Zur Theorie der Elektrolyte I. P. Debye und E. Hückel (1923). Physikalische Zeitschrift.pdf


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Bedenkt man, dass nach Gleichung (1)
∂G
=U,
∂T
und zerlegt das Potential G ebenfalls in zwei Teile:
T2 ·

(2)

G = Gk + Ge ,
so findet man nach Gleichung (2)
Z

Ue
dT .
(3)
T2
Unsere Hauptaufgabe besteht also darin, die elektrische Energie Ue einer
Ionenlösung zu bestimmen. Für die praktische Verwertung ist aber das Potential G nicht so gut geeignet, wie die auch von Planck bevorzugte Funktion
Ge =

U + pV
.
T
Wie die Differentialform dieser Definition
Φ=S −

(4)

V
U + pV
dT
(4’)
dΦ = − dp +
T
T2
zeigt, sind nämlich beim Potential Φ Druck und Temperatur die naturgemäßen Variablen, und da die überwiegende Mehrzahl der Versuche bei konstantem Druck (und nicht bei konstantem Volumen) ausgeführt wird, ist Φ
vorzuziehen. Ein Vergleich von Gleichung (4) mit (1) ergibt
pV
;
(5)
T
ist also nach dem obigen G bekannt, so handelt es sich noch darum, das Zusatzglied −pV/T als Funktion von p und T zu finden und hinzuzufügen. Mit
Rücksicht auf (1’) kann man schließen
Φ=G−

p ∂G ∂Gk ∂Ge
=
=
+
V
∂V
∂V
∂V

8

(6)