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Zur Theorie der Elektrolyte. II.
Das Grenzgesetz für die
elektrische Leitfähigkeit
Physikalische Zeitschrift
vierundzwanzigster Jahrgang
No. 15, 1. August 1923

P. Debye und E. Hückel

Teil I.

Einleitung
Es wurde schon in der Einleitung unserer ersten Notiz über Elektrolyte 1
bemerkt, dass auch die Kurve für die Leitfähigkeit, als Funktion der Konzentration betrachtet, sich nicht mit Hilfe des Massenwirkungsgesetzes erklären
lässt. Man führe, wie wir das im Folgenden beibehalten wollen, einen „Leitfähigkeitskoeffizienten“ fλ ein, ähnlich definiert wie der frühere osmotische
Koeffizient f0 , so nämlich, dass
Λ = fλ Λ 0 ,
wenn Λ etwa die Molekularleitfähigkeit bei einer beliebigen Konzentration
und Λ0 dieselbe Größe in der Grenze für verschwindende Konzentration bedeutet. Hat man dann z. B. einen binären Elektrolyten von der Konzentration
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Diese Zeitschrift 24, 185, 1923.

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