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Tierarztbericht
22. Februar 2015 | Sevannie

Heute hatte ich einen Auftrag bei Zasa, diese wollte das ich zusammen mit meiner Zuchtpartnerin, welche auch
meine Kollegin der Tierarztpraxis war, das wir ihre Pferde durch checkten. Sie würde bald einen Umzug planen
und wollte somit auch das die Pferde eben dafür in guter Verfassung war. Ein vernünftiger Gedanke. Mittlerweile war ich auch schon auf ihrem Hof angekommen. Zasa stand schon bereit und empfing mich herzlichst.
,,Na.‘‘,schmunzelte ich und holte mein kleines Köfferchen aus dem Kofferraum. ,,Ich hab dir schon den ersten
bereit gestellt.‘‘,lächelte sie und ich nickte. ,,Das ist schön.‘‘,murmelte ich und lief mit ihr dann zu ihrem Putzplatz wo der erste Hengst schon stand. ,, Er heißt Shapaan und ist ein Englisches Vollblut mit Saddlebred
drin.‘‘,erklärte sie und ich nickte. ,,Naja er ist eigentlich ganz umgänglich. Er ist anhänglich aber kann auch
temperamentvoll sein, mutig ist er auch.‘‘,lächelte sie und ich nickte. ,,Naja da weiß ich ja was los sein
wird.‘‘,murmelte ich und streichelte derweil schon den Hengst nachdem er meine Hand etwas beschnuppern
durfte. ,,Na du.‘‘,lächelte ich und streichelte seinen Hals entlang. ,,Gut trainiert ist er ja.‘‘,stellte ich fest und
begann dann vom Streicheln über in das Abtasten zu gehen. Als erstes kamen die Beine dran, welche er immer
wieder etwas anhob. ,,Lass sie ruhig stehen ich will sie nicht haben.‘‘,meinte ich scherzend und tastete dann
weiter ab. Langsam begriff er auch das ich nur abtastete. Alles war fertig abgetastet und die Zähne nach geguckt.
Alles in bester Ordnung, als nächstes sah ich mir die Augen an. Sie hatten eine gute Reaktionszeit und verklebt
waren sie auch nicht. Ich lobte kurz den Hengst und schmunzelte. ,,So ist‘s brav.‘‘,meinte ich und nahm mein
Stethoskop herauf. ,,Gut festhalten nicht das er sich erschreckt und zu Seite springt.‘‘,meinte ich zu Zasa und sie
nickte. Ich legte das Stethoskop an und zu meiner Verwunderung blieb der Hengst stehen. Seine Atemfrequenz
lag bei 15 Atemzügen pro Minute, er hatte einen Puls von 36 Schlägen pro Minute. Ich legte das Stethoskop weg
und nahm mir das Fieberthermometer heraus. Zasa lenkte den Hengst weiter ab und hielt ihn auch gut fest. Ich
maß die Temperatur und nach einer Weile bekam ich das Ergebnis: 38,1 °C. ,,Okay, dem Hengst geht es prächtig.
Er atmet gut und Fieber hat er auch keines. Beim abtasten tut ihm nichts weh und er hat weder eckige Zähne
noch schlechte oder verklebte Augen, für ihn steht nichts mehr im Wege!‘‘,schmunzelte ich und lobte den
Hengst. Nun kamen wir zum nächsten Pferd, eine Stute namens Shyvana, diese Stute war ein Trakehner und
ein Fuchsschecke, ein hübscher Fuchsschecke. Zasa hatte Shapaan weg gebracht und brachte mir diese Stute
nun zum Putzplatz, auch sie sah schon geputzt aus. Natürlich wollten die Besitzer ja auch immer ihre Pferde ins
beste Licht rücken. ,,So das ist Shyvana! Sie ist eine kleine Kämpferin.‘‘,verriet mir Zasa und ich nickte. Naja sie
sah sehr lieb aus dafür das sie eine Kämpferin sein sollte. Aber sie beschnupperte mich mit aufgestellten Ohren
und freundlichem Blick, schon mal was gutes. ,,So große Maus, ich werde dir nichts schlimmes tun.‘‘,murmelte
ich und schmunzelte, ehe ich dann anfing sie wieder abzutasten. Bauch, Beine, Kruppe, Hals, Widerrist, alles
was an dem Pferd eben dran war, außer eben der Kopf. Diesen schaute ich mir genauer an, also die Augen. Die
Augen tränten nicht und waren auch nicht verklebt oder trüb. Die Zähne waren auch nirgends Spitz oder waren
in irgendeiner weiße nun in keinem guten Zustand. ,,Rund um Glücklich, die Kleine, hm?‘‘,fragte ich als ich sei
ansah und sie kurz aufbrummelte. Herzzerreißend dieses wundervolle Geschöpf. Ich schmunzelte erneut und
nahm mir mein Stethoskop zur Hand. Ich horchte sie ab und raus kamen die Normwerte, welche ich auch
erwartet hatte: Der Puls lag bei 42 Schlägen pro Minute und die Atemfrequenz bei 15 Atemzügen pro Minute.
Ich lobte die Stute, bis jetzt war ja alles glatt gelaufen. Als ich mir jedoch das Thermometer schnappte, Zasa sich
an ihren Kopf stellte um sie zu loben und ich zur Kruppe lief wurde die Stute schon etwas misstrauisch, da ihre
Ohren sich zum Nacken neigten. ,,Ganz ruhig.‘‘,murmelte Zasa und ich hob vorsichtig den Schweifansatz an und
die Stute machte schon Andeutungen als wolle sie auskeilen, so entfernte ich mich etwas von ihr und ließ den
Schweifansatz wieder los. Zasa hatte die Idee sie mit etwas Müsli und Möhren abzulenken, was schließlich auch
klappte. So kam ich dazu der Stute die Körpertemperatur doch noch zu messen. Als das Piepen des Thermometers ertönte blickte ich darauf und sah 37,6°C. ,,Gut das ist auch im Normbereich, also kann sie auch
mit.‘‘,lächelte ich und Zasa nickte. Sie brachte die Stute weg als sie fertig gefressen hatte und kam dann mit
einer, mir bekannten, Stute wieder. Golden Wonder, ja an ihr hatte ich auch Interesse gehabt und hätte sie auch
gerne bei mir im Stall, aber die ehemalige Besitzerin hat sich für Zasa entschieden. Auch gut, immer hin durfte
ich sie nun durchchecken. Zasa band die Stute fest und wie erwartet kannte sie mich noch etwas. Also dauerte