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2020 06 01 Pännersch Gruß .pdf


Original filename: 2020-06-01-Pännersch-Gruß.pdf
Title: Microsoft Word - gru�11
Author: thomas.lux

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Pänner‘sch Gruß – Ein Wort zu Pfingsten, „Fünfzig“
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Coronafreitag, Freitag der 13. März. Morgens stehe ich frohgemut auf.
Nach dem Urlaub ist der Terminkalender gut gefüllt sein. Am nächsten
Abend wird die Versammlung des Verkehrsvereins den Reigen eröffnen.
Doch bis zum Abend dieses Freitags hat sich die Welt verändert: Alles ist
abgesagt! Im Stundentakt hat sich geändert, wie wir in den nächsten Wochen zusammenleben werden. Ich bin dadurch verunsichert und verzagt.
52 Tage später, 03. Mai, erste Gottesdienste können wieder stattfinden.
In Nausis starten wir eine Woche später, in Röllshausen 2,5 Wochen, an
Himmelfahrt. Nach wie vor gibt es Einschränkungen. Aber ich erlebe auch
ein Aufatmen: Was wieder geht, wird genossen. Und vor allem erlebe ich
auch – ohne die Möglichkeit zu Körperkontakt und Kirchenkaffee – den
Wunsch zur Gemeinschaft und eine neu entstandene Gesprächskultur.
Karfreitag, ein Freitag im März oder April im Jahr 30 n.Chr.: Am frühen
Morgen hatte sich Petrus im Gerichtshof am Feuer gewärmt, während Jesus unschuldig zum Tode verurteilt wurde. Volle Wochen und Monate lagen hinter ihnen. So hätte es weitergehen können, wenn Jesus nicht noch
an diesem Nachmittag gekreuzigt worden wäre. Nun waren die Jünger
verunsichert und verzagt. Daran änderte auch seine Auferstehung nichts.
52 Tage später, Pfingsten, sitzen sie zusammen. Sie treffen sich heimlich.
Trotz etlicher guten Begegnungen in den Wochen zuvor, z.T. mit dem auferstandenen Jesus selbst, herrschen Angst vor den Eliten und Enge des
Verlusts vor. Doch dann kommt der Heilige Geist auf sie. Der Geist der
Kraft und der Liebe. Er „begeistert“ sie. Sie werden „Feuer und Flamme“.
Sie „brennen“ für Jesus, verlassen das Haus, gehen in die Öffentlichkeit.
Pfingsten 2020: Ich hätte mir den Grad der Verunsicherung und Verzagtheit, der durch Corona in mir und anderen Menschen ausgelöst worden
ist, vorher nicht vorstellen können. Aber ich erlebte auch intensive Begegnungen mit anderen Menschen und mit Gott. Nun aber schockiert mich,
welche Geister sich um uns herum ebenfalls ausbreiten: Verschwörungstheorien, harscheste Regierungskritik, Unachtsamkeit und Egoismus.
Ich bete: „Komm, Heil‘ger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und
Leben schafft!“ „Komm ‚Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit‘
(2. Tim. 1,7) und öffne unsere Augen für Dich und Dein Handeln heute,
weite die Enge unserer Angst, damit wir offen werden für neue Begegnungen mit Dir und unseren Mitmenschen, wandle unsere Verzagtheit in Lebensmut!“ Es grüßt Sie, Ihr Pfarrer

Psalm 118 (den Jesus Christus am Tag vor Karfreitag gebetet hat)
In der Angst rief ich den HERRN an; und der HERR erhörte mich und tröstete mich. Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? Der HERR ist mit mir, mir zu helfen; und ich werde
herabsehen auf meine Feinde. Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und
nicht sich verlassen auf Menschen. Es ist gut, auf den HERRN vertrauen
und nicht sich verlassen auf Fürsten. (…) Der HERR ist meine Macht und
mein Psalm und ist mein Heil. Man singt mit Freuden vom Sieg in den
Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg! Die Rechte
des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg! Ich werde
nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen. (…)
Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. Der Stein,
den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist
vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. Dies ist der
Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O
HERR, hilf! O HERR, lass wohlgelingen! (…) Du bist mein Gott und ich
danke dir; mein Gott, ich will dich preisen.
Gebet (als Anregung für das eigene persönliche Gebet):
Gott, unser Vater, danke für alles, was ist, und alles, was wird. Gib uns Augen des Glaubens und der Hoffnung. Wir bitten dich für die Menschen,
die in dieser Zeit besonders deine Hilfe brauchen: Kranke, Zweifelnde,
Trauernde, unsere Regierenden, Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger.
Stehe uns in dieser Krise bei und alle Tage.
Vater unser im Himmel…
Apostelgeschichte, 1,12, 2,1-4 (Neue Genfer Übersetzung):
In Jerusalem (…) gingen sie in den großen Raum im Obergeschoss jenes
Hauses, das ihnen schon bisher als Treffpunkt gedient hatte und wo sie
von jetzt an ständig zusammenkamen. (…) Schließlich kam das Pfingstfest.
Auch an diesem Tag waren sie alle wieder am selben Ort versammelt.
Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm; das ganze Haus, in dem sie sich befanden, war von diesem
Brausen erfüllt. Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen, die
sich verteilten und sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen. Alle
wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen, in fremden
Sprachen zu reden; jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab
Weitere Angebote der Landeskirche, siehe auch: www.ekkw.de. Täglich
können Sie sich auch eine Telefonandacht anhören unter: 0561 9378-380
Wenn Sie ein Gespräch und / oder ein Gebet wünschen, können Sie mich
erreichen unter: 06698 238, oder per Email: thomas.lux@ekkw.de.


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