Chronik des Lebens updateversion 2018 2.pdf


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knappen, zunächst sehr kompakten, stichwortartigen Chronologie des Lebens vom Archaikum bis
zum Pleistozän, wobei es mir damals darauf ankam, die Informationen kompakt und
chronologisch in halbwegs lexikalischer Weise zu ordnen, sozusagen als ein Nachschlagewert, um
sehr rasch Zugriff auf bestimmte Informationen zu haben.
So entstand schon sehr früh der heutige systematische Aufbau der Datensammlung im Sinne einer
Chronologie, die (zunächst) zwei Hauptziele verfolgte: zum einen sollte es möglich sein, ohne
großen Aufwand „knapp und grob“ die Entwicklung einer bestimmten Tier- oder Pflanzengruppe
im chronologischen Ablauf der Zeit zu verfolgen (daher jeweils gleichartiger Aufbau der Datei
innerhalb der einzelnen Zeitabschnitte); zweitens ging es darum, sich rasch über die wesentlichen
Entwicklungen in einem bestimmten ausgewählten Zeitraum zu informieren: was war im
Unterkambrium los? Was im Oberdevon? Was an der Perm-Trias-Grenze? Welchen
Entwicklungsstand hatte die Tier- und/oder Pflanzenwelt zu einem bestimmten Zeitpunkt?
Ein weiterer (3.) Ansatz ist die gezielte Informationssuche nach Stichworten (z.B. bestimmte Tieroder Pflanzengruppen) über die „Bearbeiten-Suchen-Funktion“. Als Gesamtziel diente die Datei
also zunächst der schnellen Informationsbeschaffung ohne langwieriges Nachschlagen in
verschiedenen Büchern (an Internet, Google und Wikipedia war ja in der „Frühzeit“ der Datei
noch nicht zu denken).
Weniger gedacht war die Datei für ein chronologisches Durchlesen von der ersten zur letzten
Seite, zumal der „perioden-bezogene“ Ansatz auch zu gewissen Redundanzen führt (s.u.). Würde
man die Datei von vorn bis hinten durchlesen, wird man feststellen, dass sich manche
Informationen wiederholen, wenn es sinnvoll erschien, dieselbe Information in mehreren separat
betrachteten Zeiträumen „unterzubringen“.
Schnell stellte sich heraus, dass die in den klassischen (deutschsprachigen) paläontologischen
Lehrbüchern und paläontologischen „Trivialliteratur“ (d.h. Bücher, die sich an einen breiten Kreis
von Laien richten) genannten Fakten oft nicht mehr aktuell sind. Wirklich spannend wird die
Angelegenheit nämlich erst, wenn man aktuelle Primärliteratur berücksichtigt, wobei in erster
Linie paläontologisch relevante Artikel in „Science“, „Nature“, etwas abgestuft auch aus
„Naturwissenschaften“ sowie aktuelle Übersichtsartikel vor allem aus „Scientific
American/Spektrum der Wissenschaften“ und der „Naturwissenschaftlichen Rundschau“, ferner
„Bild der Wissenschaft“ genutzt wurden und werden (später kamen noch Abstractdatenbanken
einiger paläontologischer Fachjournale sowie von den PNAS aus dem Internet hinzu, s.u.).
In einer Phase, in der ich wesentlich mehr Zeit als vorher und nachher zur Verfügung hatte (1993),
erfuhr die Datei daher ihre entscheidende Erweiterung, indem einerseits zahlreiche Daten aus
damals verfügbaren paläontologischen Übersichtsbüchern unterschiedlichen Aktualitätsgrades und
wissenschaftlichen Niveaus eingearbeitet wurden, gleichzeitig aber – rückwirkend ab 1988 –
paläontologisch relevante Artikel aus den o.g. Zeitschriften. Damit war die bis heute gültige
Dateistruktur und Herangehensweise festgelegt. Seither erfolgt „nur“ noch ein regelmäßiges
Updating (wobei aber auch einige neue Bücher berücksichtigt wurden).
Mit der Berücksichtigung aktueller Zeitschriftenartikel trat zu den vorstehend genannten drei
Zielen der Datei ein viertes hinzu und gleichzeitig in den Vordergrund:
(4.) Ziel der Datei wurde es damit, das „Gerüst“ aus „klassischer“ (evtl. auch veralteter!!!)
Information um aktuelle Forschungsergebnisse, bevorzugt aus den o.g. Zeitschriften, anzureichern
und zu aktualisieren. Die „alten“, klassischen Daten aus älteren Büchern oder paläontologischer