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Die Erhebung der betriebswirtschaftlichen Daten fand in der Zeit von März 2014 bis
Januar 2015 statt. Dabei wurde mit einer geschichteten Stichprobe gearbeitet:

o 1-Fahrzeugbetriebe: Das Gros der Kölner Taxibetriebe bilden die ca.
560 Einfahrzeugbetriebe. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei um eine relativ homogene Gruppe, die eine stichprobenartige Erhebung rechtfertigt. Bei einer Grundgesamtheit von N=560 erlaubt eine Stichprobe
von n=360 ein repräsentatives Ergebnis mit einem vertretbaren methodischen Fehler. Die Stichprobe wurde zufallsgesteuert gezogen.
o Mehrfahrzeugbetriebe: Die ca. 215 Mehrfahrzeugbetriebe bilden dagegen eine sehr heterogene Gruppe, so dass hier mit einer Vollerhebung
gearbeitet werden musste.
Bei Abschluss des Projektes hatten 99,5% der Betriebe ihren Erhebungsbogen eingereicht. Damit darf die Untersuchung also beanspruchen, ein authentisches Bild
der Situation des Kölner Taxigewerbes zu geben.

Das vorliegende Gutachten ist die Fortschreibung einer mit gleicher Methode im
Jahre 2009 durchgeführten Untersuchung. Gleichzeitig ist es Teil einer Serie von
Gutachten in ca. 90 deutschen Taximärkten, die alle mit gleicher Methodik erstellt
wurden und deren Ergebnisse somit ebenfalls vergleichbar sind.

Zeitlich parallel zur Kölner Erhebung fand eine gleichartige Untersuchung in München statt, die sich dadurch in besonderem Maße für den Vergleich mit Köln eignet.
Weiterhin wurden 2013 Erhebungen u.a. in den Landeshauptstädten Düsseldorf und
Stuttgart durchgeführt. Eine Erhebung von Fiskaltaxameterdaten läuft seit 2005 in
Hamburg. Auch Daten aus diesen Städten wurden als Vergleichszahlen herangezogen.

Gutachten zur Funktionsfähigkeit des Kölner Taxigewerbes