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Title: Seltsam, daß die sehr starke homoerotische Komponente des Patriarchats damit einhergeht, Homosexualität zu unterdrücken mit unglaublicher Folter und dem Tod des Betroffenen als Folge
Author: CJ

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€ber das Patriarchat
Das Patriarchat in der westlichen Welt schient sich vorerst dem Ende zuzuneigen und das ist
gut so. Vorerst, weil die R•ckentwicklung durch bestimme Ereignisse wie die
V‚lkerwanderung und ideologische Verblendung bevorsteht.
Traurig, daƒ man von einer Augenh‚he zwischen den beiden Geschlechtern in Nordamerika
und Westeuropa weiter entfernt ist, als es noch Ende des 20. Jahrhunderts der Fall war. Anstatt
der Augenh‚he hat man bloƒ die Respektlosigkeit erreicht. Denn wenn die Schubumkehr
bedeutet, daƒ heterosexuelle, westliche M„nner das Symbol alles B‚sen und Unterdr•ckenden
sind und man gleichzeitig das importierte despotische misogyne Patriarchat verschweigt, es gar
unter Artenschutz stellt, jede auch noch so leise Kritik daran unterbindet, ist man eindeutig auf
dem falschen Weg. Was der Feminismus erreicht hat ist, daƒ die Respektlosigkeit, die er
verbreitet hat, in zunehmender Vehemenz auf ihn selbst zur•ckschl„gt und dabei Individuen
getroffen werden, die nichts f•r dessen Fehlentwicklungen k‚nnen. Ein herbeigerufener Krieg
der Geschlechter wird kaum Fortschritt, geschweige denn Augenh‚he bedingen.
Seltsamerweise schweigt der Feminismus zu den von angeh‚rigen eines eingewanderten
archaischen Kulturkreises an Frauen begangenen Morden, da sie in einem Zusammenhang
geschehen sind, den man in der westeurop„ischen Gesellschaft totschweigt im wahrsten Sinne
des Wortes. Einsam, allein gelassen, bleiben die Opfer und ihre Hinterbliebenen. Keine linke,
liberale, feministische Stimme erhebt sich, nicht einmal ein Wort ungeschickt versuchten
Trostes entspringt den ach so progressiven, fortschrittlichen Lippen. Dies w„re ja gegen die
Doktrin, die Ideologie, die nur meint, das autochtone Partriarchat bek„mpfen zu m•ssen.
Heuchlerinnen! Da kann man der Sprache durch Tsch„ndern noch so sehr Gewalt antun, die
verlogene Pharis„erei wird dadurch nicht besser, im Gegenteil. Durch Bildung, freiere
Erziehung, freie Berufswahl und auch befreite Sexualit„t sind die Umst„nde f•r beide
Geschlechter wesentlich g•nstiger als noch in den verstaubten, patriachalen F•nfzigern. Es hat
sich bis Ende des zwanzigsten Jahrhunderts viel zum Guten gewandelt, auch f•r M„nner.
Dennoch muƒ man festhalten, daƒ Menschen nicht gleich sind, niemals gleich sein werden. Es
gibt Frauen und es gibt M„nner, daran kann ein durch Sternderl verunstaltetes, zerst‚rtes
Substantiv auch nichts „ndern. Ja, beide Geschlechter sind unterschiedlich in allem und jedem.
Na und? So ist die Natur, so ist der Mensch. Es gibt auch Homosexualit„t und einige, wenige,
Menschen, die sich einem anderen Geschlecht zugeh‚rig f•hlen als dem eigenen. Auch das ist
die Natur des Menschen. In einer freien, entwickelten Gesellschaft kein Problem. Ein Problem
f•r die gesamte Gesellschaft entsteht dann, wenn diese Unterschiede f•r eine ideologische
Doktrin benutzt und miƒbraucht werden. Hysterische, hyperventilierende Demonstrationen,
Paraden, Veranstaltungen, peinliche „Bekenntnisse“ und Bekundungen unterstreichen diesen
v‚llig aus den Fugen geratenen Zeitgeist. Der Miƒbrauch durch eine emporgekommene,
marxistisch indoktrinierte Herrscherkaste. Die Frau, der Homosexuelle, der transsexuelle
Mensch als bedauernswertes, besch•tzenswertes, zu „befreiendes“ Objekt f•r eine Ideologie,
das der Doktrin bedarf, nicht der freie, selbstbestimmte Mensch. Der abendl„ndische Mann als
pauschal verachtenswertes, despotisches, gewaltt„tiges Wesen als alleiniger Inhalt.
Doch zur•ck zum Patriarchat. Das Abendland war in seiner Geschichte stark patriarchalisch
gepr„gt bin in die sp„ten F•nfziger des vorigen Jahrhunderts. Danach er st begann sich die
Gesellschaftsstruktur nach und nach zu lockern. Durchaus hat die Religion im Patriarchat eine
groƒe Rolle gespielt. M‚glicherweise hat das erst 1139 unter Papst Innozenz II. endg•ltig
offiziell beschlossene Z‚libat der katholischen Kirche dazu beigetragen. Wiewohl man zugeben
muƒ, daƒ selbst unter diesen Umst„nden Elisabeth I. von England, Isabella I. von Kastillien

und Maria Theresia groƒe Macht innehatten, wobei ihre Herrschaft f•r die betreffenden L„nder
Fortschritte, gewissen Wohlstand und Ruhm bedeuteten. Manche Gesetze von Maria Theresia
haben heute in ‡sterreich noch Einfluƒ. K‚nigin Victoria von Groƒbritannien und Irland
beherrschte sogar ein weltumfassendes Imperium. Kaiserinnen und K‚niginnen hat kein
anderer Kulturkreis hervorgebracht, nicht einmal die Antike, auf der Teile unserer Werte und
unseres Gedankenguts beruhen. So sehr das Patriarchat im Abendland vorherrschend war, war
es dennoch m‚glich, daƒ seine Herrschaft teils ruhmreich durchbrochen wurde.
Nichts desto trotz ist der Kern, die Grundlage des Patriarchats die Ablehnung des Weiblichen
per se. Es ist festzustellen, daƒ, m‚glicherweise als Trotzreaktion auf einen hysterischen, jeder
Realit„t fernen Feminismus, eine gewisse Sehnsucht nach dem Patriarchat bei Konservativen
und sehr Konservativen auftritt. Die l„ngst als •berholt geglaubten Vorstellungen tauchen in
jenen Kreisen verst„rkt auf. Seltsamerweise auch bei nicht wenigen Frauen aus jenem Umfeld.
Vermutlich als Antwort auf die Heuchelei und Verlogenheit des ideologisch marxistischen
Feminismus, der, wie oben erw„hnt, das viel grausamere Patriarchat archaischer Gesellschaften
anderer Weltgegenden als „kulturelle Eigenheit“ sogar beklatscht, wohingegen der westliche
Mann als €bel verschwinden sollte, •berspitzt formuliert.
Das Patriarchat sei es autochton, sei es, in viel schlimmerer Auspr„gung, auƒerwestlich und
importiert, wird uns in seiner Ablehnung alles Weiblichen noch l„nger besch„ftigen. In Form
einer verkr•ppelten Sexualit„t und seelisch kranken M„nnern, die Frauen als Besitz betrachten
und sich die dem Patriarchat innewohnenden homoerotischen W•nsche nicht eingestehen.
Seltsam, daƒ die sehr starke homoerotische Komponente des Patriarchats damit einhergeht,
Homosexualit„t zu unterdr•cken mit unglaublicher Folter und dem Tod des Betroffenen als
Folge. Sichtbar im Orient.
Doch auch bei unseren sogenannten „Rechten“ oder „Neu-Rechten“, wie im schw•l-feuchten
panteutonischen (wobei das alleine bereits pathologisch ist) Milieu mit Wangenschlitzen als
Zeitvertreib, wenn die Bierf„sser leer sind, besteht Frau bloƒ als Geb„r- und
Haushaltsmaschine und die „Homos sollen am Galgen baumeln“. Damit man bloƒ nicht an
seine geheimen W•nsche erinnert wird? Dar•ber sollten die Nachfolger Freuds einmal
wissenschaftliche Untersuchungen anstellen. Das Patriarchat als seelisch krank machend.
ebenso wie der hyperventilierende „Feminismus“ als nicht weniger pathologischer Gegenpart,
so weit so schlecht.
Gesunde Menschen haben kein Problem mit ihrer Sexualit„t, k‚nnen das andere, sowie das
eigene Geschlecht auf Augenh‚he wahrnehmen, gehen ihren Weg, streben nach Bildung und
sind geistig v‚llig unabh„ngig. Das sind in unseren abendl„ndischen Gesellschaften viel mehr
als man glauben mag. Noch!
Nur fallen diese Frauen und M„nner nicht auf, kreischen nicht, stellen sich nicht nackt zur
Schau, wackeln und wippen nicht hysterisch auf Paraden, oder sonstigen schrillen
Veranstaltungen herum. Sie gehen Partnerschaften ein, heiraten – oder auch nicht -, gr•nden
Familien, arbeiten, studieren, sind einander zugetan und Partner auf Augenh‚he, ziehen Kinder
gemeinsam groƒ, teilen. Solche Menschen haben es nicht notwendig, auf andere
herabzublicken, andere als Objekt f•r ihre seelischen Unzul„nglichkeiten zu ben•tzen, oder
Menschen zu verachten, weil sie andere Meinungen haben, gar einen anderen Lebensstil
pflegen. Diese selbstbewuƒten Frauen und M„nner interessieren niemanden.
Dennoch haben unsere abendl„ndischen Gesellschaften trotz ihrer M‚glichkeiten zur Freiheit
noch einen langen Weg vor sich. Ideologien, marxistisch-links, •ber verstaubt konservativ bis

rechts mit seinen modrig-ewiggestrigen Vorstellungen, seelische Pathologie durch politische
Doktrin, sowie importierte archaische Gesellschaftsformen verhindern die Entwicklung zu
seelisch gesunden, selbstbewuƒten Individuen. Ob das Abendland, vor allem aber das heute
von Ideologie gepeinigte, verwirrte Westeuropa, seine Menschen bef„higt, sich zu diesen
freien, seelisch im Gleichgewicht befindenden Individuen zu entwickeln, bleibt abzuwarten.


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