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Gonzarabba (Gonzerbba) Schatzamaxa der linke Vorwälz .pdf



Original filename: Gonzarabba (Gonzerbba) - Schatzamaxa - der linke Vorwälz.pdf
Title: Gonzarabba (Gonzerbba) - Schatzamaxa - der linke Vorwälz

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das Schatzamaxan

das Buch des großen Lebens
das lINKE Rechte
im Namen des großen ersten unbekannten Lebens 1 aus den Lichtwelten des Erhabenen über allen Werken
stehenden

werde Heilung : Sieghaftigkeit

Sündernerlasser mir soundso zuteil

meinem Vater soundso meine Mutter soundso meinen Kindern soundso
Manda dHaije

2

richte ihren Namen in seinem Schatzhause auf

nehme sie in die hehre Gemeinschaft auf und Stütze sei ihnen
Denn zum Namen des Lebens hatte ich vertrauen

und diese Bücher geschrieben damit derer in der Tibil

3

bestehe Gedenken

und deren Name im Hause der Vollendung aufgerichtet werde

Alsdann werde Sündenerlasser zuteil allen Priestern und Mandäern : die in diesen Buchschriften
Belehrung suchen

auf die Stimme horchen des Lebens und preisen das Urleben


1

LEBBELEBEN

2

Lebmoralin

3

Akkarunden

Gonzerbba - Schatzamaxa

Das erste Buch
Erstlobpreis
das Einigen

im Namen LEBBELEBEN s 4 der Große
1. gepriesen sei mein Herr reinen Herzens : Er : das große Leben : der Erblickende : der Allmächtige : der
Wissende : der Verehrte : der Weise
2. Er : der Ewige : der Uralte : der Fremde von den Lichtwesen : der Verzichte von den Lichtwesen
3. Er : das Sagen und das Hören und das Erblicken : die Heilung und das Erlangen : und die Kraft und der
Sieghaftigkeit
4. Er : das große Leben : die Freude des Herzens und der Sündenerlasser
5. gepriesen seist du : mein Herr : reinen Herzens : du Herr aller Welten : gepriesen seist du : gesegnet :
gepriesen : verherrlicht : geehrt und gefetigt sei
6. Der große : hohe : gepriesene Gott : der hohe Lichtkönig : der Gott der Wahrheit : dessen Macht ausgedehnt und
endlos : Der reine Glanz und das große Licht : das nicht vergeht
7. Der Mitleidsvolle : Erbittliche : gefällige : Barmherzige : Erlöser aller Gläubigen : des Guten Festiger
8. Herr aller Lichtwelten : der oberen : der mittleren : Das große Antlitz der Herrlichkeit : unsichtbar :
unbegrenzbar
9. Der ausgebreitet seine Kraft : der gewaltig seine Allmacht
10. Der Mächtige : Weise : der Wisser : Seher : Unterscheider : der Machthaber über jegliches Dinge
11. Ohne Genossen an der Krone : ohne Teilhaber an der Herrschaft
12.Wer auf ihn vertraut : kommt nicht in Schande : wer seinen Namen Ohnfälsches 5 preist : kommt nicht zu
Falle : wer im Vertrauen auf ihn dasteht : wird nicht erniedrigt
13.Der Herr aller Könige : nichts war : da er nichts gewesen : nichts sei : da er nichts ist
14.Seiner Tod nicht geschaffen : seiner vergehen nicht gibt
15.Sein Licht leuchtet : und sein Glanz strahlt über alle Wesen und Könige 6 : die vor ihm stehen in ihrem Glanze
und dem großen Lichte : das über ihn lagert : leuchten : verlieh ihnen Gebet und Lobpreisung : die sich in ihr
Herz legten : die in Lichtwolken stehen : preisen und bekennen unterwürfig dem Herrn der Große : dem hohen
Lichtkönig
16.Für dessen Glanz : Licht und Herrlichkeit es kein Maß : keine Zahl : keine Begrenzung gibt : der ganz Glanz :
ganz Licht : ganz Helligkeit ist
17.ganz Leben : ganz Treue : ganz Liebe : ganz Mitleid : ganz Nachsicht : ganz Augen : ganz Gesichte : ganz
gepriesene Antlitze der Schönheit : der ganz Mitleid : Wissen und Offenbarung : ganz Namen der Herrlichkeit
ist
18.Er : der hohe Lichtkönig : mit allen Segnungen gesegnet : von Anfang bis in alle Ewigkeit : der Altersteste von
allem Urbeginn : Schöpfer aller gestalten : Bildner aller Schöndingen : in seiner Weisheit bewahrt : verborgen :
nicht offenbart sei
19.GOT der gewaltige der Hohe : dessen kraft niemand hat gemessen : niemand begrenzt hat : niemand erfaßt
seine und aller seiner Welten Kraft
20. Er : der hohe Lichtkönig : der Herr aller Lichtwelten : der Hohe über Alle Äthrane 7 der Gott über alle Gottheiten :
der König aller Könige : Glanz sich nicht verändert : Licht untergeht nicht : Schönheit : Glanz und Herrlichkeit
nicht verächtlicht : Leben : Lebbeleben : Glanz : Überglanz : Licht : Überlicht : weder Mangel noch Fehl an ihm

4

des Lebens

5

Kusta

6

Engel

7

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

21.ist das Licht : an dem kein Finsternis ist : der Lebendige : an dem kein Tod ist : der Gute : an dem keine
Schlechtigkeit ist
22.Der Milde : an dem weder Aufruhr noch Zorn ist : der Sanfte : an dem weder Gift noch Bitterkeit ist
23.im hohen Norden sein Sitz : Machtvoll : schön und prangend
24.der Urbehälter aller Leuchtenden : der Vater aller Äthranen 8
25.König in Stadt des Lebens : der in den Wohnsitzen des Königtums weilt : Bestänidg : empor steigt sein
Glanz und erleuchtet : ist ohne Ende : Maß und Zahl
26.segnet alle Wesen : ruht auf allen Vollkommenen : Wahrhaftigen und Gläubigen : in deren Mund sein Name
aufgerichtet ist : freut sich mit Freunde ohne Betrübnis : sein ganzes Reich freut sich damit : Bildnis :
Zier und Pracht : daß keine Schönheit gibt : die ihm glich : Die Wahrheit ist : die in den oberen Höhen wohnet :
der Herr der Große : Herr aller Großdingen
27.Niemand vermag seine Macht näher zu bestimmen und zu beschreiben und die in aller seiner Welten : sowie
seine Innruhn 9 : in denen wohnt : und die Äthranen 10 und Könige : die in ihnen weilen : Jener der hohe
Lichtkönig in seiner Wohnung sicher sitzet : höher ist er denn alle Wesen : wie die Erde denn ihre Bewohner
: überraget er alle : wie der Himmel die Berge : leuchtet er mehr denn alle : wie die sonne mehr denn alle Lampen :
heller ist er denn alle : wie der Mond mehr denn die Sterne : er von den Eigenschaften : an denen Fehl keinen :
Ihm sind große Kronen aufgesetzt : daß seine Macht und Größe grenzenlos ist : Nicht werde durch Zahl
oder Rechnung begrenzt : die funken seiner Krone sprühen an jeden Ort : Strahlen des Glanzes : des Lichtes
und der Herrlichkeit gehen hervor von seinem Antlitz und von zwischen den Blättern seines Kranzes : Alle
Äthrane 11 und Könige : ja alle Lichtwelten in Gebet und Lobpreisung da stehen und preisen jenen hohen
Lichtkönig : Von ihm gehen große Eigenschaften aus fünfen : Die erste sein Licht über sie aufgeht : Die
zweite sein Wohlduft über sie weht : Die dritte die Lieblichkeit seiner Stimme durch die frohlocken : Die
vierte die Rede seines Mundes durch sie schafft und zeugt : Die fünfte die Schönheit seiner Gestalt durch
sie große werden wie an der Sonne die Früchten
28.Alle Äthrane 12 öffneten ihren Mund : preisen jenen hohen Lichtkönig : und zu ihm sprechen : Wer soll dich
preisen : wer dich verherrlichen : wer dich segnen : wer dich ehren : wer dich festigen : Wenn wir mit
deinem Preis dich preisen : grenzenlos Preis deinen
29.Wenn wir mit deinem Segen dich segnen : ausgedehnt und endlos Segen deinen
30. Wenn wir nach deiner Erhabenheit dich hochhalten sollten : unermesslich Erhabenheit deinen
31.Wenn wir nach deiner Tiefe preisen sollten : unergründlich Tiefe deinen : Wenn wir von deiner Kraft : deinem
Glanz und deinem Lichte sprächen : zu ausgedehnet Glanze deinen : um mit Worten zu beschreiben : zu
reichlich Licht und groß : um davon zu reden und zu chosen
32.Segen : Gnade : und Majestät des hohen Lichtkönigs empor blühen : kommen heraus und nicht umfasst
können werden : Niemand kann sie begreifen : noch verstehen : außer das Leben deinertbei : die Äthranen 13
und die Boten : vor dir da stehn unterwürfig : Alle Wesen kennen deinen Namen nicht : Die Könige stehen da
und zu einander sprechen : Welchen Namen trägt das große Licht : sagen : Keinen Namen gibt wie sein Namen :
keinen gibt es : beim Namen es nenne : keinen : seine Benennung erfaße
33.Heil den Vollkommenen : dich reinen Herzens erkannten : dein in wahrhaftiger Gesinnung gedachten und an
dich mit heilem Gewissen glaubten : Heil den Vollkommenen : dich mit Munde ganz Lobpreisung segneten :
dich mit aufrichtiger Zunge preiseten : dich mit gläubigen Lippen bekannten und sprechen
34.der Lichtkönig in seinem Reiche einig : der größer denn ihn gewesen wäre : giebt es keinen einig : der mit
ihm Krieg führe : keinen einig : der sich mit seiner Gestalt vergliche giebt es keinen einig : der seinen
Augen erhöbe : um nach er Krone auf dem Haupte des Lichtkönigs zu schauen : ohne daß ihm seine eigne Krone
vom Haupte fiele : keinen einig : hoher Berg er : Stürme der Luft ihn nicht erschüttern : Mit neuen
Prachtgewändern er bekleidet : die nicht von Gewändern dieser Welt sind : Noch kein Weibe gesprochen : Wir
wollen für den Herrn der Kronen Gewand verfertigen : Nicht sprechen so : nicht vermögen auch die Kinder der
Völker ihm die Hülle zu schaffen : die um seine Schultern liege : Das Gewand er trägt : nicht abgenutzt wird :
und kommt nicht in seine Hülle zu Mott und Fraß : Die Sonne geht vor seinem Gesichte nicht unter : nicht
erlöschen die Leuchten seiner Stadt : Nicht verwelken die Kronen auf dessen Haupte : und nicht fallen die
Blätter ab seines Kranzes : die hervorspringen über dessen Angesichte : Wohlduft zwischen den Blättern
8

Uthras

9

Skinas

10

Uthras

11

Uthras

12

Uthras

13

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

des Kranzes hervor dringe : der liege über dessen Angesichte : Alle Äthrane 14 vom Dufte eingehüllt werden
und frohlocken : Gepriesen : erhaben und gewaltig er : über allen Göttern : Am Anfang alles Zeitalters gewesen :
der König von Anbeginn an : Nicht werde dessen Name an unserm Munde : nicht begrenzt zwischen unsern
Lippen dess Benennen : Der Richter seines Ortes er : Lüg nicht in dessen Munde : Festgegründet Thron des
Großen : Erhabenen : daß für alle Ewigkeit nicht gerücket werde von der Stelle : Nicht Zimmerer körperliche
haben den Thron : der unter ihm : gefestigt : nicht Baumeister aus Ton die Häuser seiner Residenz gebauet :
König er von Anbeginn an : dessen Reich für die Ewigkeit besteht und nicht vergeht : Nie gezitterte ihm
seine Hüfte in Furcht : nicht gelänge an ihn Bangigkeit und Angst der Kinder der Finsternis : und ihn
erreichet nicht die Stunde des Zornes und des Bebens : Der Lichtkönig mit seiner Krone für die Ewigkeit
eingesetzt zu König : für sein Reich gibt es kein Vergehn : König in seiner Stadt gepriesen und geehrt :
welche gewaltige Diamantenmauern und Goldes umgeben : König der Großen : reich an Äthranen 15 : überreich an
Boten : größer denn die Könige jeglichen Ortes : Froh er : froh seiner Stadt : froh seines ganzen Reiches
35.hat keinen Vater : der älter denn er wäre : keinen Sohn jüngstgeboren : der vor ihm gewesen wäre : keinen
Bruder hat : der mit ihm seinen Anteil teile : keinen Zwillingsbruder : der am gemeinsamen Reich teil erhebe :
hat nicht gemischt und nicht geteilt : keine Spaltung in seiner Stätte einig
36.zu seinem Angesichte Schlachtopfer opfern keine : und kein Fleisch zu Beschankung essen : Wein der Lust
keinen trinken : Gesang des Frevels keinen besingen : Das Gewand : damit bekleidet : schwarz nicht werde :
die Kronen auf seinem Haupte nicht verwelken : und fallen nicht ab die Blätter seines Kranzes : Kein Laut der
Totenklage an seinem Orte : keine Kinderlosigkeit der Menschenkinder : Vor ihm kein Leichnam vorüber zieht
: seine wohnung wird nicht mit einem Toten verunreinigt : harten Kampf hat keinen ausgefochten : stand
nicht da am Tage des Schreckens : Der König : freut sich der Kinder des Lichtes : ruft einen : tausend ihm
antworten : durch sein Wort schafft Äthrane 16 : durch die Rede seines Mundes läßt Vollkommene
entstehen : König aller Äthranen 17 und Innruhn 18 : große Krone auf dem Haupte der Himmelshöh : Sanfter : der
du die Mächtigen niederzwingst : Kraft : die du auf alle Widerspenstigen : gesegnet und gepriesen bist du
von jeder Zeit und Frist bis in die Ewigkeit
37.Größer deine Eigenmacht denn die aller Könige des Ortes der Finsternis : an Ort wohnst : der licht und hell
ist : und schön und erhaben jenes Landen : darin du wohnest : Gesegnet bist im Sitze der Guten : gefestigt
am Orte : der ganz Segen : Freust dich dessen : und dein Herz frohlockt ob aller deiner Mitbewohner : Du seit
dem ersten Tage und in alle Ewigkeit bestehest
38.In großer Macht sprach und gewaltig Rede : da entstanden Könige des Lichtes aus reinem Glanz und Licht
nicht vergeht
39.Könige der Lobpreisung kamen empor : entstanden und wurden lebbeleben : für die nicht Ende : Zahl gibt oder
Vergehen : sind alle voll Lobpreis und stehen da und preisen jenen hohen Lichtkönig
40. dessen Glanz reicher denn daß man ihn mit Munde aus Fleisch und Blut beschreibt : und dessen Licht
größer denn daß man es aussprechen könnte mit den Lippen
41.Sein Glanz strahlt : und sein Licht leuchtet über alle Welten : Hell und leuchtend das Firmament : darin sie
wohnen
42.die Welt : darin stehet ohn Vergehn : Welt des Glanzes und des Lichtes ohn Finsternis : Welt der Sanftheit
ohn Auflehen : Welt der Rechtlichkeit ohn Wirrsal und Trubel : Welt der Wohlgerüche ohn häßlichen Dufte :
Welt des Lebens in Ewigkeit ohn Tod oder Vergehen : Welt der lebenden Wässer : über dessen Geruch
frohlocken Könige
43.Welt der Güte ohne Schlechtigkeit : Welt der Treue und des Glauben ohn Lug und Trug : reine Welt ohne
Schlechtmischung
44.Engel des Glanzes preisen jenen Lichtkönig : in dem Glanze und dem Lichte : er ihnen verliehen
45.Engel des Glanzes ihn preisen : in des Glanzes Gewändern : er ihnen verliehen
46.Engel des Glanzes ihn preisen : in des Lichtes Hüllen : er ihnen verliehen
47.Engel des Glanzes ihn preisen : in des Glanzes Gürteln : er ihnen verliehen
48.Engel des Glanzes ihn preisen : in des Glanzes Kränzen : er ihnen verliehen
49.Engel des Glanzes ihn preisen : in der Kraft und der Festigkeit : er ihnen verliehen
50. Engel des Glanzes ihn preisen : in der Treue : der Gemeinschaftlichkeit und dem Glauben : er ihnen verliehen
51.Alle sanft : weise und angenehm ohn Schlechtigkeit : Lug und Trug

14

Uthras

15

Uthras

16

Uthras

17

Uthras

18

Skinas

Gonzerbba - Schatzamaxa

52.sind in Gewändern des Glanzes bekleidet und in Hüllen des Lichtes bedecket : neben einander wohnen und
sitzen : ohne daß sie aneinander vergehen oder an einander sündigen : sind herrlich auf ihren Firmamenten
und passen zu einander gleich dem Auge der Wimper
53.Ihr Inneres einander offenbar : wissen erstes und letzteres : Tausend mal tausend Meilen von einander
entfernet
54.und doch leuchtet einer durch des anderen Glanz und duftet einer durch des anderen Wohlgeruch :
Bundestreue schließen und offenbaren ihr Inneres einander
55.jeglicher Todesart entrücket : und des Todes Verderben für sie nicht geschaffen : kein Vergehen für sie
gibt und nicht ergreisen : ab nicht nimmt ihre Kraft : und bekleidet werden nicht mit Schmerzen und
Gebrechen
56.ihr Gewand nicht schwarz werde : ihr Hülle nicht dunkel : ihre Kränze nicht verwelken : auseinander nicht
gehen : und die Blätter davon ab nicht gehen : jegliches Wachsen entwachsen : leben an ihrem Orte und fest
stehen : wanken nicht und erschüttert nicht werden : kein Greis unter ihnen ergreisete : keine Fehlgeburt :
die aus dem Mutter herausgekommen gewesen : kein Gericht gibt es in ihrer Stadt : und einander hin nicht
richten
57.hungern nicht und nicht dursten : und Hitze und Kälte : Bosheit und Zorn gibt es nicht bei ihnen : keinen
Krieg miteinander führen : und nicht in Gefangenschaft geraten : Kein Wildtier ihre Erde betritt : und kommt
daraus kein böses Gewürm
58.kein schlechtes Blatt an ihren Bäumen : keine Bitterkeit in ihren Wohnsitzfrüchten : ihre Früchte
verdorren nicht : und die Blätter fallen nicht ab von ihren Bäumen : in ihre Stätte Motte und Staub nicht fällt :
und für ihre Wohnsitze kein Vergehen : Wütige Gewalthaber ohne Erbarmen über sie keine Herrschaft haben :
Zornige Wütriche ohne Mitleid an ihren Wohnsitzen nicht gibt
59.erhaben und hoch ihre Firmamente : ruhig und sanft ihre Meere : und keine Durchfahrt dadrinnen : Die Jurdane
der Lichtwelten voll weißen Wassers ; weißer denn Milch : kalt und schmackhaft : und ihr Duft stärkt
mehr denn die gewürzigen und großen Reben
60. die Äthranen 19 und Könige daraus trinken : den Geschmack des Todes nicht kosten : keinen bösen : trüben
oder harten Tag haben : kein Kummer in ihrer Seele
61.für ihre Jahre keine Zahl gibt : für ihr ganzes Leben kein Maß
62.sind alle forhgemut und in Freude prangend ohne Trübsal : schreiten leichtes Schrittes dahin und
schweben über jener weißen Airs 20 Erden : In den Glanz : der über sie aufgegangen keine Finsternis
gemischet : Die Lichtwesen jene zerfallen in allerlei Arten : geteilt in Erden : Innruhn 21 : Jurdane : Bäume :
Äthranen 22 und Engel : sowie in Glanz : Licht und Helligkeit auf ihnen ruhn : Doch Grenze zwischen den einen
und den anderen gibt es keine
63.Leuchtend und hell ihre Gestalt : Der Anblick ihres Antlitzes wie der Beryll blinkend und klar : Tagtäglich wird
Kraft und Stimme : Rede und Sieg vom Könige aller Lichtwelten hervorgerufen werden und ihnen gesandt :
Stehen alle da im Gebet und Lobpreis : in wundersamen Ordnungen und Hymnen : : und dem Lichtkönig
bezeigen Unterwürfigkeit : Hingabung und Lobpreis : Und jene Engel : vom Könige : ihrem Herrn dullaleien :
Wohlduft geht aus ihrer Mitte hervor und alle Wohlgerüche der Freude : nicht duft der Götzen und nicht Duft
der Irminsoule aller Astarten : Frohlocken alle übereinander her : wie die Regenwolke den Bäumen der Erde und
den Sämereien : Wahrzeichen sind der Schönheit : des Gutaussehens : des Schmuckes und der
Schöngestalt : einer wundersamer denn der andere : einer leuchtende denn der andere
64.GOTTes : des hohen Lichtkönigs Namen : König der Engel und der Äthranen : gesegnet sei in alle Ewigkeit und
gepriesen
65.und die Äthranen 23 : Engel : Boten : Erscheinungen : Gestalten : Erden : Innruhn 24 : Wehren : Gebäuen : Judane und
Bäume : sowie der Glanz : auf ihnen ruhet : von GOTT : vom Lichtkönig hervorgerufen
adelnd LEBBELEBEN 25 und siegreich

19

Uthras

20

Äther

21

Skinas

22

Uthras

23

Uthras

24

Skinas

25

das Leben

Gonzerbba - Schatzamaxa

Zweitlobpreis
die Gebote

im Namen LEBBELEBEN s 26 der Große
1. gepriesen sei mein Herr reinen Herzens : Er : der hehre Lichtkönig : er : GOTT
2. von ihm Äthranen 27 und Könige hervorgerufen : von der Erde ihnen Jurdane und Bäume geschaffen : von Glanz
und Licht Gewänder : Hüllen und Kränze gebildet : und keinen unter ihnen an dem Fehl und Mangel gäbe : gibt es
3. Jener Ort Ort des Lebens : der Wahrheit : der ruhe : der Sicherheit : des Friedens und des Glaubens : auf den
jedermann hofft und darauf sein Vertrauen er baut
4. Der König freut sich der Söhne des Lichtes und sie stolz auf ihn : Ihre Gebäude und Innruhn 28 aus Glanz und
Licht gebaut : ihr Wände Sicherheit und Festigkeit
5. Ihr Glanz wundersamer denn der Glanz der Sonne und des Mondes : Ihre Helligkeit heller denn die Helligkeit
dieser Welt : Am Glanz dieser Welt Vermischung : doch der Glanz jener Helligkeit ohne Trübung : Freilich der
Glanz dieser Welt nach dem Bilde jenes Glanzes geschaffen : doch wie kleine Muscheln und Steinchen gleich
Perlen und Achat
6. Ihre Erde auf keinem Ambos ruht : ihr Firmament durch Räder sich nicht dreht : über ihnen wandeln nicht
die Sieben Gestirne : die Fünf und die Zwölf leiten nicht ihr Geschicke : Staub leuge nicht auf ihrem Wege :
Schlamm findet sich nicht in ihren Jurdanen
7. Flink sind in ihrem Gange gleich dem Gedanken des Menschen : nicht auf Füßen geht und doch in Stunde an
jeden Orte gelanget
8. Leicht und ruhig ihr Gang : wie Strahlen der Sonne den augen der Kinder Adams erscheinen : die Strahlen : die
schwupp di wupp vom Himmel zur Erde gelangen
9. Wenn sie einander begegnen
10. entkleiden sich und sich bekleiden mit den gegenseitigen Schätzen
11. sie sündigen nicht und vergehen nicht aneinander
12.jenes doch die Reichschaft des Lebendigen : gleich dem Glanz der Sonne und dem Winde : dem Feuer und dem
Wasser dieser Welt
13.von Segen der Jurdane ihre Speise : der Früchte und Bäume
14.Kein Ende und keine Grenze gibt es für ihre Tugenden : und wir vermögen nicht von ihrer Macht zu
sprechen : Wie einer hat gesagt : Soll stinkend Körper dich preisen oder nichtig Zunge : Wäre unser Mund wie
das Meer : unsere Zunge wie die Schroffen Felsen darinnen : unsere Lippen wie seine beiden Ufer : könnten
wir doch nicht : mein Herr : deine Macht über alle deine Welten umfassend schildern : Nein : es gibt
niemand : der deine Macht umfassend zu schildern vermöchte
15.Heil dem : der dich erkannt hat
16.Heil dem : der im Wissen von dir redet
17.Heil dem : der über dich Aufgeklärtheit besitzet
18.Heil dem : der über dich Aufgeklärtheit verbreitet
19.Heil dem : der sich in Wahrheit über dich belehrt : Heil dem : der und auf dich setzt über dich belehrt
20. Heil über Heil dem : der deine Weisheit gelernt hat und sich vom Irrtum und Wirrsal dieser Welt sich
befreit hat
21.Heil den Wahrhaftigen und gläubigen Vollkommenen : die dich erkannt und erschaut haben : siegreich empor
sie stiegen und den Ort des Lichtes schauen
22.Gesegnet und geprisen seist du : mein Herr
23.Du höher Lichtkönig : gesegnet und gepriesen seist du : von heute bis in alle Ewigkeiten
24.Durch dein Wort ward jeglich Dingen
25.Von Seiten jenes Herrn der Große Äthrane 29 geschaffen ward und in Welt der Finsternis hinausgesandt
26

des Lebens

27

Uthras

28

Skinas

29

Uthra

Gonzerbba - Schatzamaxa

26.Dessen Name Habel Glichmaß 30 : der Gabriel 31 : der Gesandte : genannt werde
27.Als der hohe Lichtkönig es wollte : rief mich aus dem Glanz und dem Lichte : darin er steht : hervor : aus
jener Innruhn 32 : die er : der Große : hat gegründet zu seiner Rechten : und sprach zu ihm sein Herr : Auf :
gehe zur Welt der Finsternis : die ganz voll ist
28.ganz voll von der Schlechtigkeit ist
29.in Verschlauchtheit
30. voll verzehrend Feuer
31.voll Lug und Trug
32.die mit Disteln und Dornen besät ist
33.zur Welt des Wirrsals und des Trubels Festigkeitslos : zur Welt der Finsternis Lichtlos : zur Welt des
Gestankes Wohlduftlos : zur Welt der Verfolgung und des Todes ohn Beleben in Ewigkeit : zur Welt : darin die
gutdingen vergehn : ohn daß die Pläne sich erfüllen
34.sprach zu ihm : Geh : tritt nieder die Finsternis und die Mysterien : daraus sie geformt
35.die Erde dichte : das Firmament spanne aus und darin bilde Sterne
36.Verleihe Glanz der Sonne : Helligkeit dem Monde und allen Sternen Schimmer : Verleihe Wohlgeschmack dem
Wasser und Glanz dem Feuer
37.schaffe Früchte : Trauben : und Bäume : die in der Welt prangen : und sollen Nutzwonnen entstehn : Fisch und
Gevögel : von jeder Gattung Männlein und Weiblein : Adam und seinem ganzen Geschlechte zu Diensten sollen
stehn
38.Mann und Weib sollen entstehn : Adam und hewwa 33 Name soll sein den zwein
39.etliche Engel des Feuers sollen Adam sein dienstbeugig
40. Ein jeder : von deinem Worte abweiche : soll eingeschloßen sein in lodernd Feure
41.dreien von den Engel des Glanzes und des Lichtes sollen entstehn und dem Adam Gesellschaft leisten
42.Lebwassern komme und sich mit den Trübwassern vermische : durch den Duft des Lebwassers die ganze
Welt prange : Die vier winde des Hauses geschaffen sollen werden : sowie der Launan 34 über sie hinweht :
Feuer entsteht und sich verbreite über alle Welt : durch deine Hand Pisperiel leuchte jene Welt
43.Der hohe Lichtkönig sprach das Wort aus : so jegliches Dinge durch sein Wort entstand
44.Gabriel 35 : der Gesandte : kam herunter : hub den Himmel hoch und spannte ihn aus : dichtete Die Erde
Akkarunden 36 und gründete sie fest und die ganze Welt durch die Kraft des hohen Lichtkönig : und hervor hat
die Feuerengel gerufen
45.und gewährt ward der Sonne Glanz : und gewährt ward dem Mond Helligkeit : und den Sternen Engelsschein :
und hochgehoben jedwedes in Umkreis ward
46.und sich bildeten : Stürme : Feuer und Wasser
47.und sich bildeten : Früchte : Reben und Bäume
48.und gebildet ward das Zahmgetiere und das Ungetier : das Wilde
49.ward gebildet Adam der Mann und hewwa 37 sein Weib : und Beseelen 38 in den Körper fiel : Als Beseelen 39 in
den Körper durch die Kraft des hohen Lichtkönig gefallen ward : begriffen sie und verstienden jeglich
Dingen
50. LEBELEBEN hat gesagt : dienstbeugig sollen die Feuerengel Adams sein : von seinem Reden weichen nicht
51.Die engel des Feuers kamen und unterwarfen sich Adam : Sie kamen verneigten sich und wichen von seinem
Reden nicht : Nur er allein : der Böse : von dem das Böse gebildet wurde : wich ab von seinem Herrn Wortes
52.Da fesselte ihn sein Herr Gefessel

30

Hibil-Ziwa

31

Beigeist / Flickgeist

32

Skina

33

Hawwa

34

das Aiier

35

Beigeist

36

Tibil

37

Hawwa

38

Nismatha

39

Nismatha

Gonzerbba - Schatzamaxa

53.Mich den lauteren Gesandten : rief und beauftragte mein Herr und sprach : Gehe : Stimme rufe zu Adam und
hewwa 40 seinem Weibe und allen seinen Sippen : ihnen hehre Stimme zu rufe
54.hehre Stimme rufe ihnen zu und belehre sie über jeglich Dinge : Belehre sie über den hohen Lichtkönig :
weitreichend und groß Macht dessen : ohn Grenz und ohn Zahl : Belehre sie über die Lichtwelten : die
Unvergänglichen
55.Rede mit ihm : daß sein Herz erleuchtet werde : belehre ihn : daß erleuchtet sein werde von Sinnen
56.gnädig dich ihm zeige : und ihm Gesellschaft leiste : du und die beiden Engel : die runterlanden mit dein
57.Lehre Wissen Adam : hewwa 41 sein Weib und all seine Sippen : Sage ihnen daß die Bösen und Satan : der
Untaugliche : sie nicht verführen
58.Lehre sie Gebet und Lobpreisung : damit sie hintreten und den Herrn aller Welten preisen : drei Mal am Tage und
zwei Male des Nachts
59.Sage ihnen : Nehmet Weib und bildet Stamm : damit die Welt sich von euch vermehre
60. Wenn ihr euch euren Frauen näheret : mit Wasser euch bespület : und euch rein haltet
61.sage o meine Fröner : buhlet nicht und stehlet nicht und tötet keine Menschenkinder
62.o ihr Völkommenen und Gläubigen : ihr Gläubigen und Vollkommenen : Weichet nicht ab von eurer Rede : und
liebet nicht Lüge und Falschheit
63.Liebet nicht Gold und Silber und den Besitz dieser Welt : denn diese Welt hört auf und vergeht : und ihr
Besitz und ihre Werke verlassen werden
64.Verehret nicht den Satan : die Götzen und die Abgötter 42 : den Irrtum und die Wirrung dieser Welt
65.denn wer den Satan verehret : in das lodernd Feuer fallet : übels das Ende und übelst das Verraste : bis zum
Gerichtstage bis zur Stunde aller Weltenende : den Erlösungsstunden : so Lange der Hohe Lichtkönig es wolle
: der alle Wesen richtet : Beseelen 43 richtet : jedermannen nach seiner Hände Werken
66.ihr Vollkommenen und Gläubigen : Satans Zauberwerk nicht lernet
67.und gegen einen Menschen kein Zeugnis der Lüge ab leget
68.Wenn ihr Recht sprechet : so grades Recht haltet : und es nicht verdrehet
69.Wenn sie Zeugen aufrufen : so seien wahrhafte Leute : die Zeugen
70. Einen jeden : der das recht verdrehet : das lodernde Feuer verzehret
71.aus Liefert nicht die rechtschaffenen Knechte in die Hand ihrer bösen Herren
72.und nicht die Schwachen dem gottlosen Starken
73.ihr Gläubigen und Vollkommenen : Vater und Mutter ehret : und die älteren Brüder alle wie den Vater
74.Sohn : der Vater und Mutter verachtet : werde verurteilet werden am Gerichtstage
75.Blicket nicht in Gier und Verlangen nach etwas : was nicht eures
76.Wenn euer Herr es euch gewähret : so sei es drum
77.aber in sündhafter Weise nicht ab 44 streitet
78.Denn nach dem Willen eures Herrn wurde euch jedes Ding in Güte zugeschrieben und gewähret
79.Wenn Unheil über euch kommet : so es ertraget und im Glauben feste bleibet
80. ändert nichts an eure Rede und nichts verdrehet
81.eure Kniee nicht beuget
82.und euch das Haupt nicht neiget
83.und huldiget nicht dem zu steinigenden Satan : der Hinsinkende
84.Haltet euch ferne von einem jeden : der die Bösen : die Götzen an bete und die Bilder 45 : Habet ihr doch kein
Verlangen nach ihm und liebet ihn : so lasset ihn die Schriften hören und die Lobpreisung und die Reden : die
euer Herr euch hat verliehen : glaubet und gehorchet womöglich dessen
85.höret drauf : wird gläubig und bezeugt GOTT den hohen Lichtkönig : aus sich selber ward : so liebet ihn : nähert
euch ihn und ihm Gutes erweiset von allem : was ihr besitzet
86.Höret er nicht : legt kein Zeugnis ab und werde nicht gläubig : oder sich des Hörens weigert : so wird seiner
eignen Sünden wegen zur Rechenschaft gezogen werden
87.ihr Gläubigen und Vollkommenen : Sehet ihr einen Gefangenen : der gläubig ist und wahrhaftig : so gebet
Lösegeld und aus ihn löset

40

Hawwa

41

Hawwa

42

Bilder

43

Nismatha

44

drum

45

Abgötter

Gonzerbba - Schatzamaxa

88.wähnet nicht aber mit Gold und Silber allein löset aus Beseelen 46 : sondern mit Wahrhaftigkeit und Glauben
und des Mundes reines Reden
89.damit Beseelen 47 aus löset : von der Finsternis ins Lichte : vom Irrtum zur Wahrheit : von der Untreue und
Auflehnung zum Gebet und Lobpreis : vom Unglauben zum Glauben an euren Herrn : Wer Seele auslöst : mir alle
Generationen und Welter wert
90. Euch sage ich : meine Auserwählten : euch belehre ich : meine Gläubigen
91.Almosen gebet dem Armen und den Blinden Führer seiet
92.Wenn ihr Almosen gebet : meine Auserwählten : so bezeuget es nicht : bezeuget ihr es einmal : so wiederholt
es nicht
93.Gebet ihr mit der Rechten : so saget es nicht eurer Linken : Gebet ihr mit eurer Linken : so sagt es nicht
eurer Rechten
94.Einem jeden : der Almosen gibt und es bezeugt : wird es getilgt und nicht angerechnet : Ein jeder : der
Almosen spendet und reichlich gibt : alsdann aber das Almosen abschafft und nicht spendet : in das lodernd
Feuer fallet : auf daß 48 seine Sünden beendet sind und alle seine Vergehen getilget
95.o Meine Auserwählten : Sehet ih jemand hungert sein : so ihn sättiget
96.Sehet jemand durstet seinen : so ihm zum Trinken gebet
97.Sehet ihr einen Nackeden : so leget ihm Gewänder und Hüllen um den Nacken
98.Denn ein jeder : gibt : empfängt : ein jeder : leiht : Bezahlung erhält : Einem jeden Almosen gibt : Großalmosen
werde Stütze sein
99.Wer den Nackeden mit Gewändern bekleidet : dem werde um den Nacken Gewänder und Hüllen aus Licht sein
100. Wer einen Gefangenen aus löset : dem werde entgegengehen Bote des Lebens
101.Wer sich aufklären und belehren läßt : dem werde man Helfer schaffen : Wer den Ruf des Lebens ruft :
dessen Bau fest gebauet : Wer sich durch meine Lobpreisung aufklären läßt : deß Namens werde man täglich
am Lichterorten gedenken
102.Wer sich durch meine Worte erleuchten läßt : werde da zu den Äthranen 49 gezählt werden
103.Wer sich von der Untreue des Bösen sich freimachet : ohne Sünden und Vergehen werde empor steigen und
das Lichtort schauen
104.Ein jeder : der aus Liebe zu GOTT seinem Herrn : seinen Leib zum Morde hin hinwahret : sündrein ohne Mackel
105.Euch sage ich : meine Auserwählten : euch erkläre ich : meine Gläubigen : Das große Fasten fastet : nicht
Fasten vom Essen und Trinken der Welt ist
106.Fastet mit euren Augen vom Zwinkern
107.und sehet und tuet nichts Böses
108.Fastet mit euren Ohren vom Unrechtshören
109.vom Horchen an Türen : die nicht eure
110.Fastet mit eurem Munde von frevelhafter Lügenrede
111.und Falschheit und Lug nicht liebet
112.Fastet mit eurem Herzen von bösem Sinnen : und Haß und Eifersucht und Zwiespalt sei nicht in eurem
Herzen : Wer Eifersucht hegt wird kein Vollkommner genannt
113.Fastet mit euren Händen von Verübung Mordes und keinen Diebstahl begehet
114.Fastet mit eurem Körper von Gattin : die nicht die Eurige : denn das ist das verbrennend Feuer
115.Fastet mit euren Knieen von Anbetung des Satans und knieet nicht vor den Bildern der Täuschung
116.Fastet mit euren Füßen von listigem Gange nach Dinge nicht das eurigen
117.Fastet das große Fasten und brechet es nicht : bis ihr aus eurem Körper scheidet vom Hienieden
118.Wer in seiner Jugendlichkeit sündigt : dann aber nicht mehr sündigt : in sich geht und nicht mehr frevelt
: dem werde die Nachsicht Gottes seines Herrn zuteil sein
119.Er doch : der hohe Lichtkönig : mitleidsvoll : nachsichtig und barmherzig : Er : Erlasser der Sünden und
Vergehn : ein jeder : der Gold und Silber und den Besitz dieser Welt liebt : und Mord drum begeht : in das
lodernd : glühend Feure hinfällt
120.o Meine Auserwählten : Habet kein Vertrauen aus die Könige und Machthaber und die Widerspenstigen dieser
Welt : auch nicht auf Heeresmacht : Rüstung : Kampf : Scharen die zusammenscharen : und Gefangene : die sie
in dieser Welt zusammenbringen
121.noch auf Gold und Silber : daß ihr setzet
122.Sie fachten Streit an und warfen ihn hin

46

Nismatha

47

Nismatha

48

bis

49

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

123.sammeln Gut und lassen es in der Welt zurück : dann gehen von Dannen und im Feuer sieden
124.Mit ihren Händen schüren die Kohlen : fachen den Brand mit ihren Lippen
125.Ihre Geißel und ihre Herrschaft bricht zusammen : und ihre Pracht gesperrt werde ihnen : Weder ihr Gold
noch ihr Silber bleibt ihnen bestehen und ihnen wird zur Stütze : Weder ihr Geld noch ihr Gut wird ihnen
zur Erlösung : Ihre Herrschaft vergeht und nimmt ein Ende : und ihnen wird das Urteil gesprochen
126.Euch allen sage ich : die ihr auf die Rede Gottes hört : Bei eurem Stehen und eurem Sitzen
127.bei eurem Gehen und eurem Kommen
128.bei eurem Essen und eurem Trinken
129.bei eurem Ruhen und eurem Liegen : überhaupt bei all euren Handlungen
130.nennet und preiset den Namen Gottes des Lichtkönigs des hohen
131.bereitet euch vor Jurdan 50 und euch betäufet
132.gefarbet euch mit der Gefärbung 51 des lebendigen abgeschnittenen Wassers : die ich euch aus den
Lichtwelten gebracht : damit getäuft sind alle Vollkommenen und Gläubigen
133.saget den Segensspruch über das Helller 52 und esset es
134.sprechet die Lobpreisung über das Mambuha und trinket es
135.damit euch ein Erlasser der Sünden und Vergehen zuteil werde
136.Einen jeden : der mit dem Zeichen des Lebens gezeichnet : über den Namen des Lichtkönigs gesprochen :
der fest und standhaft hält an die Gefärbung 53 : und übt gute und schöne Werke : wird niemand hemmen auf
seinem Wege
137.Esset nicht das Blut : kein Totes : kein Zermatschtes : kein Trächtiges : kein Stillendes : kein Werfendes
: keines das mit Greifern und Reisszähnen dastehet : keines : das wildes Tier hat überfallen
138.Sondern mit dem Eisen schlachtet : so ihr schlachtet
139.waschet : bespület : reiniget : kochet : namelt und esset es : esset und trinket nicht aus dem Hause der
zwölf Pforten : denn sie sind alle voller Unreinheit und Scheußlichkeit
140.o ihr Männer : die euch Weib nehmet : Warum wollt ihr aus ihrer Mitte euch Weib nehmen
141.liebet einander und ertraget
142.wie die Augen : die auf die Füße acht geben
143.liebet einander und ertraget
144.liebet und ertraget einander : dann werdet ihr überschreiten das große Meer Sufas
145.denn die Brüder im Fleische vergehen : doch die Brüder im Ohnfälsch 54 bleiben bestehen
146.So seid ihr denn Bruder im Ohnfälsch : die ihr die Liebe in Vollendung übet
147.Denn der Name des Ersten auf eurem Haupte aufgerichtet : Euer Zeichen das Zeichen des Lebendigen
Wassers : Kraft dessen ihr zum Lichtorten empor steiget
148.Wenn ihr : meine Auserwählten : auf das höret : was ich euch sage : wenn ihr das tuet : was ich euch befehle :
will euch Glanz von mir in Fülle und licht von mir ohne Ende gewähren : ihr werdet im Hause des Lebens
prangen : wie die Äthranen 55 des Lichtes am Lichtorte prangen : Wenn ihr auf das : was ich euch sage : nicht
höret : wenn ihr das : was ich euch befehle : nicht tuet : so werdet ihr in die Finsternis hinabsinken
149.in die die Bösen sinken : drinnen bleibend : ohne emporzusteigen : Heil dem : der hörete und gläubig
gewesen : wehe einem jeden : der sich einhüllte und hinlegete : Die Guten : die höreten und gläubig gewesen :
siegreich empor steigen und den Ort des Lichtes schauen : Die Bösen : die höreten und nicht gläubig
gewesen : richten ihr Antlitz gen dem großen Meer Sufas
150.Meine Auserwählten : haltet euch fern von den Widerspenstigen der nichtigen Wohnung : Täglich alltäglich
sitzen sie auf den Thronen der Auflehnung : auf den Thronen der Auflehnung sitzen sie zu : und mit der
Geißel ihre Werke ausführen : Ihre Werke mit der Geißel ausführen : und Treue : Sanftmut und Friede an ihnen
nicht sei : Nehmet keine Hoffahrt des Fehls an und begehret keine Verfehlungen in Golde und Silber : Wer
Hoffahrt des Fehls annimmt : dessen Name wird vom Lichtort abgeschnitten werden : Scheidet jemand aus
seinem Körper : so weinet nicht und erhebet über ihn keine Klage und Jammer : Brot von seinem Bibha 56
esset über ihn nicht

50

Jurdana

51

Betäufung

52

Pihta - die Hebung

53

Betäufung

54

Kusta

55

Uthras

56

Totenschmauß

Gonzerbba - Schatzamaxa

151.Einen jeden : der über einen Toten weinet : werde man in Wasserbäche hinstellen : wenn sie vollschwellen :
Wer sein Gewand am Halse zerreißet : werde den Fehler an seinem Gewande behalten
152.Wer sich Haar um den Toten ausraufet : den werde man in den Berg : den Fisterberg eingekerkert mit Seilen
nicht los werden
153.Gehet : ihr Armen, Elenden, und Verfolgeten : weinet über euretselbsten : Denn solange noch in der Welt seid :
eure Sünden zunehmen : Wenn euch um Beseelen 57 weh sei : aus eurer MItte schiede : so löschet Unmut und
Wehleid aus eurem Herzen und haltet Trauer und Klage fern von euren Pforten : Denn von Trauer und Klage werden
Dämonen und Dews gebildet : Die eilen Beseelen auf dem Wege voraus und sie im Zöllnerhause bedrängen
154.Wenn ihr nach ihnen verlanget und sie liebet : so Fürbitte für sie verrichtet
155.Gebet und Lobpreis über sie haltet
156.Hymnen rezitieret
157.Gebetsordnungen leset und veranstaltet Requiem 58 : damit der Große voll Erbarmen mit denen werde
158.Glanz ihnen dann vorangehen werde : Licht ihnen nachfolge : Boten des LEBBELEBEN 59 ihnen werden zur
Rechten : Engel des Lichtes zur Linken : und werden von Wachthäusern erlöst werden und von den siedenden
Kessel
159.belehret Beseelen 60 : daß der Herz nicht strauchele : laßet sie sanfte Reden und Lobpreisungen hören : die
euch gebracht habe : Mögen sie hören und zeugen : und ihr Herz Ruhe finde auf seiner Stütze
160.Wohl dem : der höre und glaube : zum Lichtort emporsteiget erlangend
161. Gebet Brot und Wasser und Unterkunft den Armen und verfolgten Menschenkindern : an die Verfolgung
herantritt : Wandelt in Wege des Ohnfälschs 61 : und liebet einander Allmosen spendende
162.und der Lohn des Löhners : ihr Lieben : bei euch nicht übernachte
163.Teilhaber nicht beraubet
164.und euren Freund nicht betrüget
165.Wer seinen Genossen und Teilhaber beraubet : dessen Augen das Licht nicht schauen
166.Reichet einander die Rechte : so ihr abmachet
167.und machet euren Treueschwur nicht zur Lüge : Denn die Äthranen 62 und Könige des Lichtes Bündnis und
Treueschwur gewähren einander
168.o ihr Auserwählten und Vollkommenen : Seid demütig und bescheiden : damit ihr Auserwählte : Getreue und
Gläubige genannt werdet : Liebet einander in Treue und führet eure Liebe bis zur Vollendung : Seid sanft und
bescheiden gegen die Lehrer : die trefflichen : wisset : dass die euch die Rechte Weisheit lehren : so
überhebet euch nicht über sie : damit ihr eurer Seele keinen Makel anhaftet
169.Gehet nicht zu den Wahrsagern und Chaldäern der Lüge : Denn wisset : dass in die Finsternis untergebracht
sie werden
170.schwöret keine falschen Schwöre und verderbet nicht eure Eide : und Zins Geldes und Zinseszines nicht
verzehret
171.und so ihr leihet : so leihet nicht im Geheimen
172.o meine Auserwählten : die Wahrhaftigen und die Gläubigen : buhlet nicht : und huret nicht : und singet nicht
und tanzet nicht : Euer Herz laße sich nicht für Gesang des Satans einnehme : der ganz von Zauberei :
Täuschung und Verführung voll ist : der den Sinn der Vollkommenen verdrehet und das Herz der Gläubigen
zum Straucheln bringet
173.o Meine Auserwählten : Hütet euch und wappnet : damit ihr Gewappnete in der Welt genannt werdet : Haltet
stand in der Welt und ertraget die Verfolgung der Welt : bis euer Maß voll ist : Seid einander Stütze und Hilfe :
sowie den Vollkommenen : an die Verfolgung herantritt
174.Wenn euer Gemüt in Zorn wallet : so beruhigt und haltet nieder euer Herz : Nehmet an Worte eures Herrn :
Denn die Gesinnung des Zornigen : vom Zorne des Satans erfüllt ist : durch die Weisheit und den Glauben zur
Bescheidenheit gezogen werde : Wer sich nicht durch den Glauben hinziehen lasset : wird durch Schert und
Säbel hinweggeraffet : Hinweggerafft mit Schwert und Säbel werde : und in das lodernd Feuer fallet
175.Sehet ihr Guten : der Weisheit gelernt hat : so nähert euch ihm und nehmet an von ihm : von seiner
Weisheit

57

Nismatha

58

Totenmesse

59

des Lebens

60

Nismatha

61

der Kusta

62

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

176.Sehet ihr Bösen : der Weise zum Bösen hin ist : so haltet euch von ihm fern : wie ihr könnt : nehmet
nichts an von seiner Weisheit : tuet nichts von seinen Werken und wandelt nicht auf seinem Pfaden : der
Bosheit Weisen doch von Anhängern Satans seien
177.O ihr Gläubigen und Vollkommenen : Alles was euch selbst liebet : eurem Nächsten liebet : und alles : was euch
verhaßt ist : eurem Nächsten verhaßet 63
178.Meine Auserwählten : Tuet gute Werke und besorget Reisezehrung für euren Wege : Sehet : höret und seid
gläubig und das Wort eures Herrn an nehmet
179.Sehet mit euren Augen
180.sprechet mit eurem Munden
181.höret mit euren Ohren
182.und glaubet mit euren Herzen
183.übt mit euren Hände Almosenspändlen und Wohltäteln
184.und handelt nach eures Herrn Willen : doch handelt nicht nach des Satans Willen
185.Vertrauen auf die Schönheit des Körpers habt keinen : denn ganz plötzlich des Verderbens : nach dem Worte
des Herrn wandelt : damit ihr siegreich zum Lichtort emporsteiget : Unterwefung : Verehrung und Lobpreis
dem hohen Lichtkönig bezeiget : damit euch vergeben werden Schuld und Sünden
186.Verehret nicht den Satan und die trügerischen Bilder dieser Welt
187.Denn alles : was geboren wird : stirbt : und alles was gemacht wird mit den Händen : verdirbt : denn die ganze
Welt vergeht und wo Mysterium ihrer Götterschaft darinnen : vergeht : so ihr am Beschauen wärt
188.o Meine Auserwählten : Habt kein Vertrauen auf die Welt : in der ihr lebt : denn sie gehört euch nicht : Habt
Vertrauen auf die schönen Werke : die ihr vollbringet : Wenn ihr aus eurem Körper scheidet : am Tage der
Abrechnung : könnt ihr euch stützen auf eurer Hände Werke
189.o Meine Auserwählten : keine Verachtung der Befehle : euer Herr befohlen hat : beZeiget : Rechtlichkeit :
Sanftmut und Bescheidenheit beZeiget : die von Natur des Lichtes welches
190.Nachsicht untereinander beZeiget
191.und Mitleid : Versöhnlichkeit und Barmherzigkeit : die von Natur des Lichtes welches
192.O ihr Männer : die ihr euch nehmet Weiber : o ihr Weiber : die ihr kommet an Männer : o ihr Männer : die ihr
euch nehmet Weiber : Zeuget und bekommt Kinder : Wenn ihr keine zeuget und bekommet : so ertraget die
Krankheit im Lager
193.Nehmet keine Sklavin zum Weibe : die nicht freientlassene : und bringet so nicht eure Kinder in
Herrenhäuser : Denn am Tage da der Diener fehle und das Herz des Herrn über ihn zürnet : kämen die Sünden :
der Diener beginge : über das Haupte seines Vaters : Wenn ihr freigelassene euch nehmet : so nehmet
reichlich Güte an : überviel und reichlich
194.Doch will euch über die häßlichen Werke belehren : die die Frauen begehen : über jede Frau Unzucht triebe :
über jede Frau : die Diebstahl begehe
195.über jede Frau : die Zauberwerk übe und die Seele im Körper beklemme : ein Tun : das GOTT nicht genehm und
für die Menschen unschön : Denn es gleichet den Schlimmen Leiden : Heilung deß nicht gäbe
196.Empfanget treue Liebe von einem Weibe : daran Treue
197.Wendet euch nicht voneinander : bis euer Maß voll ist : Denn wer sein Gespons hintergehe : an dem Fehl :
Lug und Trug nicht sei : und liebt und treibt die Lust Akkarunden 64 : über ihn ward das Urteil gesprochen
198.Wenn ihr Kinder erhaltet und sie am Leben blieben : so lehret sie : sobald sie sich aufs Wissen verstehen :
die rechte Weisheit : und pflanzet in ihre Seelen den Glauben
199.und lasset sie auf Weg des Ohnfälschs 65 wandeln
200.Wenn ihr sie nicht unterweiset und belehret : so werdet ihr in Gerichtshof GOTTes verurteilt werden
201.Wenn ihr sie belehret : sie aber nicht lernen wollen : werden sie wegen ihrer eignen Sünden von GOTT zur
Rechenschaft gezogen
202.Neigt sich jemand einmal weg : so richtet ihn wieder auf und ihn zurecht stützet
203.Neiget sich Seele zum zweiten Male weg : so richtet sie wieder auf und sie zurecht stützet
204.Neiget sich Seele zum dritten Male weg : so richtet sie auf und sie zurecht stützet : lasset sie die
Schriften und Reden : Gebet und Lobpreisung eures Herrn vernehmen
205.Wenn ihr sie zurecht stützet : sie aber nicht stützen läßet : so reißet aus den bösen Weinstock : bringet
Guten und planzet ihn an seine Stelle : Weil man ihm ins Ohr gerufen : aber nicht hören hat gewollet : man ihm
ins Auge zeigte : aber mit dem Auge nicht sehen hat gewollet : soll am Tage des Endes Ende nehmen : fällt in
Marter : darin Bösen fallen : ohne emporzukommen

63

tuet nicht an

64

der Tibil

65

der Kusta

Gonzerbba - Schatzamaxa

206.Wenn ihr Menschen sehet : der mit körperlichen Fehler behaftet : so Verachtung nicht zeiget derer und
lachet nicht darüber : denn nur die aus Fleisch und Blut gebildeten Körper werden verächtlich durch Leiden
und Gebrechen : doch Beseelen 66 verächtlich durch Leiden und Gebrechen nicht werde : Beseelen werde nur
verächtlich durch Häßlichwerke : die begehe
207.Euch sage ich : meine Auserwählten : euch lehre ich : meine Gläubigen : Lobpreiset weder die Sieben noch die
Zwölfen : die Leiter der Welt : die bei Tag und bei Nacht am Geschwirren : Denn Verleitungen verleiten sie den
Stamm Beseelen : der hierher verlegt wurde aus dem Hause des Lebens : Lobpreiset werde Sonne noch Mond :
Erleuchter dieser Welt
208.denn dieser Glanz ist ihr nicht
209.Er ward ihnen nur von GOTT verliehen : und den Sternen dieser Glanz : um damit Wohnsinister zu erleuchten
210.sind Engel des hinfälligen Hauses : riefe das gewaltige Beleben : ließen doch den unwiederbringlichen Ruf
vernehmen
211.Lobpreist nicht Sonnen : Adonay dessen Name : der Allheilige dessen Name : El El dessen Name : dazu Namen
hat verborgene : in der Welt nicht geoffenbarte Namen : Er : Adonay : Volk wählte für sich : Warte Jerusalem ward
erbauet : Stadt der Juden : die sich mit dem Schwert beschneiden : und mit ihrem Blute ins Gesicht
bespritzen : und so Adonay anbeten : Die Männer verlassen die Frauen : gehen und zueinander sich legen : Die
Frauen : in Monatsfluß derer : liegen im Schoße ihrer Männer : kehren ab von der Urlehre : und bUch sich
machen : Euch sage ich : meine Auserwählten : haltet es nicht mit jenen Sklaven : die von ihrem abgehurt sind
: Mischet euch nicht mit den Juden : und beschneidet euch nicht ihre Beschneidung : die Magier : und
beschreitet nicht Weg derer : die nicht in einer Rede dastehen
212.Aus diesem Volke der Juden : die in Lüge und Täuschung einhergehen : alle Völker und Pforten hervorgegangen :
Lügenpropheten traten auf : die in Lüge und Täuschung einhergehen : treten von Engeln der Mangelhaftigkeit in
die Gebärmutter der Weiber rein : die mit denen schwanger werden und sie in Blut und Monatsfluß gebären
213.holen sich Weisheit aus ihrem Herzen und werfen durch sie Bestrickung in die Welt
214.GOTT nennen sich und werfen sich zu Gesandten auf : ziehen einen Körper an : und Gestalt der Männer sich
annehmen
215.Schreiben Buch des Trugs : Warnungen stellen auf für sie und lassen sie falsches Gebet verrichten
216.Lüsternheit : Wolllust und Leidenschaft werfen über Antlitz Erden und nennen sich Propheten
217.Ich nun : der Erstgesandte : lehre allen Nazarinern : die jetzt sind und die noch geboren werden : Höret nicht
auf ihre Rede und irret nicht vom Wege des Lebens ab : Meine Auserwählten : Haltet es nicht mit diesen : die
nicht in einer Rede dastehen : Erkennet in ihrer Rede : daß sie sich gegenseitig Lüge bezichtigen
218.König schmäht den andern König
219.Prophet straft den andern Propheten Lügen
220.Sie rufen die Menschenkinder heran : und machen sie gierig nach Gold und Silber : Geld und Gut : mit
Begierde sie sie erfüllen und sie verführen
221. Einige von ihnen nehmen sie durch Gesang : Tanz und Wollust gefangen
222.Einige von ihnen verführen sie durch Bilder von Gold und Silber : und Bildwerke aus einem Klotze :
223.durch Götzenschreine aus Ton laßen sie kaputt gehen : und nichtige Werke sonstige
224.Einige von ihnen bedrücken sie mit Schwert : Säbel : Schlag : Krieg : Kampf : angst und Schrecken
225.ängstigen sie und befehlen ihnen und machen sie gegen ihren Willen zu Sklaven der Planeten
226.Einige von ihnen verführen die Kinder Adams
227.durch Demut und Schmeichelei : durch Süssigkeit und Gerissenheit : durch List und Täuschung
228.Den Namen GOTTes tun sie in den Mund indes sie lügen
229.und sprechen zu ihnen : dies die Bücher und Reden : die der Große : Erhabene und verliehn : mischen Reden
darunter : durch die ihre Beseelen 67 gehemmt werden und zugrunde gehen : das Herz ihnen verderben und
Torheit in die Welt werfen
230.Ich nun : der lautere Gesandte : sage euch : höret nicht auf die Lügen der Falschpropheten
231.die sich als Propheten des Ohnfälschs 68 hinstellen und sich den drei Äthranen 69 gleich machen : die in
die Welt heruntergegangen
232.ihr Glanz kein Glanz wie sie
233.deren Gewand ihr Gewand nicht
234.die deren Gewänder des Lichts : die ihr Gewand des Feuers : Einige von ihnen mit Gewändern Finsternis
bekleidet : mit Hüllen Dunklerorten bedecket : ihr Geruch gräßlich und stinkend

66

Nismatha

67

Nismatha

68

der Kusta

69

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

235.Euch sage ich : meine Auserwählten : euch rufe ich zu und euch lehre : meine Gläubigen : des Weißes euch
kleidet : und des Weißes euch bedecket : gleich Gewändern des Glanzes und Hüllen des Lichtes
236.weiße Kopfbinden euch um den Kopf bindet um gleich den prangenden Kränzen
237.Gürtel euch umbindet : lebend Wassers : welche die Äthranen 70 sich um die Hüfte binden
238.euch Latschen an leget
239.und Stäbe in eure Hand nehmet : gleich Stäbe lebend Wassers : welche die Äthranen 71 tragen in Lichterorten
240.O ihr Gläubigen und vollkommen : o ihr Wahrhaften : saget nicht was ihr nicht wißet und was euch nicht
offenbart ist
241.behauptet nicht : euch offenbart war gewesen : Denn niemandem offenbart ward die verborgenen Dingen :
außer der Große Erhabene : alle kenne und durchschaue
242.Meine Auserwählten : euch Wappnet mit Rüstung : die nichtmal aus eisen : Nazarismus Rüstung : und die
wahrhaften Reden des Lichtortes
243.gebet einander gute Ratschläge : wie ihr gewarnt und angewiesen wurdet
244.wie ihr rettet : gerettet werdet
245.Wie ihr mit euren Augen sehet : mit eurem Munde rufet : mit euren Ohren höret : so mit euren Händen gute
schöne Werke tuet
246.keine schlechten Pflanzen gleichet : die Wasser trinken : und ihren Herrn keine Früchte brächten
247.Meine Auserwählten : Sehet : ich habe euch über das Licht verkündet : dafür weder Ende noch Zahl gäbe
248.habe euch über Finsterorten verkündet und das lodernd Feure
249.habe euch über den Satan verkündet : der kraft und festigkeitslos ist
250.und sich nichtmal retten könne : aus dem lodernd Feure und dem Brande
adelnd LEBBELEBEN 72 und siegreich über alle Werke


70

Uthras

71

Uthras

72

das Leben

Gonzerbba - Schatzamaxa

Das zweite Buch
Erstlobpreis

über jeden Mandäer : der in Kusta verharrt : werde meine Rechte legen
im Namen LEBBELEBEN s 73 der Große
gepriesen sei mein Herr reinen Herzens : dies der Erstruf 74 : der Adam verliehen wurde
Adam wurde verliehen
Adam : Haupte des lebenden Geschlechtes : ihm wurde verliehen
eine Rede es war und ein Zeugnis : Alsdann die Welt hingerafft wird mit Pest und Schwert
so ward den Beseelen 75 bestimmt : daß sie Scheidens aus ihren Körper scheidet : diese Seelen zu Licht
emporsteigen ohne Sünden und Verschulden
6. Dann blieben Ram der Mann und Rud das Weib : das Haupt des Zeitalters genannt werden : Dann werde die Welt aus
ihnen neuerweckt : und die Welt sich vermehrt
7. Adam : dem Mannen ward bestimmt : tausend Jahre zu währen
8. Von Adam Mannen bis Ram und Rud sind es dreißig Generationen : sie alle in einem Aufstieg zu Lichte empor :
weil sie in einem Ruf 76 dastehen : in einer Rede wandeln und in einer Lobpreisung zeugen
9. Alsdann wird durch Feuerbrand hinweggerafft die Welt : übrig bleiben Surbai der Mann : und Sarhabel das Weib
10. Alle Beseelen 77 scheiden bei jenem Scheiden aus ihrem Körper und steigen zum Lichte empor : weil sie den
Erstruf 78 nicht verfälschten und die Erstrede nicht verdrehten
11. Dann werde die Welt neuerweckt : und sich vermehrt
12.fünfundzwanzig Generationen Von Ram und Rud bis Surbai und Sarhabel
13.Alsdann wird durch Wasserfluten nach Surbai und Sarhabel hinweggerafft die Welt
14.bleiben übrig Noah und Sem 79 Noahs Sohn : Die gesamte Welt wird durch Wasserfluten hinweggerafft : denn
niedergeschrieben ward denen : daß die Beseelen 80 Scheidens aus ihrem Körper scheiden und zum Lichte
emporsteigen
15.fünfzehn Generationen Von Noah bis Zeitalter des Surbai und der Sarhabel
16.von Noah dem Manne werde die Welt sich vermehren : und werden in einem Ruf und Lobpreis zeugen
17.Und eine Rede werde verkünden : ich : Gesandte des LEBBELEBEN 81 : und die beiden Engel : meine Begleiter
18.in einem Ruf werde ich : der Gesandte : verkünden : und die beiden Engel : meine Begleiter
19.von Noah dem Manne bis hin wo Wartburg 82 Jeroschalem gebaut werde sechs Generationen : tausend Jahre in
Blüte gezähle
20. Dann geboren werde und auf trete der König Salomo : der Sohn von David : und werde König von Juda und der
mächtige Herrscher über Jeruschalem
21.und Dämonen und Dews sich seiner unterwerfen
1.
2.
3.
4.
5.

73

des Lebens

74

Lehre

75

Nismatha

76

Lehre

77

Nismatha

78

Lehre

79

Sum

80

Nismatha

81

des Lebens

82

die Warte

Gonzerbba - Schatzamaxa

22.und nach seinem Willen gehen
23.bis sich selber verherrliche und undankbar der Güte seines Herrn werde : so fallet über ihn hin Hinfale : Dann
wenden sich ab die Dämonen und die Dews von seiner Rede : und die Herrschaft über sie von ihm genommen
werde
24.Dann erscheinet der Salbhaftige 83 der Prophet der Juden : ruft den Planeten zu : macht sie zu seiner Partey :
und ein jeder kämpft für seins und nicht sein
25.Die sieben Dews : die Hinverführer : verführen alle Adamskinder
26.Der erste Sonnen 84 mit Namen
27.Der zweite der heilige Geist Ischtra : auch Libat : Blindbüttel 85 mit Namen
28.Der dritte der Kündar 86 : der Lügenmessias 87 : der die erste Lobpreisung verfälscht
29.Der dritte Luna 88 : Saurel mit Namen
30. Der fünfte ist Kewan 89 : der sechste Bael 90 : der siebente der Nerig
31.Die Dews vom hause Sonnens 91 ihren Verehrern Gold und Silber und Üppigkeit der Wanst schenken
32.Boten hinaus schicket in die Welt : und sie führen die Menschenkinder zur Verehrung von Sonne und Mond
33.Die Dews vom Hause der Libat lassen Wahn : Ehebruch : Unzucht : Hurerei : Lüsternheit : Leidenschaft : Gesang
und Hexenwerk los auf die Menschenkinder
34.Die Dews des Kündar Salbig 92 überfallen die Menschenkinder hinterlistig : verbreiten sich unter ihnen :
nehmen sie aus ihren Häusern und ihren Familien gefangen
35.verschleppen sie auf Berge und Ebnen
36.lassen sie derer dasitzen : und ihnen ihr Same und Geschlecht dahin über die Stumperl syppert
37.Die Dämonen und die Dews die Menschenkinder bekloppern : die Körper nehmen gefangen und Geist und Seele
beschuppern
38.Heilbetüttlung nehmen sie nicht an : und für sie gibt es weder Heilung noch Heilmittel
39.Er selber erscheinet seinen Verehrer und Verehrerinnen im Feuer und zu ihnen sprechet
40. Sehet : wie mein Glanz über Die Welt aufgegangen ist
41.Wissen nicht : daß es nicht sein Glanz ist : Torheit verbreitet sich über die Welt
42.Die Dews vom Hause Kewan werfen Klage : Weinen und Weisheit in die Herzen der Menschen und sie der Gnade
entreißen
43.Die Dews vom Hauses des Nerig die Menschenkinder überfallen : schinden sie : das Fleisch ihnen verritzen
: und der Blut auf die Erde entgießen : sie werden Aufpeitscher : Pfaffen : Priester und Orakelmänner genannt
44.der Salbhaftige 93 offenbart sich ander Gestalten : Mit Feuer bekleidet : mit Feuer umhüllet und Wunderwerke
im Feuer bezeiget : Amunel 94 deß Name : Jhuschua 95 der Heiland nennet seinetselbsten : Auf Feuer sein
Wohnsitz : und seinen Wagen zeiget : trette vor euch zu und euch zu sprechet : Kommet : meiner zu tretet :
verbrühet nicht werdet : Doch glaubt ihm nicht : denn in Zauberei und Blendwerk einher gehet
45.Wenn euch bedränge : seiner saget : wir gehören deinet : Doch euch im Herzen zu ihm nicht bekennet : und
vom Worte eures Herrn : des hohen Lichtkönigs : ab nicht fallet : Denn dem Lügenmessias die verborgen
Dingen nicht offenbaret
46.saget : Gott bin ich : Gottessohn bin ich : den mich hierher mein Vater hat sandet

83

Christus

84

Samis

85

Amamit

86

Nbu

87

Antichrist Baphomet

88

Sin

89

SAturn

90

Jupiter

91

des Samis

92

Nbu Christus

93

Christus

94

Erstgeist

95

Jesus

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47.euch erkläret : der Erzgesandte bin ich : Habel Glichmaß 96 bin ich : der ich aus der Höh bin gekommen
48.Doch ihn an nicht bekennet : Denn nicht Habel Glichmaß sei er : Habel Glichmaß nicht mit Feuer bekleidet :
Habel Glichmaß offenbart sich in jenem Zeitalter nicht
49.Vielmehr Hänosch 97 Äthrane 98 kommet und nach Jerusalem sich hinbegebet : in Gewande : von Wasserwolken
bekleidet
50. In körperlicher Gestalt schreitet : doch mit keinem körperlichen Gewande bekleidet
51.Glut und Wut keine drannet
52.in Jahren des Paltus König der Welt : hin und her gehet
53.mit der Kraft des hohen Lichtkönigs Hänosch 99 Äthrane 100 in die Welt kommet
54.Kranken heilet : macht die Blinden sehend
55.Aussätzige reiniget : den Verkrüppelten auf richtet
56.daß auf die Beine kommet : der auf dem Boden kriechet
57.die Taubstummen redend machet : von den Toten belebet
58.Gläubige unter den Juden gewinnet viele und ihnen zeiget : daß es Tod gebet und Leben gebet
59.es Finsternis gebet und Licht gebet : es Irrtum gebet und Wahrheit gebet
60. die Juden zum Namen des hohen Lichtkönigs hin bekehret
61.Drei hindert und sechzig Propheten gehen aus der Ortschaft Jerusalem hervor : sie bezeugen den Namen des
Herrn der Große
62.Hänosch 101 Äthran 102 steigt dann in die Höh
63.und durch Allmacht des Lichtkönigs setzt sich hin zu Mesunne Ohnfälsch 103 : und alle Äthranen 104 vor den
Augen der Menschenkinder verschwinden
64.Alsdann wird WArtburg Jeruschalem verwüstet : die Juden gehen in die Verbannnung und werden in alle Städte
zerstreut
65. Alsdann kommt Ahmat : Sohn des Magiers 105 Bizbat
66.Ruf : der Unruf 106 verbreite er : Viel Übel ruft hervor in der Welt : und zur Verfehlung Stamm Beseelen 107
verleitet
67.Einen jeden : der in jenem letzten Zeitalter übrig bleibe : und mit dem Ruf der Kraft und der Verkündigung
zum Jurdan hinauf zieht
68.mit Fahnen werde man dem : Fahnen des Glanzes aus dem Lichtort : entgegnen
69.Die Beibestähner 108 die Kopftuch auf um das Haupte legen : werden mir Generationen und Welten werte
70. über jeden Moraliner 109 : der im Ohnfälsch 110 verharrt : werde ich : Lebmoralin 111 : meine Rechte legen
71.So horchet denn und höret und lasset euch belehren : meine Auserwählten : damit ihr siegreich
emporsteiget und den Lichtort schauet
72.und sich nichtmal retten könne : aus dem lodernd Feure und dem Brande
96

Hibil-Ziwa

97

Henoch

98

Uthra

99

Henoch

100

Uthra

101

Henoch

102

Uthra

103

Msunne-Kusta

104

Uthras

105

Perser / Mann mit Turban

106

unnormal

107

der Seelen

108

Nasoräer

109

Mandäer

110

Msunne-Kusta

111

Manda-dHaije

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adelnd LEBBELEBEN 112 und siegreich über alle Werke

Zweitlobpreis

Buch des großen Herrn
Im Namen des großen, fremden Lebens aus den Lichtwelten, des erhabenen, das über allen Werken steht, werde Heilung
und Sieghaftigkeit, Kraft und Festigkeit, Rede und Erhörung zuteil mir soundso und meiner Gattin soundso wegen
dieses Buches. Unser Sinn, unser Wissen und unsere Erkenntnis leuchte, unsere Gestalt glänze, unser Antlitz
prange hier in der Tibil und jenseits in der Lichtwelt, und unser Name werde aufgerichtet bei Jäwar-Ziwa und SimathHaijedes
im Namen des großen, fremden Lebens
1. gepriesen sei mein Herr, reinen Herzens,
2. du Herr aller Welteln.
3. Gepriesen sei dein Name, du Anherr der Größe, im Namen und in der Kraft des Anherrn des Größen, Lichtkönigs, Herr aller
Welten, reiner Glanz und großes Licht, das nicht vergeht. Mitleidiger, Erbittlicher, Barmherziger, Erlöser aller
Gläubigen, Festiger aller Guten. Der Große, Hohe, Gepriesene, Mächtige, Weise, Wisser, Unterscheider, der Machthaber
über jegliches Dingen. Der Herr der Oberen, Mittleren und Unteren, das große Antlitz der Herrlichkeit, der unsichtbar
und dessen Macht unbegrenzbar, der keinen Genossen an der Krone, keinen Teilhaber an der Herrschaft hat. Wer auf ihn
vertrauet, nicht in Schande kommet, wer seinen Namen aufrichtig preiset, nicht zu Falle kommet, wer im Vertrauen
auf ihn dasteuet, nicht erniedrigt werdet.
4. Der Herr aller Könige sprach mit hoher Macht und gewaltiger Rede, da entstanden die Engel des Lichtes aus reinem
Glanze und großem Lichte, das nicht vergehet. Engel der Lobpreisung kamen empor und wurden ins Leben
hervorgerufen, für die es nicht Ende, Zahl oder Vergehen gebet. Sie sind alle voll Lobpreises und stehen da und
preisen den hohen Lichtkönig, dessen Glanz reicher ist, als daß man ihn mit dem Munde beschreibet, und dessen
Licht größer ist, als daß man es mit den Lippen aussprechen könnet. Sein Licht leuchtet und sein Glanz über alle
Welten strahlet.
5. Nichts war, da er nicht war, nichts ist, so er nicht ist. Die Könige mit ihrem Glänze und dem großen Lichte, das über
ihnen lagert, mit dem Wohlduft, den der hohe Lichtkönig ihnen hat verliehen, mit Gebet und Lob- preisung, die sich in
ihr Herz legten, stehen in einer Lichtwolke und verehren und preisen
6. Sie hungern nicht und dursten nicht und weder Hitze noch Kälte empfinden.
7. Die Bäume 113 der Lichterde, voll Lobpreises alle und stehen da und preisen den Lichtkönig, lebende, die nicht sterben,
kein Fehl an denen. Hell und leuchtend das Firmament, darinnen sie wohnen
8. die Welt. darin stehet ohn Vergehn. Welt des Glanzes und des Lichtes ohn Finsternis. Welt der Sanftheit ohn
Auflehen. Welt der Rechtlichkeit ohn Wirrsal und Trubel. Welt der Wohlgerüche ohn häßlichen Dufte. Welt des Lebens
in Ewigkeit ohn Tod oder Vergehen. Welt der lebenden Wässer, über dessen Geruch die Engel frohlocken, Welt der
Treue und des Glauben ohn Lug und Trug, reine Welt ohne Schlechtmischung
9. Engel des Glanzes preisen jenen Lichtkönig, in dem Glanze und dem Lichte, er ihnen verliehen. Die Engel des Glanzes
preisen den Lichtkönig, in des Glanzes Gewändern, er ihnen verliehen. Die Engel des Glanzes preisen den Lichtkönig, in
des Glanzes Gürteln, er ihnen verliehen. Die Engel des Glanzes preisen den Lichtkönig, in des Glanzes Kränzen, er
ihnen verliehen. Die Engel des Glanzes preisen den Lichtkönig, in der Kraft und der Festigkeit, er ihnen verliehen. Die
Engel des Glanzes preisen den Lichtkönig, in der Treue, der Gemeinschaftlichkeit und dem Glauben, er ihnen verliehen.
10. Alle sanft, weise und angenehm ohn Schlechtigkeit, Lug und Trug.
11. Die Bäume der Lichterde sind sämtlich voll Glanz und Helligkeit. Die Jordane der Lichtwelten voll weißen Wassers. In
den Wolken des Lichtes sind Skinas 114 des Glanzes Innruh deren. In den Skinas des Glanzes die Könige Anbetung und
Lobpreis verrichten. Sie und alle Wesen preisen den Großen, Erhabenen, den Herrn der Größe, der über allen Welten
wohnet.

112

das Leben

113

Könige

114

Innruhn

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12. Ich bin der lautere Gesandte, den mich der Lichtkönig bei meinem Namen Hibil-Ziwa 115 hervorgerufen hat.
13. Als der hohe Lichtkönig es wollte, rief mich aus dem Glanz und dem Lichte, darin er steht, hervor, aus jener Skina 116,
die er, der Große, hat gegründet zu seiner Rechten, und sprach, geh zur Welt der Finsternis, die ganz voll ist, ganz
voll von der Schlechtigkeit ist, voll verzehrend Feuer. Zur Welt des Wirrsals und des Trubels ohne Festigkeit,
zur Welt der Finsternis ohne einen Strahl des Lichtes, zur Welt der Verfolgung und des Todes ohne Leben in
Ewigkeit.“
14. sprach: ,,Geh, tritt nieder die Finsternis und die Insassen, die aus ihr geformet. Spanne das Firmament aus und bilde
darin Sterne. Schaffe Engel des Feuers. Verleihe Glanz der Sonne, einer von ihnen, Helligkeit dem Monde,
Schimmerden Sternen und empor sie hebe zur Himmelssphäre.
15. Die Erde Tibil 117 entstehe und Früchte, Trauben und Bäume, die in der Welt prangen. Es entstehe Viehgetier, Fische im
Meere und Geflügel, von jeder Gattung Männlein und Weiblein.
16. Mann und Weib sollen entstehen, und ihr Name soll Adam und Häwwa sein. Von den Engeln des Feuers sollen etliche
Adam sein dienstbeugig. Wer von deinem Worte abweiche, soll eingeschlossen werden in das lodernd Feure. Drei
Engel sollen kommen und Adam Gesellschaft leisten.
17. Lebwassern komme und sich mit den Trübwassern vermische, durch den Duft des Lebwassers die ganze Welt
prange. Die vier winde sollen entstehen, die über die Welt wehen. Feuer entstehe und dehne sich auf alle Körper,
sowie die Früchte, Trauben und Bäume aus. Es fresse einen Fraß in der Welt; wenn es den Fraß in der Welt gefressen
Ausgestrangel.
18. Das Feste, das im Wasser ist, soll zu den Seelen 118 gerechnet, das Fließende an der Speise soll zu den Körpern
werden gerechnet. Alle Sämereien, Blumen, wohlriechende Pflanzen, Gewürze, Blätter und Heilkräuter, das Viehgetier
119
, Geflügel, das Leckere, überhaupt alles was gut und schön ist, soll Adam und seinem ganzen Geschlechte sein zu
Diensten.
19. Jene Welt soll durch die Hand Pisperiels 120 aufleuchten."
20. Der hohe Lichtkönig sprach das Wort aus, so jegliches Dinge durch sein Wort entstand.
21. Pisperiel 121 kam, hub den Himmel des Wassers in die Höhe, spannte aus das Firmamente, und die Erde Tibil gedichtet.
Rief hervor die Engel des Feuers, verlieh Glanz der Sonne, Helligkeit dem Monde, den Sternen Schimmer und empor
hub sie zur Himmelssphäre. Hervorgerufen wurden Wind, Feuer und Wasser. Hervorgerufen wurden Früchte, Trauben,
Bäume, Heilkräuter, Sämereien und wohlriechende Blumen. Rief hervor Viehgetier und wildes Getier jeglicher Gattung
aus Erdenstaub, die Röte, den Guß und die Trübung der Nebelwölken. Wind, Feuer und Wasser, Samen, Blut und Galle und
sonstig dieser Welt Mysterien.
22.Adam und Häwwa gebildet wurden; durch die Kraft des hohen Lichtkönigs Beseelen in Adam und Häwwa gefallen. Als
Beseelen in sie gefallen, im Paradiese waren. Als sie im Paradiese waren, nichts begriffen und verstanden.
23.Der hohe Lichtkönig sprach: Von den Engeln des Feuers sollen etliche Adam sein dienstbeugig. Sollen kommen, sich
vor ihm verneigen und von seiner Rede nicht abweichen. Nur er allein, der Böse, von dem das Böse gebildet wurde,
wich ab von seinem Herrn Wortes und richtete sich nicht nach seinem Herrn Wortes. Als er sich nicht nach dem
Worte seines Herrn richtete, wurde er in seinem Wagen mit Gottes Fessel gefesselt.
24.Mich rief und beauftragte mein Herr und sprach: Gehe, hehre Stimme rufe zu Adam und Häwwa seinem Weibe. Hehre
Stimme rufe Adam und seinem Weibe Häwwa zu und belehre sie über jeglich Dinge. Über den hohen Lichtkönig, den
Anherrn aller Twelteln, weitreichend und gewaltig Macht dessen, unendlich und unvergänglich; über die Engel der
Lobpreisung, die dastehen und unaufhörlich Lobpreis verrichten; über die Lichtwelten, die unvergänglichen.
25.Belehre Adam, daß sein Herz erleuchtet werde, festige ihn, daß sein Sinn erleuchtet werde. Gnädig dich ihm zeige und
freundlich und ihm Gesellschaft leiste, du und die beiden Engel, die mit dir zur Welt gegangen. Lehre Wissen Adam,
Häwwa, sein Weib, und seine Sippen. Sage ihnen, daß sie nicht sinken und die Bösen und Satan, der Untaugliche, sie
nicht verführe.
26.Lehre sie Gebet und Lobpreisung, damit sie hintreten und den Anherrn aller Twelteln preisen, drei Mal am Tage und
zwei Male des Nachts.
27.Sage ihnen, Nehmet Weib und bildet Stamm, damit die Welt sich von euch vermehre.
28.Wenn ihr euch euren Frauen näheret, mit Wasser euch bespület, und euch rein haltet.

115

Habel Glichmaß

116

Innruhn

117

Akkarunden

118

Beseelen

119

Lebwonnen

120

Ptahil

121

Ptahil

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29.Buhlet nicht und stehlet nicht und tötet keine Menschenkinder, vollkommenen, gläubigen.
30. O ihr Vollkommenen und Gläubigen! Weichet nicht ab von eurer Rede und liebet nicht Frevel und Lüge. Liebet nicht Gold
und Silber und den Besitz dieser Welt. denn diese Welt hört auf und vergeht, und ihr Besitz und ihre Werke
verlassen werden.
31. Verehret nicht den Satan und die Götzen. Sie sollen vielmehr sein eure Diener und in der Welt gehorchen. Denn wer den
Satan verehret, im lodernden Feuer gequälet werde werden, bis zum Gerichtstage bis zur Stunde aller Weltenende,
den Erlösungsstunden, so Lange der Hohe Lichtkönig es wolle, der alle Wesen richtet, Beseelen richtet,
jedermannen nach seiner Hände Werken.
32.Satans Zauberwerk nicht lernet und kein Zeugnis der Lüge ab leget. Wenn ihr Recht sprechet, so sollen wahrhafte
Zeugen kommen und zeugen. Wenn sie Zeugen aufrufen, so seien gläubige Männer zeugen. gerades Recht Haltet und es
nicht verdrehet. An keine Bestechung nehmet und das Recht nicht verdrehet. Ein jeder, der das Recht verdrehet, in das
lodernd Feuer fallet.
33.Aus Liefert nicht die rechtschaffenen Knechte in die Hand ihrer bösen Herren.
34.Almosen gebet dem Armen. Wenn ihr gebet, bezeuget es nicht. Gebet ihr mit der Rechten, so saget es nicht eurer
Linken. Gebet ihr mit eurer Linken, so sagt es nicht eurer Rechten. Wenn jemand Almosen gibt und es bezeugt, wird
es ihm getilgt und nicht angerechnet.
35.Vater und Mutter ehret, und die älteren Brüder alle wie den Vater, Sohn, der Vater und Mutter verachtet, werde
verurteilet werden im Gerichtshause.
36.Beuget euer Haupt nicht vor dem Satan. Eure Augen nicht bezwinkern, eure Ohren nicht auf Schlechtes hinhorchen,
euer Herz keinen Neid aufnehmen. Wer Neid in sich aufnnehmet, kein Vollkommener genannt werde.
37.Blicket nicht in Gier und Verlangen nach etwas, was nicht eures. Wenn euer Herr es euch gewähret, so aber drum
nicht streitet. Denn nach dem Willen eures Herrn wurde euch jedes Ding in Güte zugeschrieben und gewähret.
38.Wenn Unheil über euch kommt, bleibet fest und standhaft im Glauben. Verdrehet nichts und verändert nichts und
beuget nicht euer Knie vor dem hinsinkenden Satan.
39.Haltet euch fern von einem jeden, der den Satan anbetet; sei ihm kein Freund. Wenn er höret, gläubig werde und den einen
Anherrn aller Twelteln, den hohen Lichtkönig, der aus sich selber wurde, bezeuget, so liebet ihn, nähert euch ihn und
ihm Gutes erweiset von dem, was ihr besitzet. Höret er nicht, legt kein Zeugnis ab und werde nicht gläubig, so wird
wegen seiner Sünden zur Rechenschaft gezogen werden.
40. Denn einem jeden, der in seiner Kindheit sündigt hat und sich vergehet, dann in sich gehet, nicht mehr sündiget und
sich vergehet, werde die Nachsicht seines Herrn zuteil werden. Er, der hohe Lichtkönig, nachsichtig und barmherzig,
Er, Erlasser der Sünden und Vergehen.
41. Ein jeder, der Almosen spendet und sonst viel Gutes, hernach aber das Almosen abschafft, in den Brand fallet, bis
seine Sünden sind beendet.
42.Sehet ihr jemand hungert sein, so ihn sättiget, jemand durstet seinen, so ihm zum Trinken gebet, Sehet ihr einen
Nackeden, so leget ihm Gewand um den Nacken und ihn bedecket.
43.Sehet ihr einen Gefangenen, der gläubig ist rechtschaffen, so gebet Lösegeld und aus ihn löset. Doch nicht mit Gold
und nicht mit Silber sollet auslösen den Gefangenen und erretten, sondern mit lauterer Rede und mit Glauben löset
aus und errettet den Gefangenen, von der Finsternis ins Lichte, vom Bösen zum Guten, von den Ungläubigen zu den
Gläubigen, vom Irrtum zur Wahrheit, von der Untreue und Auflehnung zum Lobpreis eures Herrn, der ohne Ende, Zahl
ist und Aufhören.
44.Wer loslöst Beseelen und wer die Pfade der Kusta 122 und des Glaubens wandeln lasset, den wird man den Pfad der
Kusta und des Glaubens wandeln lassen, und werde auf dem Wege der Gläubigen emporsteigen.
45.Ein jeder, der aus Liebe zu seinem Herrn seinen Leib zum Morde hingibt, wird ohne Sünden und Vergehen emporsteigen
und den großen Lichtort schauen.
46.ein jeder, der Gold und Silber und den Besitz dieser Welt Hebt, und Mord drum begeht, in das lodernd, glühend Feure
hinfällt.
47.Bei eurem Stehen und eurem Sitzen, bei eurem Essen und eurem Trinken, bei eurem Gehen und eurem Kommen, bei
eurem Ruhen und eurem Liegen, überhaupt bei all euren Handlungen, die ihr übet, nennet und preiset den Namen Gottes
des Lichtkönigs des hohen, des Anherrn aller Twelteln.
48.Lasset frei fließen den Jordan und euch betäufet. Betäufungt eure Seele, sprechet die Lobpreisung über das Pihta 123
und esset es, sprechet die Lobpreisung über das Mambuha und trinket es und saget den Segensspruch über das Öl
und euch damit zeichnet.
49.Wenn Beseelen vom Körper erlöset werde und scheidet, so weinet nicht um sie, über sie keine Klage und Jammer
erhebet und über sie kein Brot esset. Einen jeden, der über Beseelen weinet, werden Meere und Flüsse abtrennen.
Wer sein Gewand über sie zerreißet, werde den Fehler an seinem Gewande behalten. Wer sich die Haare über sie
ausraufet, den werde man in den Finsterberg stellen.

122

des Ohnfälschs

123

das Heller

Gonzerbba - Schatzamaxa

50. Wenn Seele aus eurer Mitte scheidet, traget den Leuten Hymnen und Gebetsordnungen vor und sie belehret, damit ihr
Herz nicht gestrauchelet. Almosen für sie Gebet, für sie Brot verteilet, für sie Requiem 124 verleset, für sie Gebet
und Lobpreisung verrichtet und Hymnen und Gebetsordnungen. für sie mit Gewändern Bekleidet, mit Hüllen umhüllet,
Lösegeld zahlet und Gebete verrichtet, damit der Große voll Erbarmen der mit werde.
51. Ihr Vollkommenen und Gläubigen! den Lohn des Löhners Zahlet, und wenn euch um den Lohn angehet, dieser bei euch
nicht bleibet.
52.Ihr Vollkommenen nach dem Worte eures Herrn! den Teilhaber nicht Beraubet. Ein jeder, der seinen Genossen beraubet,
werde der Gnaden der Lichtwelt beraubet.
53.Wenn ihr Wort sprechet, so davon um nicht kehret. Reichet einander eure Rechte in Treue und von eurer Rechten um
nicht kehret. Denn von reichem Glanz und gewaltigem Licht der Befehl, die Warnung und die Kusta, die vom Gewaltigen
kamen, kam das Zusammenhalten in die Skinas. Alle Könige 125 des Lichtes einander den Treueid leisten und sich
küssen die Rechte. Wenn ihr Wort guter sprechet und einander die Rechte reichet, davon um nicht kehret.
54.Seid demütig, sanft und bescheiden gegen die Lehrer, die trefflichen, die euch Weisheit und Wahrheit lehren.
Überhebet euch nicht über die Machthaber, die euer Herr über euch hat eingesetzet. Wenn ihr euch überhebet, ihr das
Wort eures Herrn verleugnet, und ihr im lodernd Feure sieden werdet.
55.Gehet nicht zu den Wahrsagern und Chaldäern der Lüge, denn die Wahrsager und Chaldäer in der Finsternis untergebracht
sie werden.
56.Schwöret keine falschen Schwüre, denn ein jeder, der falsch schwöret, in der Finsternis untergebracht werde
werden.
57.Esset keine Tiere in Blut. Esset kein totes, kein dastehendes in Abwesen, kein fallendes, kein trächtiges, keins,
wildes Tier hat überfallen. Esset das Fleisch der Tiere, die von den Früchten des Wassers hervorgerufen wurden.
Der Anteil des Lichtes werde dem Lichte, der Anteil der Finsternis der Finsternis zugezählet. Auch, esset keines,
darüber nicht das Eisen gefahren.
58.Verzehret nicht Zins und Zinseszins von Gold und Silber, damit ihr nicht in das verzehrend Unmeere fallet.
59.huret nicht, und singet nicht und tanzet nicht, Euer Herz laße sich nicht für den Gesang einnehme, den der Satan hat
gesungen, der, ganz voll von Zauberei und Blendwerkel, das Herz der Gläubigen verdrehe.
60.Liebet und ertraget einander und wappnet euch mit der rechten Weisheit eures Herrn. Bleibet fest und haltet stand in
der Welt und darinnen haltet aus, bis euer Maß voll ist. Seid eine Hilfe und Stütze den Vollkommenen, an herantritt
Verfolgung.
61. Haß nicht sei unter euch, Eifersucht und Zwietracht. Wenn euer Herz in Zorn und Bitterkeit wallet, so beruhiget und
nieder euer Herz durch das rechte Wort eures Herrn haltet. Denn die Gedanken derer, die sich mit dem Zorn und dem
Gifle des Satans rüsten, werden durch die rechte Weisheit und den Glauben zur Bescheidenheit hingezogen. Wer
sich nicht durch den Glauben zur Bescheidenheit hinziehen lasset, wird durch Schwert und Säbel hinweggeraffet
und in die wohlgeheizte Gehenna fallet.
62.Wenn jemand euch Gutes erweist, so dafür euch dankbar gezeiget. Verachtet ihn nicht, sondern ehret ihn, ihm seid
gefällig und verleugnet die Wohltat nicht. Wenn ihr die Wohltat verleugnet, dann zeigt ihr euch der Wohltat unwürdig,
und aus bliebe bei euch die Wohltat.
63.Sehet ihr Guten, so nähert euch ihm, nehmet an von ihm Weisheit und handelt danach. Wenn ihr Bösen sehet, der
weise ist, so haltet euch von ihm fern. Lernet nicht von seiner Weisheit, tuet nichts von seinen Werken und
wandelt nicht auf seinem Pfaden.
64.Bei allen euren Handlungen Grenz und Maß ein haltet außer beim Gebete, der Lobpreisung eures Herrn und der Verehrung.
Lohnzahlung Übet, Almosenspende, Wohltat und wahrhafte Barmherzigkeit aus vollen, vollen Kräften. Diesen
Wohltaten gibt es weder Grenze noch Maßen.
65.O ihr Vollkommenen und Gläubigen! Alles, was euch unlieb und verhaßt ist, auch eurem Nächsten tuet nicht an. Alles,
was euch gut scheinet, tuet, wenn eure Kraft hinreichet, und einander stützet.
66.Meine Auserwählten! Horchet und seid gläubig und nehmet das Wort eures Herrn an. Glaubet mit eurem Herzen, sehet
mit euren Augen, höret mit euren Ohren, sprechet mit eurem Munde, übet Almosenspende und Wohltat mit euren
Händen und nach dem Willen eures Herrn handlet doch handlet nicht nach dem Willen der Leiber, noch nach dem Willen
des Satansdes hinsinkenden.
67.Vertrauen auf die Schönheit der Körper Habet keinen, denn ganz plötzlich des Verderbens.
68.Habet kein Vertrauen auf den hinsinkenden Satan, der zu nichts tauget und sich selber nichtmal aus dem
verzehrenden Brande retten könne, der die Dews und alle Scharen des Satans verzehret und vernichtet, die an die
Werke dieser Welt gebunden und hier zurückgelassen, daß sie den Kindern Adams dienstbeugig seien und in der Welt
tun gewandern.

124

Totenmesse

125

Engel

Gonzerbba - Schatzamaxa

69.Über einen jeden, der das Wort seines Herrn verleugnet und dem Bösen Weg offen läßt, wird die Hand des Satans
Macht haben. Wer den Willen des Satans nicht tue, wird an der Pforte des Feuers nicht vorbeizugehen gebrauchen.
Tuet den Willen eures Herrn, damit siegreich ihr emporsteiget den Lichtwelten.
70.Bedrücket nicht die Niedrigen, die mit euch nicht können aufnehmen.
71. Die Grenzen im Unrecht hin nicht verschiebet und verrücket nicht die Grenzsteine. Wenn jemand die Grenzen
verschiebe, Verdammungsurteil über ihn gesprochen werde werden.
72.eure Freunde aufrichtig tadlet und eure Freundschaft recht leitet. einander nicht schmeichelet und keine Rede von Lug
und Trug sprechet. Wer geschmeichelet, den geschleife man auf dem Gesichte ins lodernde Feure.
73.Tuet das große Siegel auf euren ganzen Leibe und löset es nicht von eurem Leibe bis zu dem Tage, da ihr aus eurem
Körper scheidet, jenem Erlösungstage.
74.das große Fasten Fastet.
75.Fastet mit eurem Kopfe im Glauben und verehret und euren Herrn preiset, den Anherrn aller Twelteln. Verehret nicht
die Satane und Götzen, die in der Welt sind, so werden euch untertänig selbrig. Wenn der Glaube in euch ist, werden
eure Diener selbrig. Wenn ihr jedoch vom Worte eures Herrn nachlasset, verborgen werden euren Augen die Dews
verbleiben.
76.Fastet mit euren Augen von bösem einander Gezwinkern. Sehet und tuet Böses keines.
77.Fastet mit eurem Munde von lügenhafter, übler Rede; saget nichts Falsches und Lügnerisches.
78.Fastet mit euren Ohren vom Horchen auf Böses. Höret und tuet Böses keines.
79.Fastet und läutert euer Herz durch den Glauben. Böse Gedanken heget keine. Auf Böses nicht sinnet und gehet nicht
um in Arglist mit eurem Nächsten. An wem Arglist und wessen Sinn nicht durch die Kusta 126 geläutert, dem werden
Gebet, Lobpreis, Verehrung, Lohnzahlung und Almosenspende nicht angerechnet; in das lodernd Feure fallet.
80.Fastet mit eurem Körper von Gattin, die nicht euriges.
81. Fastet mit euren Händen von Verübung an Adamskinder Mordes.
82.O ihr Vollkommenen und Gläubigen! Eure Hände keine böse Zauberei üben.
83.Fastet mit euren Knien von dem Niederknien vor dem hinsinkenden Satan, den trügerischen Bildern und den nichtigen
Konterfeien und Gewerken. Denn alles, was geboren werde, sterbe, und alles, was mit den Händen gemachet werde,
verdirbe. Darauf Vertrauen Habt keinen.
84.Meine Auserwählten! Vertrauen Habt auf den hohen Lichtkönig, den Anherrn aller Twelteln, auf die rechte Weisheit, die
Kusta und den Glauben, die erhabnen Reden und die wundersamen Befehle, die euer Herr gegeben. Denn durch sie kommt
euch Sieghaftigkeit, durch sie wird erlöset eure Seele.
85.Dies das Fasten, das euch ward bestimmet; es nicht brechet, bis euer Leibe sterbet.
86.Auf die schönen Werke vertrauet, die ihr übet. Wenn ihr aus eurem Körper scheidet, könnt ihr euch stützen auf die
schöne Werke, die ihr in der Welt übet.
87.Meine Auserwählten! Habet kein Vertrauen auf die Könige, Edlen, Herrscher und Bedrücker, die in der Welt, auch nicht
auf Heeresmacht, Rüstung, Krieg, Kampf, Rotte und Heer, die sie zusammenscharen und Gefangene in der Welt
zusammenbringen, auf Gold, Silber, Geld und Gut dieser Welt. Alsdann ihr Königtum schwindet, und ihre Geißel und
ihre Herrschermacht ihnen nicht zur Stütze werde. Sie gehen zugrunde und zurück lassen es, sie ziehen von Dannen
und sieden im Feure, bis zum Tage, dem Gerichtstage, bis zur Stunde, den Erlösungsstunden.
88.Meine Auserwählten! Zeiget keine Verachtung gegen das, was in der Welt zu tun oblieget. Rechtlichkeit, Sanftmut,
Bescheidenheit und Freundlichkeit bezeiget, die von Natur des Lichtes welches. Nachsicht und treue Freundschaft
bezeiget, die von Natur des Lichtes welches.
89.Wenn sich jemand mit Bitte an euch wendet und ihr es dazu habet, so ihm es nicht verwendet, und vor es ihm nicht
haltet. Denn wenn jemand, der bedürftig, würdig sei, sich an seinen Nächsten mit Bitte verwendet und dieser, obwohl
es könne und vermöge, ihm nichts geubet, so aus die Gnade seinert bei bleibet.
90.Gewähret Unterkunft und Wohnung, Brot und Wasser demjenigen, der in der Fremde wandert, und ihn für seinen Weg
mit Reisezehrung versehet.
91. Wer kein Wissen hat und von dieser Weisheit weise nicht wird, den nähert euch und belehret ihn, damit die Verführer
über ihn herfallen nicht.
92.O ihr Männer, die ihr euch nehmet Weiber, o ihr Weiber, die ihr kommet an Männer, liebet, prüfet und nehmet. Alsdann,
sofern es für euch niedergeschrieben ist und sie in eurem Herzen lieb sind, nehmet. Wenn ihr über sie nicht prüfet
und nichts bekommet, so ertraget es Krankheit am Lager. Wenn sie häßliche Werke übet, so hat sie mit sich selber
kein Erbarmen. von ihr euch entfernet, ihr keine Liebe zuteil werde und euch von ihr los saget. Denn sie gleichet dem
Peinleiden, dafür keine Heilung gebet.
93.Nehmet keine Sklavin zum Weibe, die nicht freientlassene, und bringet so nicht eure Kinder in Herrenhaus. Nehmet
ihr eine, so aus sie löset, und man euch Dank wissen werde.
94.Nehmet keine Sklavin zum Weibe, die nicht freientlassene, und bringet so nicht eure Kinder in Herrenhaus. Wenn für
jemand Söhne und Töchter niedergeschrieben und er sie in ein Herrenhaus bringet, so werden am Tage, da der Diener

126

das Ohnfälsch

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sündiget und das Herz des Herrn über ihn zürnet, die Sünden, die der Diener beginge, über das Haupte seines Vaters
kommen.
95.Empfanget treue Liebe von einem Weibe der Treue, die nach dem Willen eures Herrn die eurige. einander Verachtet nicht,
bis euer Maß voll sei. Wenn jemand sein Weib hintergehet, während an ihr Trug und Fehl nicht sei, und liebet und
gelüstet die Lust dieser Welt, so an ihm Trug und Fehle. Er werde im Gerichtshause verurteilt werden, in
Finsterlanden untergebracht werden.
96.Wenn ihr Kinder erhaltet und sie am Leben blieben, so lehret sie, sobald sie sich aufs Wissen verstehen, Gebet
und Lobpreisung, woran keine Mischung noch Lüggeiste. Wenn ihr ihn in die Wege der Wahrheit und des Glaubens
zeiget und sie es nicht annehmen, von ihren Sünden frei seiet.
97.Neigt sich einmal irgend Böser aus eurer Mitte und vom Worte seines Herrn weg, so herbei ihn richtet und ihn
zurecht stützet. Neigt sich Weinstock zum zweiten Male weg, so richtet ihn wieder herbei und ihn zurecht
stützet. Neigt sich Weinstock zum dritten Male weg, so richtet ihn wieder herbei und ihn zurecht stützet. Wenn
ihr ihn zurecht stützet, sich aber nicht stützen laßet, so reißet aus den bösen Weinstock, bringet ihn an das Tor
des Tempels, lasset ihn Hymnen und Gebetsordnungen hören, zeiget ihm Schriften und Reden, damit sein Herz und
Sinn dadurch erleuchtet werde. Wenn er höret, bezeuget und sich erwecken laßet, so hebet ihn, bringet ihn an seine
Stelle und verdammet ihn nicht. Wenn er nicht höret, bezeuget und sich erwecken laßet, so reißet ausden bösen
Weinstock, bringet guten und ihn an deß Stelle pflanzet. Wenn er nicht höret, bezeuget und sich erwecken laßet, so
werde durch den Machthaber vertötet. Vertötet werde durch den Machthaber und in das lodernd Feure fallet. Weil man
ihm ins Auge gezeiget, er aber nicht sehen hat gewollet, man ihm ins Ohr gerufen, er aber nicht hören hat gewollet,
soll Anteil werden, des verzehrend Feures.
98.Wenn ihr Elende, Verfolgte und Vollkommene sehet, die körperliches Übel und Gebrechen befallet, so nicht über sie
in eurem Herzen lachet. Denn nur die aus Fleisch und Blut gebildeten Körper werden verächtlich durch Leiden und
Gebrechen. Verächtlich werden Die Körper durch Leiden und Gebrechen, doch Beseelen verächtlich durch Leiden und
Gebrechen nicht werde. Beseelen wird nur verächtlich durch die Häßlichwerke, die begehe, während im Kerker sie
wohnet.
99.Die keine Weisheit annehmen wollen, sinken gleich denen, die den Willen des Körpers tun, mit ihrem Körper in die
Finsternis. Die den Willen des Satans tun, wandern mit dem Satan hin ins Feuer.
100.Wer den Willen des hohen Lichtkönigs tut, wird in dieser Welt nicht erniedriget. Wenn sein Maß voll ist, Lichtengel
seiner entgegen gehen. Mit Lichtengeln empor steiget, und sein Antlitz leuchtet und strahlet. Ein jeder reicht ihm
von seinem Glänze, ihn mit seinem eigenen Lichte bedecket, Siegeskränze von seinen eigenen ihm legt er um das
Haupte, und so gleich den Engeln des Glanzes werde. Sie lehren ihn Lobpreisung, reiche, unvergängliche, und er stehet
in einer Lichtwolke und den hohen Lichtkönig verehret und preiset. Dieser voll Erbarmens mit ihm werde und ihm
reiche ,große Gnade am Orte des Lichtes gewähret. Mit Festigung der Sicherheit gefestigt werde, die nicht aus
körperlichem Gewande. Seine Gestalt reines, unvergängliches Lichte. Ein jeder, der wahrhaft und zuverlässig im
ersten Glauben stehe, Bestand für alle Ewigkeit erhalte.
101. Meine Auserwählten! Lobpreiset nicht die Engel, die bei Tag und bei Nacht am Geschwirren, seit dem Tage, da man ihnen
Glanz und Helligkeit hat verliehen, um die Welten zu erleuchten.
102.Lobpreiset nicht den wüsten Samis 127 , Qados dessen Name, Adonai dessen Name, El-El dessen Name. Dazu Namen
noch hat, die in der Welt nicht geoffenbaret.
103.Wenn Jerusalem, die Stadt der Juden, Wartburg werde bebauet, der Abraham, der Prophet, in Jerusalem werde ernennet.
104.Er, Adonai, Mosche vom Berge Sinai rufet, er Mosche bekennet und ihm Gesetz verleihet. Dieser Volk für sich herbei
rufet und sich Gebetsstatt verschaffet. So das Volk der Juden entstünde, Opfer vom Fett der Tiere sie seiner dar
brächten, das Blut der Tiere im Tempel vor sich ausgeußen, und sie tun, was man nicht solle. Das Volk vom Hause
Israel genannt werden. Mit dem Schwerte sich beschneiden, mit ihrem Blute sich das Gesichte bespritzen und
sich den Munde beschmieren. Die Männer ihre Frauen verlassen und einander begeuen. Das Wort ihres Herrn verleugnen
und sich von diesem Glauben abwenden. Juden werde man sie nennen, weil gesündigt haben.
105.Ich belehre euch, meine Jünger, ihr Auserwählten, Vollkommenen und Gläubigen, die ihr in jenem Zeitalter leben solltet:
Tuet nichts von ihren Werken, esset nicht von ihrer Speise und trinket nicht von ihrem Getränke. Mischet euch
nicht mit ihnen und nehmet von ihnen keine Frau, von jenen hurerischen Sklaven, die ihren Herrn nicht anbeten und vom
Worte ihres Herrn sich abwenden. Sie verleugnen Mosche, den Propheten Ruhas 128, der ihnen das Gesetz hat
gebracht. Verfälschen es, verfälschen die Werke Abrahams, des Propheten Ruhas 129 auf dem Berge Sinai. Da sein Herr
Adonai ihn lieb gewönne, sich beschneidet, sich von seinem Vater trennet, hinaus in die Fremde zeuchet, in die Welt,
sich Warte gründet und sich Gebetsstatt verschaffet. mit jenen Juden euch nicht vermischet, die nicht in einer
Rede dastehen.
106.Vom Volke der Juden Völker ausgehen und Zungen.
127

Sonnen

128

Seeläns

129

Seeläns

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107.Mich rief mein Herr und beauftragte, daß ich euch über die Völker der Lüge, sowie über die Propheten der Lüge und die
Gesandten des Fehles belehre: Sie in der Gebärmutter der Frauen entstehen, schwanger mit ihnen die Frauen werden
und sie gebären. Aus dem Leibe der Frauen sie in Körper ein treten und körperliche Gestalt an nehmen. Den Erstruf 130
verdrehen, und Lug, Täuschung und Gaukelei in die Welt bringen. Nennen sich Propheten und sagen: Gesandte welchen.
108.Ich nun, der Erzgesandte, sage und lehre allen Adams Kindern, die waren, die sind und die in jenem Zeitalter geboren
sollen werden: Höret nicht auf die Rede der Engel des Fehles, die abfallen und die Menschenkinder zum Abfall treiben.
Sie gierig machen nach Gold und Silber, Geld, Gut und Besitz, durch falsche Bilder, nichtige Konterfeie und Gebilde,
durch Gesang und die Lust dieser Welt.
109.Bald lassen sie Schwert, Säbel, Schlag, Kampf, Krieg, Angst und Schrecken los gegen die Menschen und sie mit
Angst und Furcht erfüllen. Behaupten, daß sie uns fürchten, uns anbeten und bekennen.
110. Bald treten sie mit Schlauheit, Demut und Schmeichelei, mit Süßigkeit, List und Täuschung an Adams Kinder heran und
nehmen ihr Herz gefangen. Den Namen Gottes ihnen in den Mund legen und Täuschung und Lug mehren. In Lüge fasten und
beten und Almosen geben. Bücher schreiben und Warnungen für sie aufstellen. Von der Weisheit, die der Große,
Erhabene mir verliehen und ich euch gebracht habe, sich auch anpassen und sie nachsprechen. Mischen darunter Reden,
durch die gehemmet werden ihre Beseelen, das Herz ihnen verdrehen und Unrat in die Welt bringen.
111. Ich nun sage euch, meine Jünger: Höret nicht auf die Rede der Lügenpropheten und wanket nicht ab vom eures Herrn
Wegen. Denn die Engel des Fehles unsere nehmen, der drei Gesandten, Gestalt an, die wir in die Tibil gegangen. Euch ich
erklärte: Auch sie in der Welt umhergehen, doch uns sie nicht gleichen. Ihr Glanz kein Glanz, ihr Gewand Gewand des
Feuers. Ihr Gewand gleicht dem Feuer, ihr Kleid der finsteren Dunkelheit. Ja, Propheten seien und unser Gewand
nachahmen.
112.Ich sage euch, ihr Vollkommenen und Gläubigen, fallet nicht ab vom eures Herrn Worte. In Weiß euch Kleidet und mit
Weiß euch bedecket gleich dem Mysterium des Lebwassers, den Sultanen und Ophanen 131 . Weiße Kopfbinden euch um
das Haupt Leget gleich den Kränzen des Glanzes, die die Engel des Glanzes sich um das Haupt legen. Gürtel euch um die
Hüften bindet gleich den Gürteln des Glanzes, die die Uthras des Lichtes sich um die Hüften binden. Bedecket euch
den Körper mit Ophanen des Wassers, damit Herrlichkeit sich auf euch gelege. Stäbe in eure Hand nehmet, gleich den
Stäben Lebwassers, die die Engel des Lichtes tragen.
113.O ihr Gläubigen und Vollkommenen! Saget nichts, was ihr nicht wisset und euch nicht offenbart ist. Niemanden gibt
es, dem die verborgenen Dinge offenbart wären, außer der Große, Erhabene, JHUH 132 der Größe, dem Anherrn aller Twelteln.
114.O ihr Gläubigen und Vollkommenen! euch Wappnet mit Rüstung, die nichtmal aus eisen, Rüstung Eure Rüstung
Nazaritenthum und Kusta-Glaube 133.
115. Wie ihr mit euren Augen sehet, mit eurem Munde rufet, mit euren Ohren höret, so handelt. Denn die mit ihren Augen
sehen, mit ihrem Munde rufen, mit ihren Ohren hören und etwas Gutes mit ihren Händen nicht tun, Weinstock bös
und ausgerißen der böse Weinstock werde, der Wasser trinkt, während Früchte, Trauben und Bäume verdorren. Die Lüge
sich am Gerichte des Todes von ihnen abwendet. Wußten nicht und verstanden nicht, nun ihren Werken entsprechend
zur Rechenschaft die gezogen werden. Die Zeugen über sie zeugen, die zur Rechten und Linken aller Kinder Adams
einhergehen.
116.Euch belehre Ich, wie der Große mir befohlen. Euch über das Licht verkünde, das ausgedehnt und endlos. Euch über die
Finsternis und das lodernde Feuer verkünde, das Ruh und Gnadenlos. Euch über den Satan verkünde, der Kraft und
Festigkeitslos ist, der im lodernd Feure vergehe, in der Natur, daraus hervorginge.
117.Ferner Euch verkünde, ihr Nasoräer, die ihr in dieser Welt seid, entstehet und geboren werden sollet:
118.Im ersten Zeitalter wird durch Schwert und Pest hinweggerafft die Welt werden. Die Beseelen scheiden aus ihrem
Körper und zum Licht emporsteigen. Denn es ist den Vollkommenen und Gläubigen bestimmt, daß sie jenes
Scheidens aus ihren Körper scheiden. Dir, Adam, ist es bestimmt, tausend Jahre zu wohnen in der Welt, und vor dem
Schwert du emporsteigen wirst. Dann wird dein Weib Häwwa abscheiden, dann alle deine Geschlechter, außer Ram dem
Manne und Rud dem Weibe. Von ihnen wird sich vermehren die Welt, von ihnen neuerweckt werde die Welt. Alle werden
in einer Rede und einer Lobpreisung rufen, die ich habe gebracht in diese Welt, mit der sie preisen sollen.
119.Alsdann wird durch Brand hinweggerafft die Welt werden. Denn es ist den Söhnen des großen Stammes des Lebens
bestimmt, daß sie jenes Scheidens aus ihren Körper scheiden, außer zweien, Surbai dem Manne und Sarhabel dem
Weibe, von denen die Welt sich vermehren soll. 35 Surbai der Mann wird das Haupt des Zeitalters genannt werden. Die
Seelen, die durch den Brand hinscheiden, alle zum Licht emporsteigen, weil sie den Ruf 134, den ihr Herr ihnen hat
gesandt, nicht verfälscht haben

130

die Erstlehre

131

‫ُح ّليّة وأوفَ ِنيّة‬

132

der Herr

133

Ohnfälschsglaube

134

die Lehre

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120.Vom Zeitalter des Ram und der Rud bis zum Zeitalter des Surbai und der Sarhabel werden die Menschen sich
vermehren. Mit diesen Reden werden sie preisen und sich vom Worte der Herrlichkeit nicht abwenden.
121.Wenn fünfundzwanzig Zeitalter ausgehen, wird durch Wasser hinweggerafft die Welt werden. Die Menschen werden
mit einem Scheiden durch Wasser aus ihrem Körper scheiden. Denn es ist für jenes Zeitalter niedergeschrieben, daß
die Körper als des Wassers sterben, die Seelen jedoch zum Lichte emporsteigen, außer Noah, dem Manne, und Nuraita,
seinem Weibe, und Sum, Jam und Jafeth, den Söhnen Noahs, die vom Wassertode errettet werden werden. Von ihnen
soll neu erwecket die Welt werden.
122.Von Surbai und Sarhabel bis zum Zeitalter des Noah fünfzehn Generationen. Dann werde ich und die beiden Uthras,
meine Brüder, den Ruf und die Lobpreisung in der Welt verkünden.
123.Von Archen Noah bis daß Abraham, der Prophet der Ruha 135, auftrete, bis daß Mosche aftrete, bis die Stadt Jerusalem
bebauet werde sechs Generationen wäre.
124.Dann werde der König Salomo, Sohn des Davids, geboren, und werde König von Juda. Er bauet den Ort Jerusalem, und die
Dämonen und Dews unterwerfen sich seiner, bis sich selber verherrliche und undankbar der Güte seines Herrn
werde. Darauf ab alle sich von ihm wenden, und die Herrschaft geht seiner verloren. Wer sich selber verherrliche,
muß sich dann selber seiner schämen.
125.Von Mosche, dem Sohne des Amra, bis zum Ende der Zeitwenden sein werden Gläubige der Kusta; werden in diesem
Glauben treu befunden werden. Dann werden Lügenpropheten auftreten, die Gestalt von Uthras annehmen, in jeder Stadt
auftreten. Die Völker sich verteilen werden, die Zungen über jede Stadt sich verteilen, über jeden Orten. Die Juden
werden über jede Stadt zerstreut werden. Spalten sich die Welt werde und Tyrannen eines jeden Ortes sich
bemächtigen. Ort wird über den anderen herfallen, Stadt über die andere mit Krieg herfallen, und Blutströme sie in der
Welt vergießen. Ein jeder für sich selber Vorteil suchet, und um das, was nicht ihm gehöret, kämpfet.
126.Die sieben Engel, die Verführer, sie verführen und sie an sich rufen, daraufhin sie anbeten. Der erste Verführer,
einseinzig, Samis 136 , mit Namen, der zweite der heilige Geist, Dlibat 137, Ischtra, Blindbüttel 138 mit Namen. Der dritte
Christus, der Fälscher, der den Erstruf 139 verfälscht. Der vierte Sin, Mond dessen Name, Saurel dessen Name. Der
fünfte Kewan 140 , der sechste Bael 141, der siebente Nerig 142 .
127.Die Dews vom Hause des Samis streuen Lüge, Hochmut, Prahlerei und Üppigkeit des Bauches über die
Menschenkinder und sie verrführen. Boten sendet hinaus in die Welt, Ruha 143 und Christus, und sie beten Sonne
und Mond an und verehren das Feuer.
128.Die Dews Ruhas 144 , Istra der Name, zu Christus gehen und Abtrünnigkeit in die Welt werfen. Werfen Ehebruch,
Hurerei, Gesang, Tanz und Lüsternheit in die Herzen der Menschenkinder. Die Liliths 145, die Dews 146 lassen sich auf
Bergen und Höhen, lassen sich nieder an jeglichem Orten. Die Menschenkinder unterweisen, sich unter ihnen
verbreiten, sie aus ihren Häusern und ihren Familien holen, verschleppen sie auf Berge und Höhen, sie auf die Ebenen
hinaus holen und sie dasitzen für sich lassen. Lieben Schmutz, Blut und Menstrualfluß, lieben Trug und Frevel. Im
Feuer ihnen jener Christus erscheinet und seine Verehrer aufrufet.
129.Die Dews vom Hause des Kewan werfen Klage und Weinen in die Herzen der Menschen. Sie bannen sie weg von der
Gnade und auf die Berge sie verschleppen.
130.Die Dews vom Hause des Nerig über die Menschenkinder herfallen und sie beschinden.
131.Euch belehre ich, meine Jünger, über den Lügenmessias. Wenn das erste Mal erscheinet, ihnen Wunderwerke im Feuer
bezeiget. Mit Feuer bekleidet, mit Feuer umhüllet. Amunel deß Name, Jeschua der Heiland nennet sich selber. Auf Feuer

135

Seelän

136

Sonnen

137

Vernus

138

Amamit

139

Erste Lehre

140

Saturn

141

Jupiter

142

Mars

143

Seelän

144

Seeläns

145

Hexen

146

Hexer

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sein Wohnsitz, und in Feuerwagen sitzet. Kommet und vor euch tretet, nimmt euch gefangen und euch zu
sprechet: ,,Kommet, meiner zu tretet ins Feuer, ohne daß ihr verbrennet. an mich Glaubet.“
132.Wenn euch bedränget und ihr zu ihm übergehet, so ihn doch nicht bekennet und euch nicht von eurem Glauben
abwendet. Nennet den Namen des hohen Lichtkönigs, der über allen Welten stehet. Sein Name in eurem Herzen sei und
eurem Munde, und seine Kraft bei euch ruhe.
133.Alsdann euch ich erkläre, meine Jünger, daß auch andere Gestalt annehme. Vor euch trete, mit Feuerglanz umkleidet, mit
Feuer umhüllet. Jedoch vor euren Augen er verborgen, indem die Augen beblendet. Euch zu sprechet: „Ich bin es, der aus
Gott Entstandene.“ Jener Betrüger sprechet: „ der Gottessohn ich bin, den mich mein Vater hierher hat sandet." Euch zu
sprechet: „ der Erzgesandte bin ich, Hibil-Ziwa bin ich, der ich aus der oberen Höh bin gekommen." Doch ihn nicht
bekennet. Denn ich nicht mit Feuerkleide bin bekleidet, und mich in jenem Zeitalter nicht den Menschenkindern
offenbare. Vielmehr Enos-Uthra kommet.
134.Vor den Wasserfluten zu Noah und seinem Geschlechte. Alsdann, wenn durch die Wasserfluten hinweggerafft die
Welt werde und dann wiederum Ruhe eintrete, werden sich von Noah, seinem Weibe und seinen Geschlechtern aus die
Menschenkinder vermehren.
135.Wenn die Kinder Israel sich verteilen, wird die Stadt Jerusalem gebaut werden. Enos-Uthra kommet und sich nach
Jerusalem begebet, bevor sich die Dews in die Welt begeben. Zweitausend Jahre geht Anos umher in der Welt. Sein
Gewand Gewand von Wasserwolken und seinen Glanz verhüllet. Sein Gewand kein körperliches, und Glut und Wut an
ihm keine.
136.Er in diese Welt kommet in den Jahren des Pilates, der dann König auf Erden. Anos-Uthra in die Welt kommet mit der
Kraft des hohen Lichtkönigs. Er die Kranken heilet, die Blinden sehend machet, die Aussätzigen reiniget, die
Verkrüppelten auf richtet, daß sie gehen können, und die Taubstummen redend machet. Mit der Kraft des hohen
Lichtkönigs die Toten belebet. Gläubige unter den Juden gewinnet und ihnen zeigt: es Leben gebet und es Tod gebet, es
Licht gebet und Finsternis und loderndes Feuer gebet, es Wahrheit gebet und Irrtum gebet. Führt einen jeden von
ihnen hinaus, der eifrig und fest im Glauben an den Einen, den Anherrn aller Twelteln sei einen.
137.Alsdann, wenn seinen Freunden die Wahrheit zeiget, die Stadt Jerusalem verwüstet und wir zu den Lichtwelten und
den Skinas 147 des Glanzes emporsteigen, In der Welt wir uns nicht mehr offenbaren, bis die Zeit kommet und das
Maß der Welt voll sei.
138.Dann, am Ende der Zeitwenden, kommen wir den Seelen der Vollkommenen und den Seelen der Schuldigen, die in der
Welt gesündigt und gefrevelt haben und daher in der Finsternis hausen. Ein jeglicher wird seinen Werken
entsprechend aus dem Feuer und der Finsternis errettet werden außer jedem, der die große Sünde hat begangen und
Person aus den vollkommenen und gläubigen Adamskindern hat vernichtet. Ferner wer sich vom Worte seines Herrn
abwendet, zu dem man gesprochen, ohne daß er hören wollte und gläubig wurde. Ferner wer aus eigenem Willen den
Satan anbetet, nicht Umkehr tuet und somit sich selber verdammet. Ferner wer sich vom Jordan, dem Zeichen und der
Betäufung im Jordan lebenden Wassers abwendet, der auf den Namen des ersten Lebens werde getäuft und dann das
Leben verleugnet; dessen Wurzel von den Lichtwelten werde abgetrennet. Dann kommen wir über diese Welt mit
Glänze der Sonne, mit Helligkeit des Mondes, mit Schimmer der Sterne, mit Kraft des Windes, mit dem Scheine, der
dem Feuer verliehet, und mit der Helligkeit, die dem lebenden Wasser verliehet. Bis zu jener Zeit wir uns nicht in der
Welt offenbaren.
139.Ferner Euch erkläre, meine Gläubigen: Wenn Kündar 148 kommt aus der Mitte der Engel des Fehls, ruft ihn Ruha dQudsä,
seine Mutter. Auf dem Kranze Himmels und der Erde, auf dem Berge Tabdana, versammeln sich die Engel des Fehls. Sie
salben Kündar aus dem Ölhorn und bekleiden ihn mit Feuer.
140.Ferner erscheint Christus, der Verführer, in einer anderen Gestalt. Vor euch tretet und euch zu sprechet: „Ich gehe
übers Wasser. Kommet mit mir, ertrinken nicht werdet." Doch tuet es nicht und glaubet ihm nicht. Wenn er euch
bedrängt und welche von euch tötet, so ängstiget euch nicht. Wenn er tötet, so tötet er nur euren Körper, doch eure
Seele auf der Lichterde weilen werde. Erschrecket nicht, ängstiget euch nicht und fürchtet euch nicht vor
Christus, dem Rhomäer, dem nichtigen, und vor dem, der die Reden abändert.
141.Ferner Früchte reißet, Reben und Bäume von dieser Seite des Meeres aus und sie auf die andere Seite des Meeres
werfet. Dann sprießt es auf der Stelle auf und Früchte trägt.
142.Ferner Leiter verfertige, sie hin vom Erdboden bis zum Himmel wirfe, auf und nieder steige, schwebt zwischen
Himmel und Erde und spricht zu euch: „Augsahet, daß ich komme aus der Höh; euer Herr bin ich." Doch glaubet ihm nicht.
Denn die Leiter des Christus durch Täuschung, Zauberei und Blendwerk hergestellet. Wo der Christus steht, die
Augen, blendet den Glanz der Sonne verhüllt und zur Sonne spricht: „ deinen Glanz Verhülle." Doch die Sonne verhüllt
ihren Glanze nicht. Nun schafft er durch Zauberei Dunkelheit an dem Orte, wo er steht, und euch zu sprechet:
„Besehet, zur Sonne habe gesprochen, und sie ihren Glanz verhüllet, denn Gott ich bin, der Erlöser.“

147

Innruhn

148

Nbu

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143.Ich aber sage euch, ihr Menschenkinder; „Glaubet ihm nicht. Vielmehr ihr den hohen Lichtkönig preiset, den Anherrn
aller Twelteln. Preiset nicht den Christus den Nichtigen. Die Welten verführet, Generationen und Völker, und sie
kennen die Natur nicht, aus der er hervorgegangen.“
144.In diesen Gestalten kommt er, macht Gefangene in der Welt, Menschenkinder verführet und seine Weisheit ihnen
beibringt. „Gottesfürchter" und „Gerechte" nennen sie sich selber. Christianer sie nennet. Sie zu „Gottesfürchtern"
und „Gottesfürchterinnen“ machet. „Gottesfürchter", „Heilige", „Gerechte" und „Gerechtinnen" er sie nennet.
145.Sie verlassen ihre Häuser und Mönche und Nonnen werden. Ihren Samen von einander hemmen, die Weiber von den
Männern und die Männer von den Weibern. Ihren Samen und ihre Nachkommenschaft von der Welt hemmen. Ihrem Munde
Fasten auflegen, und man sie leget in Fesseln. Speise und Trank von ihrem Munde fern halten, halten fern weiße
Gewänder von ihrem Leibe. Man läßt sie einsam dasitzen, dann gehen Liliths zu ihnen, legen sich hin, Samen empfangen
von ihnen und schwanger werden; davon entstehen Geister und Schrate, die über die Menschenkinder herfallen. Arznei,
Heilmittel und sie nicht an nehmen, sondern vom Samen, Dreck und Schmutz jener Mönche man sie bewirfe und sie
bestreichet. Einige von ihnen dann lassen ab, nicht andere.
146.Ferner euch erkläre, meine Jünger: Auf neun Monate Nbu-Christus in den Bauch seiner Mutter trete, der Jungfrau, ein
und sich da verborgen hielte. Alsdann als Körper, Blut und Menstrualfluß heraus träte. Auf ihrem Schöße heran
wüchse und Milch säuge.
147.Wenn herangewüchse, in das Sammelreff 149 der Juden einträte, sich seine ganze Weisheit sich nummeriere, die
Thora verdrehte, ihre Lehre veränderte und alle Werke.
148.Leute unter den Juden betöre, sie zu „Gottesfürchtern" mache und ihnen Zaubererscheinungen bezeige, an die glauben.
Ihnen farbigen Rock anleget, Ihnen Tonsur am Kopfe scheere und sie der Finsternis gliche bekleide. Am Sonntag ihre
Hände halten stille.
149.Zu ihnen spräche: „der wahre Gott bin ich, den mich mein Vater hierher gesandte. Ich der erste, ich der letzt Gesandte;
ich der Vater, ich der Sohn, ich der Heilige Geiste, der ich aus der Stadt Nasoreth ausgezogne." Drüber sein Wagen.
sich in Demut Hielte und nach Jerusalem gehe. unter den Juden welche durch Zauberei und Täuschung gefangen nähme
und ihnen Wunderwerke bezeige und Erscheinen. Dews von seiner Begleitung in einen Toten eintreten laße, und sie im
Toten sprechen. Darauf zu er ruft den Juden und zu ihnen spräche: „Kommet, beschauet, ich bin der, welcher Tote
erweckete, Auferstehungen erwirkete, Erlösungen vollzöge. Ich bin Anos, der Nasoräne.“
150.Alsdann läßt Ruha Ruf in Jerusalem ertönen und das Zeugnis über ihn aus spreche. Die Menschenkinder durch Zauberei
gefangen nehme und sie mit Blut und Menstruation beschmutze. Sie in abgeschnittnem Wasser befarbe. Die
lebendige Betäufung verdrehe und sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes betäufe. ab sie
wende von der lebendigen Betäufung im Jordan lebenden Wassers, mit der du, Adam, getäufet wurdest.
151. Ferner in jenem Zeitalter Kind geboren werde werden, dessen Name Johana genannt werde, der Sohn des greisen Vaters
Zakhria, der ihm im Greisenalter, am Ende von hundert Jahren, zuteil wurde. Seine Mutter, das Weib Enisbai, ward mit
ihm schwanger, gebar ihn im Greisenalter. Wenn Johana in jenem Zeitalter Jerusalems groß wird, wird Glaube in seinem
Herzen ruhen, er wird den Jordan nehmen, zweiundvierzig Jahre die Betäufung 10 vollzöge, bevor Nbü Körper anziehe und
sich in die Welt begiebe.
152.Wenn Johana in jenem Zeitalter Jerusalems lebe, den Jordan nehme und die Betäufung vollziehe, Jeschua Christu
komme, in Demut einher ginge, die Betäufung des Johana empfänge und durch die Weisheit des Johana weis werde. Dann
aber die Rede verdrehe des Johana, die Betäufung im Jordan verändre, verdrehe die Reden der Kusta und Frevel und Trug in
der Welt predige.
153.Am Tage, da Johanas Maß voll werde, ich selbst zu ihm komme, erscheine Johana als kleiner Knabe im Alter von drei
Jahren und einem Tage, mit ihm spreche über die Betäufung und seine Freunde belehre. Alsdann ihn aus dem Körper hole,
ihn siegreich empor zur Welt führe, die lauter Glanz ist, betäufe ihn im weißen Jordan lebenden, prangenden Wassers,
ihn mit Glanzgewändern bekleide und ihn mit Lichtturbanen bedecke, Lobpreis in seinem reinen Herzen errichte von dem
Lobpreise der Lichtengel, mit dem sie ihren Herrn in Ewigkeit ohne Aufhören preisen.
154.Nach Johana wird die Welt in Lüge dastehen. Der Rhomäer Christus wird die Völker spalten, die zwölf Verführer in der
Welt umher zeuchen, dreißig Jahre zeigt sich der Rhomäer in der Welt.
155.In jenem Zeitalter bewähret euch, ihr Männer von erprobter Gerechtigkeit, ihr Wahrhaftigen und Glaubensfesten. Ein
jeder, der wahrhaftig und glaubensfest ist, horche nicht auf die Lehre des Christus und auf die falsche Weisheit der
zwölf Völker und verlasse nicht den Erstruf 150 jenen. Bleibet fest und standhaft in eurem Glauben, denn gar bald
werdet ihr die Welt verlassen. Horchet nicht auf die Lügenlehre dessen, der in Lüge befangen.
156.Wenn der Große es wolle, sich Anos-Uthra hierher begiebe. Er wird die Lüge des Lügners Jeschuas aufdecken, der
sich den Lichtengeln gleich machet. Werde den Rhomäer Christus, den Lügner, den Sohn eines Weibes, das nicht aus
dem Lichte gekommen, schuldig sprechen, daß er einer von den sieben Verführern, die in der Welt umhergehen, daß
ander Sphäre verschwirret. Er wird den Rhomäer Christus als Lügner entlarven. Dieser wird durch die Juden
gefesselt werden, seine Verehrer werden ihn fesseln, und wird ans Kreuz geschlagen werden. Sein Körper wird

149

150

Volkshaus
die erste Lehre

Gonzerbba - Schatzamaxa

getötet werden, und seine Verehrer werden ihn in einzeln Teile zerteilen. Er wird auf dem Berge samn sien Feumer 151
gefesselt werden; wenn die Sonne aufgehet, sie von ihrer Glut auf ihn los läßt, weil er Irrtum und Verfolgung in die
Welt wirft.
157. Auch alle Verführer, welche die sieben Planeten in der Welt genannt werden, und die Menschenkinder, die sie fatieren,
wandern alle ins Feuer. Denn man ruft ihnen zu, doch sie wollen nicht hören, man zeigt ihnen, doch sie wollen nicht
sehen, man befiehlt ihnen, doch sie wollen nicht handeln. Sie wenden sich vom Licht ab, machen Eigengesetz und
lieben Ansehen, Namen und dieser Welt Besitz.
158.Meine Auserwählten! Euch sage ich, den Vollkommenen, die in jenem Äon 152, da der Rhomäer erscheinet, sind und
geboren werden: Wendet euch nicht ab, sage ich euch, von der wahren Weisheit, ändert nichts ab an den klaren Reden,
zeuget nicht und verweilet nicht bei den Träumen und Gaukeleien, welche die Verführer euch gezeigen. Zeuget nicht um
Gold und Silber, durch das die Menschenkinder trunken werden und dann ins lodernd Feure fallen.
159.Lobpreiset nicht mit dem Gesang, den Nbu-Christus in der Welt singt. Wenn er andere Gestalt an nimmt, nennen sie
ihn den lüsternen Oros 153, der den Gesang der Zauberei und Wollust singt, tanzt, in die Hände klatscht und die Herzen
der Menschen gefangen nimmt. Sie nennen ihn den lüsternen Oros, Kunstsinn wirft in die Welt. Seine Mutter Ruha
brüstet sich seiner. Durch sein liebliches Aussehen und durch Zauberei die Menschenkinder verführt. Auf seinen
Ruf verlassen die Bräute das Brautgemach und die Wöchnerin das Geburtshaus. Lüsternheit über die Männer wirft in
der Welt, Lallen und Lüsternheit über die Weiber. Die Männer laufen den Weibern, die Weiber den Männern hinterher.
Greise und Greisinnen treibt aus ihren Häusern, verehelichte Männer von ihren Gattinnen hinweg. Die Jünglinge treibt
aus ihrer Familie, und sie nennen den Namen ihrer Familie nicht mehr. Er wirft Unzucht, Ehebruch, Hurerei, Brunst und
Leidenschaft über Männer und die Weiber, über Junggesellen und Jungfrauen. Werden zu Hurern, neues Lied besingen. Die
Weiber tanzen den Männern, die Männer tanzen den Weibern entgegen. Lüsternheit und Falschheit wirft er in die Welt.
160.Die Dews des Nerig streuen Diebstahl unter die Menschenkinder. Durch ihren Diebstahl werden die Menschenkinder
befeuert 154. Erzürner und Götzen her fallen über die Menschenkinder und erfüllen sie mit Zorn, und diese werden
befeuert 155. Jene werden Befeurer 156 , werden Priester und Orakelmänner und zerritzen ihnen den Körper. Jene Dews und
Hmurthas 157 des Nerig und die Satane über sie sich legen, essen von ihrem Fleische, trinken von ihrem Blute und
werden Schauspiel in der Welt. Sie treiben Sterndeuterei, und bereiten ihnen Opfergaben und Opferkuchen die
Wahrsager. Sie lassen sich nieder auf ihren Tempeln, an jeglichem Orte, auf den Teils, Dächern, Bergen, Höhen, an
jeglicher Stätte und entfernen die Menschenkinder vom Wege des Glaubens. Sie verführen alle Welt durch Tamburine,
Flöten, Hörner, Sofars, sprechen mit lauter Stimme und die Welt verführen. Verführen die Herzen der
Menschenkinder und trunken machen sie durch die Trunkenheit der Liebe, die Üppigkeit des Goldes und des Silbers
und durch walzenförmige Bildnisse, die aus Lehm gebildete. Diese nichtigen Werke ihrer eignen Hände dann anbeten,
werfen sich nieder und räuchern vor ihnen.
161.Manche unter ihnen verehren die Feuerengel und die Sterne, die an der Himmelssphäre wandern, die Glanz und Helligkeit
an sich haben, um die Welten der Finsternis zu erleuchten. Die Stumpfen, Schandbaren wissen nicht, daß dieser
Glanz gekommen aus der oberen Höhe und nur den Wanderern Schwirrer 158, damit sie bei Tag und Nacht
umherschwirren.
162.Auch du, Adam und dein Weib und deine Kinder und deine Geschlechter, ein jeder, der wahrhaftig und glaubensfest ist,
wer froh und wohlgemut sein will: haltet euch fern von den nichtigen, häßlichen Werkendes des Satans, von den
Dews, Dämonen, Geistern, Hmurthas, Lilitlis, Götzen, die er in die Welt gelassen hat, um die Kraft der
Menschenkinder auf die Probe zu stellen. Manche auch unter diesen sündigen. Doch alle, die nach dem Willen jener
handeln, die den Willen des Satans und den Willen ihres eigenen Leibes handeln, sich selber dem lodernden Feuer
darbringen.
163.Bewahre! Die Männer von erprobter Gerechtigkeit, die Vollkommenen und Gläubigen, reichen ihre Hand nicht dem Satan
und tun nicht den Willen des Satans, so wird auch die Hand des Satans keine Gewalt über sie haben. Denn sie sind mit
dem Glauben gewappnet, den Kampf mit dem Satan auf nehmen und fromme Werke üben, wie ihr Herr es ihnen hat
gelehret.

151

Mara (der seines Feuerwalls)

152

Aon

153

Eros

154

geschunden

155

geschunden

156

Schinder

157

‫ُح ُمرات‬

158

Wanderer

Gonzerbba - Schatzamaxa

164.Ferner euch ich belehre, ihr Vollkommenen und Gläubigen: Nach allen Propheten wird Prophet von der Erde auferstehen.
Der arabische Prophet komme und herrsche über alle Völker. Dann groß die Not in der Welt. Nach jener Herrschaft wird
in Wirrsal dastehen die Welt. Nach dem Araber Mahammad, dem Sohne des Bizabat, wird kein Prophet mehr auftreten in
der Welt, und der Glaube verschwinden werde von Erden.
gepriesen sei Das große Leben im Lichte, gefestigt in Siege Mandä dHaije

Drittlobpreis

der Sündenerlasser
im Namen des großen Lebens
1. gepriesen sei der Glanz : das gewaltige Erzlicht
2. Anherr der Lobpreisung : Sieh uns an und verdamme uns nicht
3. Unser Anherr : Gesündigt haben wir und gefehlt : unsere Sünde und Schuld uns erlaß : und verdamme uns
nicht
4. Du Erbittlicher : Versöhnlicher : Barmherziger : Sieh uns an und verdamme uns nicht
5. Du Seher und prüfender Erkenner : Sieh uns an und verdamme uns nicht
6. Du Gnadenreicher : Du Gnädiger : Sieh uns an und in deiner Barmherzigkeit unser erbarme dich
7. Bei deiner Kraft und unser Zuversicht gib nach und unser erbarme dich
8. Unsere Hoffnung und unser Vertrauen : In deiner Barmherzigkeit unser erbarme dich
9. Weiser und Herrscher : Bei deiner Geneigtheit und Barmherzigkeit unser erbarme dich
10. Hoher Lichtkönig : Höre auf unseren Ruf und verdamme uns nicht
11.Du Großer : Hoher : Gepriesener : Weil wir gesündigt haben : verdamme uns nicht und in deiner Barmherzigkeit
unser erbarme dich
12.Offenbarer : der die verborgenen Dinge offenbart : Höre auf unseren Ruf und verdamme uns nicht : und In
deiner Barmherzigkeit unser erbarme dich
13.Got der Lobpreisung : Sieh uns an und verdamme uns nicht
14.Erlöser der Gläubigen aller : Erhöre uns und verdamme uns nicht
15.Festiger der Guten aller : Weil wir gesündigt haben : verdamme uns nicht
16.Schöpfer der Gutwesen aller : In deiner Barmherzigkeit unser erbarme dich
17.Retter der Schönwesen aller : Höre auf unseren Ruf und verdamme uns nicht
18.Geber der Gaben aller : o Kraftvoller : Bezwinger : Gieb uns Kraft und verdamme uns nicht
19.Erlöser der Gläubigen aller : Erlöse uns von einem jeden : der bös ist
20.Retter der Beseelen : Rette uns von einem jeden : der sündigt
21.Frotbringer der Übel von den Gläubigen aller : Von uns Zorn und Schwert fortbring
22.Befestiger seiner Freunde aller : Gewähre uns Festigkeit : damit wir fallen nicht
23.Glänzer von reicher Kraft : Gewähre uns Kraft : damit wir in Schande kommen nicht
24.Herr der Lobpreisung aller : Deine Lobpreisung ruhe über uns
25.Behüter der Wahrhaftigen : Deine Obhut bewahret möge uns und uns das Rechte leite : damit wir in Schande
kommen nicht
26.Ansporner der Auserwählten aller : Deine Anspornung ruhe über uns
27.Sender jeglichen Gebetes und Lobpreises : Deine Lobpreisung ruhe über uns
28.Du Hoher König voller Erbarmens : In deiner Barmherzigkeit unser erbarme dich
29.Du Arzt : der seine Freunde heilt : Heile uns von unseren Sünden und verdamme uns nicht
30.Du Arzt : der die Seelen heilt : Heile uns und verdamme uns nicht
31.Gewaltiger von gewaltiger Macht : Zerbrich die Macht der Empörer
32.Du Glänzender von großem Glänze : Von deinem Glänze Teil ruhe über uns
33.Du Großes : unvergängliches Licht : Von deinem Lichte : Teil ruhe über uns
34.Der du den Vollkommenen die Hand reichst : Reiche uns die Hand : damit wir fallen nicht
35.Der du auf die Pfade der Wahrheit stellst : Laß uns von deinen Pfaden abweichen nicht
36.Mächtiger : Weiser : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
37.Wahrhafter : der die Wahrhaftigen zur Wahrhaftigkeit führet : Sieh uns an und verdamme uns nicht und Den
Zorn von deinen Freunden fortbring
38.Großer Herr alles Erbarmens : In deiner Barmherzigkeit allen Zorn vernicht

Gonzerbba - Schatzamaxa

39.Rechter Teil : Herr der Welten : Der Leben von Tod scheidet : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
40.Der Licht von Finsternis scheidet : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
41.Der Gutes von Bösem scheidet : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
42.Der Wahrheit von Irrtum scheidet : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
43.Erleuchter der Leuchten : Bewahre uns : König aller : den Zorn von deinen Freunden fortbring
44.Der mit seiner Kraft den Himmel ausspannt : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
45.Der durch sein Wort die Erde verdichtet : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
46.Sender des Lebwassern : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
47.Der Früchte : Trauben und Bäume prangen läßt : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
48.Bewahrer der Beseelen : Bewahre sie vor allem : was häßlich ist
49.Sender der Boten Ohnfälschs 159 : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
50.Geber der Weisheit und der Lobpreisung den Gläubigen : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
51.Richter : der die Seelen hinrichtet : Den Zorn von deinen Freunden fortbring
52.Offenbarer : dessen Augen offen sind : Von uns Zorn und Schwert fortbring
53.Schuldloser ohn Fehl : Laß uns ohne Schuld sein und verdamme uns nicht
54.Knechte 160 der Sünden sind wir : weil wir gesündigt haben, verdamme uns nicht
55.Knechte 161 sind wir : die gesündigt haben : Anherr : Verdamme uns nicht
56.Ein in die Sünde Haupt Unser ginge : Weil wir gesündigt haben : verdamme uns nicht
57.Unser Auge gab Winke : Weil wir gesündigt haben : verdamme uns nicht
58.Unser Ohr Böses erhorchete : Weil wir gesündigt haben : verdamme uns nicht
59.Unser Munde Lüge geschwatzete : Weil wir gesündigt haben, verdamme uns nicht
60.Unsre Hand Diebstahl beginge und tat Böses : Anherr! Verdamme uns nicht
61.Unser Herz Gedanken ersann böse : Anherr : Verdamme uns nicht
62.Unser Körper Ehebruch triebe : Weil wir gesündigt haben : Anherr : verdamme uns nicht
63.Unser Knie sich vor den Bösen beugete : Unsere Sünde und Schuld uns erlaß : Anherr : Verdamme uns nicht
64.Barfuß Fuß unser ginge : Anherr : gnädig sei unser und behutsam : und an die Hand uns nehme : und in deine
Gnade uns Gutes tue : und Verdamme uns nicht
65.Knechte 162 der Sünden sind wir : In deiner Barmherzigkeit unser erbarme dich
66.Anherr der Beseelen aller : Wir schauten deinen Glanz und erhielten Leben
67.dein Licht schauten und gläubig sind
68.Deine Lobpreisung hörten : und Ohnfälsch 163 in unser Herz legte sich
69.in unser Herz Ohnfälsch 164 sich legte : deine Lobpreisung an nahmen und die Worte hörten der Lobpreisung :
und die Stimme des Lebens : die du uns gesandt hast
70.Anherr! Gesündigt haben wir und gefehlt; Unsere Sünde und Schuld uns erlaß : doch gepriesen sei dein Name
in Lichterhorten 165
Jenes Buch des Jurdans

Viertlobpreis

Gesandte des Lichts

159

der Kusta

160

Sklaven

161

Sklaven

162

Sklaven

163

Kusta

164

Kusta

165

Orte des Lichtes

Gonzerbba - Schatzamaxa

im Namen LEBBELEBEN s 166 der Große
1. Kommen meins : ich Gesandte des Lichts
2. der König : der ich hierher ging von fuderman Licht
3. da hierher gekommens ich
4. Umschaft 167 und Glanz in meiner Hand
5. und hierher der Glanz in meiner Hand ging
6. meiner Hellglimmer umgibt
7. Licht und Lobpreis über mich
8. gekommens bin : Glanz und Erleuchtung über mich : Ruf Verkündigung über mich
9. das Zeichen und die Betäufung über mich
10. ich Gesandte des Lichts
11.und ich erleuchte Schlagorgane voll Unlichts
12. Mit meiner Stimme : und meiner Verkündigung
13.Ruf sandte hinaus in die Welt diesig
14.die mit dem Todte Abstemplig
15.Ruf hinaus in die Welt sandte ich : von den Enden bis zu den Enden der Welt diesig
16.sich selber Alllebendig : auf sich acht gibt
17.Almannen sich selber : auf sich acht gibt und Gewahr und wachsam drüber ist
18.verbleibe in seiner Sünde nicht
19.aus dem verzehrend Feuer befreit sein will 168
20.Heil den Erwählten
21.Hein den Diener Ohnfälschs 169 : die Gütigen
22.den Vollkommenen
23.und Gläubigen
24.Heil den Gläubigen den Vollkommenen
25.die von jedwed Bösem sich ferne halten
26.ich bin Der Gesandte des Lichts
27.der eine Gewaltige
28.der Einseinzige : der Große
29.in die Welt dies sandte mich
30.Der wahrhaftige Gesandte bin ich der Welt dies
31.sein hohes Zeichen
32.ich bin der Bote : an dem Lüge und Getarntheit nicht ist
33.ich das Ohnfälsch : an dem Lüge : Mangel und Fehl : irgend Verleumdung an ihm : nicht ist
34.Der wahrhaftige Gesandte bin ich
35.sein Bote bin ich : der ausgerissen von Finsternis
36.Ein jeder : der sein Duft riecht : Leben erhält und geleitet werde deß Schritt
37.Ein jeder : der seine Rede in sich aufnimmt : deßen Augen erfüllt werden mit Licht
38.erfüllt werden deß Augen mit Licht
39.sein Mund mit Lobpreisung voll wird
40.mit Lobpreisung sein Mund voll wird
41.und sein Herz sich füllet mit der Weisheit Licht
42.Die Ehebrecher rochen deßen : von ihrem Ehebruch liessen eilig
43.kamen und mit seinem Geruch umgaben : Gliedle und Seitneigen
44.sie sprachen : ohn Bekenntnis gewesen
45.so versanken in die Sünde die Beine
46.ehebrechen nicht mehr : jetzt wo die Kenntnis haben : von unsern Händen freigesprochen werden : wenn nur
Finger zur Sünde bezeiget
47.Der wahrhaftige Gesandte bin ich : der Jordane Reine : an dem Lüge nicht ist
48.der Ohnfälschs : an dem Lüge : Mangel und Fehl an ihm nicht ist
49. Ein jeder : der sein Duft riecht : Leben erhält
50.jeder : der seine Rede in sich aufnimmt : deßen Augen erfüllen sich mit Licht

166

des Lebens

167

Gemeinschaftlichkeit

168

wird

169

der Kusta

Gonzerbba - Schatzamaxa

51.Die Lügner rochen an ihm : vom Lügen liessen eilig : leid wurden die Zungen und die Augen
52.Herr : sie sprachen
53.Als wir ohn Kenntnis gewesen : vor deinem vorbei erlauchen : die Lüge sprachen
54.jetzt , wo die Kenntnis haben
55.sie nicht mehr sprechen
56.der Gesandte LEBBELEBEN s 170 bin ich : der wahrhaftige keine Lüge an ihm : der Wahrliche : an dem Mangel und
Fehl nicht ist
57.Der Baum des Lobpreises bin ich
58.Von deßen Geruch : ein jeder Grünlaub vom Leben erhält
59.Ein jeder : dran riecht : sich deßen Gluppscher füllen mit Licht : deßen Gluppscher füllen sich mit Licht
60.Die Mörder schnupperten das Wohlgeruch an ihn
61.das Wohlgeruch die Mörder schnupperten an ihm
62.da liessen eilig von ihrem Morde : von ihrem Morde liessen eilig : kamen und mit seinem Geruch umgaben
63.sprachen : Herr : Als Wir irr gewesen
64.den Mord begingen
65.jetzt , wo die Kenntnis haben
66.morden nicht mehr : das große Leben um Sündenerlaßer und Verzeihung befragen
67.sein Duft rochen die Zauberer
68.da zitterten ihre Herzen voll Bitten : und liessen eilig von ihrem Zauber : von ihrem Zauber liessen eilig :
kamen und mit seinem Geruch umgaben
69.sprachen : Herr : Als wir ohn Kenntnis gewesen : Zauberei trieben
70.jetzt , wo die Kenntnis haben
71.tun es nicht mehr
72.Weinrebe bin ich
73.Weinrebe des Lebens
74.Weinstock : damit voll werde Leben
75.Weinstock bereiniget
76.Baum : an dem Lüge nicht ist
77.der Baum des Lobpreises bin ich : das Leben gewährend
78.von deßen Geruch ein jeder Leben erhält
79.von deßen Geschmack ein jeder Leben erhält
80.ein jeder : der seine Rede in sich aufnimmt : deßen Augen erfüllen sich mit Licht
81. erfüllt werden deß Augen mit Licht
82.sein Mund mit Lobpreisung voll wird
83.mit Lobpreisung sein Mund voll wird
84.und sein Herz sich füllt mit der Weisheit Licht
85.Die Winker : die Begeiferer : rochen ihn : da liessen eilig ihr Winken : von ihrem Winken liessen eilig : kamen
und mit seinem Geruch umgaben : sprachen : Als wir ohn Kenntnis gewesen : Winke gaben : jetzt , wo die
Kenntnis haben : winken nicht mehr : Vom Tage an : wir dich schauten : vom Tage an : wir deine Rede hörten :
Vom Tage an : wir dich schauten : füllte sich unser Herz mit Ruhe : und der Hingabung uns verschrieben
86.Glauben taten wir an dich : Guter
87.Wir schauten doch dein Licht und werden vergessen nicht mehr
88.Wir werden dich alle Tage nicht vergessen
89.nicht Stunde aus unserm Herze lassen
90.Denn nicht erblinden sollen unsre Herzen : nicht gehemmet werden unsre Seelen
91.Ich sprach zu ihnen : Ein jeder : der Umkehr zum Herrn tuet : deßen Seele nimmer abgeschnitten soll werden
92.nimmer ihn der Herr wird verdammen oder ihn zuschanden lassen
93.Doch Die Bösen : sie : Die Lügner : Die aber : sich selber in Finsterlanden verdammen : sich selber vom
Lichtquell entlegnen : Denn das Licht man zeiget ihnen : und sehen nicht wollen
94.Ruf man ihnen hat gegeben : und hören nicht wollen und gläubig werden
95.Die Bösengemeinde diejenigenwelchen
96.nach ihrem eignen Willen hinweggenommen
97.nach ihrem eignen Willen in das große Meer-Sufa hinein sinken
98.in der Tieffinsternis untergebracht werden
99.und Schluften Finsterbergen sie verschlingen bis zum Tage : dem Gerichtstage
100.bis zur Stunde : den Erlösungsstunden
101.Doch uns : die wir preisen : Herr
102.du unsre Sünde und Schuld wirst uns erlassen

170

des Lebens

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103.Gepriesen seist du : König Lichter 171
104.der du uns : deine Freunde : die wahreheit hast gesandt
105.der du uns : deine guten Fröner : von Schattnertudte Feuers rettest
106.siegreich warst du : Lebmoralin 172
107.der du die Gütigen von lohend Glut deß hinfortdrängest
108.und allen deinen Freunden zum Siege verhalfest
109.und der eine der Gewaltige und siegreich das Leben über alle Werke
und adelnd LEBBELEN

Fünftlobpreis

Ermahnung zum ehelichen Leben
im Namen LEBBELEBEN s 173 der Große
1. Euch rufe ich zu : Pflanzen : die ich gepflazet
2. Auserwählte : die ich auserwählet habe : euch zu rufe ich
3. Buhlet nicht und stehlet nicht : warum auch Winker sein sollt : warum den Schwachen dem Starken
ausliefern
4. gleichet nicht den Propheten des Trugs : noch den Richtern des Lugs : nicht klettern hin Ufer des Jurdans
174
hoch : noch gefestig würden durch JHUHn 175 jen sitzet in alloberst Höh
5. Dann sage und zeige euch ihr Auserwählten und Vollkommenen : die ihr den Glauben an JHUH 176 der Große habt
angenommen : belehrte euch über die Junggesellen und Jungfrauen
6. über die Männer : die keine Frauen
7. über die Frauen die keine Männer suchen
8. stieget hin mal denn an das Ufer des Meeres
9. sahet hin zu den Fischen im Meere : zu zweien im Meere dahin zischen und nicht zugrunde gehn : sahet hin
zu den Vögel : die fliegen : zu zweien am Himmel dahin fliegen : und nicht zugrunde gehn : Du nun : sieh : warum
zugrunde gehn
10. an das Ufer des großen Euphrat gestiegen
11.siehst die Bäume : am großen Euphrat stehn : Wasser trinken und Früchte tragen : und nicht zugrunde gehn
12.was mit euch dann fruchtbar nicht
13.seht doch den trocken Fluß : darin kein Wasser hinzieht : zuschandigen : und die Bäume an deß Ufer
vertrocknen und dhinn sterben
14.Ebenso vertrocknen und hinsterben der Junggesellen und Jungfrauen Beseelen
15.die Männer : keine Frauen : und Frauen : keine Männer suchen : ebenso besterben
16.Wenn ihren Körper verlassen : ihren Sitz erhalten im finsteren Gewölken : Denn aus ihrem Eigenbauche
befruchtet sie werden : und ihnen es heraus kommet aus den Munden : weil sie taten : was ich ihnen nicht
befohlen
17.Ferner rufe ich euch zu und erkläre : Meine Auserwählte : welche auserwählte : Hochzeit machet in eurer Welt :
darin ihr lebet : für eure Söhne die Männlein
18.sowie für eure Töchter : die Weiblein
19.und an euren Herrn glaubet : den Lichtkönig : denn diese Welt vergeht und nicht mehr wird
20. und seiet nicht wie welche : die das Leben verhassen : und vom Kinderkriegen sich abwenden dadrinnen

171

des Lichtes

172

Manda-dHaije

173

des Lebens

174

Jurdana

175

den Herrn

176

den Herrn

Gonzerbba - Schatzamaxa

21. Ferner rufe ich euch zu und erkläre ; meine Auserwählten und Vollkommenen : die ihr den Glauben an den
Lichtkönig habt angenommen : Warum verkehret mit diesen Alleinstehenden : den Männern : die keine Frauen :
und Frauen : die keine Männer suchen : Wenn ihr mir mit ihnen verkehret : in Gehenna fallen werdet : deren
Dach nicht mal tausend mal tausend : und deren Wänden nicht zehntausend mal zehntausend Zedern langen
22.Wenn ihr jedoch nicht zu ihnen haltet : wannen das Licht ist : emporsteiget : und sein ruhiges Antlitz
schauet
23.Ferner rufe ich euch zu und erkläre : meine Auserwählten und Vollkommenen : die ihr den Glauben an den
Lichtkönig habt angenommen : Belehren tue ich euch über die Tiere : die Vögel : die fliegen : die Fische im
Meere und das Getier im Meere : Sie schlachtet : waschet ab : reiniget : ab spület und kochet : über sie betet
und esset : so werdet ihr nicht mehr zu bestehen Prüfung
und adelnd LEBBELEBEN 177 und und siegreich über alle Werke
Die Ätranen 178 sprachen zu Jhuzadok Lebmoralin 179 : Dein Gewand leuchte : und deine Gestalt geehret bei deinem Vater werde
: JHUH der Herr der Größe


177

das Leben

178

Uthras

179

Jozataq Manda-dHaije

Gonzerbba - Schatzamaxa

Das dritte Buch
Erstlobpreis

die Schöpfung
im Namen des großen fremden LEBBELEBEN s 180 aus den Lichtwelten : des Erhabenen : des über allen Werken steht :
Sieghaftigkeit und Heilung : Kraft und Festigkeit und Sündernerlasser zuteil mir soundso : meiner Gattin soundso und
meinen Kindern soundso soundso werde : und ihr Name im Hause des Lebens gerichtet werde
1. dies das Mysterium und das Erstbuch des Lebendigen Lehren von je her ohn anfang gewesen
2. Als Frucht noch in Frucht ist : als Äther noch im Äther : als der große Wasbien 181 der Herrlichkeit da
gewesen : aus dem gewaltigen die großen Wasbiens 182 heraus kamen : deren Glanz ausgedehnt und groß deren
Licht
3. davor irgend jemand nicht gewesen
4. in der großen Frucht , die ausgedehnt und endlos ist : der Glanz zu ausgedehnt mit dem Munde zu bereden :
der Licht zu groß mit den Lippen zu erzählen : tausend mal tausend Früchte ohn Enden : und zehntausend mal
zehntausend Innruhne 183 ohn Zählen : In jeder einzeln Frucht waren tausend mal tausend Früchte ohn Enden :
und zehntausend mal zehntausend Innruhne ohn Zählen : stehen da und jenen großen Wasbien 184 der
Herrlichkeit preisen : der im großen Äther des Lebens wohnet
5. und aus dem großen Wasbiens : der in des Lebens Äther wohnt : dem gewaltigen Jurdans 185 weißen Wässern
ist : das aus dem großen Wasbien 186 raus gewesen : deß Duft angenehm ist : daran alle Wurzeln des Lichts
und des großen : ersten Glanzes riechen : der große Jurdan 187 entstand ohn End und ohn Zahl : daran Pflanzen
stehen : freuen sich und frohlocken : sind alle voll Lobpreises und vollendens da stehn
6. Aus dem großen Jurdan 188 Jurdane ohn End und ohn Zahl entstanden
7. Als Frucht noch in der Frucht : der Äther noch im Äther gewesen : als des großen Altehren 189 gewesen :
dessen Glanz und Licht ausgedehnt und groß ist : davor irgend jemand nicht gewesen : aus dem der große
Jurdans 190 raus gewesen : entstanden aus seinertselbsten
8. des großen Altehren 191 : ergoß sich dieses zur Äthererden : darauf Launan 192 das Leben Anfang nommen und
sich niederließe

180

des Lebens

181

Mana

182

Manas

183

Skinas

184

Mana

185

Jurdanas

186

Mana

187

Jurdana

188

Jurdana

189

Jura

190

Jurdana

191

Jura

192

das Aiier

Gonzerbba - Schatzamaxa

9. aus dem großen Jurdan das Leben nahm Anfang : und sich in Gestalt der großen Wasbien 193 hinstellte : daraus
hervorgekommen gewesen : und dieses Bitte an sich selbst hat gerichtet : Auf die Erstbitte entstand der
Äthrane 194 der gefestigte : den LEBBELEBEN 195 nannte das Zweitleben : Auch entstanden Äthranen 196 ohn
Enden und ohn Zählen : und von dadraus her aus ihm lebbelebens wurden
10. Aus Lebbelebenswasser entstand Jurdan 197 : Jurdan Aus Lebbelebenswasser entstanden
11. der wie der erste Jurdan : zur Lichterde sich ergoß : und das zweite Leben Festtaufen dadrin hat nommen
12.Jenes zweite Leben ward : rief hervor Äthranen 198 : gründete Innruhne 199 und rief hervor Jurdan 200 : darin die
Äthranen festen Sitz erhielten
13. Drei Äthranen 201 entstanden : hervorgerufen hat : das zweite Leben selbst : Bitte an das zweite Leben
richteten : für sich Innruhne 202 hervorrufen : was die dreien erbaten : gewähret hat s ihnen : Sie beraten
sich und Innruhne schaffen : Sie beteten und sprachen zu ihrem Vater : ihren Vater fragten und zu ihm
sprachen : o Vater : bist du es : der diesen Jurdan 203 lebenden Wassers : der so wundersam : und von dessen
Wasser der Duft so lieblich ist : und die Äthranen 204 darin festen Sitz erhielten : so groß sind :
hervorgerufen hast : und sind es deine Äthreane : die darin festen Sitz erhielten : oder von sich alleine
14.Mich : euren Vater : erwiderte das Zweitleben und zu den drei Äthranen 205 sprach : mich hat LEBBELEBEN 206
geschaffen : der Jurdan 207 LEBBELEBEN s 208 ist : und ihr seid durch die Kraft LEBBELEBENs 209 entstanden
15.Darauf sprachen sie zu ihm : von einem Glanze uns gewähre : und von deinem Lichte : und von dem : was sonst
an deinem : und wollen aufbrechen und unter der Wassergerinnen hinabsteigen : wollen
Innruhn 210
hervorrufen : dir Welt schaffen : und die Welt unser und deine : wollen darin Bestand und Sitz erhalten :
schaffen darinnen Äthranen 211 : sein unser und deine : Den Namen sprechen LEBBELEBEN 212 : seiner gefiele :
und sprach : ich will es ihnen gewähren
16.Als dies sprach : gefiel dem großen nicht : und dem Leben ihr Vater erst recht nicht : betete großen Gebet
zum großen Wasbien 213 der Herrlichkeit : der in Großfrucht wohnt : und pries ihn : Da erhub sich der große
Wasbien in Glanz : Licht und Herrlichkeit : Großmax Glichmaß 214 : Großian Glichmaß deß Name : Hervorian

193

Mana

194

Uthra

195

dem Leben

196

Uthras

197

Jurdana

198

Uthras

199

Skinas

200

Jurdana

201

Uthras

202

Skinas

203

Jurdana

204

Uthras

205

Uthras

206

dem Leben

207

Jurdana

208

des Lebens

209

des Lebens

210

Skinas

211

Uthras

212

des Lebens

213

Mana

214

Kbar-Ziwa

Gonzerbba - Schatzamaxa

Verfleuß 215 : den Sohn Reba Berebian 216 Sem : den wohlbewareten Wasbien 217 : den Weinstock : der ganz
Leben : der geliebt von den Äthranen : in herrlicher Pracht : und zu ihm sprach : Du : erhebe dich über die
Äthranen : und siehe nach : was die Äthranen treiben und worauf sie sinnen : die da sagen : wollen Welt
schaffen und Innruhne gründen : gleich den gewaltigen Äthranen des Lichtes : das Licht verlassen und ihr
Antlitz zur Finsternis gerichtet haben : zu großen Meer Sufas : zur heulenden Dunkelheit : zum
verzehrenden : verdirblichen Wasser : zum Orte : voll von Dämonen : die mit lauter Stimme reden : worin das
verzehrend Feure rede
17.Doch der Äthran 218 des Lebens wahret Schweigen : und an ihm war weder Mangel noch Fehle
18.Dann sprach er : Wasbien : zum zweiten Male zu ihm : Siehe Lebmoralin 219 zu welchem Zwecke die Äthranen 220
des Lichts sich hinbebebiedern : warum : in Verwirrung der Herz : daß ihr Antlitz nach dem Orte richteten :
der Grund und Uferlos : nach dem Orte : darin kein lebendes Wasser fließt und kein Glanze wohnt
19.wiederum wahret der Äthran 221 des Lebens Schweigen
20. Da wandten sich die Wasbiens 222 Drittmales in ihrer Majestät an Lebmoralin 223 und sprechen : Du der König
der Äthranen 224 : der Herr des Ohnfälschs 225 bist : der Schöpfer der Schätze bist : Über all Lichtwelten
dich haben eingesetzt als Herrscher : sowie über all Äthranen 226 des Lichts : die in Innruhn 227 inne ruhen :
auch über die unteren Finsternis Welten : Du bist es : der für jene Welt bestimmt und begehr bist : Steige
hinab zur Welt früher : bevor dahingehen die Äthranen 228 und etwas tun : für uns häßlich und unschön : dem
großen LEBBELEBEN 229 nicht recht : und dir Lebmoralin nicht lieb ist : Denn du bist es der die Äthranen in
Ordnung hält : Weg aufwirfst und Wegstein aufrichtest : Wenn wir ausgerufen haben : weswegen dich
ausriefen : weil du, so ausgerufen : würdig und wie geschaffen für diese Welt bist
21.Daruf erwiderte Lebmoralin 230 : und sprach zum großen gewaltigen Wasbien 231 : Wenn ich dich suche : wenn
erbick : Wenn ich in bedrägnis bin : wen vertraue : Worauf soll ich mein Inneres : mit euch gewesen :
schützen
22.das Wasbien 232 Maxa darauf sprach und Lebmoralin 233 hat erwidert : Du sollst von uns nicht abgeschnitten
werden : vielmehr wir bei dir sollen sein : Alles : was du sagst : gelte fest bei uns : gefestigt bist du bei
uns und abgeschnitten sollst nicht werden von uns : Bei dir sind wir : denn voll der Güte zu dir das Leben :
Helfer : schuf dir sanfte und gefestigte Äthranen 234 : schuf dir ander Äthranen sanft und gefestigt : damit

215

Nbat-Jawar

216

Jofin-Jofafin

217

Mana

218

Uthra

219

Manda-dHaije

220

Uthras

221

Uthra

222

Manas

223

Manda-dHaije

224

Uthras

225

Kusta

226

Uthras

227

Skina

228

Uthras

229

des Lebens

230

Manda-dHaije

231

Mana

232

Mana

233

Manda-dHaije

234

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

werden Helfer seien dir : Dann schuf dir Helfer : als deine Söhne : dort Bestand erhalten sollen : Deine Söhne
sollen den Ruf des großen LEBBELEBEN 235 vernehmen lassen : Ausverhandler : die Aushandel treiben und ihren
Aushandel erfolgreich durchführen
23.Er : der Große : verlieh ihm dann Glanz und Licht : und vermehrte ihm noch was hatte : verlieh ihm weites
Gewande : wundersam und endlos : segnete ihn mit reichem Segen : mit dem die Gewaltigen gesgenet wurden :
und machten ihn zum Vater der Äthranen 236 : der seine Freunde mit Zehrung versorget
24.Auf Befehl der großen Frucht der Herrlichkeit … schloß mit ihnen Brudertreue : brach auf und kam zum Hause
LEBBELEBEN s 237 : das Leben befragte mich über Wasbien 238 Maxa : daraus geschaffen bin : Da du durch die
Güte der Großen gekommen : wie deine Natur geschaffen : Pflanzung Pflanzens
25.Das Leben sprach in seiner Majestät zu Lebmoralin 239 : Du sahest : Lebmoralin : was die Äthranen 240 tun : was
tun die Äthranen : und was über dies und das sinnen : Du sahst : wie sie das Haus LEBBELEBEN s 241 haben
verlassen : und ihr Antlitz nach dem Orte der Finsternis hingerichtet haben : die Gesellschaft des Lebens
verließen : und Gesellschaft der Finsternis liebten : Den Ort des Glanzes verließen : gingen hin und die
nichtigen Wohnung liebten : Die Süßigkeit verließen : gingen hin und die Bitterkeit liebten : Gingen hin und
die Bitterkeit liebten : daran keine Süße ist : Den Jurdan 242 lebenden Wassers verließen : und zum trüben
Wasser hin gingen : gingen hin zum trüben Wasser und zur lodernden Flamme gingen : Das lebende Feuer
verließen : gingen hin und das verzehrend Feuer liebten : das verzehrend Feuer liebten und die lodernde
Flamme liebten : Ja : siehe : Lebmoralin 243 : das taten die Äthranen : Siehe was die Äthranen taten : und wie
Mangel und Fehl an ihnen gewesen : Stoßen wir die Welt um und sie verlassen : wer wird unter ihnen Ordner
sein : wer unter ihnen Ordner werde : wer sie von ihren Fehl und Mangel befreie : Wer befreie sie von ihren
Fehl und Mangel : das sie selbst vollführet haben : wer wird den Ruf des Großen laßen vernehmen : der im
Hause thronet der Vollendung
26.So redete das Leben und sprach : zum rüstigen : wohlgerüsteten Äthrane 244 : War nicht : bevor die Äthranen
245
existierten deine Schöpfung vollbracht : bevor die Äthranen existierten : das große dich veraffet und
beauftragt hat : veraffet und beauftragt dich hat das Große : dich gerüstet : beauftragt und hingesandt : und
bevollmächtigt über jegliches Dinge hat : beauftragt dich über die Innruhn 246 hat : und die mächtigen Pforten
des verborgenen Ortes : verlieh dir und die verborgenen Äthranen Herrschaft : die dastehen und das Gewaltige
preisen : verlieh dir über den gewaltigen Jurdan Herrschaft : und das lebendige prangende Wasser : Als das
Gewaltige es befahl : Botburschen schuf dir : Äthrane sanfte gefestigte
27.Als das Leben mir dies sagte : verneigte sich und pries den Gewaltigen : und pries ich Lebmoralin LEBBELEBEN
den Gewaltigen : daß das Leben für mich Schöpfung vollführet hat : Schöpfung für mich das Leben vollführet
hat : und Helfer mir bescherete : mir Stärke geben
28.In meiner Lobpreisung leuchtete : während ich am verborgenen Orte dastand : In meiner Erleuchtung leuchtete
: in dem : was LEBBELEBEN 247 mir gewähret hat : In meiner Lobpreisung glänzte : über jegliches Dinge im
verborgenen Orte : In meiner Erleuchtung glänzte : und meine Augen auf die Empörer richtete

235

des Lebens

236

Uthras

237

des Lebens

238

Mana

239

Manda-dHaije

240

Uthras

241

des Lebens

242

Jurdana

243

Manda-dHaije

244

Uthra

245

Uthras

246

Skinas

247

das Leben

Gonzerbba - Schatzamaxa

29.Bevor die Äthrane 248 gewesen : ging ich hin zum Orte der Finsternis : als ich da stand im Hause LEBBELEBEN
s 249 : die empörer mir anschaute : die Pforten der Finsternis an schaute : schaute die Untiefe : die ganze
Finsternis : schaute mir die Verderber : und den Herrn der Wohnung der Finsteren : schaute die Kämpfen an :
die in der Finsternis begraben : schaute die Pforten des Brandes : wie brennen und lodern : es brennen und
lodern die Bösen : und dabei Mangel und Fehl beratschlagen : schaute das Weiblein Hewath : wie redet in
Finsternis und Bosheit : in Bosheit redet : in Zauberei und Hexerei : sie treibet : in Weisheit redet und
Gaukelei : und auf Blendwerk sitzet : schaute das Tor der finsternis an : und die Ader Erden Sinia und Is : wie
sie so sind : schaute das schwarze Wasser darinnen : daß in die Höh steigt : kocht und sich windet : des
Todes : wer darauf tritt : verseng wer s erblickt : Ich schaute an die Drachen : die darin hingeworfen :
jeglicher Gattung und jeglich Arten : schaute an die Wagen der Finsternis : die einander nicht gleichen :
schaute an die bösen Rebellen : wie sie sitzen in den Wagen : schaute an die bösen Rebellen : wie sie mit der
Waffe des Bösen bekleidet : bekleidet mit der Waffe des Bösen : und auf Böses gegen den Lichtort sinnen :
Als ich sie sah : wandte mich zum Vaterhause um : vor dem Leben trat : und ihm berichtete : wie ich sie
gesehen hab
30. Ich berichtete ihm über den König der Finsternis : berichtete ihm über dies und das : wie ich die Dinge
gesehen hab : hab berichtet dem Leben
31.Wie soll ich nach jenem Orte wandern : Stätte der Finsternis : darin kein Lichtstrahl : zur Ader des Wassers
hin das Land der Finsternis : siedet : in die Höh steiget und sich windet : des Todes : wer darauf tritt :
verseng wer s erblickt : Ich will zum Großen emporsteigen und sprechen : Woher kam die Finsternis :
woher kam die Finsternis : wo deren Bewohner her : woher kommen ihre Werke : so häßliche und furchtbare :
woher kam der Fehler : der so ausgedehnet : deßen Blick häßlich und furchtbar ist : der ganz voll von Rissen :
ganz voll von Rissen ist : nicht auszuhalten : Woher kamen die gewaltigen : bösen Unholde : die da sitzen im
Brande : woher kamen die Schwarzwasser : das so kocht und sich windet : des Todes : wer darauf tritt :
verseng wer s erblickt : Woher kamen die Drachen : die ins Wasser geworfen und sich winden : Woher kamen
ihre Wagen : woher die Bösen darinnen sitzen : Woher das Weiblein Hewath gekommen : die in Finsternis und
Bosheit redet : in Bosheit redet : in Zauberei und Hexerei : sie treibet : in Weisheit und Gaukelei redet : und auf
Blendwerk sitzet : die Drachen : die darin hingeworfen : jeglicher Gattung und jeglich Arten : Als ich so vorm
Leben sprach : zeigte sich mein Vater LEBBELEBEN 250in deß Fülle ohn Mangel : wohl weißt es LEBBELEBEN 251 :
LEBBELEBEN 252weiß es wohl und wahrt schweigen : das Leben weiß es wohl : so Wort sage nicht mehr : so
sprach das Leben zu mir
32.Komm : wir bringen dir bei : o Lebmoralin 253 : du : der rüstig und wohlbewahret Äthran 254 : Bevor alle Welten
entstanden : war diese große Frucht da : Als die große Frucht in der großen Frucht war : des Lichtkönigs
der Herrlichkeit entstand : Aus dem großen Lichtkönig der Herrlichkeit entstand der große Glanzäther : aus
Air Glichmaß dem großen Glanzäther das lebende Feuer entstand : Aus dem lebenden Feuer das Licht entstand :
Durch die Macht des Lichtkönigs das Leben : die große Frucht entstand : Die große Frucht entstand : und
darin das Lebwasser der Rhein 255 entstand : der Rhein : das glänzende : prangende : und aus dem Lebwasser
wir : das Leben : entstand : Ich : das Leben : entstand : und alsdann alle Äthranen 256 entstanden
33.Ich sprach dann vorm Leben : Da du : das Leben : da warst : wie da die Finsternis entstand : wie entstand die
Finsternis : wie Fehl und Mangel entstand
34.Als ich so zum Leben sprach : voller Güte war : voller Güte das Leben war : und sprach zu : o Lebmoralin 257 : du
rüstiger wohlbewahrter Äthran 258 : du rüstiger Äthran : wißt nicht : wie die Finsternis entstand : Wie
Finsternis entstand : wie Mangel und Fehl entstand
248

Uthras

249

des Lebens

250

das Leben

251

das Leben

252

das Leben

253

Manda-dHaije

254

Uthra

255

Jurdani / heiliges Wasser

256

Uthras

257

Manda-dHaije

258

Uthra

Gonzerbba - Schatzamaxa

35.Als das Leben so zu mir sprach : bat ich um die Ermächtigung zu sagen wie es war : ich spräche es zum
großen Lebbeleben 259 : zum gewaltigen Leben das von jeher war : werde ich sprechen was war : Wenn ich
drüber nicht spräche : zu den Gewaltigen nu wohl nicht gehören würde
36.Da ich doch zu den Größen gehöre : klärte mich Lebbeleben 260 selbst darüber auf : wie es war : in seiner
Majestät sprach zu mir Lebbeleben 261 in Lobpreis seinen : Wir ermächtigen dich : rüstiger Äthran 262 :
rüstiger : wohlgerüsteter Äthran : Wir ermächtigen dich : rüstiger Äthran : zu sagen : wie es war : die Äthranen
263
belehren : die Verborgenen : zu belehren alle Auserwählten : wie die Äthranen des verborgenen Ortes
entstanden
37.Als Lebbeleben 264 so zu mir sprach : redete ich wieder mit der Lobpreisung des Gewaltigen : mit der
Frohschaft über des großen Leben : was mir seine Erlauchtheit Lebbeleben 265 zu mir sprach : daß : Du
Äthrane 266 : auf dich mache : geh zum Haus der Gewaltigen : zum Ort hin : wo die Gewaltigen sitzen : damit sie
dir über Dies und Das Bescheid geben
38. Als das Große dies zu mir sprach : ging ich nach dem Haus der Gewaltigen : dem Orte : wo die Großen sitzen :
dem Orte : wo dort wohnen dir Guten : trat vor sie hin und wollte ihnen sagen : wie es am Urbeginn gewesen :
Als ich zu ihnen sprechen wollte : liebkosten sie mich und küßten : festigten mich an meinem Orte : und
sprachen : Wir ermächtigen dich Großmax Glichmaß 267 : du sanfter : gefestigter Äthran 268 : Wir
ermächtigen dich Großmax Glichmaß : der Äthran , der seine Freunde festigt : Wir ermächtigen dich
Grüstiger Äthran : du sanfter : gefestigter Äthran : Wir ermächtigen dich Grüstiger Äthran : zu sagen : wie es
war : zu belehren die die Äthranen 269 : die Verborgenen : Wenn du nach jenem Orte gehst : deine Freunde
belehre : belehre die Männer von erprobter Gerechtigkeit : die erwählten und wahrhaften : die gläubigen Mannen
39.Was wir dir sagen zu deiner Ehrung : so höre : daß es keine Grenze dem Lichte gab : dem Licht keine Grenze
gab : und nicht bekannt : wann es entstand : Nichts war : wo es das Licht nicht gab : Nichts war : wo es den
Glanz nicht gab : Nichts war : wo der Gewaltige Lebbeleben nicht war : Grenze dem Lichte gab es nie eine :
Nichts war : da das Wasser nicht da ward : das Wasser älter denn die Finsternis : Älter denn die Finsternis
das Wasser : Nichts gibt es : drüber steht empor steigt : keine Zahl gibt es : von der wir dir sagen könnten :
wie groß sie war : wo die Äthranen 270 nich nicht da : Älter die Äthranen denn die Finsternis : älter denn die
Finsternis die Äthranen : denn ihre Bewohner älter seien : Die Güte älter denn Schlechtigkeit der Finsternis
Ortes : Die Sanftmut älter denn die Auflehnung der Finsternis Ortes : Das lebendige Feuer älter denn das
verzehrend Feure der Finsternis Ortes : Die Lobpreisung älter denn die Zauberei und die Hexerei : die die Bösen
betreiben : Übel vom Lande der Finsternis : Älter der dritte Jurdan 271 denn das verzehrende Wasser der
Finsternis Ortes : Älter die Einsicht denn Dies und Das : im Orte der Finsternis die Bösen betreiben : Älter
die Stimme der Äthranen 272 denn die der gewaltigen Ungeister 273 im Orte der Finsternis
40. Bescheid gaben wir dir über die Ersten : nun wollen dir Bescheid geben über die Zweiten : wie sie gewesen :
Älter der sanfte Thron denn den Thron den Aufrührerischen : Die Hymnen und Gebetsordnungen älter denn die

259

Leben

260

Leben

261

Leben

262

Uthra

263

Uthras

264

das Leben

265

das Leben

266

Uthra

267

Kbar-Ziwa

268

Uthra

269

Uthras

270

Uthras

271

Jurdana

272

Uthras

273

Bösen

Gonzerbba - Schatzamaxa

Zauberei des Weibleins Hewath der Fürchterlichen : Der Behälter des Äthers weit älter denn das Gerede : Seelän
274
redet
41. Bescheid gaben wir dir über die Zweiten : nun wollen dir Bescheid geben über die Dritten : wie sie gewesen :
Scheck Glichmaß 275 älter denn Seelän 276 : wo sie da war : der Gedanke aller Äthranen 277 älter denn der Rud der
Aufrührerische : Das gebiet der Guten älter denn der Herr des ganzen Ortes der Finsternis : Die Männer von
erprobter Gerechtigkeit älter denn alle Schöpfungen der Finsternis : was immer
42.Als der Große so zu mir sprach : als der Gewaltige : der mich herausrief so zu mir sprach : in meinem Sinne
begriff : wo ich es in meinem Sinne begriff : sprach : fragte mich : Wie die Finsternis entstand : Wie
entstand die Finsternis : woraus sie an ihrer Stätte ward : wo : du : Auserwähltes : so groß bist : warum hört
die Finsternis nicht auf : warum die Finsternis hört nicht auf : und das Licht vollkommen von Anfang bis
zum Ende aufgerichtet
43. Bevor ich zum Großen mein Mund öffnete und sprach : sprach der Große zu mir : zu mir der Große
höchstselbst sprach : O geordneter Äthran 278 : geordneter : wohlgeordneter Äthran : O geordneter Äthran :
Äthran : der seine Freunde festbemaßet : Am Guten bei seiner Gute weder Mangel noch Fehl gewesen : das Güte
Kraft seiner Güte gefestigt über die Maßen : Dem Guten Kraft seiner Güte : Wurzel festgepflanzt an ihrer
Stätte : Das Gute lodert in seinem Glanze : das Wasser verborgen in seinem Gewande : Die verborgen Worte in
ihren Hinrunen bewahrt und verborgen : Wasser mit Pech sich nicht vermischet : und die Finsternis
werde nicht zum Lichte gezählet : nicht zum Lichte die Finsternis werde gezählet : die dunkle Wohnung
werde nicht erhellet : Die dunkle Wohnung nicht erhellet werde : und das trübe Wasser nicht pranget : Die
Finsternis sich erweitere nicht : und ihre Bewohner gebildet wurden : Die Finsternis ward gebildet : und wo
sie gebildet ward : ihr Heer ausgepicket : Wegen der Schlechtigkeit im Sinne hat : sie in eigen Behälter
eingeschloßen : und alle ihre Werke vergehen : Die Kinder der Finsternis vergehen : doch Kinder des
Gewaltigen Bestand haben : Das Haus der Bösen vergehe : und das verzehrend Feure erlischet : Ihr Zauberwerk
sterbe ab und erlischet : weil es nicht von früher her bestand hat : Ihre Geschöpfe Ende nehmen : doch die
Stämme des Leben Bestand haben für immert : Die lebendige Lehre auf kömmet : und die nichtige Wohnung
erleuchtet
44.Als der Große so zu mir sprochen : mein Herz auf seiner Stütze aufgerichtet worden : hub an auf die Kraft
meines Herrn des Großen : sprach los und pries des Gewaltigen : Da nicht durch dich : Gutes : das Böse in
derontselbsten entstanden : warum sollte ich nach jenem Orte gehen
45.so ich lossprach : sprach das große LEBBELEBEN 279 zu mir : Schwangere schwanger ward im Zweiten : steig
zeitig zur Welt hinab : Äthranen 280 entstehen durch deine Kraft : Hartknochen werden aufgerichtet werden
durch deinen Glanz
46.Der Gewaltige in seiner Gewaltigkeit mir reichlich Glanz zum Verbreiten verliehen hat
47.reichlich verlieh mir zum Verbreiten Glanz : reichlich gab mir Licht zum Verbreiten mit
48.verlieh mir Sieghaftigkeit : mich vor allem Hassenswertes bewahrt
49.verlieh mir weites Gewand : ausgedehnt und endlos sit : verlieh mir weites Gewand und machte mich zum
Großen im hohen Maß : verlieh mir Merkana Olivenstab : Stab : damit die Rebellen zur Strecke gebracht werden
50. verlieh mir Kranz lebendigen Feuers : wundersam und lichtvoll ohngleichen
51.Es wappnete mich in seiner Wappnung : koste und küßte mich wie Gewaltig einen : sprach zu mir : Ziehe aus
gegen die Rebellen der Finsternis : Folger des Satans : die Böses gegen uns sinnen : in Bosheit sinnen : und
der Böse schloß sich in Behälter ein : in Behälter schloß der Bose sich ein : und von deinem Wort nichts
wird an ihn gelangen : und wiße doch : spricht zu mir : Der Gute wird wegen seiner Tugend emporsteigen und
den Ort des Lichtes schauen : Der Böse wird wegen seiner Bosheit zu den Pforten der Finsternis
hinabstürzen : Hinausgerufen die Rufe : wohlausgedacht die Reden : Rud kommet einen : belehrt alle Rufe : Rede
kommet eine : belehrt alle Reden : Äthrane Mannen kommet einen : Äthrane einer kommet : und dies und das
belehret
52.Als das Große so zu mir gesprochen : ging ich durch seine Kraft nach dem Orte der Finsternis : nach dem
Orte : die Bösen hausen darinnen : nach der Wohnung : voll Verderben : nach dem Orte der Drachen : nach den Öfen

274

das Ruha

275

B’haq-Ziwa

276

das Ruha

277

Uthras

278

Uthra

279

Leben

280

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

verzehrend Feuren : nach den Öfen Feures deren Schlunde emporsteiget : und die Mitte des Firmamentes
erreicht : Ich ging hin und traf : die rebellischen Unholde der Finsternis : ging hin und fand sie : wie sie alle
in Bosheit sinnen : stehen da und in Bosheit sinnen : stehen da und schmieden Waffen : stehen da und
schmieden Waffen : und Böses sinnen gegen die Guten : in Bosheit sinnen : und beratschlagen mit einander
und sprechen
53.Gibt es anders Wesen : in unserer Welt Trennscheidung vornimmt : Wenn es jemand gibt : der stärker als
wir : so erheben wir uns und mit ihm Kämpfen : Wir wollen sehen : woher er stammet : woher seine Wohnung
und Welt stammet
54.Dieses haus gehört ganz uns : Trennscheidung gibts Keine in unsrer Welt : Gibt es : deren Kraft größer als
die der Unholde : es gibt keine : deren Kraft größer : als die der Engel unsres Ortes : Alle sinnen und suchen :
und alle stolpern übereinand
55.Seelän 281 : die Überheilige : der Sinn tückisch : trügerisch : so ist der Sinn Seeläns : die Unwahrhafte : die
ganz voll ist von Zauberei : Ganz von Zauberei voll ist : voll von Hexerei und Weisheit : Hewath : das Weiblein :
Seelän : sitzt da mit ihren Hmurthas : und aus raufet sich die Locken am Kopfe
56.sitzt da und treibt Zauberwerk lügnerisch : sie all ihrer Hmuraths insamt : und übt sich in Weisheit : Wie da
Seelän sinnet und sucht : und in lügnerischem Zauberwerk wühlt : in Bösen Zauberwerk befangen : worin sie
bewandert ist : wie da sie sinnet und in Zauberwerk wühlt : dies und das Seelän erfuhr
57.Wer sagte es Seelän : wer belehrte die Fehler und Mangelhafte : wer belehrte die Lügnerin : das Weiblein : die
Mutter des hinfälligen Unholdes : wer belehrte die Lügnerin : daßder orwelsche Mann hierher gegangen : Auf
die Lügnerin stand : sie all ihrer Hmuraths insamt : sie kam und fand : die gewaltigen Unholde wie da saßen :
kam und sie fand : wie alle mit Waffen bekleidet : Alle mit Waffen bekleidet gewesen : und vor dem König der
Finsternis da saßen
58.Der König der Finsternis in großer Gewalt : tobte in seiner Innruhn 282 umher und hat gerufen : Mannen Gibt
es denn : der kraftvoller als ich : dem befrohnen alle Twelteln : gäbe es jemand : der Kraftvoller als ich : so sich
zum Kampfe mit mir erhebe : deßen Speise Berge : in deßen Bauch nur Gift : Blut befände nicht mehr in
sich : Alle Großen und Riesen : sie und ihre Dämonen und Dews : sie alle befrohnen meinig : sie stehen da und
befrohnen meinig : und täglich sich vor mir verneigen
59.Als dies sprach der König der Finsternis wankte Seelän von ihrem Throne herunter : Seelän schrie und
weinete : sie all ihrer Hmuraths insamt : Seelän sprach zu ihrem Sohne : den König der Finsternis belehrete :
jemand giebts : der denn dich größer ist : und deßen Macht all deine Welten übertrifft : Welt giebts : die als
deine ausgedehnter ist : darinn wohnen Gewaltigen
60. gewaltigen wohnen darinnen : und ihre Gestalt mehr denn alle Welten leuchtend ist
61.Als Namrus so gesprochen : vor dem Berg dem Sinkenden : füllte sein Gewand auf auf die stelle : und gleich
wurde der Weltenfülle : voll böser Bitterkeit wurde : voll Gegräme in Bosheit : spie und Geifer aus warf :
glühend gleich Feuer : in Bosheit beriet sich : und hinfälliges Heer sammle : hinfälliges Heer sammelte und
sprach
62.Will auferstehen und aus dem Orte der Finsternis emporsteigen : Will meine Binde an die Erde heften und sie
entwurzeln : und mit meinem Seile will die ganze Welt umschlingen : will sie verschlucken : und die
Gewaltigen von ihren thronen hinunterstürzen : voll böser Bitterkeit ward Der Abmann : seinen verderbten
Os öffnete : seinen stinkenden Maul öffnete : daß sein übler Duft hervordrang : seinen stinkenden Maul
öffnete : weit gleich der Weltenfülle
63.Ich dann Wort des Allmächtigen verbreitete : Der Gute wird wegen seiner Tugend emporsteigen und den Ort
des Lichtes schauen : Der Böse wird wegen seiner Bosheit zu den Pforten der Finsternis hinabstürzen
64. Als ich ihn erblickte : zeigte mich im Gewaltigen Gewande : im Gewande des Gewaltigen mich gezeigte : weit
und endlos ist : Als ich ihm in ausgedehntem Glanze erschien : ausgedehnt und alle Welt überragend : gezeigte
ich Merkana Olivenstab lebenden Wassers : den mein Vater mir verliehn : gezeigte ich Merkana Olivenstab
lebenden Wassers : damit Rebellen niederstrecket werden : gezeigte ihm den Kranz lebenden Feuers : bei
deßen Anblick die Schratzen 283 erschrecken
65.Als ich Namrus erschien : Wehe Wehe rief sie : Als ich dem Riesen erschien : verließen ihn alle seine Heere
66.Als seine Heere ihn verließen : zog gegen seine eigenen Scharen : gegen die Krieger zug er : die die Waffen
gegen ihn greifen : zog gegen all die Dämonen : Dews : Hmurthas und Liliths : erhuv sich und vernichtete die
ganze Welt : mit all seiner Kraft umfaßte sie und vergrub seinen halben Mund in die Erd : nahm zwölf
Handspreißen Staub : und verschlang vom Orte der Finsternis : verschlang das schwarze Wasser :
verschlang alle Schratzen und Dews die darinnen waren
67.lle Hmurthas und Liliths : erhuv sich und vernichtete die ganze Welt
281

Ruha

282

Skina

283

Dämonen

Gonzerbba - Schatzamaxa

68.Seine Augen blutrot erglühten : und sein Herz in Kummer da stand
69.Wiederum ich ihm erschien mit dem Rufe des Gewaltigen : da fiel ihm herunter die Krone vom Haupte : Als
ihm die Krone herunter fiel vom Haupte : zog sich an der Erde hin seine Galle : vom Hauche : der ihm kam aus
dem Munde : erheben sich die Berge und sieden : vom Gifte : der aus dem Munde des Ur komme
70. Ich erschien ihm mit der Kraft des Großen : da kam von seinem Hauche etwas an mein Gewande : Als von
seinem Hauche etwas kam an mein Gewande : erlisch das lodernd Feuer : das lodern Feuer erlisch : Als die ganze
Erde umfaßte und sie verschling : auf die Pforte der Ader der finsternis sein Nabel fiel
71.Als sein Nabel sich auf der Ader der Finsternis schüttelte : verward ganz Schttnertude 284 daraus : Dann
erweiterte sich die Pforte Abyß : und faßte diese in den Herzen : in den Herzen faßte Abyß : den Behälter
dadraus gekommen gewesen : Ich packte seine Augen
72.sein Herz knickte
73.seine Nieren löste
74.deßen Leber zerdrücke
75.seinen Bauch legte in die Gedärme
76.nd umwickelte ihn in vier Tüchern
77.Wickel ich um seinen Nabel legte
78.und Knoten band um sein Herz
79.Gift legte ihm in die Gedärme : und in seinen ganzen Körper Galle
80. ihm ins Auge fiel Träne
81.glühend gleich Feuer
82.in Fessel gebunden wurde : dicker als er gewesen
83.dicker als er gewesen und sie zermalmte seine Knochen
84.Maulkorb legte ich ihm in den Mund : und mit eisernem Zaume gezäumet wurde
85.an den Händen und Füßen wurde geknebelt
86.Wehe fiel ihm in die Seit
87.Krämpfe in den Kopf ihm fielen
88.seine Augen erblinden und waren nicht hell
89.Die Rede wurde dem Dew im Munde schwer : und in seinen eignen Behälter schloß sich ein
90. ein In seinen eigenen Behälter schloß sich : Ach : Ach rief über sich
91.Ach : Ach über sich rief : und auf ihm erglühte sein eignes Feuer
92.Wehe : Wehe über sich rief : weil Zorn über ihn gekommen gewesen
93.über ihn gekommen Zorn : und Schwären ihn von Kopf bis Fuß bedecketen : Wehe : Wehe : rufe der Unmann :
und alle Wasser trübeten sich
94.Es trübeten sich alle Wasser : Seine Augen wurden dunkel und leuchteten nicht
95.Seine Fittiche schlug gegen die Erde : Erschütterung in seinem Herzen entstand
96.Mit seiner Ferse auf die Erde stampft : Krämpfe ihm fielen auf die Seit
97.Der König der Finsternis ein in seinen eignen Behälter schloß sich : und von seinem Geworte gelangte an
ihn nichts
98.verzehrte sich in Seufzen und rief : Barmherziger : dich erbarm meiner : Als er rief : Barmherziger : dich
erbarm meiner : warf alles : was gegessen hatte : aus dem Munde
99.Alles : was er gegessen : aus dem Munde warf : und abscheulich deß ward Gestank
100.Als er rief : Mitleidiger : habe Mitleid mit mir : verließen ihn alle seine Anbeter : seine Frohner verließen
ihn : und seine eigene Last ihn erdrückte
101.Ihn erdrückte die eigene Last : die groß und endlos war
102.Als er zappelte : herumgezappelte : in seine Innruhn 285 brachte ins Wanken
103.Als seine Innruhn ins Wanken brachte : über ihn wurden eingesetzt Wächter
104.Die Wächter : über ihn eingesetzt wurden
105.rohe Riesen der Welt
106.Durch die Rohen und Riesen Erschütterung im Herzen Seelän 286 entstand : Erschütterung im Herzen Seelän
287
entstand
107.sie weint : stöhnt und schreit : sie spricht zum niedrigen Rohling : der häßlichen : schmutzigen
Schlange : deren Gestank aufsteige

284

die ganze Finsternis von ihm

285

Skina

286

Ruha

287

Ruha

Gonzerbba - Schatzamaxa

108.Wer hat dies dir angetan : wer hat dies Elend mit dir tat : Darauf zu Namrus sprach : dem Schatze des
Fegefeurs : daraus hervorgekrochen war
109.Als zu ihr sprechen wollte : bewegte sich Zaum in seinem Munde : Der Zaum bewegte sich in seinem Munde
: und der Mannen schrie und heulte
110.Wehe heulte : Wehe schrie er : der Mannen : der Abmannen : der Herr der ganzen Welt war
111.Er sprach zu Namrus : der Mutter dieser Welt : der Mannen : der mir dies angetan : größer als alle Welt einen
112.Ich schaute das Bild seines Antlitzes : und der Größe nicht gewachsen gewesen
113.der Größe gewachsen Nicht war : weil größer als alle Welt einen : Als so zu seiner Mutter sprach : sie an
sich heranziehen wollte : Die Engel : die auf ihn passten : riefen aus seinen nichtigen Namen : Einer sprechet
zum Andern : Ur rührt sich weg von seinem Orte
114.Als Seelän dies höre : mit ihren Händen schlägt ans Haupte : schlägt Ihre Hände ans Haupte : und sich die
Locken raufet am Kopfe : Die Locken rauft sie sich aus am Kopfe : und Wehe : Wehe riefe : Seelän und die
Astarten da stehen : und geheime Pläne Schmieden
115.Sie stehe da und geheime Pläne schmieden : gen die Riesen : Urs Wächter
116.Als ich es sah : ihn umgab ich mit einem Reifen : Mit einem Reifen ihn umgab : der am Herzen des Himmels
Vehikel : schuf und machte ihm Mauer
117.Mauer erzeisern
118.und seine ganze Wohnung umgab damit
119.setzte Hüter darüber ein
120.Hüter : die auf sein Lager passen : Vierundzwanzig Tore schuf darinnen : damit seine Welt bewachet wird
121.damit bewachet wird seine Welt : und Staub auf ihn steigt
122.Als vierundzwanzig Tore geschaffen habe darinnen : Ach : Ach : Wehe rief er : Wenn ich hungre : was soll ich
essen : Wenn ich dürste : was soll ich trinken : Worauf soll ich mich legen : und wer solle mir Gesellschaft
leisten : erwiderte und sprach ich zu Ur : dem nichtigen Könige der Finsternis : Der Gute wird wegen seiner
Tugend emporsteigen und den Ort des Lichtes schauen : Der Böse wird wegen seiner Bosheit am Orte der
Finsternis abgeschnitten
123.An den Pforten der Finsternis lagern sollst du : des Behälters : dadraus gekrochen : Sie soll dir
Gesellschaft leisten : der Behälter : dadrinnen dich eingeschlossen
124.Wenn du hungerst : so iß von deinen Scharen : von allem : was dir sich beigesellt hat : Dein Trunk aus dem
Schwarzwasser jenem : darinnen du Wohnung genommen : Wenn ich esse und nicht satt werde : wer mein
Inneres an seinem Orte stützen werde : Wenn ich trinke und nicht sitt werde : wer meinen Durst stillen
werde
125.Als der Abmann so sprach : lachte : indem ich in meinem Gewande prangte : trotzte und über ihn lachte : die
Schlange ohne Hände und Füße : wolltest die ganze Welt umschlingen : doch da kam das Wort des Lebens : das
zum Herrschen und zum Befehlen die Macht hat
126.Als ich so sprach jammerte er und weinte über sich : jammerte und über sich weinte : und sprach : Gibt es
jemand denn du größer ist : über alle Welten Herrschaft hat inne : Gibt es jemand : denn du größer ist : so
nachsichtig sei gegen mich : so verdamme mich nicht : weil ich gesündigt habe : nachsichtig sei gegen
mich : und da alle am Bangen
127.Unser Herr : wir haben gesündigt und gefehlt : vergib uns unsere Sünde und Schuld : nachsichtig sei gegen
mich : und wir alle wollen uns dir unterwerfen
128.Ich : der Gute : Ich : zum Guten : deiner : Lebbeleben : der die Macht hat : ich sprach zu ihm : bis LEBBELEBEN
288
wünscht : und Urbeergen 289 hier angepflanzt wird : bis Abathur hingeschaffen wird : und die Söhne des
Heils hervorgerufen werden : bis das wundersame : lebende Feuer gestiftet : und Gobriel : der Gesandte
hervorgerufen werde : hervorgerufen und beauftragt werde und hierher man ihn sende
129.soll geschaffen und beauftragt werden : und die Welt schaffen werde : kommet und die Verdichtung dichte :
und die Erde griechisch kunstvoll hervorriefe : die Erde soll griechisch kunstvoll schaffen : und den
Brunnen trüben Wassers verstopfen : von dem Staube aus Sinia und Is emporsteige : sich für dich
Zuflußrohr bilde : über das lebende Feuer sich breite : mit lebendem : prangendem Wasser sich fülle : deßen
Duft angenehm und woraus Wonniges geholt werde
130.Von dem Guße jenes Wassers dein Trunk werde : wenn dich dürstet : Von dem Fraße : den das verzehrend
Feure frißt : auf dich herabfalle : deine Nahrung sein solle : von deinen Schratzen : Gnomen : Albe 290 und
Liliths deine Nahrung sein solle : Wenn das Firmament ausgespannt werde : sich die Glut über dich senke
131.Ur laut stöhnete und zu mir sprach : Alleine stehen : und die Bürde der Welt tragen solle ich wie lang

288

Leben

289

Abathur

290

Dämonen : Dews : Hmurthas

Gonzerbba - Schatzamaxa

132.Als Ur so sprach : Seelän 291 zitterte und bibberte : Seelän ängstigte sich und bebte : und rief Ach : Ach :
Seelän laut stöhnte wie Gebärende : über den Riesen : der Erniedrigte : rief ihm zu : Wer dir gleichen werde :
hintreten und die Welt lenken : Wer der Herr über deine Dämonen werde : der Herrscher über deine Albe 292
werden : Gewaltiger : Riese : Wer deinen Schmuck tragen werde : Deinen Schmuck wer tragen werde : und dann
die Weiber : den Leib der Weiben
133.Als die Bösen so sprachen : antwortete ich ihnen über alles : Wei der 293 Große es wolle : so wurde auf der
Stelle : Wie der Große es wolle
134.mein Vater : der mich geschaffen : zu mir spreche : Hinausgerufen die Rufe : wohlausgedacht die Reden :
doch was Seelän ersinne : nichtige Rufe sein werden
135.Wenn die sieben entstehen
136.von denen herkommet der Fehl
137.die Namen jener Rufe : über sie niedergeschrieben und ausgesprochen werden
138.Dann zwölf Rufe entstehen
139.von denen herkommet Mangel und Fehl
140.Nach dem Plane der Lügnerin sie in Leid festgebunden werden
141.Fünf Rufe entstehen : die in Schrecken angesehen werden
142.erblicken sie und sich fürchten die Welten
143.in Behälter lodernden Feures erscheinen
144.an Rädern des Zornes wandeln
145.in Feuerfarbe erscheinen
146.Bescheid gaben mir über die Erstdingen : und über dies und das mich belehreten
147.über alle Rufe mich belehreten : wie sie aus ihrem Orte herausgekommen : Ruf kommet : über alle Rufe
belehret : Rede kommet : über alle Reden belehret
148.Geliebter Sohn kommet : aus dem Schoße des Glanzes gebildet
149.gebildet aus dem Schoße des Glanzes : und sein Abbild an seinem Orte wohlbewahret
150.mit Erleuchtung des Lebens kommet
151.mit dem Befehle : sein Vater erteilet
152.im Gewande lebenden Feures kommet
153.sich in deine Welt begebet
154.Verzehrung dem Großen bezeiget : Erleuchtung aus seinem Sinne hervorkommen laßet
155.aus seinem Sinne Erleuchtung hervorkommen laßet : Verdichtung bringet und ins Wasser shcmeißet
156.Verdichtung bringet und ins Wasser werfe : und Damm für die Welten schaffet
157.das lebende Feuer bringet : und ins trübe Wasser schmeißet : die Gruben beschwichtiget : und das trübe
Wasser austrocknet
158.eine Welt sich schaffet : und Bäu gleich den Gewaltigen bauet
159.Glanz aus dem Hause LEBBELEBEN s 294 bringet : und seine Innruhn 295 erleuchtet
160.der Welt König schaffet : Beseelen in seinen Körper hin werfet : und sie essen körperliche Speise
161.Mit der Kraft des lebenden Feuers das verzehrend Feuer rede
162.rede das verzehrend Feuer : und alles dies und das draus entstehe
163.Wenn die Blätter : Blumen und Kräuter entstehen : sowie alle Früchte : Trauben und Bäume : die in die Welt
geprangern : werde durch den Duft des lebendes Wassers und des lebenden Feuers ihr übler Duft
wohlriechend werden : Vom Fraß : das fressende Feuer fresse : dir deine Speise zu komme : Drei Äthranen
296
kommen werden : und Beseelen bewachen : den Ruf LEBBELEBEN s 297 laßen vernehmen : und das hinfällige
Haus erleuchten

291

Ruha

292

Hmurthas

293

das

294

des Lebens

295

Skina

296

Uthras

297

des Lebens

Gonzerbba - Schatzamaxa

164.Zwei Äthranen 298 kommen werden : und an der Spitze des Wassers hierher gehen : Wasser in die Welt
bringen werden : und Jurdan 299 in die Welt schaffen
165.Jurdan 300 in die Welt werden schaffen : und Glanz darüber breiten : Pflanzenableger werden hinpflanzen : voll
Glaubens : Weisheit und Einsicht sein werden : und hehren Ruf werden vernehmen laßen
166.hehren Ruf vernehmen laßen werden : und übers Haus Glanz breiten : Der Guß : sich auf dem Wasser ergieße :
auf die Erde Akkarunden 301 fiele : der Guß der Erde Akkarunden : dir dienen solle : wenn du durstest : als
Wasser : Das Haus der Erde Akkarunden : dir dienen solle als Hüter : Von deinen Söhnen : die aus dir
hervorkommen : dir sollen Hüter werden : Hütter sollen über dich werden : die auf deinen Reifen passen : auf
die Fessel : der Weltenfülle gleichet : auf den hohen Fußblock 302 sollen passen : der mehr denn alle Welten
schwerer kommet
167.Als der Abmannen 303 dies hörete : voll Ingrimm sein Herz wurde : sein herz voll Ingrimm wurde : und den
Amboß Erden erschütterte : die Reifen erschütterte : die Fessel erschütterte : der Weltenfülle gleichet
168.Ich Großmax Glichmaß : mich erhub in der Kraft LEBBELEBEN s 304 : Bitte richtete an das große Beleben : rief
hervor dann und um ihn schuf Mauer : Mauer erzeisern : um ihn Reifen legte : Reifen legte an Ahdariel 305 :
deßen Stärke niemand gewachsen
169.gewachsen deß Stärke niemannen : ihn von der Stelle zu rütteln : Mit seiner Ferse auf die Erde stampfte
ich : und sein Herz von deßen Stütze herunter schüttelte ich : Wickel um sein Herz legte : Knoten um
seinen Körper verknüpfete
170.Um ihn Knoten verknüpfete sieben : daß die Stimme der Finsternis herausdrang
171.den großen Knoten verknöpfte : und seine ganze Rede zunichte machte
172.Mit zwölfen Wickeln ihn umwickelte : daß bei ihm blieben seine zwölfen Gedänkerchen : ihn mit lauter
Stimme befeßelte : daß deren ganzer Fehler von denen wiche
173.ihn mit Feßel gefeßelte : daß bei ihm blieben die siebnen Geblühterchen : mit der Keule warf ich nach ihm
und schlug ihn : und ihm Spalt in den Kopf spaltete
174.gleich der Weiber ließ ihn jammern : und wie Kleinkind ließ ihn heulen : Kacke 306 machte ich zu seiner
Speise : Pisse 307 zu seinem Tranke : aus den Brand und die Glut löschte : das verzehrend Feure : das
Verderbliche : weg von ihm nahm Die Gier : und ihn mit Wur bedeckete
175.Ich Großmax Glichmaß : den Guten Pfad ebnete : schuf für die Welt Pforte
176.Der Welt schuf ich Pforte : und Thron aus darin stellte
177.Thron den Guten auf ich stellte : und Leuchte dran her richtete : Leuchte her dran richtete : über die Maßen
vollkommen
178.den Söhnen des Heils Warte : am Orte : wo sie in Fülle leben : ohn Mangel : Thron ihnen aufstellte : und ihnen
Kutten 308 überreichte
179.Jurdan 309 LEBBELEBEN s 310 der große fest schuf : und Hüter dran stellte hin : An ihm zwei Äthranen 311
stellte hin : überreich ohn Mangel
180.Thron stellte ich dem Obersten aller Glanzwesen : und vor ihm Leuchte aus stellte : Auf stellte Leuchte : über
der Maßen vollkommen

298

Uthras

299

Jurdana

300

Jurdana

301

Tibil

302

Lebbelebens

303

der Böse

304

des Lebens

305

um ihn

306

Vies

307

Harn

308

Gewänder

309

Jurdana

310

des Lebens

311

Uthras

Gonzerbba - Schatzamaxa

181.Ich Großmax Glichmaß : Mit Erleuchtung und Lobpreisung : mit dem : was mich vernehmen hat LEBBELEBEN
312
: mit Erleuchtung und Lobpreisung : machte mich auf und ging hin zum Hause des Gewaltigen
182.in aller Freud zum Leben ginge ich hin
183.in Aller Freud habe empfunden : ging hin und sprach ich zum Gewaltigen Beleben : freute sich Das Große
Beleben : und sich fest gezeigete : freute sich meiner über die Maßen
184.LEBBELEBEN 313 bezeigte sich mir erkenntlich : und meinen Glanz hinaus erhöhte übers frühere
185.Sprach zu mir : dich Heil Ohnfälsch 314 erhalte : Guter : und heil das Wort erhalte : damit dich hast geäußert
186.Das Leben in seiner Freude wandte an die Äthranen 315 sich und sprach : preiset die Kraft des Äthrane Mannen
: das Wasser durch Feuer heilete : preiset die Kraft des Äthrane Mannen : an dem das Feuer sich nicht
versündigt hat : An dem sich das Feuer nicht versündigt hat sich : Der Äthrane 316 glänzte in seinem Glanze :
in seinem Glanze der Äthrane glänzte : und Pfad schuf den Vollkommenen : Den Vollkommenen Pfad schuf und
Heil gewähret den Vollkommenen : Den Vollkommenen Heil gewähret : und ihres Namens gedenket im Hause des
Gewaltigen : Wohgemutes und froh der Äthrane : als das Leben seiner sich erkenntlich gezeigete : den Äthrane
kosete und küßete : und ihm Ohnfälsch 317 reichte wie der Gewaltigen einen : tat und Erfolg habe den Äthranen
nannte : In all was du tuest : Erfolg habest : Wenn du Äthranen schaffest und pflanzest : so gängig werden
wollen deine Äthranen 318 : Du : Großmax Glichmaß : den Äthranen Großer Vater : dem das Leben erkenntlich
bezeiget
187.Ohnfälsch 319 empfinge ich vom Ihm Beleben : und ging hin um Hause der Gewaltigen : dem Orte : wo die Guten
wohnen : dem Orte : wo die Guten dort wohnen
188.Als ich im Hause der Guten ankam : verneigte mich vor dem Gewaltigen : Sobald ich sprechen will zum Großen
: sprach selber der Große zu mir
189.Sobald ich ihm wollte erzählen : dankte der Große mir : das Große dankte mir : und über alles erzählte mir : der
Große in seiner Majestät nannte mich : Großer über die Maßen : Der Große tat und Erfolg habe nannte mich :
und sagte mir : In all was du tuest : Erfolg habest : Der Vater der Äthranen 320 sollst sein einen : der seine
Freunde mit Zehrung versiehet : Du bist der Auserwählte der Äthranen und mache recht alle Werke : Alle Werke
recht mache : tat und Erfolg habe du : Lebmoralin 321 : du rüstiger Äthran 322 : wohlgerüsteter : auf : leite hin die
Leitung des lebendigen Wassers : und führe sie in jene Welt hin : Rufe die drei Äthranen : die den Schatz des
Lebens Beseelen sollen behüten : Behüten sollten den Schatz des Lebens Beseelen : von hier hergeholt werde :
ihn holen die vollkommenen Äthranen : die einfältigen : in Viesen ihn gestecken : und ihn mit Fleischfarbe
bedecken : in Viesen in gestecken : und ihn mit nichtigem Gewande verkleiden : verkleiden ihn mit
nichtigem Gewande : und dran Mangel und Fehl schaffen : Mangel und Fehl drannen schaffen : und Schiefheit
bei ihnen verwerde : verwerde bei ihnen Schiefheit : und ihnen wiederfährt dies und das
190.Alsdann der Zweite sich auf richtete : erhuben sich seine Äthranen 323 und Ratschläge ihm erteilten
191.Seine Äthranen erhoben sich und Ihm Ratschläge erteilten : indem sie sprachen : beschupper uns : daß wir
Welt schaffen und dir Innruhn 324 errichten : die die deinen genannt werden sollen
192.Er verlieh ihnen von seinem Glanze : und wovon ihm habe gewähret Lebbeleben : und bezog ihnen hin : Welt zu
schaffen
193.machten sich auf die Söhne des Zweiten : gingen hin und hinunter zum Orte der Finsternis stiegen

312

das Leben

313

das Leben

314

Kusta

315

Uthras

316

Uthra

317

Kusta

318

Uthras

319

Kusta

320

Uthras

321

Manda-dHaije

322

Uthra

323

Uthras

324

Skinas

Gonzerbba - Schatzamaxa

194.Riefen Pisperiel Äthran 325 hervor : ihn hervorriefen und ihn an seinem Orte festigten
195.Söhne des Heils hervorriefen : und sie auf ihren Thronen aufrichteten : Sie hervor riefen und Innruhn 326
verfertigten : und schufen Äthranen darinnen
196.gingen an die Wassergerinnen : schauten hin und den Ort der Finsternis erblickten
197.Scheck Glichmaß 327 erglänzte in seinertsebsten : und sich sah als Gewaltiger an
198.Als gewaltiger sah sich an : und verließ den Namen : den sein Vater ihm hervorgerufen hat : sprach : Ich bin
der Äthranen 328 Vater : der Äthranen Vater bin Ich : der den Äthranen Innruhn 329 geschaffen hat
199.HIn sann er übers Trübwasser : und sprach : Ich will Welt schaffen
200.Gint nicht zu Rate mit sich : und das trübe Wasser kannte nicht : kannte das trübe Wasser nicht : das
verzehrend Feuer kannte nicht : kein Glanz an ihm : Vater der Äthranen 330 ließ nicht beraten : und gewährte
ihnen keine Helfer
201.Er rief Pisperiel Äthran 331 : koste und küßte ihn wie Gewaltige : verlieh ihn Namen : die an ihrem Ort verwahrt
und verborgen : gab ihm den Namen Gobriel : der Gesandte
202.rief ihn :beauftragte ihn und sprach zu ihm : Auf : geu : herunter steig an den Orte : wo es keine Innruhne 332
und keine Welten gibt
203.schaffe und dir Welt mache : wie die Söhne des Heils : die du geschauet : Schaffe und Welt herrichte und
binde : Schaffe dir Welt : und darin Äthranen 333 bilde : Der Vater der Äthranen sagte ihm in seiner
Obherrischkeit : nichts aus Gegnerschaft : rüstete ihn nicht : und belehrte ihn nicht
204.Pisperiel Äthran 334 : machte sich auf : ging hin und stieg unter der Innruhn 335 hinab : an den Ort : wo es
keine Welt mehr gibt : trat in den kotigen Dreck : in das trübe Wasser trat
205.begann zu sprechen : da veränderte sich das lebendig Feuer : so das lebendige Wasser sich veränderte :
betrübte sich in seinem Herzen
206.und sprach : Da ich Sohn Großen : warum verändre sich das lebendig Feure : Pisperiel 336 so sprach : fühlte
sich gestärkt Seelän 337 : gestärkt fühlte sich Seelän : und Obherrischkeit nahm ihre Seele an : sprach :
verändert hat sich deß Glanz : an seinem Glanz Mangel und Fehl entstand : Sie machte sich auf und ihre Habe
zerstieße : und kleidete sich in weites Gewande : in Hochmut veränderte ihren Geiste : und stellte sich hin :
wie nicht gewesen
207.Sie sprach zum Krieger : dem törichten : sinn und verstandlosen : sprach zu ihm
208.Auf sieh wie der Glanz des Verquerten Mannen sich hat verringert : wie an seinem Glanz Mange und Fehl
sich hat gebildet : Auf : schlaf bei deiner Mutter : damit befreit werdest von der Fessel : damit du gefesselt
: stärker ist als aller Welt
209.Als der Unwicht dies hörte : mit seinen Knochen sich beschüttelte : zu Seelän 338 hin sich lege : und sie
empfange Gestalten siebnen von einer Handlung einzigen
210.nach sieben Tagen kreißte sie : und gebar sie die Verächtlichen : sie gebar die Planeten : aus denen ausgingen
die sieben Gestalten
211.Als sie sie erblicke : ihr Herz fiel von der Stütze herunter: sie sprach : sagte ich : doch gesagt ward mir
nicht : was wollte ward nicht geworden : keiner gliche deß Nächsten

325

Ptahil-Uthra

326

Skinas

327

B’haq-Ziwa

328

Uthras

329

Skinas

330

Uthras

331

Ptahil-Uthra

332

Skinas

333

Uthras

334

Ptahil-Uthra

335

Skinas

336

Ptahil

337

Ruha

338

Ruha

Gonzerbba - Schatzamaxa

212.Als Seelän 339 so sprach : lehnten sich gegen sie ihre Söhne auf : auf lehnten sie sich und ihren Vater
verleugneten : nichts gäbe : das endlos wäre
213.Pisperiel 340 wusch sich in trüben Wasser die Händ und sprach : Es werde Erden : wie sie ward im Hause
der Gewatigen
214.Als seine Hände eintauchte Verdichtung sich bildete : sich Verdichtung bildete : die dahingeworfen lad und
sich hin und her bewege : als ob es keine Verdichtung gäbe
215.Als so kein Erden entstehe und sich verdichte : sein Herz in Zwiespalt geriete : Als sein Herz sich in
Zwiespalt geriete : fühlte sich gestärkt Seelän 341 und spräche : Aufmachen will ich mich : meine Habe
zerstieße und zum Könige der Welt gehe : sie machte sich auf : ihre Habe zerstieße
216.ging hin zum Unhold und zu ihm spreche : Auf : großer Satan : auf : siehe : die ganze Welt dein : habe gehört :
verlassen das Haus ward : und gelöst alle Knoten : Als der Böse dies höre : doppelt gestärkt sein Herz sich
fühle : Als sein Herz gestärkt wurde : sie zu ihm spreche : Deine Schwester ich bin : so du bei mir liegest :
sich verdoppeln deine Kraft werde
217.Als er bei ihr schlief : zwölf Unholde von einer Handlung einzigen empfing : und nicht von denen tauge
einziges : Nach zwölf Tagen bekam die Wehen Seelän 342 : sie kreißte und gebar zwölfen gestalten : keiner
gliche deß Nächsten : einander die sich nicht glichen : ein jeder auf dem Schoße des anderen ritte
218.Als sie sie erblicke : ihr Herz von der Stütze herunter fiele : Das herz ihr von der Stütze herunter fiel : und
sie heulte und über sich weine : sprach : sagte mir : träge und gebäre : und die würden gleichen dem Herrn
Gemannen
219.bin gelaufen : Herr : doch hin nicht gelänge : Qual über mich selber aufgeladen
220.Als Namrus so sprach : erbosten alle Zwölfe
221.erbosten alle und ihren Vater verleugneten : nichts gäbe : das endlos wäre
222.Da Pisperiel 343 stand in Gedanken : in Gedanken stand da Pisperiel und sprach : Verlassen will ich die Welt :
Als Seelän dies höre : richte sich ihr Herz wieder auf auf der Stütze : spreche : Der verquerte mir Kein
Widersacher : der Verquerte über die Welt Macht hat keine
223.machte sich auf und ihre Habe zerstieße und zog an ihr Gewande : auf sich mache und ihr Habe zerstieße :
und ging hin zu ihrem Schlupfwinkel im Finsternisorte : zum niedrigen Krieger spreche : der ohne Hände
und Füße : steh auf : Vater : siehe : bin deine Tochter : Kose mich und küße und meiner bei liege : meinertbei
und deine Augen mit der Welt befülle
224.Mit der Welt deine Augen befülle : und siehe : daß die Welt dir gehöre
225. Der Verquerte : der sich in die Welt hat begeben : sie eilig hat verlassen und zu seinem Orte emporgestiegen
: so du bei mir liegest : deine Augen wie sie seien blieben
226.als Abmann dies hörete : kose sie und küße : küße sie und bei ihr schliefe : und Schwangerschaft sie von
ihm empfing : von ihm empfing sie fünf Wüteriche : einander verleugnen
227.einander verleugnen : und sich geben hin unwürdigem Treiben unschönem
228.Am ersten tage sich spalte es und beblitze
229.Am zweien Tage donnre
230.Am dritten Tage sich mit Feuerflamen umgebe
231.Am vierten Tage Beben an den Pforten der Finsternis bebe
232.Am fünften Tage sich der krampfe Dreininnern und in Trauer werde
233.den Schmerz empfan der Sinn einer Kreißenden : gebärenden Wöchnerin
234.kreißte und gebar fünf Gestalten : keiner gliche deß Nächsten : und übereinander strauchelten
235.aus geht Fehl von ihnen : dem alle Welt nicht gewachsen
236.als sie sie erblickte : an das Haupt schlug sie mit ihren Händen
237.Mit ihren Händen an das Haupt schlug : und sich die Locken raufe am Kopfe
238.am Haupte sich die Locken raufe : und Schiefheit in ihr Herz brachte : sie spreche
239.Gelaufen bin : Herr : hin doch nicht gelänge : Qual über mich selber aufgeladen : nichts habe sie gesehen und
Befriedigung gefunden nicht habe : Von mir verloren gegangen alle meine Hexenkünste : und mich verließen alle
meine Worte : was davon habe : daß zerstieße mein Habe : was davon habe : daß mein Gewand gezogen habe : wo
ich keinen Anteil am Hause habe

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Ruha

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Ptahil

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Ruha

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Ruha

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Ptahil

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