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mainlaender gesamtes werk .pdf



Original filename: mainlaender_gesamtes_werk.pdf
Title: Mainländer im Kontext
Author: Philipp Mainländer, Fritz Sommerlad, Walther Rauschenberger

This PDF 1.4 document has been generated by InfoSoftWare / Karsten Worm, Winfried H. Müller-Seyfarth, Ulricht Horstmann, Joachim Hoell; modified using iText® 5.1.3 ©2000-2011 1T3XT BVBA, and has been sent on pdf-archive.com on 03/12/2017 at 00:02, from IP address 109.201.x.x. The current document download page has been viewed 387 times.
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Mainländer im Kontext
Titelseite

DIE PHILOSOPHIE DER ERLÖSUNG
1. Band. 1876e
2. Band: Zwölf philosophische Essays. 1886e
Inhaltsübersicht
DIE LETZTEN HOHENSTAUFEN
Ein dramatisches Gedicht in drei Theilen:
Enzo-Manfred-Conradino
1876e
Inhaltsübersicht
»DIE MACHT DER MOTIVE«
Literarischer Nachlaß 1857-1875
1999e
Inhaltsübersicht
NACHTRÄGE ZUR BIOGRAPHIE
Inhaltsübersicht
Anhang

ViewLit V.7.2 - (c) Karsten Worm - InfoSoftWare 2011 - Alle Rechte vorbehalten. - Kap.-Nr. 2/391 - Seite: 1

Mainländer im Kontext
Inhaltsübersicht

G E S A M T I N H A LT S Ü B E R S I C H T :
Editorial
Zeittafel zu Leben und Werk Philipp Mainländers
Anhang

DIE PHILOSOPHIE DER ERLÖSUNG
Inhaltsverzeichnis des ersten Bandes
Vorwort.
Analytik des Erkenntnißvermögens.
Physik.
Aesthetik.
Ethik.
Politik.
Metaphysik.

V
1
47
113
167
225
317

Anhang.
Kritik der Lehren Kant’s und Scho p enhauer’s.
Analytik des Erkenntnißvermögens.
Physik.
Aesthetik.
Ethik.
Politik.
Metaphysik.
Schlußwort.

359
363
463
489
527
583
601
621

Inhaltsverzeichnis des zweiten Bandes
Zw ö lf philo so phische Essa y s
I . Realismus und I d ealismus.
1. Essay: Der Realismus
2. Essay: Der Pantheismus
3. Essay: Der Idealismus
4. Essay: Der Budhaismus
1. Der esoterische Theil der Budhalehre
2. Der exoterische Theil der Budhalehre
3. Die Legende vom Leben Budha’s
4. Das Charakterbild Budha’s
5. Essay: Das Dogma der Dreieinigkeit
1. Der esoterische Theil der Christuslehre
2. Der exoterische Theil der Christuslehre
3. Das Charakterbild Christi
6. Essay: Die Philosophie der Erlösung
7. Essay: Das wahre Vertrauen

1
27
37
71
73
95
115
176
189
191
205
219
233
243

I I . Der So cialismus.
8. Essay: Der theoretische Socialismus
1. Einleitung
2. Der Communismus
3. Die freie Liebe
4. Die allmälige Realisation der Ideale
5. Höhere Ansicht
9. Essay: Der praktische Socialismus
Dr ei Red en an d ie d eutschen Ar b eiter
1. Rede: Das Charakterbild Ferdinand Lassalle’s
2. Rede: Die sociale Aufgabe der Gegenwart

275
277
280
305
329
333
339
341
343
372

ViewLit V.7.2 - (c) Karsten Worm - InfoSoftWare 2011 - Alle Rechte vorbehalten. - Kap.-Nr. 3/391 - Seite: 2

Mainländer im Kontext
Inhaltsübersicht

3. Rede: Das göttliche und das menschliche Gesetz
10. Essay: Das regulative Princip des Socialismus
Vorwort
Statut des Gralsordens
Motive
Schlußwort

410
427
429
437
455
460

—————
11. Essay: Aehrenlese
1. Zur Psychologie
2. Zur Physik
3. Zur Aesthetik
4. Zur Ethik
5. Zur Politik
6. Zur Metaphysik
Eine naturwissenschaftliche Satire
12. Essay: Kritik der Hartmann’schen Philosophie des Unbewußten
Vorwort
1. Einleitung
2. Psychologie
3. Physik
4. Metaphysik
Schlußwort

461
463
464
470
477
489
506
512
529
531
539
553
567
595
651

DIE LETZTEN HOHENSTAUFEN
Inhaltsverzeichniß des dritten Bandes
Ein dra ma t isches Gedicht in drei Theilen
König Enzo
König Manfred
Herzog Conradino

V
87
205
Lit era rischer Na chla ß 1 8 5 7 - 1 8 7 5
Dramen

Tarik (1857-1858)
Die Macht der Motive (1867)

1
79
Gedichte

Aus dem Tagebuch eines Dichters (1858-1863)

189
Novelle

Rupertine del Fino (1875)

231
Autobiographie

Aus meinem Leben (1874-1875)

311
Dramenfragmente

Tiberius (1875)
Buddha (1875)

437
451

NACHTRÄGE ZUR BIOGRAPHIE
Aus dem Leben Philipp Mainländers. Mitteilungen aus der handschriftlichen
Selbstbiographie des Philosophen (Fritz Sommerlad)
[Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik. Bd. 112-113. 1898]
Aus den letzten Lebensjahren Philipp Mainländers. Nach ungedruckten Briefen und
Aufzeichnungen des Philosophen (Walter Rauschenberger)
[Süddeutsche Monatshefte. 9. Jahrg. 1911/12]

Anhang:
ViewLit V.7.2 - (c) Karsten Worm - InfoSoftWare 2011 - Alle Rechte vorbehalten. - Kap.-Nr. 3/391 - Seite: 3

ZpK:
74-101

SM:117-131

Mainländer im Kontext
Inhaltsübersicht

Vor- und Nachworte
Vorwort des Herausgebers (Bd. 1) (Winfried H. Müller-Seyfarth)
Vorwort des Herausgebers (Bd. 2) (Winfried H. Müller-Seyfarth)
Vorwort des Herausgebers (Bd. 3) (Winfried H. Müller-Seyfarth)
Vorwort (Ulrich Horstmann) (Bd. 4)
Nachwort (Joachim Hoell/ Winfried H. Müller-Seyfarth)
Bibliographie
Bibliographie zu Philipp Mainländer
Intenetadressen

ViewLit V.7.2 - (c) Karsten Worm - InfoSoftWare 2011 - Alle Rechte vorbehalten. - Kap.-Nr. 3/391 - Seite: 4

I-VII
II-VII
III-VII
IV-VII
V-461

Mainländer im Kontext

H IN W E IS E

ZUR

BENUTZUNG

E D ITO R IAL :
D E R CD-ROM: »M AIN LÄN D E R

IM

KONTEXT«

Hinweise: Zum Textbestand • Zur Programmbedienung • Zur Konvention der Querverweise • Zur
Recherche • Zum Wortlistendialog • Zum Zeichensatz • Zur Suche nach Seiten • Zum Personenregister •
Zuletzt ein Tip
Zum Textbestand:

Mit Mainländer im Kontext wird das Werk Philipp Mainländers (1841-1876) auf der
Grundlage der 1876 noch zu Lebzeiten bzw. im Todesjahr ersterschienenen Originalausgaben
der Philosophie der Erlösung, Bd. 1 und Bd. 3 (Drama, Die Hohenstaufen), des 1886 von der
Schwester herausgegebenen Nachtragbandes 2 zur Philosophie der Erlösung sowie des 1999
von Winfried H. Müller-Seyfarth und Joachim Hoell aus dem Manuskriptbestand der
Bayerischen Staatsbibliothek herausgegebenen literarischen Nachlaßbandes 4, vermehrt um
zwei exklusive Manuskripteile und Briefe enthaltene Artikel von Fritz Sommerlad bzw.
Walter Rauschenberger aus der Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik (1898)
und den Süddeutschen Monatsheften (1911/12), erstmals in elektronischer Form vollständig
recherchierbar präsentiert.
(Näheres zur vorliegenden Textfassung, deren originale Orthographie – abgesehen von
gelegentlichen setzerbedingten, grauschriftlich gekennzeichneten Korrekturmaßnahmen –
beibehalten wurde, finden Sie im Anhang mit den die Reprint-Ausgabe des Georg Olms
Verlages von 1996 bis 1999 begleitenden Vor- und Nachworten.)
Zur Programmbedienung:

Mainländer im Kontext wurde für die aktuelle Version des Retrievalprogramms ViewLit ®
Professional V. 6. 5 für Windows 7, Vista, XP und Windows 2000 (und in einer
abwärtskompatiblen Zweitfassung für die älteren Betriebssystemfassungen ab Windows 95)
umgesetzt.
Beim Start der Anwendung erscheint im linken Ergänzungsfenster des Programms stets die
Titelseite mit impliziten, dem Text unterlegten Querverweisen, von denen aus Sie einen
ersten, direkten Zugriff auf die Inhaltsübersichten der Einzelbände und (im Titelbild) auch auf
dieses Editorial, die Zeittafel und das Impressum [via: »Mainländer im Kontext«] haben.

Im rechten Hauptfenster können Sie innerhalb eines Werkbereichs oder eines Buches, dessen
Kapitelbezeichnungen jeweils in der grau umfaßten Kopfleiste wiedergegeben werden, vorund zurückblättern , Anmerkungen und Lesezeichen einfügen und über den Schaltknopf
die Suchmaschine von ViewLit aufrufen.
Die im Menü »Inhalt«
zusammengestellte symbolische Inhaltsübersicht erlaubt eine
Feinorientierung mit Blick auf den insgesamt enthaltenen Werkbestand.

ViewLit V.7.2 - (c) Karsten Worm - InfoSoftWare 2011 - Alle Rechte vorbehalten. - Kap.-Nr. 4/391 - Seite: 5

Mainländer im Kontext

Durch Wechselschaltung auf diesen Schaltknopf (oder an
Hand des Cursors ) wird der Strukturbaum zu- bzw.
abgeblendet und ist durch Einsatz der rechten Maustaste
(bzw. den Menüpunkt: » Kapitel: Breite: Inhalt«) – ebenso
wie die Trennleiste zwischen dem (linken) Ergänzungsund dem (rechten) Hauptfenster – durch Ziehen frei
verschiebbar, wenn der Mauscursor bei Positionierung auf
der jeweiligen Leiste die folgende Form annimmt:
.
Über ein spezielles (links abgebildetes) Menü lassen sich
zusätzliche Eigenschaften des Inhaltsfensters definieren.
Um möglichst viel Raum für die Textwiedergabe zu schaffen, sind die auf
Ansichtsoptimierung hin entwickelten Windows-Explorer-Menüleisten am oberen Rand des
Programmfensters u. U. beim Programmstart teilweise verborgen. Sie können jedoch durch
randseitigen Mausklick oder durch Ziehen der Maus links und rechts positioniert oder nach
Platzbedarf anderweitig justiert werden.

Alternativ zu diesem dynamischen Leistentypus stehen Ihnen aber auch die gewohnten
Standard-Menüleisten über den entsprechenden Wechselschalter im Menü: » Fenster, Leisten:
Trennen « (sonst: Menü: »Fenster, Leisten: Zusammenfassen« oder die Funktionstaste: [F12])
zur Verfügung.
Die Befehlszuordnungen der Schaltknöpfe und Tastenkombinationen lassen sich außer dem
ausführlichen Hilfeprogramm [F1] und den durch Positionierung der Maus auf den Buttons
erscheinenden Textfähnchen, auch den Befehlslisten des programmeigenen Hauptmenüs entnehmen. –
Zur Fokussierung bzw. Aktivierung des jeweiligen Textansichtsfensters (erkennbar an dem
Kopfzeilenstatus der Fenster) etwa für die Tastaturbedienung oder für die Anzeige von Suchergebnissen
genügt ein einfacher Mausklick.
Zur Konvention der Querverweise:

Die bereits oben erwähnten, durch farbigen Text oder graphische Embleme kenntlich
gemachten Querverweise oder »Hotspots« sind per Mausklick und im aktivierten Fenster
durch TABULATOR + ENTER nutzbar. Das Symbol:
bzw. »grün« markierte Ausdrücke
verweisen dabei auf das (rechte) Haupttextfenster als Ausgabefeld (z.B. als Verknüpfung von
Anmerkungen mit dem Haupttext) und umgekehrt
bzw. »blau« markierte Ausdrücke auf
das (linke) Ergänzungsfenster (z.B. bei durch hochgestellte Klammern und Sternchen * wie:
»*[1]« gekennzeichneten Anmerkungsverweisen). Bei Anklicken hellblauer Einträge werden
Querverweise (s. im Personenregister beispielsweise beim Eintrag Mahomet) in dem jeweils
aktiven Fenster selbst realisiert.
Die grünen Seitenzahlen in dem Personenregister und die oben erwähnten blaugrünen
Einträge der Corrigenda zum 2. Bd. sowie ockerfarbene Querverweise innerhalb der
Herausgeber-Vorreden enthalten einen impliziten Befehl, der bei Anklicken die erläuterte
Textstelle hervorgehoben erscheinen läßt, so daß sich deren Auffinden wesentlich vereinfacht
und beschleunigt.
Die im linken Ergänzungsfenster dargestellten Kapitel können durch Platztausch in das
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Mainländer im Kontext

Hauptfenster mittels: verschoben werden, vornehmlich um den vollen Umfang der vor
allem rechtsseitig bereitstehenden Funktionen wie etwa Seitenanzeige, Anmerkungen und
Lesezeichen einfügen etc. nutzen zu können, oder aber umgekehrt: um eine im Hauptfenster
angezeigte Inhaltsübersicht in das Ergänzungsfenster zu verlagern, von dem aus dann über
statische Links die Einzelkapitel im Hauptfenster aufrufbar sind. (Für die Navigation im
Haupt- und Ergänzungs- sowie dem Hilfsfenster stehen zudem die »Start-« bzw. jeweiligen –
bereit.)
auch tastatursensitiven – »Zurück«- und »Vorwärts«-Buttons
Die mit dieser CD ausgelieferte Programmversion 6.5 erlaubt jedoch auch die flexible
Umleitung aller per Text-Hotspot vordefinierten editorischen Links auf jedes beliebige der
drei Ausgabefenster. Über das programmeigene Popupmenü können so die ansonsten wie oben
beschriebenen voreingestellten
Fensterausgabeziele (jeweils bei linkem
Mausklick auf den betreffenden Hotspot)
alternativ auch über den rechten
Mausklick den situativen Bedürfnissen
anwenderseitig angepaßt werden.
Hinweis: Die im Kapitel verfügbaren, stets farbigen Querverweise bzw. Hotspots werden zusätzlich
hervorgehoben, indem der folgende Wechselschaltknopf:
der Symbolleiste angeklickt wird.
Hinweise für die Recherche:

Bei der Volltextsuche (Schaltknopf: ) können Sie mittels der *- bzw. ?-Joker variable
Möglichkeiten der Abfrage bei flektierten Wörtern nutzen und einen Abgleich verschiedener
Schreibweisen innerhalb einer Suchabfrage vornehmen.
Bei Eingabe eines bloßen Suchwortes ist stets ein implizites Leerzeichen am Ende eines
Wortes eingeschlossen; so werden durch die Eingabe von »Sophist« lediglich
Suchvorkommnisse des Einzelausdruckes »Sophist« ausgewiesen, nicht aber die erweiterten
grammatischen Formen wie z.B. »Sophisten« oder »sophistischen«; um alle Stellen zu
erfassen, die den Ausdruck Sophist als Wortbeginn betreffen, empfiehlt es sich daher,
»Sophist*« einzugeben. Die noch kürzere Eingabe von »Soph*« wiederum würde zusätzlich
auch Fundstellen etwa zu »Sophokles« ausweisen. (Jedoch empfiehlt es sich bei Namen auch
das Personenregister aus dem Fundus der editorischen Bearbeitung zu Rate zu ziehen (s. dort
den Eintrag Budha bzw. Buddha), um allen abweichenden Schreibweise, die bei der
Volltextsuche den Umweg im Setzen der Jokern * oder ? erforderlich machen, auf die Spur zu
kommen.)
Die Volltextsuche bietet hinsichtlich der deutschen Umlaute ä, ö, ü sowie ss (und der
französischen Akzente) von Hause aus eine Vereinfachung, so daß Sie bei der Eingabe des
Wortstamms die flektionsbedingten Modifikationen von a, o, u und ß etwa bei Pluralbildungen
nicht eigens berücksichtigen müssen.
Bei umfangreichen Suchanfragen mit mehreren Ausdrücken können die Selektoren NAHEBEI
[#] (ggf. auch NICHT [~]) verwendet werden, um zu gezielten Fundstellennachweisen zu
gelangen. So hilft der NAHEBEI-Operator wie im unten abgebildeten Eingabefenster dabei, die
Suche beispielsweise des Begriffs Idee auf bestimmte Begleitvorkommnisse im Sinne der
»platonischen Idee« (im Unterschied etwa zur »kantischen Idee«) einzugrenzen:

Hinweis: Der implizit wirksame Wortabstand bei Verwendung des [#]- NAHEBEI-Operators läßt sich im
Untermenü Suchoptionen des Recherchedialoges durch Modifikation des Vorgabewertes (8 Wörter)
erweitern oder enger fassen.

Um das Auffinden von Begriffswörtern, insbesondere im Blick auf deren definitorische
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Mainländer im Kontext

Fundstellen, zu erleichtern, werden auf dieser CD grundsätzlich alle Wortformen erfaßt, also
auch die unbestimmten und bestimmten Artikel wie »der«, »die«, »das«. In diesem Falle sollte
die Suchanfrage als Zitatsuche – also unter wortidentischer Eingabe mit Anführungszeichen
wie z.B. »"das Gute"« erfolgen, da ansonsten über den eigentlich gewünschten Suchbegriff
alle entsprechenden Vorkommnisse des jeweiligen Artikels mit angezeigt werden würden.
Im übrigen ist die Suche standardmäßig gegenüber Groß- und Kleinschreibung indifferent,
solange diese nicht durch die Checkmarkierung oberhalb der Sucheingabemaske ausdrücklich
verlangt wird.
Sie haben auch die Möglichkeit, im Suchmenü die Suche auf die Titeleinträge der
Kopfleiste oder auf Buchtitelkombinationen zu beschränken oder unter Zuhilfenahme der
Wortliste bzw. der EINGABEKONTROLLE (als zuschaltbare Option im Recherchedialog) Ihre
Suchanfrage präzisierend zu gestalten.
Unter den zahlreichen Suchmöglichkeiten, zu denen Sie u.a. im Menü Suchoptionen und in
der Programmhilfe [F1] nähere Erläuterungen finden, bietet das Retrievalprogramm ViewLit Professional die optional einstellbare Unschärfesuche an.

Durch diese werden auf der Ebene der Einzelwortsuche Verkommnisse der älteren deutschen
Orthographie Mainländers mit den entsprechenden Lateinumsetzungen und deren Varianten
auch mittels einer Sucheingabe in neuerer Schreibung gefunden.
Hinweis: Die Unschärfesuche ist nicht als phonetische Suche konzipiert, sondern berücksichtigt ca. 30
orthographische Umsetzungsregeln mit Blick auf eine bereits schon im 19. Jahrhundert weitgehend für
den Drucksatz normierte deutsche Schreibweise. Mit ihr werden neben speziellen Setzer-Varianten (etwa
den großgeschriebenen Umlauten Ä, Ö, Ü zu Ae, Oe und Ue) die geregelten orthographischen
Abweichungen zu unserer Schreibweise etwa hinsichtlich des th in deutschstämmigen Wörtern wie:
Urtheil, Thor oder der Gebrauch des abschließenden ß in »Erkenntniß«, »Verhältni ß« etc., bei
lateinischen Lehnwörtern die Verwendung von c anstelle von k und z (z.B. transscendental, Recensent,
Construction, Conflict aber auch: Conflikt) sowie die Auslassung des e in Suffixerweiterungen wie z.B.
in constituiren (für »konstituieren«) bis hin zu den älteren Schreibweisen von Daseyn und Bewußtseyn
erfaßt.
Zum Wortlistendialog:

Die bereitgestellte Dialogbox für Wortlisten (Schaltknopf: ), die verbunden mit der
Sucheingabemaske eine effektive Vorauswahl bei der Volltextsuche erlaubt, zeigt den
kompletten Wortbestand des auf CD enthaltenen Werkbereiches — also ohne die editorischen
Anhänge — an.

ViewLit V.7.2 - (c) Karsten Worm - InfoSoftWare 2011 - Alle Rechte vorbehalten. - Kap.-Nr. 4/391 - Seite: 8

Mainländer im Kontext

Ein Blick in die Wortliste erscheint
insbesondere dann empfehlenswert, wenn es
um die begriffliche Vollständigkeit einer
Suchabfrage geht. Dabei können die
vorhandenen suchbaren Wörter durch
Tastatureingabe u.a. auch vom Suchmenü aus
in Echtzeit abgefragt bzw. durch Anklicken
des Wortes ausgewählt und via Maus- oder
Buttonklick der Eingabemaske des
Recherchedialogs übergeben werden. Mittels
der in, vor oder nach einem Wort gesetzten
Joker »*« bzw. »?« lassen sich durch
Ausblendung von Teilphrasen oder
Buchstabenkombinationen auch irreguläre
Schreibvarianten und Zusammensetzungen
erfassen und übersichtlich in einer separaten
Liste mittels des – rechts vom Eingabefeld
positionierten – oberen Dropdownfeldes im
Sinne einer zielgenauen Vorauswahl
anzeigen (s. obige Abb. zu »*Lerne*«).
Hinweis: Neben dem Wortlistendialog läßt sich die Verfügbarkeit von einzelnen Wörtern auch
unmittelbar innerhalb des Suchmenüs des Recherchedialoges
durch Aktivierung der
Checkmarkierung Eingabekontrolle abfragen.
Zum Zeichensatz:

Zur korrekten Bildschirmanzeige und für formatgetreue Textkopien mathematischer und
anderer Symbole sowie griechischer Ausdrücke (die im übrigen durch Transkriptionsschrift –
z.B.: »th« für »jð« – suchbar sind) müssen die TrueType -Schriften »Greek Platon ISW« und
ein Sonderzeichenfont auf Ihrem Rechner installiert sein. Beide Schrifttypen gehören zum
Lieferumfang der auf CD enthaltenen und vom Setup eingerichteten Software.
Die in den Anhängen ausgewiesenen, zumeist vervollständigten und übersetzten griechischen
Zitatnachweise berücksichtigen gegenüber den Referenzfundstellen des Werkbereichs auch
den diakritisch erweiterten Zeichensatz.
Wie jedes andere Wort im Textbestand können Sie sich auch bei den griechischen
Ausdrücken durch Doppelklick mit der linken Maustaste auf ein Wort im Fließtext den
entsprechenden Wortlisteneintrag (oder nach Voreinstellung innerhalb der Suchoptionen in
der Recherchemaske der Volltextsuche) in transkribierter Form sofort anzeigen lassen!
Doppelklicken Sie z.B. auf den folgenden Ausdruck: q»eûdoV!
Zur Suche nach Seiten:

Mainländer im Kontext ist für die Zitierung sowie für die Parallelnutzung der Buchausgabe
eingerichtet und enthält die in verkleinerter Grauschrift formatierten Seitenzählungen der
zugrundeliegenden Original-Ausgaben [jeweils: Bd. i-iv,Seitenzahl], die auch über die
Standardsucheingabemaske angewählt werden können.
Diese Seitenzahlen sind bei Kapitelbeginn und beim Zusammenfall von Absatz und
Seitenwechsel dem Absatz linksbündig vorangestellt und bei Seitenwechsel im laufenden
Absatztext zusätzlich durch einen Längsstrich »|« markiert.
Die Siglen der Seitenzählungen folgen ansonsten der Bandnumerierung der von Winfried
H. Müller-Seyfahrth mit dem Nachlaßband IV erstmals und den Bänden I-III als Reprint
vorgelegten Werkausgabe und sind auch über das Buchseitenrecherchemodul (Schaltknopf:
) mit den dort angegebenen Bezeichnungen auffindbar:
• Werke: [(M)[I, II, III, IV](:)[Seitenzahl]];
hinzu kommen die Siglen für die beiden ergänzten biographisch orientierten Teile nach
Sommerlad und Rauschenberger:
ViewLit V.7.2 - (c) Karsten Worm - InfoSoftWare 2011 - Alle Rechte vorbehalten. - Kap.-Nr. 4/391 - Seite: 9


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