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M. Köbele

Der Zehnte

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Fest der Wochen und am Fest der Laubhütten. Und man soll nicht mit leeren Händen vor
dem HERRN erscheinen: a) Esr3,1; Ps84,8; 122,4; Jes33,20; Hes36,38
17 jeder nach dem, was seine Hand geben kann A, nach dem Segen des HERRN, deines
Gottes, den er dir gegeben hat a. A) w. nach der Gabe seiner Hand a) 1Chr29,14;
2Kor8,12
1Chr29, 14 Denn wer bin ich a, und was ist mein Volk, dass wir imstande waren, auf solche Weise
freigebig A zu sein? Denn von dir kommt alles, und aus deiner Hand haben wir dir gegeben b. A) o. bereitwillig a) Kap. 17,16; 2Mo3,11; 2Sam7,18; 2Chr2,5 b) 5Mo16,10.17
2Kor8, 12 Denn wenn die Bereitwilligkeit da ist, so ist sie willkommen nach dem, was sie hat, und
nicht nach dem, was sie nicht hat a. a) Mk12,43
13 Denn <das sage ich> nicht, damit andere Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis,
sondern nach Maßgabe der Gleichheit:
14 in der jetzigen Zeit <diene> euer Überfluss dem Mangel jener a, damit auch der Überfluss jener für euren Mangel diene, damit Gleichheit entstehe; a) Kap. 9,12; Apg2,45
15 wie geschrieben steht: »Wer viel <sammelte>, hatte keinen Überfluss, und wer wenig
<sammelte>, hatte keinen Mangel a.« a) 2Mo16,18
5Mo12, 11 dann soll es geschehen: die Stätte, die der HERR, euer Gott, erwählen wird, seinen
Namen dort wohnen zu lassen a, dahin sollt ihr alles bringen, was ich euch gebiete: eure
Brandopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten und das Hebopfer eurer Hand und all
das Auserlesene eurer Gelübde, die ihr dem HERRN geloben werdet d. a) V. 18.21.26;
Kap. 14,23; 15,20; 16,2.6.11; 17,8; 18,6; 31,11; 3Mo17,4 Jos9,27; 1Kön8,29; 12,27;
2Kön18,22; 1Chr22,1 d) Kap. 14,23; 15,19.20; 2Chr7,12; Ps116,17-19
1Kor16, 2 An jedem ersten Wochentag a lege ein jeder von euch bei sich zurück und sammle an, je
nachdem er Gedeihen hat, damit nicht <erst> dann, wenn ich komme, Sammlungen geschehen. a) Lk24,1

1.1 Ein Plan systematischer Wohltätigkeit
RSW 101 Die Angelegenheit des Gebens darf nicht den Regungen überlassen bleiben. Gott hat uns
diesbezüglich bestimmte Unterweisungen erteilt. Als Maß unserer Verpflichtung hat er Zehnten
und Opfer einzeln benannt, und er wünscht, dass wir 102 regelmäßig und planmäßig geben. Paulus schrieb der Gemeinde zu Korinth: „Bezüglich der Sammlung für die Heiligen: wie ich den Gemeinden in Galatien geordnet habe, also tut auch ihr. Am ersten Tag der Woche lasst jeden bei
sich selbst zurücklegen, nachdem Gott ihm Wohlstand gegeben hat." Jeder sollte regelmäßig sein
Einkommen überprüfen, welches eine Segnung Gottes ist, und den Zehnten davon beiseitelegen,
dass er dem Herrn heilig sei. Dieses Geld darf in keinem Fall zu irgendeinem anderen Zweck verwandt werden; es darf einzig und allein nur gebraucht werden, das Predigtamt des Evangeliums zu
unterstützen. Nachdem der Zehnten beiseitegelegt ist, teilt Gaben und Opfer zu, „nachdem Gott
euch Wohlstand verliehen" hat. Review and Herald, 9. Mai 1893.