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Sportausschuss 24 2 16 .pdf



Original filename: Sportausschuss_24_2_16.pdf
Title: Vorlage 52/ 14/2016
Author: Stadtdirektor Hintzsche

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Vorlage 52/ 14/2016
X öffentlich
nicht öffentlich

Beschlussvorlage
zur Herbeiführung eines Bedarfsbeschlusses
Beschlussdarstellung:
Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, für das Projekt - Ersatzneubau einer
Gymnastikhalle auf dem städtischen Grundstück beim TSV Urdenbachdie Planung durchzuführen, eine Kostenberechnung zu erstellen und stimmt der
Verwendung der Planungsmittel in Höhe von 140.000 EUR aus Auftragssachkonto
42 424 04 M 790000278 78170100 zu.
Die Beschlussfassung erfolgt
Haushaltsführung.

vorbehaltlich der Beendigung der

vorläufigen

Sachdarstellung:
Auf dem städtischen Grundstück der Sportanlage des TSV Urdenbach sollen eine
Gymnastikhalle und ein
5-gruppiger Kindergarten entstehen. Diese
Stadtteilentwicklung begründet sich auf den Bedarf zur Deckung an
Kindergartenplätzen (Sportkita) und dem sportlich notwendigen Angebot, für
Altersgruppen zwischen 25 bis 40 Jahren und 50plus.
Der Verein TSV Urdenbach hat insgesamt 1010 Mitglieder, davon 362 weiblich. Im
Schwerpunkt sind die meisten Mitglieder in Fußball aktiv. Der Verein hat eine starke
Jugendabteilung.
Daraus bilden sich 2 Herren-Mannschaften, 23 Jugend-Mannschaften und 6 DamenMannschaften. Der TSV Urdenbach bietet neben Fußball auch weitere Sportarten
an: neben Tischtennis, Turnen, Trampolin sind auch Kampfsportarten wie Jiu-Jitsu,
Judo, Ju-Jutsu, Karate und Kobudo im Angebot des Vereins.

RSD Vorlage

Die Vereinsentwicklung bedarf weiterer Angebote, die mit den vorhandenen
Einrichtungen des Vereins nicht zu ermöglichen sind. Im vorhandene n Gebäude an
der Kammerathsfeldstraße befindet sich eine kleine alte Turnhalle, die aber nicht
mehr umbaufähig ist. Neben der gebäudetechnischen und bausubstanzverbessernden Komplettsanierung müsste eine sehr umfangreiche und energetische
Sanierung erfolgen. Eine Kernsanierung wäre die Folge, die in der Nutzung nur
Kompromisslösungen zulässt. Die Kostensituation dieser sehr aufwändigen
Kernsanierung ist schwer einzuschätzen und kaum seriös kalkulierbar.
Die Nachfrage nach Tennis an diesem Standort ist rückläufig, die vorhandenen
Tennisplätze müssten generalüberholt werden. Dies und der Bedarf im Stadtteil an
einer weiteren Kindertageseinrichtung führten zu der Überlegung, an dieser Stelle im
städtischen Interesse einen Sportkindergarten zur Bedarfsdeckung zu errichten. Um
die sportliche Entwicklung in Urdenbach zu fördern wurde mit dem Verein ein
zukunftsfähiges Projekt entwickelt, das darüber hinaus auch den Neubau einer
Gymnastikhalle mit Nebenräumen beinhaltet. Dieser Ersatzbau für die Turnhalle an
der Kammerathsfeldstraße soll neben der Kindertageseinrichtung entstehen.
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Vorlage 52/ 14/2016
Die Halle selbst soll 300 m² groß werden. Weiterhin sind 4 Umkleidekabinen mit
Sanitär- und Duschbereich vorgesehen. Neben 2 Büroräumen ergänzen Abstell- und
Technikräume das Raumprogramm. Die neue Gymnastikhalle mit einer kleinen
vorgelagerten Gymnastikwiese soll zwischen der Fläche der Kindertagesstätte und
dem jetzigen Tennenplatz entstehen.
Der jetzige Tennenplatz bleibt in seinen jetzigen Abmessungen erhalten. Eine
Lageverschiebung des jetzigen Tennenplatzes findet nicht statt. Überlegungen zu
einer Qualifizierung in einen Kunstrasenplatz werden bereits unternommen.
 Die Stadt Düsseldorf baut die Halle in städtischer Bauherreneigenschaft und in
städtischem Eigentumsverhältnis. Nach Übergabe wird der TSV Urdenbach
Hauptnutzer der Halle sein und dafür eine noch festzulegende jährliche Pacht
entrichten. Eventuelle Leerzeiten können durch das Hallenmanagement in
Abstimmung mit dem TSV zum Beispiel an andere Vereine vergeben werden.
 Der Neubau soll bei Bedarf zunächst für ein Jahr als Flüchtlingsunterkunft
genutzt werden können.
 Die Sporthalle wird dem Verein neuwertig zur Verfügung gestellt. Evtl. wegen
der Nutzung durch die Flüchtlinge notwendig werdende
Reparaturen,
Sanierungen etc. werden durch die Stadt incl. der Übernahme aller Kosten
erledigt.
 Die Verwaltung wird in diesem Zusammenhang auch prüfen, ob für die
Übergangszeit (bis zur Nutzung der Halle) zusätzliche Umkleidekapazitäten
(Container, Flüchtlingszelt) für die Fußballabteilung bereitgestellt werden
können.
Der Kostenrahmen, Stand 04 / 2014, ist mit ca. 1,4 Mio. Euro anzunehmen. Aufgrund
der Kostenqualität eines Kostenrahmens könnten sich bis zur Kostenberechnung
noch Abweichungen von bis zu 40% ergeben.
Nach Fertigstellung der Baumaßnahme könnte der jetzige Tennenplatz durch
Wechsel des Oberbelages mit Kunstrasen ausgestattet werden. Die vorhandene
Trainingsbeleuchtungsanlage könnte instandgesetzt und durch neue effizientere
Planflächenstrahler modernisiert werden. Die Kosten hierfür sind mit einem
Kostenrahmen von ca. 450.000.00 EUR anzunehmen und als separate Maßnahme
für 2018 zu etatisieren. Eine Ergänzung des Rasengroßspielfeldes mit einer
entsprechenden Zusatzbeleuchtung wäre im Rahmen der Baumaßnahme möglich.
Diese Kosten in Höhe von ca. 35.000 EUR kämen hinzu.

RSD Vorlage

Finanzierung:
Das Investitionsbudget beträgt 1.400.000 EUR. Die erforderlichen Planungsmittel
2016 in Höhe von 140.000 EUR stehen bei Auftragssachkonto 42 424 04 M
790000278 78170100 – Zuschüsse für Investitionen an Vereine – zur Verfügung. Die
Baukosten in Höhe von 1.260.000 EUR werden zum Haushaltsplanentwurf 2017
angemeldet.
Aus Sicht der Landeshauptstadt Düsseldorf erfüllt dieses Projekt die
Fördervoraussetzungen aus dem Sonder-Landesprogramm „Hilfen im Städtebau für
Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat
für das Projekt einen entsprechenden Förderantrag gestellt. Für den Fall einer
Anerkennung des Projekts wird eine Anteilsfinanzierung des Landes von bis zu 70%
der zuwendungsfähigen Ausgaben in Aussicht gestellt.
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Vorlage 52/ 14/2016
Die Baumaßnahme erfolgt im Betrieb gewerblicher Art. Die Stadt ist
vorsteuerabzugsberechtigt, sodass der gesamte Umsatzsteuerbetrag durch das
Finanzamt erstattet wird und dem gesamtstädtischen Haushalt wieder zufließt.
Aufgrund der Vorsteuerabzugsberechtigung werden die kalkulatorischen
Kapitalkosten auf Basis der Nettoinvestitionskosten berechnet.
Zeitlicher Ablauf:
Bedarfsbeschluss:
Sportausschuss:
HFA
Rat:

24. Februar 2016
29. Februar 2016
10. März 2016

Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss:
Sportausschuss:
31. August 2016
Rat:
15. September 2016
Baubeginn (vorbehaltlich des Genehmigungsverfahrens): Oktober/ November 2016
Fertigstellung: Oktober / November 2017
Sportkindergarten:
Wie bereits angeführt, beabsichtigt die Stadt auf den Tennisplätzen hinter dem
vorhandenen Vereinsgebäude an der Kammerathsfeldstraße einen 5-gruppigen
Kindergarten zu errichten. Dazu ist es notwendig, dass der Verein die Tennisplätze
für den Bau der Kindertagesstätte aufgibt. Eine Entlassung aus dem Sportbetrieb
wurde bereits beschlossen. Die Kindertageseinrichtung soll im Rahmen eines
Investorenmodells errichtet und von der Stadt angemietet werden.
Zeitlicher Ablauf:
Vorbereitung Bedarfsbeschluss:
3. Quartal 2016
Ausführungs-und Finanzierungsbeschluss:
1./2. Quartal 2017
Die Fertigstellung der Einrichtung scheint zu Beginn des Kindergartenjahres
2018/2019 (01.08.2018) möglich.
Beratungsfolge:
Gremium

Sitzungsdatum

Ergebnis

Sportausschuss
Haupt- und Finanzausschuss
Rat
Bezirksvertretung 9

24.02.2016
29.,02.2016
10.03.2016
11.03.2016

-/-²
-/-²
-/-²
-/-²

1) Die Sitzung wurd e zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurd e zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erf asst.

Alternative:
keine

RSD Vorlage

Amt / Institut:
Sportamt
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Hintzsche
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