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Hier haben Diskriminierung, Intoleranz und
Mobbing keinen Platz: Die private Fachoberschule Mesale darf sich seit Juni 2017 „Schule
ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SORSMC) nennen.
Dies symbolisiert nun ein Schild des Bundesprojekts direkt am Eingang zum Schulgebäude.
Es zeigt allen, dass hier ein respektvolles Miteinander gepflegt wird.
Als Pate für das Anti-Rassismus-Projekt konnte der Künstler Prof. Ottmar Hörl gewonnen
werden. Er betonte, wie wichtig die Vermittlung
ethischer Werte in der schulischen Bildung sei.
Die Schule müsse verhindern, „dass Ängste geschürt oder andere ausgegrenzt werden“.
Der Regionalkoordinator Betram Höfer überreichte im Beisein von Prof. Werner Sacher, Mitglied des Schulbeirats, des ehemaligen Fürther
Pfarrers Volker Zuber, der Schulleitung sowie
der Geschäftsführung die Urkunde „Schule
ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – und
freute sich, dass sich die Schülerinnen und
Schüler der FOS Mesale dafür ausgesprochen
haben, „ein Zeichen gegen Gewalt und Diskri-

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minierung zu setzen und sich gegen alle Formen von Intoleranz stark zu machen“.
Diese hatten fleißig Unterschriften gesammelt, um sich an SOR-SMC zu beteiligen und
damit nachhaltig für die Ideale der Vielfalt und
des respektvollen Umgangs miteinander einzutreten.
An der Mesale FOS haben nicht nur die Schülerschaft, sondern auch das Lehrerkollegium
ganz unterschiedliche kulturelle Wurzeln, was
unsere Schule besonders prädestiniert, an diesem Projekt teilzunehmen und ein Zeichen des
friedlichen Miteinanders zu setzen und auch
nach außen zu tragen.
Ganz besonders hat uns die Zusage von Prof.
Hörl gefreut. Hörl ist renommierter Künstler
und seit 2005 Präsident der Akademie der
Bildenden Künste in Nürnberg. Er selbst entwickelte in seiner Laufbahn als Künstler ein liberales Verhältnis zu anderen. Zu lernen, denen,
die etwas ganz anderes tun als man selbst, mit
Respekt zu begegnen, sei der größte Gewinn,
so Hörl.

FOS Mesale Aktuell
von links: Prof. Ottmar Hörl, Volker Zuber, Prof. Werner Sacher, Noemi Galiger, Birgit Bektas, Ulrich Schmidt-Arras, Oguzhan Altuntas;
Quelle: Eva Schickler