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Protest Kitagebuehren .pdf



Original filename: Protest_Kitagebuehren.pdf
Title: Protest_Kitagebühren

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Auf jeden Fall an Familienministerium:
Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Wissenschaft und Gleichstellung
Frau Ministerin Kristin Alheit
Adolph-Westphal-Straße 4
24143 Kiel
Gern auch an:
Staatskanzlei
Herrn Ministerpräsident Torsten Albig
Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

[Absender]
Börnsen, den 10. Juni 2016

Drastische Erhöhung der Kinder-Betreuungskosten
für die Kita „Krümelkiste“ in Börnsen
Sehr geehrte Frau Ministerin Alheit,/ Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Albig,
mein Name ist [Name], ich lebe mit meiner Familie mit [Anzahl] Kind(ern) in Börnsen
im Kreis Herzogtum-Lauenburg. Für die Gemeinde-Kindertagesstätte „Krümelkiste“
werden zum 1. August 2016 die Betreuungskosten mit bis zu 27 Prozent stark
erhöht. Ich möchte Ihnen heute darlegen, warum diese Erhöhung für uns als Familie
nicht tragbar ist, bei Ihnen dagegen protestieren und Sie zu einer persönlichen
Stellungnahme auffordern, die unserer Familie die Ungleichbehandlung der Eltern in
den verschiedenen Kreisen des Landes Schleswig-Holstein verständlich erklärt. Wir
schreiben Ihnen heute als eine Familie von vielen, die durch die Gebührenerhöhung
in finanzielle Not geraten.
An vier Stellen in Börnsen werden Baugebiete für Ein- und Mehrfamilienhäuser
hochgezogen. Dort ziehen Familien ein! Die Gemeinde hat also durchaus ein hohes
Einkommen. Wir Eltern stehen absolut hinter der Gehaltserhöhung für Erzieherinnen
und Erziehern. Anders als die Gemeinde im Gebührenbescheid aber argumentiert,
kann das nicht der einzige Grund sein, die Kosten für die Eltern so hoch zu
schrauben. Ist die Gebührenerhöhung vielleicht nur der einfachste Weg? Ich
wende mich heute aber nicht nur mit Kritik an Sie, sondern auch mit
Lösungsansätzen. Lassen Sie mich zuvor aber auf unsere persönliche Not eingehen.
Wir geben unser Kind [Name] für [Anzahl] Stunden in die Kita-Krümelkiste [Waldkita].
Das kostete bislang [XXX] Euro pro Monat, also [X.XXX] Euro pro Jahr. Schon jetzt
eine starke Belastung für unsere junge Familie! Der Beitrag soll jetzt auf monatlich
[XXX] erhöht werden. Für uns ist das eine Steigerung von [XXXX] Euro im Jahr!

[Eure Argumente zur Auswahl]
Wir haben mit der Erhöhung der Betreuungskosten in diesem starken Ausmaß nicht
gerechnet. Die intensiven Kosten der Betreuung der Kinder in einer
Kindertagesstätte haben wir dennoch auf uns genommen, da von uns die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelebt wird.
Zu der Betreuungsgebühr kommen für unsere Familie auch noch [XXX] Euro an
Kosten für [zur Auswahl: Frühstück, Ausflüge, Gruppenaktivitäten] hinzu. Dennoch:
unser Kind/unsere Kinder genießt/genießen die Spielgesellschaft der anderen Kinder
und wir freuen uns über die Erfahrungen und Entwicklungen, die [Name] auch auf
Grund der pädagogischen Betreuung der ErzieherInnen macht.
Unser Aufruf:
Die Kosten werden durch die nochmalige sprunghafte Erhöhung der Gebühren
untragbar hoch. Diesen finanziellen Spielraum haben wir nicht und übrigens auch
viele der ebenfalls betroffenen Familien der Kita „Krümelkiste“ nicht.
Das zwingt uns:
Die Betreuungszeiten unseres Kindes [unserer Kinder] abzusenken und das nur, um
eine Bezahlbarkeit des Platzes zu erreichen. Dafür müssen die Arbeitszeiten von uns
als Eltern verringert werden, was zu einer noch dünneren finanziellen Decke in
unserer Familie führt.
Wir müssen:
Unser Kind [unsere Kinder] ganz aus der Einrichtung zu nehmen und zu Hause zu
betreuen, was für uns [individuelle Probleme] bedeutet. Unserem Kind [Unseren
Kindern] bleibt/bleiben allein aus Kostengründen, die Vorteile einer zeitlich
begrenzten Betreuung in einer Gruppe mit Gleichaltrigen verwehrt. Das ist die große
Not vieler Familien in der Gemeinde.
Wir fordern Aufmerksamkeit für unsere 1. Lösung:
Teilen Sie die Gebührenerhöhung für die Betreuungszeiten auf zwei Staffelungen
auf. Ein Teil in 2016, ein Teil in 2017. Auch die Personalkosten für die qualifizierte
Betreuung durch ErzieherInnnen steigen in diesen Abständen. Das ist gerechter und
mildert den Kostensprung und gibt den Familien Zeit zur Lösungsfindung.
Wir fordern auch das Prüfen unserer 2. Lösung:
Eine einheitliche, ausgeglichene Höhe und politische Obergrenze der KitaBetreuungskosten im Land Schleswig-Holstein. Bisher gibt es da starke
Kostenschwanken zwischen den Gemeinden. Warum finanzieren gerade die jungen
Familien schlechtes Wirtschaften einiger öffentlicher Kitas, Gemeinde- und
Kreisverwaltungen?
Fakt ist:
Es geht im Land Schleswig-Holstein schon heute deutlich familienfreundlicher:
Eine 8-Stunden-Beteuung ab 3 Jahren kostet in Börsen ab 1. August 2016: 268,96
Euro. In Flensburg kostet dieselbe Betreuung in einer öffentlichen Kita 221 Euro, in
Lübeck 207 Euro, auf Sylt 190 Euro.
Bei den Allerkleinsten ist die Schieflage noch deutlicher:

Eine 8-Stunden-Beteuung unter 3 Jahren kostet in Börnsen ab 1. August 2016:
550,08 Euro. In Flensburg kostet dieselbe Betreuung in einer öffentlichen Kita 256
Euro, in Lübeck 277 Euro, auf Sylt 261 Euro.
(Diese Zahlenrecherche basiert auf Angaben des Schleswig-Hosteinischen
Zeitungsverlags GmbH.)
Ich bitte Sie um eine erklärende Aussage und Antwort an uns:
Warum werden junge Familien in der Gemeinde Börnsen so ungerecht und finanziell
so stakt überbelastet, im Vergleich zu anderen Gemeinden im Land? In Börnsen sind
Familien finanziell am Limit.
Obwohl Torsten Albig, Ministerpräsident S.-H., laut eigener, öffentlicher Aussage das
Ziel der Gebührenbefreiung für Eltern mit Kindern in Kindertagesstätten verfolgt,
passiert in Börnsen in drastischen Ausmaß das Gegenteil. Selbst ein zukünftiges
Verabschieden des Krippenzuschusses von 100 Euro im Monat, verpuffen in der
Gebührenerhöhung unserer Gemeinde-Kita.
Ich danke Ihnen für Ihr geduldiges Lesen, erwarte gespannt Ihre Antwort und
verbleibe
Mit freundlichen Grüßen

[Name]


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