PDF Archive

Easily share your PDF documents with your contacts, on the Web and Social Networks.

Share a file Manage my documents Convert Recover PDF Search Help Contact



Portrait Philipp Kovacs Heilbronner Stimmer 2016 .pdf


Original filename: Portrait_Philipp_Kovacs_Heilbronner_Stimmer_2016.pdf
Title: 01 TZG H-KS 20160326 Prod-Nr 229611 Seite 7 24. 3. 2016 12:02:38

This PDF 1.7 document has been generated by MERGEPDF 2014.2 R1 21.10.2014 (C) alfa / PDFlib+PDI 9.0.5 (SunOS), and has been sent on pdf-archive.com on 27/03/2016 at 12:42, from IP address 78.42.x.x. The current document download page has been viewed 375 times.
File size: 544 KB (1 page).
Privacy: public file




Download original PDF file









Document preview


Essen & Genießen

26. März 2016

Ausstrahlung
und Kochkunst: Der gebürtige Heilbronner Philipp
Kovacs.

7

Craft-Beer-Tage
im Süddeutschen
Eisenbahnmuseum
Die Messe Artbrau geht in die nächste Runde: Am Wochenende, 8. und 9. April, verwandelt sich der Ringlokschuppen des Süddeutschen Eisenbahnmuseums in Heilbronn-Böckingen anlässlich der Craft-Beer-Tage zum
zweiten Mal in eine Bühne kreativer Braukunst. Nach einer erfolgreichen Veranstaltung mit zirka 2000 Besuchern im vergangenen Jahr präsentieren erneut 20 Brauereien,
darunter Hopfenstopfer, Riegele, Distelhäuser, Faust, Kuehn Kunz Rosen, Eichbaum,
Schneider Weisse und Welde, ihre neuesten
Kreationen. Die Besucher erwarten geführte
Craft-Beer-Tastings sowie Seminare zum
Thema „Bier und Käse“, außerdem wird vor
den Augen der Besucher Bier gebraut. Zusätzlich findet am Samstag, 9. April, das zweite Treffen der Biersommeliers aus BadenWürttemberg statt.
red
Tickets und Öffnungszeiten
Karten gibt es für fünf Euro an
der Tageskasse. Geöffnet Freitag
von 17 bis 23 Uhr, Samstag von
13 bis 23 Uhr. Weitere Infos unter www.artbrau.de.

Es gibt ihn doch –
den Sterne-Koch aus Heilbronn
Text Uwe Ralf Heer Fotos privat

Von der Sonne in Bad Friedrichshall in den Gourmet-Olymp: Philipp Kovacs sorgt
im Restaurant Goldberg in Fellbach für überraschende Menü-Kreationen

A

uf der Landkarte der SterneGastronomie sucht man den
Stadt- und Landkreis Heilbronn seit vielen Jahren vergeblich. Ausgerechnet in dieser wirtschaftlich erfolgreichen und touristisch reizvollen Region gibt es kein Restaurant, das es mit einem Stern in den Guide Michelin geschafft hat. Und doch, es gibt ihn, einen Sterne-Koch aus Heilbronn: Philipp Kovacs hat sich im Restaurant Goldberg in Fellbach einen Guide-Michelin-Stern erkocht.
Schon die ersten Schritte verdeutlichen, dass es sich bei der Gourmet-Adresse
an der Fellbacher Schwabenlandhalle um etwas Besonderes handelt. Vorbei an zahlreichen Kerzen führen die Stufen hinauf in ein
Restaurant, das zwar edel und modern, aber
keineswegs steif oder unterkühlt ausgestattet ist. Das würde wohl auch nicht zum Kochstil des gefeierten Newcomers passen, der
seine ersten Küchenstationen im Piccolo
Mondo in Heilbronn-Sontheim und in der
Sonne in Bad Friedrichshall hatte.

Küchenstile aus aller Welt
Der gebürtige Heilbronner hat seinen ganz
eigenen Stil entwickelt. „Uns ist wichtig, dass
man aus den Gerichten die ursprünglichen
Produkte herausschmeckt und sie nicht
überlagert werden“, sagt der 33-Jährige. Was
für seine Arrangements auf den Tellern gilt,
lässt sich auch auf das zeitlos elegante Ambiente übertragen. Das Restaurant gehört
zur Rauschenberger Gastronomie-Gruppe,
die nicht nur für exklusive Catering-Events
im ganzen Land steht, sondern zudem in
Stuttgart das Cube Restaurant sowie das Pier
51 betreibt.
Der kulinarische Leuchtturm ist aber
natürlich das Goldberg. Philipp Kovacs
überrascht mit facettenreichen Kreationen.
Unter dem Motto „Cross Culture Küche“ ist
die französische Küche die Basis – kombiniert mit Küchenstilen aus aller Welt. Asiati-

ging es los, seitdem hat sich das Team stetig
verbessert. „Wichtig ist, die Qualität hoch zu
halten“, sagt Kovacs – daher wurde die Anzahl der Tische in dem Sterne-Restaurant reduziert. Jetzt stehen 35 Plätze zur Verfügung. Die Auslastung ist auf knapp 90 Prozent angestiegen, die Tische sind 20 Tage im
voraus reserviert – „Sterne-Touristen“
kommen nun auch nach Fellbach. Und die
gilt es, tagtäglich zu überzeugen. „Wir sind
am Ziel, wollen uns neu sortieren, Projekte
planen und den Stern halten“. Neben einer
klassischen französischen Koch-Ausbildung lernte Kovacs unter anderem in der
Vila Joya von Dieter Koschina in Portugal
– die Küche des Österreichers ist auf Platz
22 der 50 besten Restaurants der Welt gelistet. Lehrjahre, die keine Herrenjahre waren.
Doch die Top-Stationen waren Basis für den
Aufstieg des Heilbronners.

sche und mediterrane Einflüsse spielen die
Hauptrolle – beispielsweise mit indischen
Gewürzen. Aber viele Elemente aus der regionalen und nationalen Küche werden
ebenfalls verwendet.
Bei der Zusammensetzung der Menüs
überrascht der durchtrainierte Hüne stets
aufs Neue – das Standardmenü wird dabei
pro Woche bei einem oder zwei Gängen verändert. Eine behutsame Weiterentwicklung
jener Gerichte, die bei den Gästen ankommen. Dazu edle Weine – unter anderem aus
der direkten Nachbarschaft. Und die harmonieren beispielsweise mit Hamachi auf Limette, grünem Apfel und Avocado. Oder mit
einer sehr bekömmlichen Gänseleber mit
Brokkoli, Macadamia und Langostino. Dem
schließen sich ein edler Fisch und dann als
Hauptgang Taube mit Quinoa, Karotte und
Ingwer an. Danach folgen köstliche Desserts – das mehrgängige Menü für 96 Euro
ist seinen Preis wert, weil Kovacs es schafft,
die Produkte auf ganz ursprüngliche Art zur
Geltung kommen zu lassen.
Ideenreichtum ist dabei Trumpf. Auch
bei der Menü-Kreation. In der Küche werden ein paar Grundprodukte auf einen Zettel
geschrieben, danach fügt jeder der vier Köche etwas hinzu, und nach dem Probeessen
wird gemeinsam entschieden, ob das Gericht auf die Karte kommt. „Teamarbeit ist
mir wichtig“, sagt Kovacs. Keine Floskel für
einen, der in seinen Ausbildungsjahren auch
erlebt hat, wie rau der Ton in Sterne-Küchen
sein kann. Für sich hat er eine andere Arbeitsphilosophie gefunden. Das gilt auch für
gemeinsame Freizeitaktivitäten mit seiner
Crew – sei es beim Fitnesstraining oder dem
Skifahren mit den Kollegen. „Ich sehe uns in
der Küche wie eine Fußballmannschaft. Wir
haben ein freundschaftliches Verhältnis zueinander.“
Das schweißt zusammen und ist die
Basis für den kulinarischen Höhenflug. Das
Goldberg ist das einzige Restaurant in Baden-Württemberg, das sich im Vorjahr einen
neuen Stern erkocht hat. Vor vier Jahren

Kontakt zur Heimat
Eng ist die Verbindung zum derzeitigen Arbeitgeber. „Hier hat man mir ermöglicht, das
zu werden, was ich bin.“ Dabei profitieren die
Catering-Köche ebenfalls von der ExklusivKüche – es wird gemeinsam getestet, das Niveau hoch gehalten.
Und was ist mit Heilbronn? Die Verbundenheit zu seiner Heimat zeigt Kovacs
nicht nur bei den regelmäßigen Besuchen in
Untergruppenbach. Bei Mutter und Großmutter, wo er sein ganz persönliches Lieblingsessen, Linsen mit Spätzle, genießt. „Komisch eigentlich, dass es in dem Heilbronner Umfeld kein Sterne-Restaurant gibt“,
wundert sich der Küchenchef, der mit seiner
sehr umgänglichen direkten Art bei den
Gästen punktet – und mit einer Präsenz im
Lokal, die sehr positiv bewertet wird. Heilbronn als Ziel? Nichts scheint unmöglich bei
Philipp Kovacs.
Infos im Internet
www.goldberg-restaurant.de

Hell, edel, modern – das
Sterne-Restaurant
Goldberg in Fellbach
geht abseits der
üblichen GourmetKonventionen auch in
der Ausstattung ganz
eigene Wege (links). Dabei herrscht in der Küche
eine etwas andere
„Team“-Atmosphäre.

Elisabeth Schmidt mit ihrer Goldmedaille im Insel-Hotel. Foto: Mario Berger

Goldmedaille
für Heilbronnerin
Couvert D’or heißt der jährliche Gastronomiewettbewerb, bei dem sich alles um stilvoll
eingedeckte Tische dreht. Elisabeth
Schmidt, die in diesem Jahr ihre Ausbildung
zur Hotel-Fachfrau im Heilbronner Insel-Hotel beenden wird, hat dabei als eine von nur
zwei Teilnehmerinnen eine Goldmedaille gewonnen. Die 21-Jährige war bereits nach 35
Minuten statt der erlaubten eineinhalb Stunden mit dem Eindecken und Dekorieren fertig. „Ich freue mich sehr über diese hohe Auszeichnung“, sagt die junge Frau aus Heilbronn, die das Motto „Versace“ auf ihren
Tisch bringen sollte. „Der Wettbewerb hat
sehr viel Spaß gemacht.“ Auf der Messe Intergastra in Stuttgart wurden insgesamt neun
Tische bei dem Wettbewerb unter Beobachtung der Jury und unter Anwesenheit von Besucherpublikum eingedeckt und anschließend bewertet.
red

Tipp

Eier richtig lagern
Eier lagern am besten getrennt von anderen
Lebensmitteln. Denn ihre Schale ist luftdurchlässig, kann daher Gerüche von stark
riechenden Lebensmitteln wie Zwiebeln annehmen. Darauf weist die Initiative „Zu gut
für die Tonne!“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hin. Gut ist, sie im
Eierfach des Kühlschranks mit dem spitzeren Ende nach unten aufzubewahren, so halten sie sich länger. Denn so ist die Luftkammer oben. Andersherum kann es passieren,
dass die Luftblase irgendwann aufsteigt, sich
dadurch die Eihaut ablöst und Keime eindringen. Eier sind mindestens 28 Tage nach dem
Legedatum haltbar. Ob sie noch frisch sind,
lässt sich leicht testen: Dafür das Ei einfach in
ein Glas mit kaltem Wasser legen. Ist es
frisch, bleibt es am Boden. Ein älteres Ei richtet sich auf oder steigt nach oben.
dpa


Document preview Portrait_Philipp_Kovacs_Heilbronner_Stimmer_2016.pdf - page 1/1

Related documents


portrait philipp kovacs heilbronner stimmer 2016
regelwerk bp turnier radlbrunn 1
wird ein flucht
smeg k hlschrank 1
hamburg hochzeitslocation1898
bierglaslyrik ausgabe 8 jun 2011 18


Related keywords