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zuwanderung deutschland ohne migration folgen .pdf



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WIRTSCHAFT
ZUWANDERUNG

Ein Land schrumpft
Deutschland streitet, wie viele Migranten es verkraftet. Doch was
würde wohl geschehen, wenn plötzlich keine Einwanderer mehr
kämen? Eine Reise ins Jahr 2030
VON Philip

Faigle;Karsten Polke-Majewski | 08. Februar 2015 - 07:08 Uhr

An einem Freitag im Dezember 2015 vollzieht sich in Deutschland eine radikale Wende.
Im Bundestag halten einige Abgeordnete noch letzte verzweifelte Reden. Vergeblich:
Die Mehrheit der Abgeordneten stimmt für das Gesetz, das das Land auf Jahrzehnte hin
verändern wird.
"Einwanderungsneutral" soll Deutschland künftig sein. Von Januar 2016 an dürfen weiter
Menschen ins Land kommen, aber nur noch so viele, wie es auch verlassen. Das Saldo der
Einwanderer und Auswanderer soll fortan Null betragen: null zusätzliche Zuwanderung.
Eine Kommission soll jedes Jahr die Zahl der Auswanderer schätzen und festlegen, wie
viele "yellow cards" an potenzielle Einwanderer vergeben werden und vor allem, welche
Menschen noch ins Land kommen dürfen. Die Alternative für Deutschland bejubelt die
Regelung als "Gesetz der Vernunft".

In der Bundesregierung ist man sich bewusst, dass Deutschland ein historisch einmaliges
Experiment wagt: Erstmals nimmt ein westliches Industrieland hin, dass seine Einwohner
jedes Jahr weniger werden. Ohne zusätzliche Einwanderer wird Deutschland schrumpfen,
jedes Jahr ein wenig mehr. Eine Kommission aus Wissenschaftlern und Politikern soll
einen langfristigen Plan entwerfen, wie Deutschland das Kleinerwerden am ehesten
verkraften kann. Das Papier heißt: "Deutschland: Kleiner, aber stark". Bundeskanzlerin
Angela Merkel verspricht, alles Nötige zu unternehmen, um den "Wohlstand und die
Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern".
Und tatsächlich: In den ersten Monaten des Jahres 2016 sind die Folgen des Gesetzes
kaum spürbar. Lediglich die Statistiker notieren am Ende des Jahres einen leichten
Rückgang der arbeitenden Bevölkerung, das erste Mal seit Jahren. Die Zahl sinkt um
etwa 170.000. Zwar steigt der Anteil der Frauen und Alten weiter an. Aber weil jetzt
Einwanderer fehlen, reicht der Anstieg nicht aus, um den Rückgang der arbeitenden
Bevölkerung zu bremsen.
Dem Aufschwung schadet das nicht. Die Arbeitslosenquote sinkt leicht, neue Jobs
entstehen. Die deutsche Wirtschaft läuft rund, getragen von der weiterhin starken
exportorientierten Industrie. Hin und wieder finden auch Langzeitarbeitslose wieder eine
Anstellung. Sogar die Löhne steigen in manchen Berufen leicht. Vor allem jene Migranten
verdienen mehr, die schon im Land leben und nun weniger Konkurrenz fürchten müssen.
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WIRTSCHAFT
Die Steuereinnahmen sprudeln weiter, während die Ausgaben für Sozialleistungen wie
Hartz IV sinken.
Die Warnung vieler Fachleute, dass Deutschland ohne Zuwanderung in Probleme gerät,
wirkt da wie Hysterie. Sogar die Beitragssätze für die Krankenkassen bleiben stabil –
anders als von Experten vorhergesagt. Viele Kassen haben in den konjunkturell starken
Jahren ein Finanzpolster aufgebaut. Außerdem arbeiten die Bürger immer länger und
zahlen deshalb länger Beiträge ein. Gleichzeitig steigen die Krankheitskosten moderat,
denn die Bürger werden zwar älter, aber sie bleiben auch länger gesund. Die höchsten
Gesundheitskosten fallen im letzten Lebensjahr der Patienten an. Diese Phase verschiebt
sich langsam nach hinten. Ein Jahr nach der Einführung preist die Regierung das
Einwanderungsbegrenzungsgesetz als "Erfolg für Deutschland".
Doch schon im Sommer 2018 dreht der Trend. Das Statistische Bundesamt meldet
"erstmals weniger sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Deutschland". Nicht
nur die Zahl der Menschen, die arbeiten können, sinkt, sondern auch die Zahl jener, die
es tatsächlich tun. Schon klagen einige Unternehmer darüber, nicht genug geeignete
Mitarbeiter zu finden, auch unter den Arbeitslosen nicht. Zum ersten Mal seit Jahren sinken
die Steuereinnahmen und mit ihnen die Beiträge für die Sozialversicherungen.
Gleichzeitig steigen die Preise. Das Essen in Restaurants wird teurer, ebenso in
Deutschland geerntetes Obst und Gemüse. Gastwirten und Bauern fehlen die Migranten,
die zuvor für wenig Geld gekocht, serviert und geerntet haben. In der deutschen
Bevölkerung finden sie dafür kaum Ersatz.
Vor allem alte Menschen, die Hilfe benötigen, spüren plötzlich die Veränderung.
Denn auch in der Pflege werden die Mitarbeiter knapp. Schon vor dem neuen
Einwanderungsgesetz war es schwierig geworden, Pflegekräfte für die rund 2,4
Millionen Bedürftigen zu finden. Nun prognostizieren die Fachleute, dass die Zahl der
Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 um eine Million wachsen wird, 2050 könnten es sogar
schon 4,5 Millionen sein. Die Experten warnen: Spätestens 2019 wird es dauerhaft deutlich
weniger Pflegekräfte geben als benötigt werden.
Das Gesundheitsministerium startet eine Imagekampagne: "Care Plus". Sie soll mehr
Bürger dazu bewegen, in die Pflegebranche zu wechseln. Doch die Regierung hat wenig
überzeugende Argumente. Es fehlt an Geld, um die Jobs am Krankenbett und in mobilen
Diensten attraktiver machen zu können. Zwar hat eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe die
Preise von Krankenhausbehandlungen schon 2017 so neu justiert, dass mehr Geld für die
Pflege frei wird. Doch das reicht kaum, zumal der große Anteil der Pflegebedürftigen zu
Hause oder in Altenheimen versorgt werden muss.
Die Rücklagen der Kranken- und Pflegeversicherungen schmelzen dahin. Gleichzeitig
sinken die Einnahmen, weil weniger Menschen arbeiten. Erste Krankenkassen müssen
die Beiträge erhöhen und der Staat muss immer mehr Steuergeld in die Kranken- und
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WIRTSCHAFT
Pflegeversicherung stecken, um das Niveau der Versorgung zu halten. Fachleute warnen
davor, dass dies nur der Beginn einer dramatischen Entwicklung ist. 2025 werden die ersten
Babyboomer ins Rentenalter kommen. Dann wird die Zahl der Beitragzahler massiv sinken.
Den Finanzminister stellt das vor eine schwierige Aufgabe. Gerade erst hat sein
Ministerium eine Langfristprognose für die Steuereinnahmen der nächsten Jahre vorgelegt.
Die Beamten kommen darin zu dem Schluss, dass weit weniger Geld fließen wird, als
bisher geplant. Die Regierung ist darauf vorbereitet, der Finanzminister spricht von einem
"natürlichen" Rückgang, auf den man "adäquat" reagieren werde. Wenn die Bevölkerung
schrumpfe, sinke irgendwann auch die Zahl der Menschen, die Steuern zahlen können. Der
Staat müsse also seine Ausgaben anpassen.
Für 2019 heißt das konkret: sparen. Obwohl die Regierung eine groß angelegte
Informationskampagne anschiebt, kommt die Nachricht vom Sparpaket für viele Deutsche
überraschend. Will Deutschland die Verschuldungsregeln der EU einhalten, muss der
Finanzminister jedoch Ausgaben streichen – und zwar rund vier Prozent jedes Jahr. Die
Regierung verspricht, dass dies ohne Einbußen für die Bevölkerung vonstatten geht.
Schließlich gibt es auch weniger Bürger, auf die der Staat seine Ausgaben verteilen
muss. Es braucht weniger Straßen, weniger Schulen, weniger Beamte. Doch wo genau
gespart werden soll, ist umstritten. Unter heftigen Debatten passiert der Haushaltsentwurf
schließlich das Parlament.
Langsam wird auch für die Bürger sichtbar, dass sich das Land verändert. Es beginnt in den
Dörfern, die weitab der großen Städte liegen, in den ländlichen Regionen Brandenburgs
und Mecklenburgs, aber auch im Hunsrück. Erst stehen nur einzelne Häuser leer. Doch mit
den Jahren starren immer mehr blinde Fensterhöhlen in die Landschaft.
Schon länger warnen Fachleute, dass bis zum Jahr 2030 mehr als drei Millionen
Wohnungen im ganzen Land unbewohnt sein werden. Junge Menschen ziehen weiter in
die Städte, wo die Mieten steigen. Zurück bleiben die Alten, die sich den Umzug nicht
leisten können. Denn die Häuser, die sie über Jahrzehnte mühsam abbezahlt haben, sind
inzwischen so wenig wert, dass sich ihre Besitzer vom Verkaufserlös keine Wohnungen in
der Stadt mehr leisten können.
© ZEIT ONLINE

Die deutsche Altersstruktur wird
sich bis 2060 radikal ändern.
Altern Sie mit!

Raumplaner haben die Entwicklung vorausgesehen. Einige schlagen vor, den
Dorfbewohnern Umzugsprämien zu zahlen, wenn sie an zentralere Orte ziehen und ihre
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WIRTSCHAFT
Häuser in den Weilern und Randlagen der Republik aufgeben. Nur so könne das soziale
Leben auf dem Land erhalten bleiben. Hinter dem Plan stecken auch ökonomische Zwänge:
Viele Gemeinden können ihre in den sechziger und siebziger Jahren großzügig ausgebaute
Infrastruktur nicht mehr bezahlen. Mit den jungen Leuten verschwinden Geschäfte und
Betriebe und damit Steuereinnahmen. Nebenstraßen verfallen, Buslinien werden eingestellt.
Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Gesundheitsstationen werden geschlossen. Weil
das Trinkwasser länger in den Leitungen steht, müssen die Wasserversorger schließlich
Chlor beimischen, damit keine Keime entstehen.
Manche Gemeinden in Ostdeutschland reagieren früher als andere. In einigen Dörfern
werden Geschäftshäuser im Ortskern mit öffentlichen Ladenflächen aufgebaut. Montags
kommt der fahrende Lebensmittelladen, dienstags baut die Sparkasse ihren Tresen
auf, mittwochs ein fliegender Kleiderhändler seine Stände, donnerstags richtet die
Gemeindekrankenschwester ihre Telemedizin-Praxis ein. Andere Orte spezialisieren sich
auf die Betreuung dementer Patienten. Oder sie verwandeln sich in Zentren für Bioenergie.
Einige Dörfer versuchen sich als Teilzeitquartiere für Stadtbewohner, die am Wochenende
die Landruhe suchen. Doch den Trend halten all diese Projekte nicht auf.
Der geht in Richtung Stadt. Besonders die Großstädte gewinnen. Hier sammeln sich die
jungen Leute, die in einer alternden Gesellschaft nach anderen jungen Menschen suchen.
Doch auch Ältere zieht es zurück in die Zentren, spätestens wenn die Kinder ausziehen.
Sie verlassen ihre Einfamilienhäuser am Stadtrand und investieren in historische Gebäude,
deren Lage kurze Wege und ein attraktives Straßenleben versprechen. Das geht nicht ohne
Streit ab. Immer häufiger fühlen sich junge Leute an ihren städtischen Rückzugsorten von
den reicheren Alten bedrängt.
Anfang 2020 meldet sich der Chef der Deutschen Rentenversicherung auf Spiegel Online
zu Wort. Er fordert eine Debatte über eine neue Verteilung der Lasten zwischen Jung und
Alt. Weil zunehmend mehr Menschen in Rente gehen und die Beitragszahler weniger
werden, müsse die Regierung entweder konsequent ein höheres Rentenalter durchsetzen,
die Beiträge erhöhen oder die Renten senken. Letzteres gilt als politisch undenkbar,
weshalb die Regierung erstmals die staatlichen Zuschüsse für die Rentenversicherung
erhöht. Sie sind seit Langem schon der größte Posten im Haushalt.
Das belastet den Etat weiter. Die Regierung beschließt, andere Sozialleistungen zu kürzen.
In den Sachbuch-Abteilungen der Buchhandlungen finden sich jetzt Titel, die vor einem
"Kampf der Generationen" warnen. Nachrichten-Seiten und Zeitungen zeigen Grafiken
mit einer stark abfallenden Kurve: Die Zahl der Menschen in Deutschland ist um rund eine
Million gesunken und liegt mittlerweile deutlich unter der 80-Millionen-Marke.
2022 vermelden die Nachrichtenagenturen einen historischen Rekord: Erstmals liegt der
Anteil der über 65-Jährigen bei mehr als 40 Prozent der Bevölkerung. Kurz darauf gründet
sich die Partei der Jungen (PdJ). Als Splitterpartei im neu gewählten Parlament erreicht sie
bei der nächsten Rentenreform einen Kompromiss. Zwar muss sie abermals eine deutliche
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WIRTSCHAFT
Erhöhung der Rentenbeiträge hinnehmen. Der demografische Faktor wird jedoch nicht
aufgeweicht. Der wurde zum Beginn des Jahrhunderts eingeführt, um die Belastungen für
die junge Generation nicht uferlos werden zu lassen, wenn der Anteil der alten Bevölkerung
wächst.
Derweil kündigen erste Großunternehmen an, einen Teil ihrer Aktivitäten von Deutschland
ins Ausland zu verlagern. Sie finden zu wenige Fachkräfte, die ihre Maschinen bedienen
können. Die Regierung versucht mithilfe eines Fachkräfteprogramms gegenzusteuern, doch
oft kommen die neuen Fachkräfte zu spät.
Ende 2023 warnt das Statistische Bundesamt, dass nun auch die deutsche Wirtschaft
schrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sinkt, der technische Fortschritt fängt den Rückgang
der Bevölkerung nicht mehr auf, die Zahl der Erwerbspersonen fällt um mehr als 340.000,
die Wirtschaftsleistung geht in den Keller. Die Regierung präsentiert Zahlen, die die
Bevölkerung beruhigen soll: Die Pro-Kopf-Einkommen seien noch genauso hoch wie
früher.
PHILIP FAIGLE
Philip Faigle ist Redakteur im Team Investigativ/Daten bei
ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.
Philip Faigle ist Redakteur im Team Investigativ/Daten bei
ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

© Vera Tammen

Doch sie kann nicht verhindern, dass eine neue Debatte über das vor acht Jahren
beschlossene Zuwanderungsgesetz beginnt. Während die Jungen dafür plädieren, die
Grenzen wieder zu öffnen, kontern vor allem die Konservativen, dass mehr Zuwanderung
das Problem in der Rentenversicherung nur abgemildert hätte. Die CDU legt Rechnungen
von Fachleuten vor, die diese These stützen. Das Verhältnis von Jungen zu Alten wäre
mit Zuwanderung etwas günstiger gewesen – das Rentensystem aber wäre ohnehin unter
Druck.
Gesundheitsökonomen halten dagegen. Rund 200.000 Zuwanderer mehr als Wegziehende
hätte es noch 2015 gebraucht, um die Beiträge konstant halten zu können, sagen sie.
Und verweisen darauf, dass 1995 noch viel mehr Zuwanderer in Deutschland geblieben
seien, ohne dass es zu spürbaren Verwerfungen in der Gesellschaft gekommen sei. Einige
sagen sogar, Deutschland sei seit den 1970er Jahren ein erfolgreiches Einwanderungsland
gewesen. Denn schon damals war die Zahl der Geburten unter die der Verstorbenen
gefallen.
Gleichzeitig entsteht eine neue Kostendebatte. Einige Politiker fragen, wie viel
medizinischen Fortschritt sich das Land noch leisten will. Mit jeder neuen Therapie
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WIRTSCHAFT
steigen die Behandlungskosten. Mit dieser Frage sehen sich nun erstmals auch junge
Menschen konfrontiert. Denn sie leiden eher als alte Leute an chronischen Krankheiten
oder Krebsarten, die dauerhaft kostspielige Behandlungen nach sich ziehen.
KARSTEN POLKE-MAJEWSKI
Karsten Polke-Majewski ist Leiter Investigativ/Daten
von ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

© Vera Tammen

2029 ist ein symbolträchtiges Jahr. Erstmals ist die Mehrzahl der Deutschen über 65
Jahre alt. Im Bundestag ist die Reform des Rentensystems mittlerweile das dominierende
Thema. Fachleute schlagen vor, das offizielle Rentenalter auf 70 Jahre zu erhöhen. Weil
immer weniger Menschen in die Rentenkasse einzahlen und die Zahl der Bezieher wächst,
könnte die Regierung auch die Rentenbeiträge anheben. Doch das würde den Faktor Arbeit
weiter verteuern. Da Rentenkürzungen nicht durchzusetzen sind, findet am Ende das höhere
Rentenalter eine Mehrheit.
Einen Moment lang atmet das Land auf. Doch dann brechen neue Konflikte aus. Die
Ungleichheit wächst immer schneller – zwischen Alten und Jungen, aber auch innerhalb
der Generationen. Denn es gibt immer mehr zu vererben. Doch diese Vermögen
konzentrieren sich besonders bei jenen Bürgern, die ohnehin schon vermögend sind.
Arme Bürger dagegen können nicht viel erwarten. Für das Alter vorsorgen können sie
ebenfalls nicht. Und der Regierung fehlt es zunehmend an Mitteln, diese Ungleichheit
auszugleichen. Deutschland steuert auf Jahre harter sozialer Auseinandersetzungen zu. Der
alte Auftrag des Grundgesetzes, gleiche Lebensbedingungen überall im Land und gleiche
Chancen für alle zu schaffen, wird auf lange Zeit unerfüllbar sein.
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