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Lyrikspalte Koch u.a. .pdf


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8

Berliner Zeitung · Nummer 223 · 23./24. September 2017

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Lesen & Hören
LYRIK

WESTAFRIKA

VON BJÖRN HAYER

VON JOHANNES PAETZOLD

Groove an der Schnittkante

Wozu brauchen wir Gedichte? Um Schüler
abzuschrecken? Um ein Gefühl für die Worte
zu bekommen? Nein, der Grund, warum wir
Lyrik lesen, findet sich in Ulrich Kochs wunderschönem Band „Selbst in hoher Auflösung“. Ein Teil seiner Texte trägt immer dieselbe Überschrift: „Elementares Gedicht“.
Worauf treffen wir in den gedankenreichen
Miniaturen? Zum einen auf Poesie, die sich
klug selbst reflektiert, zum anderen auf ein
Du, dem alle Sehnsucht gebührt. Einmal betritt das „ich die Kirche / meines Körpers“,
entdeckt ein zerschlissenes Gesangsbuch
und bemerkt: „Irgendetwas fehlt. Irgendwo
bist du, weiß ich“. Am Ende erklingt ein „ja,
ich will“ in den weiten Raum, in dem die
große Einsamkeit wohnt. Zum Glück kennen Kochs Poeme kein wirkliches Ende. Sie
leben, winden sich „unter dem Blütenteppich“ hindurch, bis sie aus einem Eisloch
emporsteigen, um zu atmen und sich dann
auf dem Gesicht des Du niederzulassen. Solange auf der Welt zwei sich suchen, sind
diese Texte von zeitloser Geltung.
Ulrich Koch: Selbst in hoher Auflösung Jung und
Jung, Salzburg 2017. 160 S., 23 Euro

Liebe zart wie Schnee
Geistreich, zart und so leicht wie ein Hauch
sind die Gedichte, die uns Katja Horn in ihrem Band „Flügelpuppenblues“ präsentiert.
Was in ihnen wirkt, ist das Wissen um die
Liebe. Die wahre muss keine „auf den ersten
Blick sein // aber der erste wahre Blick / kam
durch die Liebe“. Diese Texte erweitern das
Sehen, machen empfänglich für leise Vorgänge, für das Rauschen des Meers, worin
wir einen „uranfänglichen / unvergänglichen Ton“ vernehmen. Sie vermitteln uns
ein neues Sensorium, so dass „berührungen
/ so sanft wie schnee auf schnee fällt“ erscheinen. Wem dies zu viel an Sentiment ist,
der wird wohl in den politischen Poemen
fündig werden. Mit Kalauern und parodistischer Verve dekonstruiert die Dichterin die
Werbe- und Coachingsprache, die ihrem
„Neoliberalismus“-Zyklus zu eigen ist. Hier
die Kapitalismuskritik, dort die Herzenslyrik – passt das zusammen? Liebe und Politik
fordern Leidenschaft. Horn lebt sie aus!
Katja Horn: Flügelpuppenblues Verlag Peter Engstler, Ostheim 2017. 30 S., 12 Euro

GE TTY I MA GE S/ I STOC K PHOTO

Du bist im Gedicht!

Wer ist diese Frau? Man soll es nicht erkennen. Wer schreibt dieses Buch? Man soll es nicht wissen.

Veteranin des Missbrauchs
Ein verstörendes „Inzest-Tagebuch“
VON SUSANNE LENZ

W

arum schreibt jemand ein solches Buch? Um Spiels über Bande, die ihr Ziel indirekt trifft. Aber sie trifft es.
literarischen Ruhm geht es nicht.Wer dieses Sie trifft es auch durch ihre lakonische Distanz, die dem,
Buch liest, soll nicht wissen, wer es geschrie- über was da geschrieben wird, so wenig angemessen
ben hat. In einer Vorbemerkung bittet die Au- scheint, auch wenn die Sprache so explizit pornografisch ist,
torin die Leser, ihren Wunsch zu akzeptieren, unerkannt zu dass man sie nicht in einer Familienzeitung gedruckt sehen
bleiben. Sie habe aus verschiedenen Gründen beschlossen, möchte. Am Ende ist es wohl genau diese Sachlichkeit, die
ihre Geschichte anonym zu erzählen. Und man meint diese einem die Hände um den Hals legt und einen würgt.
Sie lässt andere Beobachter zu Wort kommen. Claude
Gründe zu kennen, bevor man auch nur eine Zeile gelesen
Levi-Strauss etwa, der schreibt, der entscheihat. „Inzest-Tagebuch“ lautet der Titel diedende Unterschied zwischen Menschen und
ses Buchs, das in Deutschland im KlettTieren sei das Inzest-Verbot. Was macht das
Cotta-Verlag erschienen ist, der auch Gottaus der Autorin? Und: „Heute las ich in eifried Benn verlegt, Ernst Jünger, deutsche
nem Buch über Folter, je öfter eine GefanGegenwartsautoren und immer schon amegene vergewaltigt wird, desto größer ist die
rikanische Autoren außerhalb des MainWahrscheinlichkeit, dass sie dabei Lust empstreams, zu denen nun auch diese Anonyma
findet.“ Das klingt nach einem auf die Spitze
zählt. Sie berichtet, wie sie viele Jahre lang
getriebenen Stockholm-Syndrom, nach dem
von ihrem Vater missbraucht worden ist. Mit
Opfer von Geiselnahmen Verständnis oder
21 zum letzten Mal.
gar Sympathie für die Täter empfinden. Was
Was der Leser zu wissen glaubt, beruht
kann Lust nicht alles sein, welche Funktion
auf einer der perfiden Folgen sexuellen
kann sie nicht erfüllen. Sie verhilft dem missMissbrauchs, dass nämlich die Opfer sich
Ein guter Satz
brauchten Kind zu Macht über den Vater, die
schämen. Man braucht dafür keine Psychodoch nur Ausdruck von Ohnmacht ist. Am
logiekenntnisse, es drängt sich einem in„Vielleicht
Ende dient sie der Selbsterhaltung, ist sie
stinktiv auf. Das Opfer ist wie mit einem Mahat alles, was ich
Mittel zum Überleben.
kel behaftet, beschmutzt, verdorben, auch
Das ist eine Perversion, eine fortwähwenn es doch unschuldig ist. So unschuldig
mache, damit zu
rende Katastrophe, und die Autorin eine Vewie nur ein Kind es sein kann. „Erinnert sich
tun, dass mich
teranin, die diese Art von sexueller Erfahmein Vater daran, wie es sich anfühlt, seinen
mein Vater missrung geprägt hat, so wie Vietnam die ameriPenis in einem dreijährigen Mädchen zu
kanischen GIs. Sie können nicht mehr ins
haben?“, schreibt Anonyma. Eine Dreijähbraucht hat, als
normale Leben zurück. Nicht nur der Alprige! Wenn man mit dieser Ungeheuerlichich noch nicht
träume wegen, auch weil sie dieses Dasein
keit fertig ist, fällt noch etwas auf an diesem
ohne Todesangst als banal empfinden. Die
Satz. Die Perspektive. Nicht darüber, was in
einmal lesen
Lust der Autorin kontrolliert der Vater bis
ihr vorging, schreibt sie, sondern sie fragt
oder schreiben
heute. Von ihrem Lebensgefährten Carl lässt
sich, was der Vergewaltiger gefühlt haben
konnte.“
sie sich mit ihren bestickten Kissenbezügen
mag, der Vater. Es ist die Perspektive der
würgen.
Analytikerin, der Beobachterin. Vielleicht
Als Leser respektiert man den Wunsch der Anonyma
hat die Autorin sie deshalb gewählt, damit sie nicht nur als
Opfer wahrgenommen wird. Aber der Satz enthält auch die nach Anonymität nicht ganz. Man achtet auf jeden Hinweis
Aufforderung an den Leser, sich in jemanden hineinzuver- zu ihrer Herkunft, es ist ein Milieu des gehobenen Mittelsetzen, der so etwas tut. Was für eine Zumutung! Und wie stands, das da aufscheint. Es gibt Sommer in Strandhäusern, später wird das zu besuchende College sorgfältig auswirkungsvoll!
Dieses Buch enthält eine Leidensgeschichte, aber es gewählt, Therapeuten und Psychologen behandeln sie. Sie
kommt nicht in ihrem Gewand daher. Es verweigert sich belügt sie alle. Niemand erfährt ihre Geschichte, die erzählt
diesem Gewand. Wenn der Vater seine kleine Tochter fesselt, sie erst jetzt in diesem Buch. Eine Autorin ist keine Patientin.
Man liest es nicht gern, es ist kein großes Buch, auch verin den Einbauschrank sperrt und sie dort missbraucht, erfährt man nicht, was dabei in ihr vorging. Von ihren Gefüh- hilft es einem nicht wirklich zu neuen Einsichten. Dieses
len ist erst die Rede, wenn es vorbei ist. Dann wartet sie nicht Werk ringt einem aus einem anderen Grund Respekt ab: Es
auf ihren Peiniger, sondern ihren Retter, der die Tür öffnet ist ein tapferer Akt der Selbstermächtigung.
und sie losbindet. Sie erinnert sich, wie glücklich sie war,
wenn sie loslaufen konnte, aus der Dunkelheit in die Sonne. Anonyma: Das Inzest-Tagebuch Aus dem amerikanischen Englisch
– Befreier. Glücklich. – Diese Autorin ist eine Meisterin des von Christa Schuenke. Klett-Cotta, Stuttgart 2017. 142 S., 17 Euro

Ende der Kindheit
Lize Spit erzählt auf verstörende Weise von Freundschaft und Familie: „Und es schmilzt“

Meerrauschen im Konjunktiv
„es existiert / weil wir da sind / weil wir es
sehen“, heißt es in Christoph Dannes Gedicht„Flüchtiges“. Der Parallelismus verleiht
einer an Schopenhauers Philosophie anknüpfenden Erkenntnistheorie Nachdruck:
Die Welt ist nur der Spiegel unseres Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögens. So
sind diese Texte vor allem Ausdruck der Subjektivität. Wenn das lyrische Ich etwa auf
„flutgewaschne[s] geröll“ blickt, sieht es
darin „die / mathematik der sterne“. Und
was nicht mehr vorhanden ist, lässt sich
durch Erinnerung aktualisieren. Allen Poemen wohnt der Geist des Passé inne. Nostalgie bahnt sich Raum. Im Konjunktiv scheint
alles möglich: „wenn mir morgen / wieder
nichts brauchbares einfällt […] / laufe ich zu
fuß weiter / bis an ein anderes meer“. Ob auf
realen oder imaginären Reisen – Chistoph
Dannes Band „Aufwachräume“ erweist sich
als ein bereicherndes Vademecum.
Christoph Danne: Aufwachräume Parasitenpresse, Köln 2017. 60 S., 10 Euro

Damon Albarn war mit ihnen im Studio,
Manu Chao ebenso, Herbert Grönemeyer
liegt ihnen zu Füßen, mit U2 und Coldplay
gehen sie auf Tournee. Nicht schlecht für
ein Pärchen, das sich einst auf einer Blindenschule in Malis Hauptstadt Bamako
kennen und lieben lernte und dort begann,
Blues-Songs zu komponieren und zu singen. Inzwischen sind Amadou & Mariam
unangefochtene internationale Stars, die
wie sonst niemand in Afrika Folklore und
Pop miteinander verbinden. Auf den letzten
zwei Alben haben sie mit Musikern von
TV on the Radio bis Scissor Sisters gearbeitet. „La Confusion“ kehrt nun zu den Roots
zurück, Kora- und Ngonispieler begleiten
Amadou an seiner Telecaster-Gitarre,
schwer aber wohltuend pumpt der Bass in
Songs wie „Ta Promesse“. Die beiden testen
natürlich weiter ihre Kreuzungspunkte zum
Pop, auf dem Titelsong mit Disco-Sounds
aus den 80ern, „Diarra“ wiederum verbindet den Reggaegroove von Bob Marley mit
dem Keyboard-Sound eines Stevie Wonder
jener Zeit.„La Confusion“ ist ein unerwartetes Meisterstück nach kommerziellen
Kompromissen im internationalen Popgeschäft. An der Schnittkante zwischen
afrikanischem Folk, Pop und Blues sind
Amadou & Mariam konkurrenzlos.

V

on 9 bis 20 Uhr eines Tages reicht
die Handlung dieses Romans, und
die ist in ihrem Fortgang schon beunruhigend genug. Hinzu kommen etappenweise Einsprengsel aus einer Vergangenheit, die nicht weit zurückliegt.
Sie stellen den Leser vor eine weit größere Herausforderung. Vor dreizehn
Jahren haben sich die Ereignisse zugetragen, Eva war als Jugendliche mit ihren Freunden Pim und Laurens unterwegs. Zwischen ihnen und im Zusammenspiel mit Gleichaltrigen entspann
sich eine brutale Schicksalsgemeinschaft: Aus kleinen Scherzen und kuriosen Wetten wurde grausamer Ernst.
Kinder sind unschuldig? Kleine Kinder
vielleicht. Diese Heranwachsenden
aber wussten, wie Abhängigkeiten entstehen und wie man sie ausnutzt.
Der Roman hat in Belgien für viel
Aufsehen gesorgt. Lize Spit, 1988 in einem flämischen Dorf geboren, wurde
als Shootingstar gefeiert und so auch

VON CORNELIA GEISSLER

auf dem deutschen Markt eingeführt:
„Ein Buch, das alles gibt und alles verlangt“ steht auf dem Umschlag. Tatsächlich verlangt es vom Leser höchste
Aufmerksamkeit für Szenen, die sich
bis ins Unerträgliche zuspitzen. Denn
man will ja wissen, warum die Erzählerin zurückfährt an die Stätten ihrer
Kindheit. Man will wissen, warum es ihr
verlogen scheint, wie an Pims Bruder
erinnert werden soll, der damals starb.
Und da ist nicht nur der alte Freundes-

kreis, auch die Familie der Erzählerin:
Die Mutter trinkt, der Vater prügelt. Die
kleine Schwester hat eine ganze Reihe
von Tics entwickelt, die Eva glaubt respektieren zu müssen, bis der ältere
Bruder erkennt, dass sie psychiatrische Hilfe braucht. Einen Knacks weg
haben sie alle. Doch im Dorf wird geschwiegen. So wie Lize Spit schreibt,
wird klar, dass letztlich das Mikroklima
der Provinz für sexuelle und gewalttätige Übergriffe mit verantwortlich ist.
Ein selbstverordnetes Schweigen.
Die Erzählerin ist erwachsen und
wird ihre Kindheit beschließen mit einer Tat, zu der sie von Anfang an entschlossen ist. Wenn der Leser versteht,
was sie vorhat, ist es schon zu spät, um
sich aus den Fängen dieses starken,
nervenzehrenden Buches zu befreien.
Lize Spit: Und es schmilzt Roman. Aus dem
Niederländ. v. Helga van Beuningen. S. Fischer, Frankfurt/M. 2017. 512 S., 22 Euro

Amadou & Mariam:
La Confusion
(Because / Warner)

Magische Begegnung
Das Kronos Quartet gehört seit Jahren zu
den experimentierfreudigsten Klangforschern in der Klassik, immer über den eigenen Tellerrand spähend, mit Steve Reich,
Björk, sogar Faith No More haben die Streicher gemeinsame Tiefen ausgelotet. Das
Trio da Kali ist eine Supergroup der FolkMusik Malis, die Lieder aus der Mandinka
Kultur des 13.Jahrhunderts interpretieren,
mit Gesang, Ngoni und Balafon (Xylophon
aus Kalebassen). Die Begegnung beider Seiten ist magisch. Sunny Yang vom Kronos
Quartet lässt in „God Shall Wipe“ ihr Cello
mit warmem Tremolo durch den Raum
schweben, Sängerin Hawa Kassé Mady legt
sich mit dunklen Noten darauf, ihre Stimme
an Mahalia Jackson erinnernd. Dies ist AfroGospel-Klassik. Und „Ladilikan“ weit mehr
als eine Jam-Session. Sorgsam arrangiert
verweben sich Streicher mit afrikanischen
Instrumenten, das Trio behält dabei etwas
die Oberhand in den Melodien, aber man
trifft sich auf Augenhöhe. Dies ist Soundtrack-Material für Wenders, Jarmusch oder
die Kaurismäki-Brüder. Bald streichen die
Kraniche wieder über das Land. „Ladilikan“
ist ihr musikalischer Zugbegleiter.

Trio Da Kali & Kronos
Quartet:
Ladilikan
(World Circuit / Indigo)

Jammen mit dem Meister
Tony Allen ist die Rhythmusmaschine in
der Geschichte des Afrobeat. In den 70erJahren spielte er Schlagzeug in Fela Kutis legendärer Band und war darüberhinaus
auch sein Arrangeur. Sein entspannter,
leicht holprig-funkiger Drumstil ist unverkennbar, dem 76-jährigen Nigerianer huldigen die Afro-Fans, aber auch Techno-Produzenten wie Moritz von Oswald und Jeff
Mills jammen mit dem Meister. Seine Passion noch vor dem Afrobeat ist der Jazz, und
in diesem Sommer hat Tony Allen seinem
Idol Art Blakey eine EP mit vier Stücken gewidmet. Eine Vorübung für „The Source“:
elf Jazz-Instrumentals, die Allen zum großen Teil selbst komponiert hat. Frankreichs
versierteste Jazzmusiker begleiten ihn
(Allen lebt in Paris), Damon Albarn taucht
am Piano auf (Allen mischt bei dessen
Bandprojekten Gorillaz und The Good, the
Bad & the Queen mit): Leicht zugänglich,
verspielt und trotzdem konzentriert kommt
so der Jazz daher, am luftigsten im NewOrleans-Style des Stücks „Push and Pull“.
„The Source“ ist Allens erstes Werk auf
Albumlänge für das renommierte Jazzlabel
Blue Note. Und es ist Afro-Jazz im eigentlichen Wortsinn.

Tony Allen:
The Source
(Blue Note / Universal)


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