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Der Tag an dem die Goetter starben .pdf



Original filename: Der_Tag_an_dem_die_Goetter_starben.pdf
Title: Der Tag an dem die Götter starben
Author: W. Ernsting

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ABENTEUER

Zum Buch
Eine kleine steinerne Sphinx birgt das Geheimnis der Götter aus dem
All, und in einer entlegenen Andenfestung enthüllt sich eine fortgeschrittene Zivilisation, die an Raum und Zeit nicht mehr gebunden ist.
Hunderttausende halten heute den Kontakt von Außerirdischen mit
unserem Planeten für möglich. Und für alle, die mehr wollen als
Fakten, Spuren oder noch so logische Theorien, bringt es dieser
Roman hautnah: so könnte es sein, wenn wir Irdischen den Göttern
einmal wirklich gegenübertreten.

Zum Autor

Walter Ernsting, Jahrgang 1920, war Redakteur und Übersetzer, bevor
er sich 1955 als freier Schriftsteller niederließ. Noch im selben Jahr
erhielt er den „Hugo“, die Auszeichnung für den besten deutschen
Science Fiction-Roman des Jahres. Drei weitere Auszeichnungen
folgten. Unter dem Pseudonym Clark Darlton veröffentlichte er zahlreiche Romane, unter anderem in der Weltraumserie Perry Rhodan.
Diese Reihe von „Abenteuern aus Raum und Zeit“, erhältlich als Heft-,
Taschenbuch- und Hardcover-Ausgabe feiert im Jahr 1986 ihr
25jähriges Jubiläum; eine weltweite Auflage von mehr als 800 Millionen Exemplaren verhalfen Clark Darlton zu Weltruhm. Im Jahr 1983
wurde eine Taschenbuchreihe gestartet, die ausschließlich Werke von
Clark Darlton beinhaltet und zweimonatlich erscheint.

t

Walter Ernsting

Der Tag
an dem die
Götter
starben

j

MOEWIG Band Nr. 2315

Moewig Taschenbuchverlag Rastatt

Ich suche auf diesem Globus ein Zeichen, ein Symbol, etwas
wie eine Schrift. Ich werde dieses Zeichen an einer Kugel
finden, und dann wieder und wieder und überall, sobald ich
es erkannt habe. Irgend etwas auf diesem Planeten ruft,
weckt, läßt nicht locker. Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe,
weiß ich nicht, wie das Zeichen aussieht, aber ich habe es
schon hundertmal „gesehen“ und gespürt.
Erich von Däniken

Lizenzausgabe mit Genehmigung der Marion von Schroeder GmbH
Genehmigte Taschenbuchausgabe
Umschlagillustration: Nicolai Lutohin
Umschlagentwurf und -gestaltung: Franz Wöllzenmüller, München
Verkaufspreis inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer
Auslieferung in Österreich:
Pressegroßvertrieb Salzburg, Niederalm 300, A-5081 Anif
Printed in Germany 1985
Druck und Bindung: Elsnerdruck GmbH, Berlin
ISBN3-8118-2315-9

Erich von Däniken
Herrn
Walter Ernsting
Prinzingerstr. 16
A-5020 Salzburg

Mein lieber Walter,
soeben lege ich Dein Manuskript aus den Händen. Ich bin begeistert
- und betroffen. Denkst Du ernsthaft daran, Deine Erlebnisse zu
veröffentlichen?
Eigentlich bestünde Anlaß zu hemmungsloser Heiterkeit. Kein
Mensch wird Dir diese Story abnehmen! Dem Himmel sei Dank! Man
wird dich und mich auslachen. Bloß - sind wir das nicht schon gewohnt? Und die wenigen, die verstehen und denken ... sag mal, muß
ich nicht befürchten, bei meinen zukünftigen Reisen dauernd Spione
auf den Fersen zu haben?
Hier mein Vorschlag: Du verwendest das Manuskript nur für den
Hausgebrauch. Laß es unter Freunden zirkulieren. Mehr nicht. Und
wenn Du tatsächlich denkst, daß ein Verleger die Geschichte drucken
will, dann ändere die wichtigen Daten. Mach aus mir irgendetwas
anderes, aus Sacsayhuaman werde die Wüste Gobi, aus unserem
Freund, Professor + + +, zaubere einen „Vandenbergen“ - guter Name,
haut immer hin! - und insbesondere, ich flehe Dich an: Vertusche den
Standort der Station! Versetze sie nach Arabien, meinetwegen zur
Königin von Saba oder in den hohen Norden.
Heiliger Strohsack! Stell Dir bloß vor, unsere närrische Welt organisiert Expeditionen und Wallfahrten nach Sacsayhuaman. Oder die
Militärs - dort hat’s stets genug Verrückte - wollen an die Zeitmaschine... nicht auszudenken! Und eines Tages muß ich dann tatsächlich
flüchten: In die Zeit.
Verschone mich! Ich habe auf dieser Ebene noch einiges auf dem
Programm, bevor ich mich abmelde.
Tschau! In alter Treue, Dein

Erich

j

In viertausend Meter Höhe waren sie gezwungen, eine Pause einzulegen. Das schmale Felsband verbreiterte sich zu einem kleinen Plateau,
auf dem man sicher stehen und rasten konnte. Die Gipfel der Anden
waren in Wolken gehüllt. Vom Plateau aus fiel die Felswand senkrecht
zur Hochebene hinab.
Die drei Forscher packten ihre Vorräte aus.
„Und Sie glauben wirklich, Dr. A., daß wir auf dem Gipfel das finden,
was wir dort zu finden hoffen?“ Der Professor hatte die Frage gestellt.
Aus seinem Rucksack kramte er Wurst und Brot hervor. Er saß auf
einem flachen Stein, den Rücken gegen die Felsen gelehnt.
Dr. A. nickte.
„Ich hoffe es zuversichtlich. Die Berichte sind vage, und bisher hatte
noch niemand den Mut, daraus die Schlüsse zu ziehen. Wenn Ihr
Gedankengang dem meinen nicht ähnlich wäre, säßen Sie mir jetzt
kaum gegenüber. “ Er deutete hinauf zu den Wolken. „Der Gipfel dort
muß es sein. Noch zwei- oder dreihundert Meter Höhenunterschied.
Es soll kein richtiger Gipfel sein, sondern mehr eine flache Mulde, in
der es keine Schwerkraft gibt. Der einzige Ort auf diesem Plateau, an
dem die Naturgesetze keine Gültigkeit mehr haben ..
Der dritte Mann des wissenschaftlichen Teams schwieg. Wortlos
beschäftigte er sich mit Brot und Wurst und tat so, als ginge ihn die
ganze Sache nichts an. Er war Dr. A.’s bester Freund und hatte es nicht
nötig, viel Worte zu verlieren.
Der Professor hingegen bohrte weiter:
„Sie haben recht. Wenn ich Ihnen oder dem Bericht keinen Glauben
schenkte, wäre ich nicht hier und versuchte, mit der dünnen Luft
fertigzuwerden. Der Bericht ist vage und exakt zugleich; man kann ihn
nicht ignorieren. Vielleicht hat sich Dr. Hendircks geirrt, wer weiß?
Atemschwierigkeiten, zu wenig Sauerstoff, die Sonne - es gibt hundert
Möglichkeiten, die eine Sinnestäuschung hervorzurufen vermögen.
Wenn das jedoch nicht der Fall gewesen ist…“, seine Stimme wurde
eindringlicher, überzeugender,…dann sind wir einem einzigartigen
Geheimnis auf der Spur.“
„Eben!“ sagte Dr. A. und biß in seine Wurst.
Seit Wochen schon waren sie unterwegs. Mit der sturen Hartnäckigkeit und dem Eifer des echten Fanatikers hatte Dr. A. den Professor
davon überzeugen können, daß er keinem Phantom nachjagte. Und
nicht nur das! Ein wissenschaftliches Rätsel, ein Geheimnis, vielleicht
sogar eine Sensation wartete auf seinen Entdecker.

Es war später Vormittag. In die wärmenden Sonnenstrahlen mischte
sich beißende Kälte, ein Hauch des ewigen Schnees. Eine halbe Stunde
Rast, dann ging es weiter.
Das Plateau verengte sich wieder zu dem schmalen Felsband, das
zum Gipfel hinaufführen sollte. Bis hierher jedenfalls stimmte der
Bericht, aber Hendircks hatte ausdrücklich betont, daß er den Pfad
nur vom Flugzeug aus gesehen habe.
Rechts war die senkrecht aufsteigende Wand, links der Abgrund. B.
hatte nun die Führung übernommen. Die Männer hatten sich an
geseilt, denn ein einziger Fehltritt konnte zum tödlichen Absturz
führen. A. ging in der Mitte, und der Professor bildete den Abschluß.
Nach wenigen hundert Metern blieb B. plötzlich stehen. Er deutete
auf die Felswand und drehte sich um.
„Da ist es wieder - ein Vogelkopf mit menschlichem Gesicht! In den
Stein gemeißelt. Hier oben! Es ist unglaublich!“
„Eine Art Wegweiser“, vermutete Dr. A. „Wir sind also richtig.“ B.
ging weiter, aber dann geschah etwas höchst Merkwürdiges. Es war
ihr Glück, daß Dr. A. schnell und richtig reagierte, als B., der vor ihm
ging, plötzlich ohne jeden Grund in die Luft sprang. Wenigstens sah es
so aus, als springe er in die Höhe, aber er kam nicht sofort wieder
herunter. Er blieb oben und schwebte seitwärts auf den Abgrund zu.
Mit aller Gewalt stemmte sich Dr. A. mit den Füßen ab und erwartete
den unvermeidbaren Ruck. Auch der Professor sicherte sich ab,
obwohl er nicht begriff, was sich vor seinen Augen abspielte.
Dr. A. spürte, wie sich das Seil straffte, aber dann erhielt B. auf
einmal sein ursprüngliches Gewicht zurück. Wie ein Stein stürzte er in
die Tiefe, bis das Seil ihn aufhielt. Der Ruck hätte Dr. A. fast von den
Füßen gerissen, aber auch der Professor hielt mit fest, und so schwang
B. wie ein Pendel hin und her, bis die beiden Männer ihn hochziehen
konnten. Unmittelbar vor der Vogelkopfskulptur kletterte er bleich
und am ganzen Körper zitternd auf das Felsband. Er setzte sich. „Was
war das? Etwas hat mich in die Höhe geschleudert…“
„Nun mal ganz ruhig“, sagte Dr. A. und warf dem Professor einen
bezeichnenden Blick zu. „Wie war das? Was spürten Sie, als es geschah?“
„Gespürt? Ich hatte einfach kein Gewicht mehr. Ich war schwerelos
und verlor den Boden unter den Füßen. Erst als ich über dem Abgrund
schwebte, wurde alles wieder normal, ich stürzte ab.“
Der Professor betrachtete die Skulptur. Ehe ihn jemand daran


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