegenüber dem Altwerden
• Selbstdefinition über materiellen Status
• enge Bezugspersonen werden abwechselnd idealisiert und abgewertet, um sich an ihnen
bzw. durch sie aufzuwerten sowie Aggressionen abzuleiten
• Menschen im weiteren sozialen Umfeld werden grundsätzlich abgewertet bis hin zu
Verleumdungen. Die eigene Person wird als in allen Bereichen großartig hervorgehoben.
Nur "ganz besondere" Menschen werden sich "zu eigen gemacht", um sich an ihnen
aufzuwerten.
• zwanghaftes Fremdgehen, häufiger Wechsel der Sexualpartner oder auch parallele
Sexualkontakte
• zwanghafte Eifersucht!

Diese aufgeführten Merkmale (kein Anspruch auf Vollständigkeit) sollen Ihnen als
erste Anhaltspunkte dienen, damit Sie das, was Ihnen möglicherweise wiederfährt, als
das erkennen und erfassen können, was es sein kann. Nämlich emotionale und verbale
Gewalt, die zu schweren psychischen Reaktionen führen kann und insbesondere das
Leben Ihrer Kinder vergiftet, die sich im Gegensatz zu Ihnen als Erwachsenem,
nicht wehren können. Insbesondere die Nebenmerkmale müssen nicht auftreten, sind
aber häufig festzustellen.

Die vielfälltigen psychischen Folgen und Symptome erlebter
narzisstischer Gewalt (Folgen für das Opfer)
• Verlust des Selbstwertgefühls und damit einhergehend Verlust des Zugangs zu inneren und
äußeren Kompetenzen, Begabungen und Fertigkeiten
• Verlust des Vertrauens in die eigene Wahrnehmung der Realität
• Verwirrungszustände und Leeregefühl im Kopf
• Angstzustände und Panikattacken
• Posttraumatische Belastungsstörung (Alpträume, Schreckhaftigkeit, Flucht- und
Vermeidungstendenzen, etc.)
• Depression
• Zwangserkrankungen
• Antisoziale Verhaltensauffälligkeiten (bei Kindern)
• Erschöpfungssyndrome wie Burn Out
• div. körperliche Symptome, für die keine körperliche Ursache festgestellt werden kann
(psychosomatisch) sowie chronische Verspannungszustände
• kurze (wenige Tage andauernde) schizophrenieartige Psychosen u.
Verwirrungs-/Desorientierungs-/ und Depersonalisierungssyndrome
• stoffgebundene Suchterkrankungen (Alkohol und angstlösende Tabletten)

Werde ich gemobbt oder ist es narzisstische Gewalt?
NG wird ausschließlich von einem Einzelnen hinter "verschlossenen Türen" nur gegenüber einer
engen Bezugspersonen ausgeübt. Nach außen wird das Bild einer Bilderbuch-Familie oder
Partnerschaft dargestellt. NG unterscheidet sich vom Mobbing darin, das Mobbing nur im
öffentlichen Leben (Arbeits-, Schulwelt) in Form von Zusammenrottungen vermeintlich Starker
gegenüber einem Schwächeren stattfindet. Während Mobbing nur beschränkt auf diesen einen
Lebensbereich bezogen ist, umfasst nG alle Lebensbereiche des Opfers. Daraus ergibt sich die
wesentlich höhere psychische Belastung, der das Opfer andauernd ausgesetzt ist.

Körperliche und sexuelle Übergriffe gegenüber dem Partner kommen als Spitzen
narzisstischer Abreaktionsdurchbrüche verhältnismäßig häufig vor, sind aber nicht
repräsentativ für nG. Dafür sind außerpartnerschaftliche Sexualkontakte
(Ehebruch, Fremdgehen, Betrügen) und notorische, unzähmbare Eifersucht sehr
häufige Verhaltensauffälligkeiten.
Darüber hinaus ist der narzisstisch Kranke nicht zu echter emotionalen Hinwendung zu anderen
Menschen sowie zu Emphatie und dem Erleben von Mitgefühl fähig. Da er sich vollständig von
seinen Gefühlen abgeschnitten hat, spielt er Gefühle nur, erlebt sie aber nicht.
Daher gibt es im Leben dieser Betroffenen auch keine echten freundschaftlichen Beziehungen. Sie
gehen nur vordergründige bzw. oberflächliche Beziehungen zu Menschen ein, die ihres Empfindens
nach darüber hinaus auch austauschbar sind. Sie sind "Objekte" keine "Subjekte", die sie zur
Befriedigung ihres Bedürfnisses nach Selbstwertgefühl brauchen. Nach dem Grad dieses Nutzens
wählen sie sie aus, verhalten sich ihnen gegenüber auf eine bestimmte rollenartigen Weise. Sie
stoßen sie wieder ab, wenn sie entweder beginnen gefährlich für ihr falsches GrößenGroß Selbstbild zu werden oder sie ihnen nicht mehr nützlich sind. Partner sind
abwechselnd beides für den narzisstisch Kranken ; einerseits Aufwertungs- und Zufluchtobjekt,
andererseits eine permanente Bedrohung für sein falsches Größen-Groß Selbstbild. So springt
er in seinem Verhalten ihnen gegenüber hin und her.


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